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| | #1 (permalink) | ||
| Platin Member Registriert seit: 10/2006 Ort: Schweiz
Beiträge: 1.948
| Westerwelle und die Günstlingswirtschaft Ich mag den Westerwelle nicht. Üüüüüüberhaupt nicht. Genau genommen mag ich eigentlich momentan keinen deutschen Politiker. Aber diese Riesenberichterstattung über die Günstlingswirtschaft regt mich jetzt doch ein bisschen auf. Zitat:
Zitat:
Aber soll man sich meinetwegen darüber aufregen. Aber bitte nicht in dieser Verlogenheit dabei!!!! Da wird der Lebenspartner von Guido dauernd mit Namen genannt, damit er auch schön bekannt wird. Dann wird der Name seiner Firma genannt, damit auch die schön bekannt wird. Und dann wird noch berichtet, bei welchen Events die Firma schon alles mitorganisiert hat, damit auch jeder weiss, welche tolle Referenzen die Firma schon hat. Gibt es da einen potenziellen Kunden, der sich da sagt "Oh. Diese Firma dürfen wir nicht nehmen. Das ist doch die vom Westerwelee"? Nein. Das ist die beste Werbung für die Firma überhaupt. Und das komplett kostenlos. Da tun diese scheinheiligen Journalisten noch das Marketing für die Firma übernehmen. Die ganze Story wäre ganz genau gleich verständlich, wenn keine Namen genannt würden. Jetzt frag ich mich: Ist das Absicht, dass man über eine angebliche Empörung letztendlich Werbung machen will? Oder ist die schreibende Zunft wirklich mit keinem Wasser gewaschen und vor die Wand gelaufen? Wie seht ihr das? | ||
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| | #2 (permalink) | |
| Platin Member Registriert seit: 07/2009 Ort: Kein Ort
Beiträge: 1.852
| Zitat:
-wer -wann -wie -wo -was -warum oder sollte man schreiben "ein unbekannter Herr einer unbekannten Firma mit unbekanntem Produktportefeuille ist mitgereist?" | |
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| | #4 (permalink) |
| Platin Member Registriert seit: 05/2009 Ort: Sonnenseite der Kiwi
Beiträge: 1.942
| @ironic Nein. Am Ende der Legislaturperiode haben wir jede Naivität verloren. ![]() So ein bisschen erhoffe ich mir allerdings noch andere Maßstäbe als nahe Verwandtschaft, Freundschaft und Spendenhöhe. Das ist kein Familienausflug oder ein freundschaftliches Picknick. Da gilt es Verantwortung für ein Staatsamt und für die gesamte deutsche Wirtschaft wahrzunehmen und schon jeden Verdacht von Vorteilnahme, Bestechnung und Vetternwirtschaft zu vermeiden. Um es einmal ganz klar zu sagen: Alle Firmen, die in der Lage und willens sind, da Handelsbeziehungen aufzunehmen, müssen die Chance dazu bekommen. Sonst schlage ich zur Bekämpfung der Naivität vor, auf der Bundesflagge eine Banane einzuführen. Das übrigens lief auch bei früheren Bundesregierungen etwas anders bei Auslandsreisen. Auch bei Ministern der FDP. Wenn die gegenwärtige Regierung es nicht schafft, da ordentliche Verhältnisse durchzusetzen, bleibt das dem Wähler überlassen. Geändert von Trimalchio (12.03.2010 um 18:17 Uhr) |
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| | #5 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 01/2009 Ort: Rhein-Main-Gebiet
Beiträge: 4.163
| Ja, bei Politikern regt sich jeder auf. Wenn aber die Schauspielekasten ihre Schützlinge ins Visir richten, dann merkt das niemand. ![]() Wieso werden eigentlich immer an Politiker so hohe "Ehranforderungen" gestellt? Kann ich nicht nachvollziehen. |
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| | #7 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 01/2009 Ort: Rhein-Main-Gebiet
Beiträge: 4.163
| Nein. Politiker sind in erster Linie auch einmal Menschen. Mit allen Stärken und Schwächen. In meinen Augen ist es eine verzerrte romantische Wahrnehmung, dass diese Menschen allen Üblen des Lebens und der Zeit überlegen zu sein haben. Vielleicht, damit sich die Menschen selbste ein wenig besser fühlen, wer weiß? Oder einfach nur, dass sie ein leichtes Ziel haben, um ihren Frust los zu werden? Ich denke ein halbwegs informierter Mensch, der Politiker und die Geschichte der Menschheit zumindest wahrgenommen hat, der muss doch erkennen, dass ganz besonders in der Politik "ehrbare" Ziele absolut keine Rolle spielen. Der Haufen der Politiker ist nicht anders aufgestellt als jede andere "Gemeinschaft" an Menschen. Ideologen, die vielleicht wirklich an diesen ethischen Grundsätzen festhalten, hinterlistige Manipulatoren und Mitläufer etc.pp. sie bilden diesen Spiegel. Gerade das Argument "gewählte Vertreter" kann sich das "Volk" nicht herausnehmen, weil es im Volk nämlich absolut nicht anders verhält. Insofern erfüllen Politiker dann ja sogar ihre Aufgabe sehr treffend, oder etwa nicht? |
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| | #8 (permalink) | |||
| Senior Member Registriert seit: 07/2009
Beiträge: 945
| Doch. Das ist das, was die Leute denken. Darum werden diese Anforderungen gestellt. Du hast danach gefragt, ich habe es dir beantwortet. Ob diese Forderung nun gerechtfertigt ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Zitat:
Zitat:
Zitat:
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| | #9 (permalink) |
| Guest | Hey. Sich über die Schleichwerbung von Politikern aufzuregen ebenso über deren Vorteilnahme, Vettern- und Günstlingswirtschaft ist so, als wenn man ein einzelnes, brennendes Streichholz auf einen Schneeberg wirft. Guckt euch mal auf Google den Film "Zeitgeist" an, der viele solche Themen (Massenpolitik, Manipulation) durchleuchtet. Shakespeare sagte so schön "Die ganze Welt ist eine Bühne" (ergu: Politik auch). Man bietet uns als Volk Shows an und wir lassen uns entertainmen. Aber nun gut: Angesichts den Diskussionen über Harz4, Bank- und Wirtschaftskrise, ist es doch bemerkenswert, dass die Politiker scheinbar die einzigsten sind, denen es finanziell gut geht und die sich regelmäßig Diäterhöhungen verpassen, während man das Volk ans Hungertuch geißelt. Traurig machts, dass das Presserecht und die Journalisten kaum was dagegen unternehmen. Ein alter Werbespruch war: Negativ-Publicity ist auch Publicity. |
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| | #10 (permalink) |
| bleibt länger wach! O_o Registriert seit: 07/2002 Ort: Berlin
Beiträge: 3.330
| Mir geht bei Herrn Westerwelle auch so einiges auf den Sack. Nur wenn es um die Begleitung seiner Auslandsreisen geht, sehe ich es ähnlich wie der Grüne Volker Beck. Wäre nun nicht Herr Micheal Mronz an seiner Seite sondern Frau Micheala Westerwelle-Mronz, würde es kein Schwein interessieren. Also scheint unsere Gesellschaft noch nicht so ganz offen mit der Situation umzugehen, woran natürlich Westerwelle zum Teil auch selbst Schuld hat. Er sollte einfach in den Medien klar stellen, das dieser sein Lebenspartner ist! Punkt aus fertig! Früher hat auch niemanden interessiert, was die Gattin des Kanzlers oder Außenministers auf dessen Reisen nebenher getrieben hat. Dieses Recht sollte auch Herr Westerwelle haben. Zur Hotelaffaire oder ähnlichen Spenden dürfen wir aber schon kritische Fragen stellen, da hier einige Dinge mit Sicherheit nicht im Sinne einer Demokratie gelaufen sind. |
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