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| | #1 (permalink) |
| Guest | Trennung / Das liebe Geld Ich hatte eine Affaire mit einem Arbeitskollegen. Dieser hat sich nach langem hin und her für eine gemeinsame Zukunft mit mir entschieden. Von seiner Frau (20 Jahre verheiratet) hat er sich getrennt. Er ist aus seinem Haus ausgezogen und bei mir ein. Seine Eltern wohnen mit Frau + Kind noch zusammen in dem alten Haus und nun beginnt der Ärger. Er finanziert noch weiterhin für die KOMPLETTE Familie das Haus (Er ist Alleinverdiener). Er bezahlt sogar für ALLE Telefon, Strom und Wasser. In regelmäßigen Abständen leihen sich seine Eltern auch Geld von ihm. Unsere kompletten Kosten muss ich tragen, da er sich das nicht mehr leisten kann. Was soll ich doofe machen ? Ihn vor die Tür setzen?? Ich bin stinksauer. Nun wohnen wir schon seit 6 Monaten zusammen und es ist noch immer keine Besserung eingetreten. Er sagt, aus Pflichtgefühl muss er weiterhin alles zahlen. Hat er denn kein Recht auf einen Neustart ? Ich will sein Geld nicht, ich habe selber einen guten job. Ich finde, dass es aber absolut berechtigt ist, dass wir uns die Miete teilen. Letzte Woche hat er seiner netten Gattin seine kompletten Online-Daten zur Verfügung gestellt um zu beweisen, dass er kein Geld für mich ausgibt. Ich denke manchmal echt, dass ich in einem falschen Film lebe ? Soll ich ihm die Pistole auf die Brust setzen ? Oder zuschauen und warten bis das Haus gepfändet wird und auf 50/50der Miete bestehen ? Ich bin echt verzweifelt .. Möchte gerne glücklich werden mit ihm. Aber von Monat zu Monat werden die Belastungen höher und alles scheint zu zerbrechen. |
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| | #4 (permalink) |
| Member Registriert seit: 04/2008
Beiträge: 102
| re setz ihm die pistole auf die brust! meine tante hat so etwas fast 10 jahre lang mitgemacht und die trennung war grausam.... sie hat jahre gebraucht um den schnorrer raus zu werfen da er zum teil mit selbstmord gedroht hat da er ja kein geld hat dass er sich ne whg. leisten kann.... wenn du jetzt nicht handelst wirst du ewig indirekt seine familie unterstützen. es gibt nicht um sonst gesetzliche regelungen zu unterhalt, allimente usw. das muss er dann zahlen aber wieso sollst du für ihn leiden...? so wie ich das verstanden hab zahlt er weit mehr als er verpflichtet wäre... im erntfall müssen sie das haus eben verkaufen und sich den erlöß aufteilen, das ist nicht dein problem, du hast dieser familie gegenüber KEINE verantwortung und lass dir diese ja nicht aufbürden oder schuldgefühle einreden alla du hättest die ehe zerstört... würds zwischen den beiden passen könnte claudia schiffer willig vor ihm stehen und es würd nix passieren, also wenn net du gekommen wärst dann halt a andere oder bei ihr ein anderer. die bezihung war vor dir schon tot. |
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| | #5 (permalink) |
| Member Registriert seit: 03/2008 Ort: ...zwischen Sauerland und Ruhrpott...
Beiträge: 224
| Ja aber er ist doch kein Schnorrer! Er fühlt sich seiner Familie verpflichtet (zumindest finanziell) und das kann ich auch nachvollziehen. Aber trotzdem muss für klare Verhältnisse gesorgt werden. Aber das kann nur er alleine entscheiden. Deswegen würde ich ihm aber niocht die Pistole vor die Brust setzen. ich würde ganz normal, aber ernst ein Gespräch suchen. So kann es nicht weiter gehen, soviel ist klar. |
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| | #6 (permalink) |
| Guest | Er sieht ja selber, dass es so nicht weiter geht. In den letzen 4 Monaten hat seine Familie eine tierisch hohe Summe (5-stellig) genommen/bekommen. Und keine Ende in Sicht. Er verdient das doppelte wie ich und trotzdem teilen wir uns nicht mal die Miete was mich tierisch sauer macht. Er sagt ja selber, dass er am Ende ist und nicht weiß wie es weiter gehen soll und er sucht nach einer Lösung und findet leider keine .. Ich bin schon gespannt wenn die ganzen Reparaturen für das Haus los gehen .. Sogar die Bank hat wohl schon einen Gesprächstermin gesucht. Ich verstehe ja Verpflichtungen und Unterhalt für das Kind .. Aber es gibt auch gewisse Grenzen und Danke Morgane ich darf nicht leiden.. Danke für den Zuspruch. |
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| | #7 (permalink) |
| Oma v.D. Registriert seit: 03/2008 Ort: zu Hause
Beiträge: 4.395
| ..wenn Dein Freund sich ein wenig entlasten möchte - und somit Euch beide - dann sollte er per Anwalt alle rechtlichen, finanziellen Angelegenheiten regeln lassen. Mir ist schon klar, dass er auch ein schlechtes Gewissen gegenüber der verlassenen Familie hat ... aber übertreiben muss er es deshalb mit seiner Fürsorge dennoch nicht - dafür gibt es ja die guten Anwälte |
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| | #8 (permalink) |
| Member Registriert seit: 04/2008
Beiträge: 102
| genau, er soll das ein für allemal regeln, was seiner familie gesetzlich zusteht soll er zahlen aber nicht mehr. was anderes ist zb bei den kids wenn da mal außerdurlich was anfällt, zb zahnspange, schullandwoche, usw. das is ja ok. soll halt seine ex auch mal arbeiten gehen wenn sie ihren standard beibehalten will. |
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| | #9 (permalink) |
| Member Registriert seit: 03/2008 Ort: mit Ausblick
Beiträge: 275
| Respekt vor deinem Freund! Nach 20 Jahren alles zurück zu lassen ist schon enorm. Jeder der das noch nicht selbst getan hat, oder tun musste, kann sich kein Urteil darüber erlauben. Auch du nicht doreen1978. Bitte sehe das nicht als das Selbstverständlichste der Welt. Dennoch, dein Freund hat nicht alles zurück gelassen. Geld und Fürsorge fließen noch reichlich dorthin. War es etwa dein Drängen und Bemühen, dass er Haus und Hof verlassen sollte? Wollte er dir damit einen Gefallen tun? Oder war es seine ureigenste Entscheidung? (Ich glaube nicht) Und jetzt hat er den Salat: Er hat nicht das Rückrad die Dinge zu ändern, weil er vielleicht nicht ganz aus hundertprozentiger, eigener Überzeugung seine Familie für dich verlassen hat. Schuldgefühle machen sich breit. Er kompensiert sie mit kräftigen Checks, weit über das übliche Maß hinaus. So, wie die Dinge jetzt liegen, schaufelt er sich damit sein eigenes Grab und du schippst fleißig mit. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass deine Streitereien zu diesem Thema ( was ich gut verstehen kann) ihm gehörig zu schaffen machen. Wie dem auch sei. Er muss die Dinge jetzt klären, ohne Zweifel. Du kannst ihn dabei unterstützen, in dem du sachlich und konstruktiv die Dinge weiter in den in den Mittelpunkt stellst und gemeinsam nach einer Lösung suchst. Ein Ultimatum, oder die Pistole auf der Brust, ist das Allerletzte was dein Freund jetzt von dir gebrauchen könnte. Geändert von only-a-man (17.04.2008 um 20:40 Uhr) |
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| | #10 (permalink) |
| Platin Member Registriert seit: 10/2004
Beiträge: 1.995
| Also er beendet eine 20jährige Beziehung, verlässt seine Großfamilie, also sein ganzes bisheriges Leben, ihr beide lebt grade mal 6 Monate zusammen, du verdienst ganz gut wie du sagst, und trotzdem machst du ihm schon jetzt die Hölle heiß, weil dein gutes Geld auch in euer beider Zusammensein fließt? Das kann ja heiter werden. Ich würde ihm erst mal etwas Zeit geben, damit er - und seine Familie - sich in die neue Situation einfinden kann. Bevor du wegen Geld zu nörgeln anfängst, solltet ihr lieber euer Zusammensein erst mal genießen. Du wusstest ja, dass er Familie hat und Unterhalt zahlen muss, also dürfte es nun keine Überraschung für dich sein, dass er genau das tut. Falls er all diesen Familienmitgliedern gegenüber unterhaltspflichtig ist, ist es vielleicht gar nicht ungeschickt von ihm, die Zahlungen erst mal so weiterlaufen zu lassen wie sie laufen. Was wenn seine Frau dort ausziehen will? Dann kann er ihr und dem Kind womöglich noch eine Wohnung finanzieren. Irgendwie wird er das Thema Trennung/ Scheidung ja sowieso noch angehen müssen. Da wird er sich dann einen Anwalt nehmen, der ihm seine Verpflichtungen vorrechnen wird. Dann kann er mit dir und seiner Familie besprechen, wie das finanziell für alle Beteiligten weitergehen wird. Wenn das Ergebnis dann ist, dass du für euer beider Zusammenleben finanziell mehr beitragen musst als er, fände ich das an deiner Stelle in Ordnung. Er hat eben (Alt)lasten und du - zum Glück - nicht. |
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