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Alt 29.11.2008, 15:13  
Arthurio
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Zitat von Jetlag Beitrag anzeigen
Wie gerade die Automobilbranche zeigt, (...) Und nicht nur die zwei, sondern mit ihnen zahlreiche andere Unternehmen, die sich schrittweise auf riesige Konzerne hoch hievten.
Das richtige daran ist die Vergangenheitsform!

Zumal in der Vergangenheit jede Krise letztenendes nur durch eine Steigerung der Produktivkräfte erreicht werden konnte. Re- Investitionen nehmen aber momentan ab also wird sich die Krise weiter zuspitzen...

Dies bietet Gelegenheit dazu darüber nachzusinnen, ob wir dieses System wirklich so wollen, ob wir für ein gutes Produkt bereit sind all den Stress hinzunehmen, oder ob wir lieber "etwas runterfahren". Die heutige relativ hohe Produktivität nutzen um alle zu bereichern...

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Zitat von Jetlag Beitrag anzeigen
Was hat das mit „Kapitalismus“ zu tun, wenn der Staat durch Subventionen (...)
Meine These dazu habe ich bereits gesagt und stehe nach wie vor dahinter. Parteipolitik ist nur ein Vertreten von unterschiedlichen Interessengruppen.

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Zitat von Jetlag Beitrag anzeigen
Was hat es mit Kapitalismus zu tun, wenn ein dort alles bestimmender Warlord, Hasardeur, Diktator oder Despot durchknallt?
Wieso kam Hitler nicht in den Goldenen Zwanziger an die Macht, sondern erst danach!?...

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Zitat von Jetlag Beitrag anzeigen
Was hat es mit Kapitalismus zu tun, wenn sich zwei Länder um Gebiete streiten? Was hat es mit Kapitalismus zu tun, wenn der Iran an einer Atombombe bastelt?
Naja ich hab dazu einiges gelesen. Macht ist eine Möglichkeit andere Länder auszubeuten oder sagen wir "zu übervorteilen". Ich nehm nochmals das Bankgeheimnis. Hätte die Schweiz eine militärische Überlegenheit, dann würde sie nicht mit Deutschland und der EU darüber verhandeln...

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Zitat von Jetlag Beitrag anzeigen
Mir scheint, dass Du gar nicht weißt, was „Kapitalismus“ bedeutet. Du kannst es auch mit „freier Marktwirtschaft“ übersetzen.
Nein kann man nicht. Eine Freie Marktwirtschaft würde das Lumpenproletariat wieder herbeiführen und damit die Möglichkeit einer Revolution generieren. Daher ist es notwendig alle in das System einzubinden. Politik um wirtschaftliche Interessen gegen ausländische Kapitalisten durchzusetzen. Politik um “innere” Interessenkonflikte nicht explodieren zu lassen usw.

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Die nächste Neid- und Missgunst-Ideologie.
Neid und Missgunst erachte ich lediglich als Konsequenz des Wettbewerbs-systems. Es sind darüberhinaus (oder besser gesagt -darunter-) natürliche Eigenschaften des Menschen.

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Zitat von Jetlag Beitrag anzeigen
Selbstverständlich ist *jeder* auf Profit aus. Du nicht?
Nein, das ist mir nicht so wichtig. Mir ist wichtiger, das alle versorgt sind und das wir in Frieden leben können.

Der Markt ist eine Form der Kommunikation, die dank der IT bald überholt werden könnte... (Utopie)

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(...)Das gibt nun mal die Natur, unsere Gene vor.(...)
Der Mensch ist genauso oder wenn nicht noch mehr ein Kooperations-Tier als ein Konkurrenz-Tier.

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Nationalsozialismus und Kommunismus/Sozialismus sind die politischen Ideologien, die das mit Abstand größte Leid über die Menschheit gebracht haben.
Machst du es dir nicht ein bisschen einfach, damit? Was ich ganz sicher nicht will, ist irgend eine Ideologie nach der sich die Menschen richten müssten. Sondern eine Wirtschaftsweise die harmonischer funktioniert und dem Menschen selbstverständlich möglichst weitgehend angepasst ist.

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Zitat von Jetlag Beitrag anzeigen
Richtig. Sie wollen sich weiter entwickeln. Ein ganz natürlicher Vorgang. Ebenso wollen sie Erreichtes absichern. Auch ganz natürlich. Das gebieten unsere Gene und mit ihnen unsere Grundbedürfnisse nach Absicherung, Sicherheit, Schutz, etc.

Was ist daran schlecht?
Interessant, dass du die Gene (nochmals) erwähnst. Also ich sehe die Wirtschaft nicht als so natürlich an wie du es tust. Wenn ein hässlicher kleiner Kapitalist, eine schöne, gesunde Frau hat, dann greift der Kapitalist (mit Gewalt) in die natürliche Selektion ein. (Kapitalismus ist wirtschaftliches Mobbing )

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Zitat von Jetlag Beitrag anzeigen
Der „gnadenlose Wettbewerb“ in der Automobilbranche innerhalb der letzten 100 Jahre hat für zig Millionen von Menschen großen Wohlstand gebracht. Es ist eine absolute Erfolgsgeschichte, es ist einfach wunderbar.
Gnadenlos ist nicht wunderbar. Und "wunderbar" sagt auch der Eisbär.

Aber ansonsten ist es eine interessante Geschichte. Von der ich auch davon ausgehe, dass sie insgesamt mehr Wohlstand geschaffen als Wohlfahrt vernichtet hat. Aber wir können nicht immer dabei bleiben zu sagen, was der König hervorragendes für das Wohl von Österreich-Ungarn gebracht hat, sondern sollten uns auch fragen, wo wir heute stehen!? Hope you understand what I mean!?

Die Revolutionäre von früher sind die Konservativen von heute!

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Natürlich wird nicht jeder zwei Autos kaufen können. Braucht er auch nicht, denn wir reden hier über Massenmärkte. Und dort ist es so, dass der eine einen Opel kauft und der andere einen Toyota. Und man kann noch unter sehr viel mehr Automarken auswählen und bekommt qualitativ und technologisch hochwertige Gegenleistungen in Form eines Autos.
Es spielt keine Rolle ob ein Markt aus 10, 20 oder 100´000 pot. zahlungsfähigen Kunden besteht. Die Auswirkungen sind immer die selben, sobald ein gewisser Grad der Sättigung erreicht wurde.

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Sehnst Du Dich nach dem Trabbi zurück?
Ich fahr Zug! Aber versteh natürlich, was du meinst.. Wobei eine Einfrierung der "wirtschaftlichen Entwicklung" noch keinen Rückschritt zu alten Zeiten bedeuten würde.

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Natürlich wünschen sich Menschen Innovationen. Sie wünschen sich stets weitere Dinge, um ihr Leben sicherer, angenehmer, schöner gestalten zu können.
Du persönlich auch?

Also ich nicht. Ich bin dahingehend zufrieden. Ist doch alles nur Müll. Die meiste Freude bereite ich mir immernoch selbst und andere Menschen und so weiter. Das ist es wohl was Kapitalisten von Sozialisten unterscheidet. Die einen wollen Dildos und die anderen ******!

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Sag mal, Du, der ja (angeblich) so gegen Innovationen bist, surfst Du mit einem 386er PC durchs Internet?
Es sind Menschen die Erfinden nicht "der Kapitalismus". Letzterer ist nur ein System welches dies fördert. Also könnte der denkende Mensch daraus folgern, dass wenn er etwas will, dies fördern muss. Man kann natürlich auch ein System beibehalten, das zur Innovation "zwingt", wenn man nicht in der Lage ist aktiv nachzufragen.

http://www.doppelpunkt.com/cms/uploa.../HU_1.Logo.jpg

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Wer drückt denn den Lohn?
Die Antwort darauf gibst du gleich anschliessend.

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Die eine Seite möchte möglichst hohe Lohnzuwächse (Arbeiter, Gewerkschaften, Angestellte), die andere Seite möchte möglichst niedrige (Unternehmer,…)
Genau.. sag ich ja.. Streit, Kampf, Krieg... (Verschwendung von Zeit u.a.)

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Problematisch wird das nur, wenn eine höhere Instanz meint, es „besser“ zu wissen, was „gut“ für Dich ist als Du selbst.
Alle Menschen sind in der Tat eine höhere Instanz als ein Einzelner! Trotzdem müssen natürlich die Rechte des einzelnen von der Masse geschützt werden, ich denke, das sieht die Masse ein.

P.S. @all YouTube - Herbert Spencer on Private Property 1/2