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| Du befindest dich im Forum: Thema Liebe als Diskussionsgrundlage. Hier wird alles besprochen, was mit Liebe, Zwischenmenschlichem und Beziehungsanbahnung zu tun hat. Es soll hier um Grundsatzfragen gehen und nicht um persönliche Probleme! Bitte beachte, daß hier zwar kontrovers und auch mal emotional diskutiert werden kann, persönliche Beleidigungen aber nicht geduldet werden. Wir wollen spannende Diskussionen, in denen das Thema im Vordergrund steht, nicht der Verfasser der Beiträge. |
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| | #141 (permalink) |
| Platin Member Registriert seit: 07/2009 Ort: Kein Ort
Beiträge: 1.895
| Ich kann immer wieder nur den Kopf schütteln über all die Urteilerei und Aburteilerei - wem soll die denn nützen. Als Goethe sich - 1821 - in Ulrike von Levetzow verliebte, war er 72, sie 17. Als er, vergeblich und durch Herzog Karl-August persönlich, um ihre Hand anhielt, war er 74, sie 19. Nicht aus jeder Beziehung mit 55 Jahren Altersunterschied werden 'Marienbader Elegien' entstehen, wie in diesem Fall - aber all den Philistern sei jedenfalls empfohlen, wenigstens selbige zu lesen. Es gibt doch nichts unwichtigeres als solche Zahlenspiele. Aber wer sie gerne spielen will, studiere einfach mal die griechische Kulturgeschichte und wird dort auf die Selbstverständlichkeit der 'Knabenliebe' stoßen. Oder er nehme sich arabische Kulturgeschichte zur Hand. Oder, sehr interessant, die der Inuit. Wer glaubt, die Welt der Zweierbeziehung aus dem Blickwinkel der political Correctness angloamerikanischer Prägung des Jahrs 2010 betrachten und das zum Maßstab erheben zu müssen, schaut ein wenig zu kurz. |
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| | #143 (permalink) | |
| Platinum Member Registriert seit: 11/2009 Ort: Vorhalle
Beiträge: 2.466
| Zitat:
Beziehungen gehen sowieso aus so vielen Gründen auseinander, manchmal mag es auch der Altersunterschied sein, aber was daran nun besonders sein soll, verglichen mit anderen Trennungs/Nichteingehungsgründen, weiss ich auch nicht. Stimmt, manches wurde früher sehr viel entspannter gesehen, heute ist das wohl nur noch in Künstlerkreisen so, die wohl geistig etwas flexibler sind. Ich weiss auch nicht, warum man sich über das Thema "Altersunterschied" so viele Gedanken macht. Letztlich sollte sich jeder um seinen Sch... kümmern und nicht über anderer Leute Beziehungen oder Verhältnisse richten. | |
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| | #143 (permalink) |
| Verbraucherinformant Registriert seit: 21.08.2005 Ort: Litfaß Beiträge: 4682 | |
| | #146 (permalink) |
| Member Registriert seit: 05/2009 Ort: Südwestdeutschland
Beiträge: 97
| Stimmt - und ich finde es ziemlich anmaßend, wenn Außenstehende den in einer Beziehung bestehenden Altersunterschied von vornherein kritisieren. Es gibt schlimmere Diskrepanzen in einer Beziehung, die sich auf Dauer nachteilig auswirken, so dass man sagen kann, beide Partner passen nicht zusammen. Außerdem muss man sich auch 'mal überlegen, wie viele Beziehungen entstehen. Es trägt ja niemand ein Kennzeichen mit seinem Alter. Wenn man sich kennenlernt, spricht man doch manchmal erst nach Tagen über das Alter. Stellt man dann fest, dass ein Altersunterschied besteht, spielt dieser zumeist keine Rolle, da man sich bereits so sehr sympatisch ist. Ich halte auch nichts von den hier schon betriebenen Zahlenspielen. Das Alter ist nicht verallgemeinbar. Z.B. ist nicht jede 20-jährige gleich und schon gar nicht jeder 30-jährige. Menschen unterschiedlichen Alters können vor allem deshalb zueinander passen, weil sie in der gleichen Lebenssituation sind. Dagegen passen Menschen im gleichen Alter nicht unbedingt zueinander, wenn sich die Lebenssituation unterscheidet. |
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| | #147 (permalink) | |
| Golden Member Registriert seit: 01/2009 Ort: Out of Space
Beiträge: 1.136
| Zitat:
Die Frau hatte früher noch viel schlechtere Karten als heute, sprich sie wurde an den meistbietenden verscherbelt. Jetzt ein Beispiel: Wenn das Familienoberhaupt fand, dass seine junge Tochter zum etwa gleichaltrigem Kumpel passt, weil der eine "gute" Partie war, dann hatte sie halt zu gehorchen. Nach dem Prinzip hatten die Könige usw alle junge Ehefrauen. Was aber nicht bedeutet das sie von ihnen geliebt wurden. Selbst noch als meine Oma jung war wollte man sie verheiraten. Einer aus dem Nachbarsdorf hatte sie sich ausgesucht und kam gleich mit seinem Vorsprecher (oder wie man die nennt) zur ihrer Mutter. Der Vorsprecher war ein Cousin oder so. Und wenn sie nicht so stur gewesen wäre, wäre sie heute mit nem ganz anderen verheiratet als meinem Opa. Dies ist gar nicht so lange her. Von "Wollen" kann früher also keine rede sein. ------------- Wir können die Knabenliebe ja in unsere Zeit übertragen. Kleine Jungs lassen sich nicht gerne von Männern anfassen. Das sehen wir an den vielen Missbrauchsfällen in Kirchen, Internaten etc Warum sollten das früher anders gewesen sein? Von "wollen" kann da auch nicht die Rede sein. Wer findet denn 70 mit 17 jähriger noch normal? In so einem Alter hat man sogar ältere Enkelinnen. Gehirn einschalten, Lenden aus. | |
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| | #148 (permalink) |
| Platin Member Registriert seit: 07/2009 Ort: Kein Ort
Beiträge: 1.895
| immer wieder schön, daß manche noch nicht einmal den Satz von der "Arroganz der Gegenwart" verstanden haben. Geschweige denn, seinen Autor oder den Begriff "Kulturgeschichte" kennen. Oh Herr, erhalte mir meine Froschperspektive. |
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| | #149 (permalink) | ||||||
| Platin Member Registriert seit: 06/2008 Ort: Bremen
Beiträge: 1.753
| Zitat:
Die Behauptung es wäre für Frauen entschieden worden mag richtig sein, es wurde aber meistens auch für die Männer entschieden. Beide Ehepartner wurden oftmals von den Familien verheiratet ohne großartig Einfluss ausüben zu können. Wieso das für Frauen aber offensichtlich schlimmer ist als für Männer entzieht sich meinem Verständniss. Viele Dinge scheinen für Frauen ja schlimmer zu sein als für Männer, so sogar der Tod, denn Männer sind dann anscheinend weniger tot als Frauen. Zitat:
Zitat:
Er hat ihr den Hof gemacht, sie hat abgelehnt und ende. Zitat:
Zitat:
Leuchtet mir absolut ein. Zitat:
Auch was die eventuell vorhandenen Enkel hier für eine Rolle spielen müsstest du genauer erläutern, bisher kommt ausser Polemik und Inteloranz von dir nicht viel. Ich glaube eher manche Forenteilnehmer vorallem weiblichen Geschlechtes wollen es garnicht verstehen. Ich meine hier werden Menschen als abnormal, pervers und gar pädophil bezeichnet nur weil sie als ältere Frauen mit jüngeren nicht mehr mithalten können und sich anscheinend benachteiligt fühlen oder? | ||||||
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| | #150 (permalink) |
| Platinum Member Registriert seit: 11/2009 Ort: Vorhalle
Beiträge: 2.466
| Tja, die Liebesheirat gibts in unseren Breiten als Regel frühestens seit dem 17.Jhr. Vorher waren vermittelte Ehen das übliche, wobei Eltern darauf achteten, ihre Töchter gut unter zu bringen. Alter des Ehemanns war egal, zumal wenn eine Erbschaft auf die junge Witwe wartete ![]() In manchen Kulturen ist das heute noch nichts ungewöhnliches, z.B. in Indien. Und so macher junge (oder ältere) Mann hier im Forum wäre wohl froh, wenn ihm die Eltern oder andere Verwandten die Frauensuche abnehmen würden *ggg* |
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