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| Du befindest dich im Forum: Probleme nach der Trennung. Du hast verlassen oder wurdest verlassen. Wie geht es weiter? Wie geht man mit dem Trennungsschmerz um? Gleichgesinnte und Verständnisvolle tauschen sich hier aus und geben Ratschläge für einen Neubeginn. Bitte beachtet, daß es hier um persönliche Probleme geht, bei welchen Hilfe und Ratschläge gefragt sind. Den Finger in die Wunde des Threaderstellers zu legen, trägt nicht zur Problemlösung bei. Wir bitten euch deshalb, hier mit Feingefühl zu agieren. |
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| | #1 (permalink) |
| Member Registriert seit: 02/2007
Beiträge: 52
| Gefühlschaos und (k)ein Ende Hiho, ich weiß im Augenblick nicht so richtig, wo mir der Kopf steht, da so viele Dinge über mir zusammenbrechen. Ich weiß auch nicht wieso ich hier schreibe, aber ich denke es ist ganz gut bei Kummer auf jede erdenkliche Weise zu versuchen sich Luft zu machen und sowohl Freude als auch Kummer (wohl eher letzteres) loszuwerden und in einen neuen Lebensabschnitt zu starten. Ich habe in den letzten Tagen mit so vielen Leuten gesprochen aber ich denke gerade auch eine objektive Meinung oder das Wort eines Außenstehenden kann dabei helfen sich selbst über Dinge im klaren zu werden. Und den (Herz)schmerz zu überwinden. Die Trennung von meiner Freundin war der Anfang. Das war vor ca 1 1/2 Wochen. Wir waren über 1 Jahr zusammen und ich kann zurückblickend sagen, dass es eine schöne Beziehung war, was mir das plötzliche Ende noch viel schwerer macht, als es vielleicht wäre, wenn die Beziehung schlecht verlaufen wäre. Es handelte sich um eine Fernbeziehung, sodass wir uns nur in Ferien und sonstiger Freizeit sehen können/konnten. Wir wohnen über 650km voneinander entfernt und können sonst halt nur telefonieren und chatten. 1 1/2 Wochen vor dieser Trennung war noch unser Jahrestag, wo wir uns gegenseitig nochmal eröffneten, wie sehr wir uns lieben und auch was wir an dem anderen lieben würden. Ich hatte nie das Gefühl, dass gerade in letzter Zeit etwas in unserer Beziehung nicht lief. Dann stritten wir uns beim Chatten, weil ich derzeit nicht so viel Zeit für sie habe, da ich mich gerade im Prüfungsstress befinde, was sie allerdings auch weiß und sprachen drei Tage nicht miteinander, weil jeder sich auf seine Art verletzt fühlte. Mein Problem bestand darin, dass ich mich in meinen Problemen und Stress nicht von ihr wahrgenommen fühlte und brauchte ein wenig Abstand. Generell war es zuvor so, dass wir jeden Streit oder Stress den wir hatten, relativ schnell lösten, was allerdings in der Regel auf meiner Initiative beruhte, da ich versucht habe die Dinge wieder zu klären und was etwas ist, dass mir vor allem jetzt danach sehr weh tut, weil ich das Gefühl habe mich aufgegeben zu haben, indem ich stets derjenige war von dem immer Rechtfertigungen verlangt wurden und ich Zugeständnisse gemacht habe um die Wogen zu glätten. Bei diesem Streit dauerte es ein wenig länger und in dieser Zeit oder vielleicht auch recht schnell scheint ein Schalter bei ihr umgesrpungen zu sein, denn als wir danach wieder chatteten, meinte sie, dass es nichts mehr zu reden gäbe und dass sie nicht mehr wüsste, was sie empfindet. Sie wäre völlig leer, würde mich weder vermissen noch würde sie sagen können dass sie mich noch liebt und wollte, dass wir uns trennen, wüsste nicht ob ihre Gefühle wiederkehren und wie es weitergehen könnte. Ich stehe sogar über die Trennung im Ungewissen, ist es das Ende? ist es eine Pause? Was ist es? Das und die Umstände dieser Trennung lassen mich verzweifeln. Auch die verletzende Art, wie das alles abgelaufen ist. In dem Gespräch, was letztendlich dazu führte, meinte sie zu mir, dass ich mir die Richtige suchen sollte, weil sie das nicht wäre, weil ich sie das nicht spüren lassen würde, weil sie mir nicht alles bedeuten würde etc. Alles Dinge von denen sie eigentlich weiß, dass sie nicht stimmen und von denen sie mir vorher auch sagte, dass sie das wüsste. Als ich sie fragte, was sich denn in den zwei Wochen geändert habe, sagte sie die Gefühle wären mit der Zeit weniger geworden und verfing sich in Widersprüche. Zum Einen ging es um die Zeit vor unserem Jahrestag, zum Anderen um die Zeit danach. Wir hatten schon als ich in den Weihnachtstagen als ich bei ihr war einen schlimmen Streit bzw. sie war sehr niedergeschlagen aufgrund der Tatsache, dass sie sich von meinen Eltern nicht akzeptiert fühlte, den wir zusammen überstanden und auch ausräumen konnten, weswegen ich der Meinung war, dass uns das noch enger zusammengeschweisst hätte; Gefühle die durch ihre Liebeserklärung noch verstärkt wurden. Auf der anderen Seite, führte sie in ihrer Argumentation viele Kleinigkeiten an, über die wir uns in der Vergangenheit gestritten hatten und die sie mir nun erneut an den Kopf warf. Sicherlich sind solche Dinge etwas was man nicht vergessen kann oder sollte - Aber auch etwas was man auf sich beruhen lassen kann, wenn sie aus der Welt geschafft sind, denke ich. Meine Freundin ist auch um ein Vielfaches jünger als ich (fast 5 Jahre (16)), und vielleicht fehlt es ihr letztendlich doch teilweise noch an Reife. So standen wir auch schon einmal kurz vor der Trennung, weil die erste Verliebtheit natürlich nach einer Zeit abnimmt und der Alltag einkehrt, was in meinen Augen etwas ganz natürliches ist und an der Liebe zwischen zwei Menschen nichts verändert. Genau wie ein Streit, das in der Regel auch nicht tut, wenn man sich sagt, dass man Höhen und Tiefen überstehen will und bewusst ist, wie sehr man den anderen liebt. Doch nach diesem Gespräch habe ich nun stärker als je zu vor dass Gefühl vermittelt bekommen, dass ich derjenige bin der alle Fehler gemacht hat. Vor allem, da ich sie nun fast verloren hab; Was man schon an dem Ausspruch sieht, "Wie traurig du mich machst, sollte dir zeigen, wie glücklich du mich hättest machen können". Generell scheint es mir so, als wäre meine Freundin erst jetzt aus ihrer Verliebtheit erwacht. Ganz plötzlich. Schon vorher war es so, dass ich es ihr oft nicht recht machen konnte. Wenn wir uns Geschenke gemacht haben, gab es sehr oft etwas daran auszusetzen. Sie war von der Menge an Dingen, die sie für mich gemacht hat, vielleicht aktiver. Aber solche Dinge kann man und sollte man einfach nicht messen, es gibt immer jemanden der kreativer ist, und das äußert sich auch in Phasen und verändert sich vielleicht auch. Ich denke ich habe da auch eine andere Einstellung; Wenn man andauernd Gedichte schickt oder andauernd sagt "Ich liebe dich" verliert, das ganze seinen Zauber und seine Besonderheit, was natürlich nicht heißt dass man das gar nicht machen sollte. Aber es bedarf immer dem richtigen Zeitpunkt und der richtigen Stimmung, um so etwas zu tun, und dem anderen seine Liebe zu zeigen. Eine Liebe, die bei mir seit dem ersten Tag vorhanden war und gewachsen ist, was für mich das ganze jetzt so schwer macht. So war es auch nicht so, dass ich ihr das nicht gezeigt hätte, wie sehr ich sie liebe, nur in ihren Augen zu wenig. Ich bin und war für sie ihr Mittelpunkt, aber jeder Mensch bleibt trotz einer engen Bindung doch eine eigene Person. So war es für sie vielleicht auch schwer zu verstehen, dass sie für mich mein Mittelpunkt ist aber es auch noch andere Dinge in meinem Leben gibt. Generell will sie selbst sehr gerne der Mittelpunkt sein. Denn sehr oft, wenn ich ihr von meinen Gefühlen und meinem Stress beispielsweise erzähle; kam als Antwort "Was meinst du denn wie es mir geht" - Das habe ich ihr dann auch so gesagt, dass ich auch mal aufgebaut werden muss. Auch gerade nach dem ganzen Stress von ihr mit meinen Eltern, der für mich auch bestimmt nicht leicht war, und es dennoch komischerweise ganz allein an mir hing alles ins Reine zu bringen, da ihre Eltern ihr sogar verboten hatten mich zu besuchen, was wiedersinnig ist (ich habe meine eigene Wohnung und sie hätte gar keinen Kontakt mit meinen Eltern haben brauchen) Vielleicht resultiert das ganze auch ein wenig daraus, aber das kann ich aus der Ferne schwer beurteilen, dass ihre Eltern, vielleicht auch Angst haben sie an mich und die Entfernung zu verlieren (etwas dass sie meinen Eltern vorgeworfen haben) und sie nun auf irgendeine Weise auch diese Zweifel, die meine Freundin nun hat, dass sie nicht weiß was sie fühlt erweckt oder verstärkt haben, dass sie vielleicht nicht mehr denken, dass ich der Richtige bin oder was weiß ich... Und was ist nun? Zuerst wollte ich sie um keinen Preis aufgeben, nun habe ich ihr von mir aus angeboten mit ihr befreundet zu sein/bleiben und zu schauen was die Zeit bringt, da sie egal ob wir nun zusammen sind oder nicht ein besonderer Mensch ist mit dem mich viel verbindet. Nur fällt es mir schwer loszulassen und ich kann mich auch nicht dazu durchringen mich einfach damit abzufinden, weil ich sie noch so sehr liebe und die Umstände, wie wir nun auseinander gehen/gegangen sind einfach nicht verstehe. Auf der einen Seite, will ich ihr zeigen, wie sehr ich sie liebe und dass das was sie mir vorwirft, dass sie für mich nicht die Richtige sei einfach nicht stimmt und auf der anderen Seite sagt mir eine innere Stimme, sollte ich das Ganze irgendwie auf sich beruhen lassen, weil sie sich selbst im Klaren werden muss, wie sie fühlt oder was sie will - auch wenn ich ihr so gerne dabei helfen würde. Ich habe nun also die Bürde, dass ich an allem Schuld bin. Meine Prüfungen stehen vor der Tür und ich bin nicht im Stande mich darauf zu konzentrieren so sehr ich es auch versuche ist der Schmerz noch zu frisch und neu, wobei ich auch nich verstehe, wieso sie mir dass so kurz davor antut; und man sich im Klaren darüber sein sollte in welche Abgründe man jemanden auf diese Weise stürzt. Es gibt Phasen, da habe ich abgeschlossen und Phasen, wo alles aus mir hervorbricht, weil ich nichts wirklich weiss, weil sie es nicht weiß oder es mir nicht sagt/sagenkann. Die Entfernung kommt als erschwerender Faktor hinzu, sowie die Hilflosigkeit, dass Dinge nun sind wie sie sind und man nichts daran ändern kann. Glück. Liebe. Schmerz. Hoffnung. Trauer. Alles vereint in etwas, dass nicht mir, sondern immernoch ihr gehört. Meinem Herz. |
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| | #2 (permalink) |
| nowhere girl Registriert seit: 09/2006
Beiträge: 2.670
| Ganz banal und hoch bezweifelt: Gebe Dir einen abend die Kante, esse lecker Sachen, heule dabei und leide. Höre die Musik die Dich an Euch erinnert und lasse Dich richtig hängen. Einmal richtig, richtig leiden! Auch ruhig wütend werden, einfach alles was da ist raus lassen. Und dann... dann stehst Du am nächsten morgen auf und übst für Deinen Prüfungen. Jeden Tag x Stunden, konzentriert. In dieser Zeit bleibt das Internet aus und alles andere, was Dich ablenken könnte. Du lernst und machst und tust! Du hattest den einen abend, der muss für die Zeit reichen, bist Du wieder die Ruhe hast, um "Trauern", Kämpfen, Abschließen zu können. Sei streng zu Dir, es geht um Dich und um Dein Leben und sicherlich um nicht unwichtige Prüfungen. Also: Sie diszipliniert! Es geht und manchmal kann es sogar über den übelsten Liebeskummer hinweg helfen. Ich wünsche Dir viel Glück und eine Menge Konzentrationsvermögen, das häschen P.s.: Kaum jemand ist wirklich alleine Schuld daran, dass eine Beziehung zerbricht. Sie scheint noch ein wenig unstet zu sein und sich nicht damit auseinadersetzen zu können, nicht der Nabel der Welt zu sein. Sie verlangt sehr viel, das kannst Du kaum erfüllen und vor allem nicht jetzt. Auch wenn sie es anprangern würde: Jetzt bist Du wichtig! |
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| | #3 (permalink) |
| Member Registriert seit: 11/2004
Beiträge: 159
| Von mir ein Tipp, was das lernen angeht: Versuche mal, das nicht zu hause zu machen. Geh in die Bibliothek oder so, jedenfalls an einen neutralen Ort, an dem dich nichts an sie erinnert. Lass dein Handy am besten auch zu hause und nimm auch sonst nichts mit, was dich ablenken könnte. Das hat bei mir jedenfalls immer geklappt. |
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| | #3 (permalink) |
| Verbraucherinformant Registriert seit: 21.08.2005 Ort: Litfaß Beiträge: 4682 | |
| | #4 (permalink) |
| Member Themenstarter Registriert seit: 02/2007
Beiträge: 52
| Hi, ich möchte mich nachträglich noch einmal für die Ratschläge und Tipps bedanken. Ich denke, dass sie mir schon sehr geholfen haben. Ich habe mich zusammengerafft und alle Prüfungen mehr oder weniger erfolgreich hinter mich gebracht. Nun heisst es abwarten wie ich abgeschnitten habe. Die Ergebnisse werden jedoch noch auf sich warten lassen. ![]() Zu der Situation mit meiner Freundin brauch ich nicht viel sagen. Sie hat mir an dem Tag als ich meine Prüfungen durch hatte gesagt, ich bräuchte mich nicht mehr um sie bemühen. Sie würde bezweifeln, ob das jemals! noch was werden würde. So sieht also "Im Klaren werden über die Gefühle" aus, 2 Wochen Bedenkzeit und der ganze Stress um meine Prüfungen verkommt zu einer Farce. Das Ganze beiläufig im ICQ. Immer wenn ich sie nach den "wirklichen" Gründen frage/gefragt habe, weicht sie aus. Das ist das einzige, was mich noch Grübeln lässt. Aber ich weiss auch, dass ich ihr immer wenn sie ein Problem hatte Beistand geleistet habe. Ein Beispiel, wo das nicht der Fall war, konnte sie mir nicht nennen. Immer nur wieder das gleiche Geschwafel, dass ich nach etwa nem halben Jahr ihr zu wenig Aufmerksamkeit habe zukommen lassen. Aber auch gerade in der Folgezeit habe ich ihr über die Maßen gezeigt, wie sehr ich sie liebe und je mehr ich darüber nach denke, desto stärker wird die Gewissheit in mir, dass ich mir nichts vorzuwerfen habe. Was Gedichte, Geschenke oder einfach mal ein liebes Wort angeht. Liebe ist ein wichtiger Bestandteil, aber sollte nicht zu Selbstaufgabe führen. Etwas, dass sie scheinbar von mir verlangt hat, dem ich aber nicht mehr nachkommen kann. In der Prüfungszeit wurde das mehr als deutlich, dass ihr die Akzeptanz dazu fehlt. Ich war zunächst krank und habe mich tagelang reingehängt und war erst abends spät fertig, sodass wir eben nicht jeden Tag telefoniert haben, aber an anderen Tagen wieder länger und geschrieben sowieso... So steht vielleicht steht am Ende auch die Erkenntnis, dass sie mich nicht verdient hat und nicht umgekehrt. Vielleicht bleibt der Kontakt bestehen, vielleicht auch nicht - da ich nicht weiss wie sie darauf reagiert, wenn ich ihr meine Meinung sage. Sie ist einfach empfindlich und nicht empfänglich für Kritik, auch wenn man es auf einer ganz sachlichen Basis versucht. Denn ich hätte mir einfach Klarheit gewünscht. Der Frühling kommt und neue Liebe wird sprießen und gedeihn', irgendein zartes Blümchen wird an meiner Seite sein Geändert von phoenix_ (15.02.2007 um 21:43 Uhr) |
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| | #5 (permalink) | ||||
| nowhere girl Registriert seit: 09/2006
Beiträge: 2.670
| Zitat:
![]() Zitat:
Zitat:
Zitat:
Na denn, viel Erfolg | ||||
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| | #6 (permalink) |
| Member Themenstarter Registriert seit: 02/2007
Beiträge: 52
| Ein kleines Update vielleicht dann doch noch. Ich habe heute erfahren, dass sie einen neuen Freund hat. Gut wir sind auseinander, mir kann es egal sein. Aber es ist nur ein weiteres Zeichen dafür mit welcher Unaufrichtigkeit mir begegnet wurde und ein Stückchen mehr Klarheit darüber, wieso sie mit fliegenden Fahnen aus der Beziehung geflüchtet ist, wenn sie sich einen Tag vollendes trennt und 3 Tage später mit einem Neuen zusammen kommt ![]() So viel zur wahren Liebe... |
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| | #7 (permalink) |
| nowhere girl Registriert seit: 09/2006
Beiträge: 2.670
| Es hat nichts mit der "wahren Liebe" zu tun. Du hast doch schon bemerkt, dass sie wahrscheinlich einfach noch zu unreif war. Klar, das hilft Dir jetzt nicht weiter, es war ein Schlag ins Gesicht das jetzt zu erfahren, vor allem, da sie damit früher hätte rausrücken können. Aber gebe jetzt nicht auf... es geht weiter |
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| | #8 (permalink) |
| Member Themenstarter Registriert seit: 02/2007
Beiträge: 52
| Gefühlschaos und immernoch kein Ende... Tjo Gefühlschaos - aber diesmal ein anderes und ich weiß nicht mal wo ich anfangen soll... Vielleicht so; Ich habe mich im Februar von meiner Freundin getrennt, bzw. sie hat sich getrennt. Es war eine Fernbeziehung und wir sind eigentlich im Guten nach etwas über einem Jahr auseinander gegangen. Dementsprechend haben wir uns beide dafür ausgesprochen gehabt doch wenn möglich in Kontakt zu bleiben. Der Ablauf Trennung hat mich zu dem Zeitpunkt doch schon sehr mitgenommen, da ich dort gerade eine Woche vor meinem schriftlichen Abitur stand und eigentlich alles in bester Ordnung war. In der besagten Woche offenbarte sie mir nach einem aus meiner Sicht kleineren Streit, dass die Gefühle weg seien und sie nicht wüsste ob sie wiederkehren würden. Am Tag meiner letzten Prüfung sagte sie dann, dass das wohl nie wieder was werden würde und zwei Tage später hatte sie einen neuen Freund. Somit konnte ich auch meinen Wunsch irgendwie um sie zu kämpfen vergessen. Danach hatten wir noch sehr viel telefoniert. Ich war auch vor allem nachdem der ganze Prüfungsstress von mir abgefallen war total neben der Spur. Sie hat wohl gemerkt, dass ich noch sehr an ihr hänge und nutzte vielleicht wenn auch nur unterbewusst jede Chance um mich noch weiter zu verletzen und mir Vorwürfe zu machen und auf der anderen Seite redeten wir ganz normal und zeigten Verständnis für die Probleme des Anderen, so wie es halt sein sollte wenn man zumindest eine Freundschaft aufrechterhalten will. Ich sagte ihr dabei jedoch immer wieder wie schwer das für mich sei, weil ich noch so starke Gefühle für sie hätte und die ja nicht einfach nicht bei Seite schieben könne. Nach nem Monat ca. wollte sie dann nicht mehr telefonieren/reden, weil sie das Ganze bzw. Ich und meine Situation (dass es mir nach der Trennung so beschissen ging, ich hatte eventuell auch erwägt psychologische Hilfe aufzusuchen, weil ich drohte an diesem Scheidepunkt meiner Zukunft drohte in ein emotionales Loch zu fallen, und sie wusste davon) nach ihren Aussagen auch so belastete, sie einen Zusammenbruch hatte etc. Aufgrundessen hielt ich mich ein wenig auf Distanz. Ich hielt das für ein eindeutiges Zeichen, dass auch sie zunächst etwas Ruhe braucht und ging davon aus, dass sie sich melden würde, wenn sie es für angebracht hält. Zwei Wochen hatten wir dann gar keinen Kontakt. Bis sie mich anschrieb und angiftete von wegen, ob sie mir denn egal sei ich überhaupt noch mit ihr schreiben/telefonieren wollte. Das hat mich dann erneut verletzt. Sie hat irgendwie nie begriffen, wie viel sie mir bedeutet, weder zu diesem Zeitpunkt noch zu Zeiten unserer Beziehung. Auch als wir nicht mehr zusammen waren hatte ich ihr noch versucht irgendwie beizustehen und bei ihren Problemen zu helfen und sie tat so, als wäre das alles nie gewesen. Dieses Gespräch war irgendwie exemplarisch. Anstatt einfach zu schreiben "wie gehts, was hast du so die Zeit gemacht", kam halt direkt wieder ein Angriff, von wegen die Freundschaft wäre mir egal, SIE wäre mir egal: "aber dann geh ich davon aus dass dir alles egal is, is für mich auch ok, ich will einfach nur wissen wo ich dran bin". Ich entgegnete ihr dann nur, dass sie genau wüsste, was ich für sie empfinden bzw. was sie mir bedeuten würde (als Freundin) und was das alles solle. Es fand aber kein Gespräch statt, weil sie dann direkt wieder weg musste. Ich schrieb sie dann am nächsten Tag an, dass sie mir doch einfach mal offenbaren sollte, was sie wollte, wobei sie auswich, mir weiter Vorwürfe machte, dass ICH mich ja hätte melden können, SIE hätte das nicht gekonnt, weil sie so viel zu tun hatte und meinte dann, dass sie gar keine Lust auf ein Gespräch bzw. einen Streit hätte und wir uns am besten gar nicht mehr schreiben sollten. So schnell wie sie zu diesem Zeitpunkt einlenkte zeigte dann ein weiteres Mal wie wenig ihr an der Sache lag. Wobei das in Kontakt bleiben halt vor allem auf meiner Initiative beruht hatte, sie zwar gesagt hatte, dass ich auch ein wichtiger Mensch für sie wäre und bleiben würde, ich das aber aufgrund der ganzen Umstände nicht mehr ganz glauben kann. ![]() Naja, damit war das Kapitel abgeschlossen. Eigentlich. Einen Tag später bekam ich dann widerrum eine ICQ Nachricht. Allerdings von ihren Eltern, dass ich meiner Ex umgehend eine Kette (die meine Ex mir geschenkt hatte) zurückschicken sollte, sonst würden sie extra zu mir fahren und ein paar Sachen "klären", was auch immer. Ich meinte dann nur sie sollten sich nicht einmischen und die Sache war für mich erledigt. Vielleicht am Rande, meine Ex hatte unmittelbar NACH der Trennung einige Sachen zurückgefordert. Ich hatte ihr aber meinen Standpunkt erläutert, dass ich sowas für absolut anstandslos halten würde und danach war Ruhe. Als dann auch noch unsere Freundschaft bzw der Kontakt beendet war, sollten die Dinge wieder anders sein. Ich hätte keinen Funken Anstand, sollte niemanden verarschen etc. /ignore So etwas habe ich noch nie erlebt. Naja, positiv war jedoch, dass ich mich nach diesem Kontaktabbruch konnte ganz aus meinem Tief befreien. Und bekam schnell Kontakt zu einer Freundin eines Freundes, die komischerweise genau dasselbe zurselben Zeit erlebt hatte (Fernbeziehung, etwas unter einem Jahr(ich etwas mehr), er hatte sich im Januar getrennt allerdings hatten sie noch lockeren Kontakt). Und so kamen wir irgendwie dazu uns ständig zu sehen und was zu unternehmen und auch ein bisschen über die Beziehungen auszutauschen. Wir sahen uns sehr häufig, sodass auch schon mal einige Sticheleien aus dem Umfeld kamen, ob da nicht etwas laufen würde. Allerdings war es halt nur freundschaftlich und sie betonte mir halt gegenüber auch, dass sie sich so "kurz nach der Trennung" noch gar nicht neu verlieben könne. Was daran letztendlich Wahres dran ist wage ich nicht zu beurteilen. Aber gerade aufgrund der Tatsache, wenn man aus einer gescheiterten Beziehung kommt ist man glaube ich erst recht unbewusst vorsichtig. Ich hielt mich zurück auch wenn ich zuegebn muss leichte Gefühle vorhanden waren, die ich mir vielleicht zu dem Zeitpunkt selbst auch nicht eingestehen wollte. Aber auch rechnete ich mir auch keine Chancen aus, was vielleicht ein Fehler war. Dann hatte sie immer weniger Zeit, und schlug Termine aus etwas zu unternehmen, bändelte/schwärmte mit einem anderen Typen an. Und auch die Freundschaft die sich angebahnt hatte flachte ab; Ich frage mich nun, wer ich eigentlich bin? - war ich nur der "Ersatzfreund" unmittelbar nach der eigentlichen Beziehung; ein Trostspender für eine eher unerfreuliche Zeit des Liebeskummers; oder hätte daraus etwas werden sollen? Ich hatte halt irgendwie Angst, da mir persönlich die Freundschaft und die Gewissheit, dass jemand denselben Scheiss erlebt hat, wie ich, wenn auch vielleicht nicht ganz so krass ^^ irgendwie geholfen. Naja, ich weiß selbst, dass mir im Endeffekt nur ein klärendes Gespräch hilft, wer ich für SIE eigentlich bin. Egal welchen Ausgang es nimmt. Nur gestaltete sich die Terminfindung aufgrund oben genannter Tatsachen schwierig und ich möchte sowas gerne von Angesicht zu Angesicht machen. Gerade nach meiner Fernbeziehung widerstrebt mir das Telefon, wo man das gegenüber nicht sehen kann und was alles erschwert. Ein weiteres Problem ist, dass ich nachdem meine Chancen mit diesem Mädchen etwas anzufangen derart gesunken sind, ich ständig wieder an meine Ex denken muss und mich irgendwie nach ihr sehne, obwohl so viel Scheisse gelaufen ist und ich nicht weiß wieso ich diese Gedanken hab. Aber mich bei ihr zu melden oder alles was dort war wegzuräumen erscheint mir selbst utopisch. Was diese Gedanken langsam für mich zu einem Problem werden lässt, weil ich diese nicht durch ein Gespräch "klären" kann. Meine eigene Gefühlslage ist dementsprechend relativ stark schwankend, was mich sehr stresst... und gerade diese Tatsache dass ich diese Gedanken habe, mich daran hindern werden eine neue Beziehung einzugehen. Ich weiss auch nicht, welchen Rat man mir zu dieser kompakten Geschichte geben kann ![]() (Wieso denn verschoben: nun schreckt die länge ja noch mehr ab, wen der gesamte hintergrund interessiert hätte ihn ja über ein geschaltetes "HIER" nachlesen können, aber diese Sache hat ja im eigentlich eher weniger mit den damaligen Umständen zu tun, sondern viel mehr mit den jetzigen und meinem hin und her gerissen sein... bzw. hilflosigkeit ohne wissen was zu tun ist... ) Geändert von phoenix_ (10.06.2007 um 21:59 Uhr) |
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