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Alt 20.04.2017, 21:38   #111
Kronika
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Beiträge: 2.932
Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Ohje, been there, done that, und ich kann Dir aus eigener Erfahrung bestätigen: löppt nicht!
alles logisch auskaspern und am Ende dann doch das andere machen ist ja auch nicht ausgeschlossen
Kronika ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2017, 21:38 #00
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"iPhone7 Gewinnspiel"
Alt 20.04.2017, 21:38   #112
monochrom
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Würde ist ja immerhin ein Konjunktiv...
monochrom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2017, 21:40   #113
monochrom
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Beiträge: 809
Zitat:
Zitat von Kronika Beitrag anzeigen
alles logisch auskaspern und am Ende dann doch das andere machen ist ja auch nicht ausgeschlossen
Nach meiner Erfahrung schon, weil dann der Brei in der Birne schon so durchgerührt ist das man gar nix mehr blickt und die Situation so verkompliziert wurde das es dann eh nicht mehr klappen kann. Selbst wenn es klappt.
monochrom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2017, 21:42   #114
Kronika
Special Member
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Registriert seit: 08/2010
Beiträge: 2.932
Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
...es dann eh nicht mehr klappen kann. Selbst wenn es klappt.


aber in der Tat fühlt es sich schon etwas breiig an^^
Kronika ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2017, 21:44   #115
monochrom
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Beiträge: 809
Zitat:
Zitat von Kronika Beitrag anzeigen


aber in der Tat fühlt es sich schon etwas breiig an^^
Das merkt man auch hier ganz deutlich.
monochrom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2017, 11:23   #116
Damien Thorn
Special Member
 
Registriert seit: 01/2015
Beiträge: 4.810
Zitat:
Zitat von Kronika Beitrag anzeigen
ja das liegt daran dass ich versucht habe es mal wirklich rein logisch auseinander zu dividieren
aber das bauchgefühl ist trotzdem deshalb nicht weg. nur lässt sich über bauchgefühle einfach schlechter mit anderen diskutieren...
Das Problem ist ja, wie man überhaupt an ein Kennenlernen herangeht. Definiert man es über das Erleben oder über das Besitzen? Die meisten Menschen sind froh, dass ihnen die Gesellschaft gebietet, ein Kennenlernen und dessen Qualität durch Besitzdenken definieren zu können. Das spiegelt sich nicht nur sexuell wider, sondern auch im eigenen Anspruch, was der Kontakt und dessen Intensität bedeutet. Wenn Du jemanden kennenlernst und eine schöne Zeit mit ihm hast, dann schaltet sich Dein Besitzdenken ein. Im Namen der "Verliebtheit" beanspruchst Du den Kontakt für Dich und definierst somit Deine Zufriedenheit. Passiert dies nicht oder nur unzureichend, dann blendest Du die eigentliche Qualität des Kontakts aus, die aus den Treffen selbst besteht und richtest Deinen Fokus auf die Frequenz. Dafür gibt es dann den Begriff "Liebeskummer" -- puh! Welch ein Glück, dass man zur nächsten Liane für sein Handeln greifen kann.....

M.E. tut man sich mit diesen Gedanken keinen Gefallen, aber auf der anderen Seite sind dies Denkmuster, die man sich meist über lange Zeit aneignet und dann nur schwer von ihnen loslassen kann. Wenn also der Kontakt gefällt und man Dir empfiehlt, ihn doch zu genießen, anstatt ihn einfangen zu wollen, dann bildet dies einen Konflikt mit Deinem Anspruch, den Du an den Kontakt zu haben glaubst. Wenn Du dann aussagst, dass der Kontaktabbruch nur eine Notlösung für Dich ist, versuchst Du dem entgegenzuwirken. Aber das macht m.E. nur dann Sinn, wenn Du Deine Herangehensweise an ein Kennenlernen generell überdenkst. Ansonsten wird das "Bauchgefühl" (=die bequeme Allgemeinhaltung zum besitzergreifenden Kennenlernen) früher oder später immer die Oberhand behalten. Und dann braucht es nur genug Stimmen, die Dir zurufen, was für Ansprüche Du doch berechtigterweise an einen Kontakt hättest und was für ein unwilliger Lappen dieser Kerl doch ist, dass er sie nicht befriedigt (oder besser noch: nicht befriedigen will), damit Du Dich wieder in die wohlige Mitläuferansicht einreihst, die Dich destruktiverweise sogar dann den Kontaktabbruch einleiten lässt, wenn Du die Treffen genießen kannst.

Fazit: Menschen stützen sich nur allzu gern auf Konstrukte wie "Verliebtheit" oder "Beziehung" oder ähnliches, um ihre Defizite zu rechtfertigen. Ich für meinen Teil glaube an diese Betitelungen nicht und nutze sie allenfalls, um umständliche Erklärungen abzukürzen. Jedoch empfehle ich, sich nicht von ihnen steuern zu lassen. Jede Interaktion mit dem Gegenüber ist sowohl, was dessen Verlauf, als auch was dessen Intensität anbelangt, individuell. Es gibt keine Schubladen, denen man sich versklaven muss.

Lieber der Genießer, der mal 1 Glas Rotwein am Abend trinkt, und dann vielleicht wieder 6 oder auch 20 Tage später, als der Gewohnheitstrinker, dem bereits nach 2 Gläser Wein, am 3. Abend der (geliebte) Alkohol fehlt und in deprtimiertes Brüten verfällt, weil die Läden erst wieder in 2 Tagen geöffnet haben.

Geändert von Damien Thorn (21.04.2017 um 11:28 Uhr)
Damien Thorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2017, 13:26   #117
deniro990
Member
 
Registriert seit: 11/2015
Beiträge: 251
Zitat:
Zitat von Damien Thorn
Jede Interaktion mit dem Gegenüber ist sowohl, was dessen Verlauf, als auch was dessen Intensität anbelangt, individuell. Es gibt keine Schubladen, denen man sich versklaven muss.
Was zunächst wie eine Binsenweisheit klingt, scheint mir hier der springende Punkt zu sein.

Denn in Gegenreden wie z. B. (aber nicht ausschließlich) dieser hier
Zitat:
Zitat von Mikelinho
Eigentlich ist es ganz einfach, das Spiel: wer Interesse hat wird etwas von sich aus machen um dem Anderen nah und dies dazu so oft wie möglich zu sein. Nie anders erlebt, gehört und gesehen...selbst mit Anlauf ist es immer so. Nur wenn man unsicher ist, nicht die gleichen Gefühle/Intentionen hat, lässt man sich Hintertürchen und bewusst Frei- und Spielraum offen.
wird deutlich, worum es den Gegenrednern geht: ein Kennenlernen hat gefälligst nach dem vorbestimmten Schema F abzulaufen und sobald dieses Schema verlassen wird, ist das Kennenlernen endgültig gescheitert.

Mit keinem Wort wird Bezug genommen auf die individuelle Situation zwischen Kronika und dem Mann - und damit auf die Realität. Versetze ich, der weiß, was es bedeutet, beruflich eingespannt, örtlich und zeitlich flexibel sein zu müssen, mich in diesen Mann und seine Realität hinein, kann ich absolut nachvollziehen, dass man bei einer drei Autostunden entfernt wohnenden Frau in einer sehr frühen Phase des Kennenlernens lieber zurückhaltend agiert, wenn man spürt, dass Verbindlichkeiten erwartet werden. Es wäre schlichtweg unseriös, diese zu geben. Das ist die Realität.

Dass einem dieser Kontakt gleichwohl trotzdem Freude bereiten und etwas Positives in sein Leben bringen kann - das ficht die "Schema-F-Theoretiker" nicht an. Wenn es nicht nach dem gewünschten Schema läuft, bekommt es automatisch den Negativ-Stempel und wird als negative Lebenserfahrung verbucht.

Bis zum nächsten Kerl, wo es wieder genau so abläuft. In der steten, aber doch vergeblichen Hoffnung, dass doch bald endlich mal "der Richtige" kommen müsste, mit dem "alles passt" (was letztlich nur bedeutet: der das Schema F perfekt erfüllt). Die ideale Anleitung, um sich selbst nachhaltig unglücklich zu machen.
deniro990 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2017, 13:48   #118
Findus
Kater
 
Registriert seit: 09/2008
Ort: am Rhein
Beiträge: 12.926
Zitat:
Zitat von deniro990 Beitrag anzeigen
... worum es den Gegenrednern geht: ein Kennenlernen hat gefälligst nach dem vorbestimmten Schema F abzulaufen und sobald dieses Schema verlassen wird, ist das Kennenlernen endgültig gescheitert.
Keine Ahnung, wo Du herausliest, dass es den "Gegenrednern" darum geht, ein Kennenlernen nach Schema F zu präferieren.

Ein Kennenlernen ist genau dann "gescheitert", wenn einer der Beteiligten sich nicht weiter kennenlernen will. Und es ist auch ziemlich egal, ob das an zeitlichem Mangel oder mangelnder Organisation oder gar an einem mangelnden Interesse besteht. Ein Mangel ist ein Mangel und den darf jeder doch für sich bewerten. Kronika bewertet diesen u.a. mit einem schlechten "Bauchgefühl". Und das völlig zurecht.

Zitat:
Mit keinem Wort wird Bezug genommen auf die individuelle Situation zwischen Kronika und dem Mann - und damit auf die Realität.
Du meinst die Realität, dass kaum Treffen zustande kamen und kommen werden?

Zitat:
Versetze ich, der weiß, was es bedeutet, beruflich eingespannt, örtlich und zeitlich flexibel sein zu müssen, mich in diesen Mann und seine Realität hinein, kann ich absolut nachvollziehen, dass man bei einer drei Autostunden entfernt wohnenden Frau in einer sehr frühen Phase des Kennenlernens lieber zurückhaltend agiert, wenn man spürt, dass Verbindlichkeiten erwartet werden. Es wäre schlichtweg unseriös, diese zu geben. Das ist die Realität.
Ohne Verbindlichkeit gibt es aber keine Beziehung. Und auch nicht mal ein kennenlernen...

Zitat:
Dass einem dieser Kontakt gleichwohl trotzdem Freude bereiten und etwas Positives in sein Leben bringen kann - das ficht die "Schema-F-Theoretiker" nicht an.
Wenn Du Spaß an Unverbindlichkeit hast, dann sei Dir das doch unbenommen. Suchst Du Dir eine, die genauso schön unverbindlich ist, und alles ist gut. Wo Du hier Schema F herausliest...keine Ahnung.

Zitat:
Wenn es nicht nach dem gewünschten Schema läuft, bekommt es automatisch den Negativ-Stempel und wird als negative Lebenserfahrung verbucht.
Du kannst ein Nicht-treffen-Wollen gerne als positiv verkaufen. Muss aber nicht jeder so wahr nehmen.

Zitat:
Bis zum nächsten Kerl, wo es wieder genau so abläuft. In der steten, aber doch vergeblichen Hoffnung, dass doch bald endlich mal "der Richtige" kommen müsste, mit dem "alles passt" (was letztlich nur bedeutet: der das Schema F perfekt erfüllt). Die ideale Anleitung, um sich selbst nachhaltig unglücklich zu machen.
Die ideale Anleitung sich Glücklich zu machen ist die, Knallerbsen schon vorher auszusortieren.

Kann mir mal einer der "Keine-Zeit-Zu-Treffen-Fraktion" mal erklären, wie sich ein Kennenlernen entwickeln soll, wenn man sich aus zeitlichem Mangel nicht kennenlernen kann?

Was macht der Herr beruflich denn so, dass man sich nicht Treffen kann und wie soll das dann in Zukunft aussehen?

Und wie sieht seine tolle Kommunikation, die ihr hier herauslest, denn aus?

"Im Mai...hmmmh...mal sehen, vielleicht habe ich da mal doch Zeit." Wow.
Findus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2017, 13:54   #119
Anna-Lia
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Registriert seit: 03/2008
Beiträge: 8.956


Unglaublich, was hier für Vorstellungen von Freundlichkeit rumschwirren. Nicht vorhandene zum Teil...
Wenn man jemanden gern hat und den Kontakt halten will, ist ja wohl das Minimum, herzlich zu sein und - falls grad wenig Zeit - eine Perspektive zu zeigen, wann "Zeitfenster" offen sind. Tut man das nicht: Pech !
Ich mein, klar kann jeder tun und lassen was er will. Ich aber auch. Und, wie schon gesagt: Wieso soll ich halbherzig sich verhaltende Menschen in meinem Leben haben, wo es doch genug andere gibt: solche, die klar zeigen, dass ihnen der Kontakt wichtig ist.
Anna-Lia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2017, 14:11   #120
HW124
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Registriert seit: 07/2010
Ort: Am Rande der Lüneburger Heide
Beiträge: 6.216
Zitat:
wird deutlich, worum es den Gegenrednern geht: ein Kennenlernen hat gefälligst nach dem vorbestimmten Schema F abzulaufen und sobald dieses Schema verlassen wird, ist das Kennenlernen endgültig gescheitert.


Zitat:
Kann mir mal einer der "Keine-Zeit-Zu-Treffen-Fraktion" mal erklären, wie sich ein Kennenlernen entwickeln soll, wenn man sich aus zeitlichem Mangel nicht kennenlernen kann?
Hm, wenn von ihm 'evtl. im Mai' kommt, von der TE aber rein gar nix....was soll Mann denn dann tun? Betteln? Sich ihr vor die Füße werfen?

Zitat:
Ohne Verbindlichkeit gibt es aber keine Beziehung. Und auch nicht mal ein kennenlernen...
Interessante Theorie....
HW124 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2017, 14:11 #00
Verbraucherinformant

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Beiträge: 4692

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