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Alt 01.02.2009, 21:40  
wordi
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Beiträge: 100
wenn du so fühlst, tut es natürlich noch mehr weh.deine enttäuschung wiegt sehr schwer. aus liebe nimmst du ihn sogar in schutz. und er verargumentiert sein neues gefühl mit seiner fehleinschätzung über sich selbst, unnahbar zu sein und würde nie... häh? doch. etwas paradox, oder? was würdest du denken, wenn du dies als unbeteiligte hören würdest? genau... du drehst dich im gedankenkreis. und das ist auch "gut" so. denn du fühlst ganz normal und brauchst keine große argumentarien. denn das, was er behauptet, aber nicht lebt, lebst und fühlst du - richtig.

meine trennung ist ganz frisch. eine vernunftstrennung (aber was heisst das schon?). ich suche ständig nach argumenten, sie gut zu reden. doch insgeheim fühle ich eine große wut, weil ich in meiner wahrheit nichts anderes wollte, als das, was ich geglaubt habe geben zu können, auch von ihr erwidert haben wollte. als sichtbar und konsequent gelebte realität und nicht als bloßes lippenbekenntnis. und damit wären wir auch wieder bei deinem "fall". so anders, so ähnlich. werde mal wütend über das, was er sagt und (nicht) tut. das löst nichts. aber es hilft, wieder etwas klarer zu sehen.
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