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Alt 18.11.2016, 12:40   #71
whatIwant
Wonderwoman
 
Registriert seit: 05/2013
Ort: nördlich
Beiträge: 5.365
Zitat:
Zitat von Jampes Beitrag anzeigen
Du kannst aber gerne mal ein Beispiel geben, wo auf der Welt nicht nach den Regeln des Geldes gelebt wird. Selbst im guten alten Kommunismus war das sogar so ... Also ich höre gerne
Ich kann ja gerade nicht anders: Kula-Tausch, Trobriand-Inseln.

Um das klassische Beispiel anzuführen.
whatIwant ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2016, 12:40 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 18.11.2016, 12:43   #72
CtrlAltDel
ich bin KEIN Fachmann
 
Registriert seit: 03/2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 19.291
Das meiste Kapital ist ja gar kein Geld. Sondern andere materielle Güter, z.B. Land, Verkehrseinrichtungen, Produktionseinrichtungen.

Die klassische Analyse der Produktionsfaktoren ist aber mehrmals verändert worden, z.B. sind irgendwann immaterielle Güter wie Know-How, Informationsverarbeitungskapazitäten, sozialer Frieden oder "Kultur" plötzlich in die volkswirtschaftliche Analyse mit hineingenommen worden.

Für mich ein Zeichen, dass eine abgeschlossene und feststehende ("dogmatische") Analyse der Machtverhältnisse keinen Sinn macht.

Selbst der engstirnige Marx hat schließlich die als sicher bezeichnete Weltrevolution aufgeschoben, als am Klondike Gold gefunden wurde: ein Beweis, dass Unbeweglichkeit und Dogmatismus keine Erfolgsrezepte sind.

Der Unterschied zwischen Dir und mir könnte auch darin liegen, ob man "normativ" oder "deskriptiv" über die Wirklichkeit zu reden beschlossen hat. Bei Dir sehe ich Ersteres.
CtrlAltDel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.11.2016, 16:48   #73
JohnDoe87
Platin Member
 
Registriert seit: 08/2014
Ort: FFM
Beiträge: 1.691
Ein interessanter Bericht zu einem Buch, welches sich mit der Thematik befasst:

ZEIT.de - Neben uns die Sintflut

Ich hab's mir mal bestellt.
JohnDoe87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2016, 14:25   #74
Chrisdebong
Member
 
Registriert seit: 03/2012
Ort: Bayern
Beiträge: 423
Zitat:
Zitat von Trimalchio Beitrag anzeigen
Heiner Heißler sagte es demletzt sinngemäß in einer Fenrsehdiskussion bei Markus Lanz:

Afrika ist reich an Rohstoffen und müste ein reiches Land sein. Aber 10 internationale Konzerne teilen sich diese Rohstoffe auf, kassieren noch Subeventionen für den Agrarbereich und hinterlassen Afrika so arm, dass die als Armtusflüchtlinge zu uns kommen.

Wie sähe für Euch ein faires Verhalten gengenüber Afrika aus?

Welche Auswirkungen auf den Westen kann, sollte oder dürfte es haben, dass wir uns fair verhalten?

Letztendlich: Werden Reiche im Westen den Gürtel um fette Bäuche enger schnallen müssen, damit es den Afrikanern besser geht? Oder träfe es auch ärmere Europäer?

Was meint Ihr zu all den Fragen?
Sorry aber wer Afrika schon als "Land" bezeichnet den kann ich nicht für ernst nehmen. Afrika ist immer noch ein Kontinent meines Erachtens.

Kommt drauf an um welche afrikanischen Länder es hier gehen soll. Dazu müsste man sich aber eben dementsprechend auskennen. In Afrika gibt es durchaus mittlerweile "stabile" Länder, wirtschaftlich und politisch gesehen. Z.B. Südafrika, Kenia, Tansania. Hier herrscht noch viel Korruption und Kriminalität aber in den Nachrichten hörst du hiervon nie etwas.

Dann gibt es Länder, welche aufgrund der Religion zerrüttet sind oder ständig Bürgerkrieg herrscht und ein Putsch bzw. Rebellion nach der anderen folgt. Siehe Nigeria, Tschad, Mali, Sierra Leone, Kongo etc..

Aber ich vermute mal die Diskussion zielt auf zweiteres ab. Darum ist hier schon mal das Hauptproblem das die Einwohner sich eben selbst die ganze Zeit an die Gurgel gehen, da muss man die Länder nicht mal ausbeuten... Dies hat natürlich auch Ursachen.

Geändert von Chrisdebong (02.12.2016 um 14:28 Uhr)
Chrisdebong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2016, 14:25 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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