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Du befindest dich im Forum: Probleme nach der Trennung. Du hast verlassen oder wurdest verlassen. Wie geht es weiter? Wie geht man mit dem Trennungsschmerz um? Gleichgesinnte und Verständnisvolle tauschen sich hier aus und geben Ratschläge für einen Neubeginn. Bitte beachtet, daß es hier um persönliche Probleme geht, bei welchen Hilfe und Ratschläge gefragt sind. Den Finger in die Wunde des Threaderstellers zu legen, trägt nicht zur Problemlösung bei. Wir bitten euch deshalb, hier mit Feingefühl zu agieren.

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Alt 28.09.2008, 14:10   #61 (permalink)
Senior Member
 
Registriert seit: 07/2008
Ort: Am Bodensee
Beiträge: 521
hallo h&h,

hattest du eigentlich den brief an sie geschrieben und abgeschickt?
wie es jetzt bei dir ausschaut, scheint meine frage eigentlich überflüssig, interessiert mich aber trotzdem..
sein leben in die hand zu nehmen ist natürlich das wichtigste überhaupt UND:
kinder kannst du auch noch später bekommen - ich bin 40 und habe kinder immer nur über meine frauen kennengelernt, die alle eins oder zwei mit in die beziehung/ehe gebracht haben. ich selbst hätte auch gerne eins oder zwei, aber es hat nie geklappt. ein arztbesuch hat es geklärt: bei mir ist die wahrscheinlichkeit sehr gering..
traurig aber wahr. doch was ich eigentlich sagen wollte, viele freunde von mir sind erst mit 38 vater geworden. und zwar auch mit frauen, die sie erst vor kurzem kennengelernt hatten. vorher war bei denen auch alles mist trotz heirat.. neues spiel, neues glück, neues kind?
kopf hoch - jede wette, wenn du so weitermachst, verbringst du das weihnachtsfest nicht allein...

liebe grüße
palasmic

der jetzt mit frau und hund spazieren geht (wow, wie spießig!)
palasmic ist offline   Mit Zitat antworten
Sponsor Mitteilung 28.09.2008 #61 (permalink)
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Ort: Litfaß
Beiträge: 4682


Alt 19.10.2008, 15:02   #62 (permalink)
Senior Member
 
Registriert seit: 07/2008
Ort: Am Bodensee
Beiträge: 521
krasses update

hallo h&h,

gestern abend eröffnet mir meine noch-ehefrau, dass sie sich in einen anderen mann verliebt hat. passiert auf einem trip in ihre heimat/holland. dort hat sie einen alten schulfreund wieder getroffen. außer küssen ist wohl nichts gelaufen.
krass, dabei war bei uns scheinbar wieder alles in ordnung.
anscheinend nicht bei ihr, obwohl sie meint, dass sie genauso überrascht gewesen sei.
jetzt habe ich den salat - weiss überhaupt nicht mehr, was ich machen soll; obwohl es ja glasklar ist: ich muss sie in den wind schiessen, denn sie macht es nicht; sie erwartet nur eine reaktion von mir.

hoffe, dir gefällt die welt da draussen!
liebe grüße
palasmic
palasmic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.2008, 08:51   #63 (permalink)
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 06/2008
Ort: unterwegs ist mein zuhause
Beiträge: 288
Das erste halbe Jahr ist rum

Hallo allerseits.

Sechs monate ist es her, dass mich meine ex knall auf Fall verlassen hat.
Wie sieht es aus? Kann ich schon wieder leben?
Die gute Nachricht zuerst: Mein Leben fühlt sich fast immer schon wieder nach Leben an.
Die schlechte Nachricht: Mein Herz gehört ihr, nach wie vor, und das Licht am ende des Tunnels ist nur ein flickerndes Glühwürmchen.


Was soll ich sagen. Leider habe ich "DEN" Brief noch nicht geschrieben.
Aber ich habe zwischendurch IHRE komplette Familie getroffen um den neuen Nachwuchs IHRES Bruders zu begutachten - sehr süßes kleines Wesen.
Das Treffen war ein seltsamer, zeitloser Moment. Seltsam die Ex-Schwiegerfamilie zu treffen, in die ich irgendwie reingehöre, und dann eben auch wieder nicht.
Die haben mich wirklich in's herz geschlossen - ganz so wie ich sie alle...
Loslassen ist ein schwieriger Job.


Sie und ich haben nach der Trennungswoche nicht wieder wirklich kommuniziert, sie hat meine (seltenen) Mails und wenigen SMSen nicht beantwortet und wer weiß, vielleicht war das auch gut so.
Ich weiß aber aus Arfahrung, dass zumindest ich sie irgendwann treffen muss (wenn ich soweit bin) um die Geister der letzten Beziehung endgültig begraben zu können.


Noch immer werde ich von Zeit zu Zeit melancholisch, habe aber ehrlich gesagt zu viel zu tun, um mich dem voll hinzugeben.
Ich habe viel Zeit mit Sport und Kultur verbracht, meine Seele gründlich gelüftet.
Das macht alles insgesamt nicht super aber sehr erträglich. Ich habe eine sehr liebe Kollegin, die mir sehr freundlich zur Seite steht, auch sie ist eher frisch verlassen. Wir reden viel und offen (zB haben wir die Frage nach einer "ersatz"-Beziehung geklärt), und das bringt mich echt voran.

Alles in allem gehe ich inzwischen sehr viel ehrlicher mit mir selber und meinen Wünschen um, höre auf das was in meinem Inneren passiert und habe tatsächlich gelernt, anderen Menschen unangenehme Warheiten zu sagen:
Besser ehrlich und schmerzhaft als aufgehübscht, und windelweich.
Entsprechend versuche ich -mit wachsendem Erfolg- Zusagen immer erst nach adäquater Bedenkzeit zu geben.

Schaue ich auf mein Leben vor der Trennung, so muss ich kopfschüttelnd sagen:
Es war schön, aber ich habe mich benommen wie ein verwöhntes Kind, habe mir selber (fast) alles durchgehen lassen, mich hängenlassen.
Mich wundert das nicht, habe ich doch vor der Beziehung "an beiden Enden gebrannt", und etwas Geborgenheit und Hängematte war anfänglich auch wirklich nötig.
Leider bin ich aus meiner trägen kleinen Matte nicht mehr so ganz rausgekommen, und das auch weil der Alltag einer Fernbeziehung mich aufgefressen hat.

Inzwischen finde ich eine angenehme Balance zwischen hängen und aufrecht stehen.
Ich gestalte mein Leben aktiv, was tatsächlich den Arsch hochkriegen (für Theaterkarten) bedeutet, aber eben auch abhängen (im Theater).
Und dass ist alles gar nicht mal so schwer, wenn man sich mal dran gewöhnt hat.


Ich habe ein Leitmotiv an mir in meiner Rolle als Partner entdeckt, das ich auf keinen Fall mehr an mir sehen möchte:
Das "Weglaufen um wieder zurückgeholt zu werden".
Fishing vor Liebeserklärung ala: "Komm doch zurück, ich lieb dich doch so".
Mal ist es schmollen, mal schweigen, mal physisches "im gewühl abhandenkommen", immer nur um zu sehen, dass der andere Partner suchen kommt.
Passiert selten genug, aber ich habe ehrlich gesagt die Nase voll von "Beziehungsspielchen".
Das mache ich schon seit ich 4 bin, und mal ganz ehrlich, da gehört es altersmäßig auch hin - "Hänschen klein" eben, mit der betonung auf klein.
Gottseidank habe ich mittlerweile die nötigen Bordmittel, um mir sicher zu sein, dass das nicht mehr passiert.


Schaue ich auf meine ex, so kann ich sehen, dass sie wirklich einiges mit mir durchgestanden hat. Sicher, sie hat auch ihre Meisen, aber die richteten sich eher auf Zeug außerhalb der Beziehung.
Eine einsicht hat mich am meisten schmunzeln lassen:
Die eigenschaften, die mich an ihr am meisten genervt haben, sind genau die, die ich an mir am wenigsten ausstehen kann...
Hihi.

Was die Trennung selber angeht:
Die Art und weise, wie sie die Beziehung hopla-die-hop "mal eben" beendet hat, das ist genau sie. Und das habe ich genossen, als wir zusammenkamen: Keine lange Aufwärmphase, sondern gleich kopfüber in's ganze, in's eingemachte.
Jetzt genießt das eben ein anderer.


Sicher, sie ist nicht perfekt und super, aber ein toller, faszinierender, liebenswerter Mensch.
Und dank etwas mehr Reflektion und Zeit für mich werde/bin ich das grade auch.
Die nächste Frau werde ich glücklich machen können, dass es nur so brummt!
Bis dahin lerne ich grade den Flik-Flak beim Turnen (wollte ich
schon immer können) und sorge dafür dass ich einen Hund meiner Kragenweite habe.


Es geht mir besser, aber ehrlich Jungs: diese Beziehung werde ich lange als Narbe tragen:
Ich habe etwas erlebt, dass ich erfüllte Liebe nennen würde, denn zum ersten mal war ich mit einer Frau zusammen, die ich als seelenverwandt empfunden habe.

... und auch das ist am ende nur ein Fingerzeig darauf, wo es hingehen wird.

Geändert von herz und hand (13.11.2008 um 09:41 Uhr)
herz und hand ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2008, 01:26   #64 (permalink)
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 06/2008
Ort: unterwegs ist mein zuhause
Beiträge: 288
Hatte ich schon erwähnt, dass ich dann und wann zwischen den Momenten von klarheit, weitsicht und einsicht einfach ganz banal und liederlich einsam bin?

Mann, ich wußte anscheinend einfach nicht zu schätzen was (wirklich?) wichtig ist:
Zusammen einschlafen und zusammen aufwachen dürfen, und vor allem: irgendwo hingehören.
Ja mein Leben passt mir grade wie angegossen, und das vermutlich zum ersten mal seit Ewigkeiten. Aber ich würde im Moment alles, aber auch alles eintauschen, gegen den Blick auf ihre Schulter, den ich immer hatte wenn wir zusammen eingeschlafen sind.

Wie unschön, dass man einfach selbst unter Menschen so vernichtend einsam sein kann.

Ich mach dann mal Keane wieder aus.
herz und hand ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2008, 11:01   #65 (permalink)
Senior Member
 
Registriert seit: 07/2008
Beiträge: 909
Zitat:
Zitat von herz und hand Beitrag anzeigen
Ich mach dann mal Keane wieder aus.
Ich denke auch, dass es besser ist nicht Keane zu hören, wenn einen die Wehmut überkommt.
Wobei ab und an, ehrlich zu sich sein, und den "Schmerz" ausleben zum Verarbeitungsprozess dazugehört.
Everybody´s Chanching
Drillo
Drillo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2008, 12:09   #66 (permalink)
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 06/2008
Ort: unterwegs ist mein zuhause
Beiträge: 288
Du sagst es. Ewig nur friede freude eierkuchen ist auch nicht das wahre.

Ich bin grade noch in ein zweites Loch gefallen. wir haben am zweiten Advent immer Freunde eingeladen. Und ich hab IHR grade aus dusseligkeit eine SMS geschickt (die erste seit 4 Monaten), um mal anzuklopfen wie's so mit "mal telefonieren" VOR weihnachten wäre.
Ich hätte das nämlich gerne hinter mir.

Dann fiel mir schlagartig ein, dass sie grade vermutlich mit ihrem neuen unsere Freunde eingeladen hat. Ihr gutes Recht.
Aber kann mal jemand nachfragen, was genau man sich beim Entwurf ausgerechnet dieses Universums gedacht hat?
Ich meine Schicksal schön und gut, aber da ist doch echt was faul!

So. Ich geh jetzt mal an die frische Luft. Der alte Kreislauf hat wohl mal wieder eingesetzt. Und ich dachte schon das wäre alles endlich vorbei.
Sehnsucht. Enttäuschung. Wut. - Pause - Einsamkeit. Sinnsuche. Einsicht. und wieder ab von vorn.
Wuhuuuu.
Na denn man to.

Geändert von herz und hand (07.12.2008 um 12:12 Uhr)
herz und hand ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2008, 12:22   #67 (permalink)
Junior Member
 
Registriert seit: 11/2008
Beiträge: 47
Hallo herz und hand
bin seit 2-3 Wochen getrennt,wobei ich nicht mal weiß,ob ich richtig getrennt bin. Er will seine Ruhe,nachdem ich auf sein Zurückziehen mit Klammern reagiert habe.Er meldet sich mit Tagen Verspätung auf meine mails und auf die Frage,ob wir denn nun noch zusammen sind oder ob ich mich zu den Singles zählen soll/muß warte ich jetzt seit letzten Mittwoch
Er hat viel Stress im Geschäft und da wurde ich plötzlich zuviel. Es galt nur noch sein Leben,sein Job sein Sport,das Gemeinsame war nur dann möglich wenns ihm reingepasst hat,egal,ob ich Sehnsucht hatte,mal in den Arm genommen werden wollte usw.
Wurde dann auch sehr aggressiv und demütigend mir gegenüber,als ob ich nun gar nichts mehr zähle,
Hab ihn seit knapp 2 Wochen nicht mehr gesehen,ab und an ne mail,ans Telefon geht er nicht,ich soll auf den AB sprechen. Er will ne Pause,damit er sich klar wir ob und wie er mich vermisst. Aber bin ich denn eun Matchbox -Auto,das man(n) beliebig wegstecekn kann,so wie es grad passt? Was ist mit meinen Gefühlen? Ich vermiss ihn so,bin todtraurig undkann mich gar nicht ablenken,die Gedanken kreisen nur um ihn.
Warum beendet er dann das Ganze aber nicht? Zu feige?
Hab mir auch das Buch gekauft,aber fang erst nachher mal an darin zu lesen. Bin normalerweise schon der Typ der auch seine Freiheiten braucht und gern mit meinen Mädels unterwegs bin ,aber bei ihm habe ich das alles hintenangestellt,wollte nur noch bei ihm sein...fast wie abhängig...
Leide heute besonders wie ein Hund,da alle was andres vorhaben und ich in meinem "Keiner-liebt-mich" Syndrom völlig aufgehe
flowerangel72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2008, 14:35   #68 (permalink)
Tja
Member
 
Registriert seit: 10/2008
Beiträge: 457
@herz und hand:

Das mit der abgeschickten SMS tut mir irgendwie weh...

Diese verfluchten selbstgesetzen Hoffnungspunkte! Warum ist es nur so unendlich schwer loszulassen - entgültig und für immer? Wahrscheinlich weil du (und auch ich) etwas Einzigartiges verloren haben und unser Anteil daran nicht unerheblich ist. Ich habe mir das jedenfalls eingestanden, was es nicht gerade einfacher macht.

Da kann man sich noch so viele Dinge in seinem Hirn zurechtlegen und sein Leben noch so toll neu sortiert haben - irgendwann schlagen die Gefühle wieder an genau diesem Punkt ein und alles fängt wieder bei Null an. Wären wir doch früher aufgewacht.

Weißt du was ich denke? Eine entgültige und unumstößlich Entscheidung muss her.

Ich werde mich nie wieder bei ihr melden - komme was will! Wenn du dir diese Melde-Punkte zugestehst -ganz gleich wieviel Zeit du zwischen ihnen platziertst- hälst du deinen hoffenden Empfindungen für sie stets eine Hintertür offen.

Ich kann jetzt nur auf Grundlage meiner eigenen Gefühlswelt spekulieren - aber bei mir ist das so wie oben beschrieben. Wir hatten kürzlich nach sechs Wochen ohne jeglich Kontakt unser "finales Abschlussgespräch" und ich überlege mir seit dem leider andauernd, wie viel Zeit ich ihr wohl jetzt geben muss, damit sie endlich "erkennt".

Reichen drei Monate? Oder sollte ich doch lieber bis zu ihrem Geburtstag im Oktober warten?

Nee, so geht das glaube ich nicht - das muss gestrichen werden.

Ansonsten: Warum hast du ihre Handynummer überhaupt noch? Die muss weg - natürlich ohne vorheriges Auswendiglernen... Ganz klar (!?)

Liebe Grüße,
Tja

Geändert von Tja (07.12.2008 um 15:02 Uhr)
Tja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2008, 14:48   #69 (permalink)
williard grant
Guest
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von herz und hand Beitrag anzeigen
Ich geh jetzt mal an die frische Luft. Der alte Kreislauf hat wohl mal wieder eingesetzt. Und ich dachte schon das wäre alles endlich vorbei.
Tja herzhand, dass habe ich fast auch schon mal gedacht... naja, eher gehofft, dass es mal vorbei sein könnte. Meine Mutter fragte mich neulich, als es mir erneut mal wieder richtig schlecht ging: "Was erwartest Du denn eigentlich von Dir? Nach einem Jahr Trennung wieder alles gut und fertig...?"

Seitdem sage ich mir das immer selber vor: "Erwarte nicht, dass es schnell gehen wird." Es ging nicht schnell, die Beziehung zu beginnen, sie reifen und zu etwas ganz Besonderen wachsen zu lassen- also kann es auch nicht eben rasch verdaut sein, dass es zu Ende ist. Es hilft mir, wenn ich ungeduldig oder sogar sauer werde auf mich, dass ich noch immer am Ende der Beziehung nage.

Zitat:
Sehnsucht. Enttäuschung. Wut. - Pause - Einsamkeit. Sinnsuche. Einsicht. Und wieder ab von vorn.
Das Schwere daran ist, sich immer wieder bewusst vor Augen zu führen, dass man sämtliche Zustände wenigstens schon fünfmal hinter sich gebracht hat. Will sagen: eigentlich passiert nichts Neues, was man nicht eh schon kennen würde. Und aus solchen gemütszuständen kommt man halt auch wieder raus.
Am Besten aber immer noch durch eine knallharte Maßnahme: knallharte Disziplin und kein Kontakt. Ich habe es auch erst bitter wieder lernen müssen.

Zitat:
Mann, ich wußte anscheinend einfach nicht zu schätzen was (wirklich?) wichtig ist:
Zusammen einschlafen und zusammen aufwachen dürfen, und vor allem: irgendwo hingehören.
Naja, das ist ja nicht "irgendwo", wo Du mal hingehört hast. Das wirst Du Dir schon ganz genau so ausgesucht haben, woll?
Und wenn es eben nicht mehr klappt und passt in der Beziehung, dann nützen auch die kuscheligsten Einschlaf- Rituale nichts mehr...

Es gibt so viele andere Zeichen und Dinge, die einen "irgendwo hin gehören lassen"- mach das nicht so abhängig von der Ex. Letztlich gehört man sich selber allein. Und es klappt tatsächlich, sich selber den "Ort" zu geben, wo man hingehört.

( Huch, heute schon wieder so philosophisch unterwegs...)

Ich weiß, was Du meinst und wie es sich anfühlt. Tut mir leid für Dich. Bleib geduldig.

LG, WG
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Alt 07.12.2008, 15:26   #70 (permalink)
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 06/2008
Ort: unterwegs ist mein zuhause
Beiträge: 288
Danke für die lieben worte allerseits.

... und nach etwas draußen rumlaufen geht's mir auch schon etwas besser.

Lieber Tja, Das mit den Hoffnungspunkten stimmt wirklich, ich glaube ich belüge mich grade ein wenig selber: "Ich bin schon soweit da wieder anzurufen".
Du hast natürlich recht: soweit "da" wieder anzurufen bin ich erst, wenn ich "da" nicht mehr anrufen will....

...und danke nochmal Willard für die freundliche Erinnerung an die Geduld.
Mir war vor allem der "dabei entsteht nichts neues" Teil nicht wirklich bewußt.
Und dass eine Beziehung sowas wie ein Eigenleben entwickelt, also fast etwas greifbares wird, hatte ich auch übersehn.

Es wird anscheinend noch dauern, bis ich das alles hinter mir habe.
Im Moment "möchte" ich einfach nur mit ihr kommunizieren um der verklärten Lichtgestalt, die sie in meiner Erinnerung geworden ist etwas mehr Bodenhaftung zu geben.
Die ist ja auch nur aus Fleisch und Blut.

Leider renne ich grade mit offenen Augen in mein verderbentelefonat, aber das ist genau der Grund, warum es jetzt VOR Weihnachten passieren muss, wo noch etwas Zeit bleibt um wieder auf die Füße zu kommen.
Schaun mer mal.
herz und hand ist offline   Mit Zitat antworten
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