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| | #12 (permalink) |
| Special Member Registriert seit: 03/2008
Beiträge: 3.254
| Wollt Ihr jetzt die TE bloß fertigmachen und aus LT vergraulen, indem Ihr alles "widerlegt", was sie hier schreibt, oder möchte vielleicht auch jemand irgendwie helfen? Na, dann versuch ich mal, was Konstruktives beizutragen. Socke79, hast Du mal versucht, mit Deinem Freund richtig grundsätzlich zu reden - nicht nur sowas wie "bist du sauer?", "ist irgendwas los?" ? Vielleicht kommen ja ganz andere Sachen zutage als, was Du vermutet hättest. Was Du ihm wirklich mitteilen mußt, ist, wie Du Dich fühlst, wie sein Verhalten bei Dir ankommt. In meiner Beziehung beruhen 80-90% der Konflikte auf bloßen Mißverständnissen. Und die gilt es aufzuklären, bevor sich ein Dauerstreit oder Dauerschweigen daraus entwickelt. Schreibe später weiter... |
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| | #13 (permalink) | ||
| Member Registriert seit: 01/2010
Beiträge: 306
| Zitat:
Aber die Sache mit dem alten Schulfreund interessiert mich doch sehr. Sie schreibt ja auch: Zitat:
Ich weiß nicht. Das klingt für mich irgendwie unreif. Wie kann denn eine einzige Begegnung alles verändern, wenn es nur ein "Schwarm" war? Was war denn da nun genau? | ||
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| | #13 (permalink) |
| Verbraucherinformant Registriert seit: 21.08.2005 Ort: Litfaß Beiträge: 4682 | |
| | #14 (permalink) |
| Guest | Genau das scheint der Punkt zu sein; alte Jugendliebe wieder ausgegraben, verklärt in der Vergangenheit leben, jetzt die Macken bei dem Freund suchen und finden, damit es einen Grund zur Trennung gibt,und dann zuschlagen, wenn der Schwarm es auch möchte. Its every time the same.... |
| | #15 (permalink) |
| Special Member Registriert seit: 03/2008
Beiträge: 3.254
| Ja, es passiert doch leicht, daß einem die ganze Zeit schon etwas in der Beziehung fehlt, was einem erst richtig bewußt wird, wenn man jemanden trifft, der einem genau das geben könnte. Ob man dann gleich fremdgeht oder die langjährige Beziehung aufgibt, ist eine andere Sache. Tatsache ist, daß die TE etwas in ihrer Beziehung vermißt. Und ich habe bis jetzt eher den Eindruck, sie sucht als Erstes den Weg zurück zu ihrem Freund, wenn ich das richtig verstanden habe. Und das finde ich eigentlich genau das Richtige für´s Erste. |
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| | #16 (permalink) |
| Member Themenstarter Registriert seit: 01/2010
Beiträge: 71
| Mehr über meinen Jugendschwarm also? In den letzten 10 Jahren habe ich ihn drei mal getroffen, immer auf unseren Klassentreffen. So auch ein paar Tage nach meiner Verlobung. Wir haben uns eine Stunde ganz gut unterhalten und das wars dann auch. Die Gefühle waren bei mir allerdings sofort wieder da. Das hat mich ein wenig aus der Bahn geworfen und eben einiges an Zweifeln aufkommen lassen. Mittlerweile ist das wieder erledigt, denn wir haben sonst keinerlei Kontakt. Ich habe dadurch aber was die Hochzeit angeht kalte Füße bekommen, und das hat sich leider bisher noch nicht ganz gelegt. Will sagen, ich habe weniger Zweifel an meinem Freund, sondern eher Zweifel an mir bekommen, was das gemeinsame Leben angeht. Wie kann das den angehen, dass ich mit dem einen mein Leben verbringen will und dann kommt da einer angelaufen und ich verliere den Kopf? Mit dem anderen was anzufangen stand nicht zur Debatte. Ob der Schwarm offener oder gesprächiger ist als mein Freund, weiß ich nicht. Dazu kommt jetzt die zunehmdende Kälte in unserer Beziehung, die er seit etwa zwei Wochen an den Tag legt. Das mein Freund sehr verschlossen ist, was seine Gefühlslagen angeht, ist nichts, was mir erst jetzt auffällt oder mir erst durch die Begegnung mit meinerm Jugendschwarm bitter aufstößt. Es war von Anfang an so und von Anfang an hat es mir Schwierigkeiten gemacht. Wir hatten schon einige ganz grundsätzliche Gespräche zu diesem Thema, aber natürlich kann er nicht einfach aus seiner Haut schlüpfen und plötzlich ganz offen sein. Dann wäre er ja auch irgendwie nicht mehr er selbst. Es war aber bisher so, dass er mir zumindest gezeigt hat, dass er mich liebt... Vorm Schlafen ankuscheln, im Vorbeigehen umarmen, fragen wie der Tag so war... Die ganzen Kleinigkeiten neben dem Sex. Wie ich das eben auch mache und wie es in einer liebevollen Beziehung meiner Meinung auch sein sollte. Nur, dass das vor zwei Wochen fast aufgehört hat, also bevor ich die beiden Wochenenden weg war. Und die von mir aufgeschriebene Situation war einfach am Sonntag nochmal eine Steigerung zu allem, was vorher war. Es hat mich erschreckt und mir Angst gemacht. Bisher ist es mir nicht gelungen, aus ihm herauszukriegen, was eigentlich los ist und habe deswegen hier gepostet. |
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| | #18 (permalink) |
| Junior Member Registriert seit: 02/2010
Beiträge: 13
| Wenn man in einer festen Beziehung steht, egal wie shclecht oder auch gut diese ist, so kann man sich dennoch von anderen Männern angezogen fühlen, das ist ganz normal. Welche Frau mag es nicht komplimente mal von anderen als den Männern zu hören, solange diese auf einer Harmlosen Ebene bleiben. Natürlich will man weiter begehrt werden und als attraktiv empfunden werden, da brauchst du dir wirklich keine Gedanken machen. |
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| | #19 (permalink) |
| Oma v.D. Registriert seit: 03/2008 Ort: zu Hause
Beiträge: 4.395
| verheimlicht ER Dir vielleicht was? Könnte immerhin sein, dass er an den beiden Wochenenden doch keine Lust auf Lernen hatte und sich mit Freunden getroffen hat? Ich will jetzt nicht weiterspinnen - nur, wenn es erst in den letzten beiden Wochen ohne erkennbaren Grund so eigenartig zwischen Euch ist, dann stimmt da was nicht. Dass er nicht darüber reden kann/will, spricht wiederum für sich. |
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| | #20 (permalink) |
| Junior Member Registriert seit: 02/2010
Beiträge: 13
| Ich kann ja nur aus meiner Erfahrung reden...und von dem, was du hier schreibst. Ein bisschen kann ich deinen Freund nachvollziehen. Ich schieb dir nicht den schwarzen Peter zu- nur bin ich selbst auch ein tendenziell eher verschlossener Mann, wenn es um Probleme und Gefühle geht. Dein Freund scheint ja schwer im Stress zu sein. Das kenne ich, und ich kann dir schildern, was mir dann so durch den Kopf geht. Ich möchte mich dann nicht auch noch in meiner wenigen freien Zeit damit beschäftigen. Wenn meine Partnerin nachfragt und sich dafür interessiert, antworte ich oft mit einem "och, alles wie üblich" oder einer ähnlichen Floskel. Wenn ich wirklich etwas besprechen will, sag ich es schon von mir aus- ansosnten möchte ich eben einfach nicht darüber reden. Ebenfalls hat man leicht ein schlechtes Gewissen- man lernt so viel, und (subjektiv) kommt der Partner zu kurz. Deswegen tendiert man dazu, ihr alle Wünsche zu erfüllen und sich selbst zurückzustellen, z.B. in dem man auf gemeinsame Zeit verzichtet wenn die Partnerin lieber etwas alleine machen will. Problem dabei, welches ich auch schmerzlich lernen musste: man fängt an, die Selbstachtung zu verlieren. Und das ist der Tod einer jeden Beziehung... Hoffe ich konnte ein paar hilfreiche Gedanken beisteuern. Wenn du Fragen hast, immer her damit! |
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