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Ich denke, dass es Anthill nicht darum geht, hier Einzelpersonen zu "beschuldigen" oder gar anzugreifen und also sollte sich auch niemand persönlich angesprochen fühlen und persönlich rechtfertigen, denn darum geht es gar nicht.
Anthill bemängelt die falschverstandene und deswegen auch falsch gelebte Emanzipation in ihren gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Auswirkungen.
Er bemängelt den gesellschaftlichen Umgang damit, der natürlich auch auf die Mitglieder der Gesellschaft und ihren persönlichen Umgang damit Auswirkungen hat.
Denn die Gleichberechtigung der Frau in der Gesellschaft bedeutet nicht zwingend, dass Frauen deswegen auch ihre Weiblichkeit -im Erscheinen und im Wesen- ablegen müssten. Genau das passiert aber zunehmend und Frauen prollen heute manchmal schlimmer rum, als der letzte Asi.
Desweiteren ist es tatsächlich so, dass diese "Emanzipation" ganz bizarre Blüten treibt und inzwischen nach Emanzipation der Männer geschrien werden müsste, weil sie durch diese Frauenmacht in eine unnatürliche und teilweise sehr kleine Position gedrängt werden.
Männer werden überflüssig gemacht.
Sie fühlen sich überflüssig und werden dann, wenn sie überflüssig sind und sich auch von ihrer Beziehung und Familie abwenden, weil diese den Mann dann in seinem Wesen nicht mehr braucht und er unzufrieden mit diesem Status ist, auch noch dafür zum Schuldigen und Sündenbock gemacht.
Ob sich diese Jacke jemand persönlich anziehen mag oder nicht, verstehe ich nicht als Anthill's Thema.
Sein Thema greift niemanden persönlich an und deswegen sind persönliche Abwehr-Angriffe gegen Anthill hier auch vollkommen überflüssig und kontraproduktiv.
Es geht vielmehr um die sachliche Auseinandersetzung mit "Emanzipation" und deren Entwicklung hin zu einem unnatürlichen/ungesunden Selbstverständnis der Geschlechter.
Es geht primär um ein gesellschaftliches Problem und darum, ob diese Entwicklung von den Diskussionsteilnehmern entsprechend wahrgenommen wird und wie ihre Meinung dazu ist.
Mich betrifft diese Form der Emanzipation nicht persönlich.
Gesellschaftlich trifft sie mich sehrwohl und ich habe schon mehrfach betont, dass ich darin ein großes gesellschaftliches Problem sehe, da es das Miteinander der Geschlechter überproportional kompliziert und teilweise unmöglich macht.
Geändert von Purpleswirl (12.10.2008 um 09:55 Uhr)
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