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Alt 07.09.2006, 11:33  
hallerchen
Junior Member
 
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Beiträge: 12
Hi jimmy13, hast ja meine Geschichte schon gelesen. Ich bin 26 und sie zwei Jahre jünger. Und das was du schreibst kommt mir so verdammt bekannt vor... Ein halbes Jahr der glücklichste Mensch auf der Welt, und dann der Absturz. Hab meine Ex neulich händchenhaltend und freudestrahlend mit nem anderen Typen durch die Stadt laufen sehen. Kannst dir vorstellen wie einem sowas an die Nerven geht.
Aber man kann halt einen Menschen nicht verbiegen, sich ausmalen, wie schön es wäre, wenn er diese oder jene Eigenschaft noch hätte oder nicht hätte. Wenns nicht paßt dann kann man leider nix machen.

Es gibt Menschen, die sind da toleranter und gehen viel lockerer an eine Beziehung heran, und für andere (wie mich) ist es das wichtigste im Leben. Da muß alles zu 100 % stimmen. Ist ja klar, daß man dann umso tiefer fällt wenn sich heraussstellt, daß es doch nicht so 100 % war wie man anfangs in der Verliebtseinsphase dachte.

Ich denke einfach, daß junge Frauen (zumindest die, die ich toll finde) sich noch gar nicht so richtig auf eine Beziehung einlassen wollen.
Ich steh halt auf solche Frauen, die Selbstbewußtsein und Energie haben und fröhlich und humorvoll und direkt sind, leider sind dies meiner Erfahrung nach aber auch diejenigen, die viel Freiheit brauchen.
Wobei ich doch sehr liebebedürftig bin und meine Freundin ganz für mich haben will (ich weiß, das ist egoistisch, aber es macht mich nun mal kirre wenn sie ständig mit anderen Leuten beschäftigt ist und ich dann zurückstecken muß und das Gefühl habe, sie könnte genausogut ohne mich, auch wenn sie mir ständig sagte daß sie mich liebt und mir sehr viel Wärme schenkte)...
Ich weiß noch nicht wirklich, wie ich jetz und künftig mit diesem Dilemma umgehen soll.

War das vielleicht bei Euch ähnlich? Hat einer mehr Freiheit gebraucht, der andere zu sehr geklammert?

Überleg mal, die wenigsten Beziehungen, die man so jung eingeht, halten für ewig. Die wenigsten bleiben an ihrem ersten Partner hängen. Im Alter von 18 Jahren (und wohl auch noch mit Anfang / Mitte zwanzig, kommt immer auf den Charakter an) will man doch noch viel ausprobieren, und ich denke, man muß auch einige schmerzliche Enttäuschungen durchleben bevor man weiß was man will. Das darf man dann nicht persönlich nehmen, sich Vorwürfe machen geschweige denn an seinen Eigenschaften zweifeln.

Und je älter man wird, desto mehr potentielle Partnerinnen gibt es auf dieser Welt, denn der Altersunterschied relativiert sich dann ja zunehmend. Ist doch klasse, oder?
Gruß, hallerchen
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