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Alt 06.11.2016, 13:01   #11
Trimalchio
abgemeldet
Themenstarter
Zitat:
Zitat von listerine Beitrag anzeigen
Das ist ein guter Punkt, afrikanische Studenten, welche es in Europa, Amerika oder sonst wo geschafft haben ein tollen Abschluss zu erreichen, lassen sich am Ende eben auch von der eigenen Gier fangen. Selten kehren solch gebildete Menschen nach Afrika zurück. Gerne beteiligen sie sich durch Aktionen im neuen Land an der Hilfe für Afrika.

Eines muss man mal betrachten, ob nun Afrika oder der Nahe Osten, ohne eine gesellschaftliche Entwicklung in die Moderne, sowie schulische Bildung aller Bürger ob arm oder reich ob männlich oder weiblich, kann man einfach nicht mit dem Rest der Welt mithalten. Jedes Land muss dabei natürlich ein Stück weit Religionen und kulturelle Besonderheiten in den Hintergrund stellen.
Wenn Förderungen und Hilfen dann im Sande verlaufen, weil religiöse oder kulturelle Dinge den Lauf bestimmen sollte man die Länder einfach mal komplett in Ruhe lassen. Afrika ist ein Milliardenloch, welches jedes Jahr aufs neue versucht wird zu stopfen.

Da wo Hungersnöte bestehen, müssen die menschen wirklich mal anfangen darüber nachzudenken, dass Vielweiberei und Kinder ohne Grenzen "erstmal" nicht die Lösung sein können. Ich behaupte sogar das die Bilddungsfernheit auch darauf beruht, dass eben viele Familien dort zuviele Kinder haben um sich wirklich auf diese und deren Zukunft konzentrieren zu können.

Wir als Europäer können maximal Hilfestellung leisten, da diese eben Flächendeckend einfach keinen Erfolg hat sollte mal über die Einstellung für ein paar Jahre nachgedacht werden.
Wenn Menschen in einem anderen Land studieren wollen, stellt sich ja schon von Anfang an die Frage, ob die nicht unbedingt weg wollten. Allerdings dürfen sich sehr viele Studenten aus den nicht-europäischen Ländern nur zu Studienzwecken aufhalten und müssen dann sogar zurückkehren. Eine Ausnahme mag so etwas wie eine Heirat sein. Die Rückkehrer gehören allerdings wohl meist zur Oberschicht. Wie sonst sollten die wenigen afrikanischen Studenten ihr Studium sonst auch finanzieren? Diese Personengruppe ist für eine Änderung dr Zustände in ihrem eigenen Land daher leider nicht durchschlagend relevant.

Bildung, die sich an den Bedürfnissen des jeweiligen Landes ausrichtet, finde ich auch wichtig. Ich stelle mir gerade beispielhaft vor, wie wenig gewinnbringend es ist, wenn jemand in einem afrkanischen Land die US-Präsidenten auswendig kennt. Ansonsten waren wohl gerade Organisationen hilfreich, die den Menschen eine solide Handwerksausbildung verschafften, die unter den dortigen Verhältnissen einsetzbar ist.

Und Hunger und Elend in afrikanischen Ländern sind eine Schande für die gierigen Räuber in Afrika und ihre ortsansässigen Komplizen. Schau Dir das Elend im erdölreichen Nigeria an. Der Westen sollte sogar Protest erheben, wenn aus diesen Erdöleinnahem immer noch nicht die Sozial- und Bildungsstruktur aufgebaut wird.
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Alt 06.11.2016, 13:01 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

"iPhone7 Gewinnspiel"
Alt 06.11.2016, 13:07   #12
Trimalchio
abgemeldet
Themenstarter
Zitat:
Zitat von Ch.arlie Beitrag anzeigen
Ich habe hier etwas für euch, vielleicht kennt es der ein oder andere auch schon.

https://www.welt.de/vermischtes/welt...generator.html

Diese Menschen dort verkaufen ihre Erfindungen für 'n Appel und 'n Ei, an den Höchstbietenden, der irgendwo auf einem anderen Kontinent sitzt und sich mit Genuss die Hände reibt.
Ist keine Witzmeldung der Welt? Aber es ist dauernd so, dass Rohstoffe aus Afrika weit unter Wert verkauft werden. Gerade in Nigeria werden nicht hauptsächlich Erfindungen derzeit die Haupteinnahmequelle sein, sondern das drastisch unter Wert verkaufte Öl. Zudem erhebt Nigeria nicht hinreichend Steuern aus dieser Haupteinnahmequelle. Unfassbar aber wahr dürfte sein, dass die Einnahmen aus der Mineralölsteuer hierzulande wesentlich höher sind pro Liter Öl.
Trimalchio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.11.2016, 22:14   #13
Ch.arlie
Member
 
Registriert seit: 06/2015
Beiträge: 284
No joke.
Beeindruckend, wie solch eine Erfindung erscheint und dennoch die Bedeutung dieser Erfindung nicht erkannt wird.

Auch wenn es hier speziell um Afrika geht, ist dieses Land nicht das einzige Ressourcenreiche Land, dass mit diesem Phänomen Rohstoff zu kämpfen hat.
Es geht auch anderen Ländern, die von ihren Rohstoffexporten leben, gemessen an ihrem Ressourcenreichtum so, dass diese dennoch unterentwickelt sind.
Sie haben im internationalen Vergleich gesehen, nicht nur eine geringere menschliche Entwicklung, sondern leiden zudem unter höherer Korruption, politischer Instabilität und größerer Armut als ressourcenärmere Länder.
Eines der großen Probleme dabei ist, dass der Rohstoffabbau vor dem Menschen- und Umweltschutz steht.
Ch.arlie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.11.2016, 18:06   #14
HW124
Special Member
 
Registriert seit: 07/2010
Ort: Land der niederen Sachsen
Beiträge: 5.591
DAS große Problem ist eher, das die dortigen 'Eliten' in der westlichen Welt ausgebildet wurden, und damit eigentlich schon per se korrumpiert sind. Und das, in Kombination mit dem üblichen Clan-/ Stammesdünkel, bzw. Gemauschel selbst Gebiete wie Bayern oder Österreich mit quasi 'mit Weißer Weste' dastehen lassen würde.

Hoffnung auf Besserung? Nicht vorhanden.
HW124 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.11.2016, 20:34   #15
Take Off
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Beiträge: 1.087
Das erste, was man tuen sollte, ist eine vernünftige Bevölkerungspolitik einzuführen.
Wenn die Bevölkerungsexplosion wie prophezeit so weiterschreitet, wird auch "Hilfe zur Selbsthilfe" nicht mehr fruchten - weil dann Faß ohne Boden...

Und letztlich denke ich: der Antrieb, etwas zu ändern, muss aus der betroffenen Gesellschaft entspringen, und nicht von außen. Wir sind ja auch nicht zufällig zu den (vermeintlich) "Überlegenen Europäern" geworden (auch wenn ich denke, das uns die Flüchtlingskrise kaputt machen wird)...
Und wann immer sich jemand von außen in eine Nation eingemischt hat: im besten Fall wurde die Situation verschlimmbessert, meistens jedoch verschlimmert...
Take Off ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 07.11.2016, 21:39   #16
Trimalchio
abgemeldet
Themenstarter
Zitat:
Zitat von Take Off Beitrag anzeigen
Das erste, was man tuen sollte, ist eine vernünftige Bevölkerungspolitik einzuführen.
Wenn die Bevölkerungsexplosion wie prophezeit so weiterschreitet, wird auch "Hilfe zur Selbsthilfe" nicht mehr fruchten - weil dann Faß ohne Boden...

Und letztlich denke ich: der Antrieb, etwas zu ändern, muss aus der betroffenen Gesellschaft entspringen, und nicht von außen. Wir sind ja auch nicht zufällig zu den (vermeintlich) "Überlegenen Europäern" geworden (auch wenn ich denke, das uns die Flüchtlingskrise kaputt machen wird)...
Und wann immer sich jemand von außen in eine Nation eingemischt hat: im besten Fall wurde die Situation verschlimmbessert, meistens jedoch verschlimmert...
Kinder sind deren Altersversorgung. In Afrika ansässige Konzerne würden es doch als verachtugnswürdigen "Sozialismus" betrachten, alternativ eine gesetzliche Rentenversicherung einzuführen. Wie wäre Deine Lösung in der Situation?
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Alt 07.11.2016, 21:43   #17
Take Off
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Beiträge: 1.087
Zitat:
Zitat von Trimalchio Beitrag anzeigen
Kinder sind deren Altersversorgung. In Afrika ansässige Konzerne würden es doch als verachtugnswürdigen "Sozialismus" betrachten, alternativ eine gesetzliche Rentenversicherung einzuführen. Wie wäre Deine Lösung in der Situation?
Gegenfrage: Wie sind die Chinesen von einer armen, zu einer der reichsten Nationen der Welt aufgestiegen?
Take Off ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 07.11.2016, 21:47   #18
Trimalchio
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Themenstarter
Zitat:
Zitat von Take Off Beitrag anzeigen
Gegenfrage: Wie sind die Chinesen von einer armen, zu einer der reichsten Nationen der Welt aufgestiegen?
Sind sie das? "Die" Chinesen? Leeven Jung: In China gibt es bitterarme Wanderarbeiter. Also würde ich diese Aussage, dass die Chinesen reich seien, schon mal so nicht bestätigen. Mal ganz abgesehen davon, dass ich die Diskussion jetzt nicht nach China verschieben mag, nur weil Du davon mehr Ahnung haben könntest.
Trimalchio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.11.2016, 22:04   #19
Take Off
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Beiträge: 1.087
Zitat:
Zitat von Trimalchio Beitrag anzeigen
Sind sie das? "Die" Chinesen? Leeven Jung: In China gibt es bitterarme Wanderarbeiter. Also würde ich diese Aussage, dass die Chinesen reich seien, schon mal so nicht bestätigen. Mal ganz abgesehen davon, dass ich die Diskussion jetzt nicht nach China verschieben mag, nur weil Du davon mehr Ahnung haben könntest.
Zweifelsohne ist ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung deutlich unter der Armutsgrenze angesiedelt. Die Chinesen sind da ein wenig übers Ziel hinausgeschossen, und haben NOCH höheren Profit für die Oberschicht auf Kosten der sozialen Absicherung der Durchschnitts-Bürger durchgedrückt.
Ich hätte die Frage aber tatsächlich anders stellen sollen: Wo wären die Chinesen, wenn sie nicht das getan hätten, was sie getan haben?

Letztlich ging es mir um die Analogie zu Afrika:
Der erste Schritt der gemacht werden muss, ist, diesen wahnsinnigen Bevölkerungswachstum in den Griff zu bekommen - danach kann man weiterschauen, vorher machen solche Maßnahmen keinen Sinn.
Die Negativ-Spirale "Mehr Menschen => Mehr Armut" kann man nunmal nur mit einem Weniger an Menschen bekämpfen. Würde man den Leuten JETZT Sozialleistungen um die Ohren hauen...nun...bei diesem besagten Wachstum wäre das ein Faß ohne Boden...
Du baust ja auch nicht im brennenden Feuer ein Haus, und wunderst dich, wieso du direkt neu anfangen kannst - wohlwissend, dass du nur das Feuer mit den neuen Materialien fütterst...
Also: erstmal Feuer löschen.
Take Off ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.11.2016, 08:10   #20
Trimalchio
abgemeldet
Themenstarter
Take off: Auch ich bin für das Löschen des Feuers. Und da dürfte es einige wichtige Schritte geben:

1. Die afrkanischen Staaten wie nur zum Beispiel Nigeria dürfen nicht so beschämend gering an dem Gewinn beteiligt sein, dass die Mineralölsteuer in westlichen Ländern dagegen nicht wie ein Riese wirkt.
2. Das Geld müsste in Bildung, Aufklärung und gesundheitliche Versorgung fließen.
3. Gewerkschafter müssten geschützt statt ermordet werden.
4. Die gesamte Infrastruktur müsste verbessert werden

All das erlauben aber die 10 großen Konzerne nicht, die dort das Sagen haben. Was also tun?
Trimalchio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.11.2016, 08:10 #00
Verbraucherinformant

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