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Alt 28.09.2001, 14:33  
Monte
Amazone zum Vernaschen
 
Registriert seit: 05/2000
Beiträge: 3.389
Hallo Söckli,

mein tiefstes Beileid....

Ich weiß nicht so recht, was ich jetzt sagen soll, ich war noch nicht in so einer Situation. Allerdings hat ne Freundin von mir ihren Vater bei einem Paragliding Unfall verloren.... waren wohl Aufwinde oder so... sie hat es im Urlaub erfahren und ist gleich heim gefahren.... ich habe geheult, als ich es gehört habe... war schon oft mit denen im Urlaub.... Wie die Freundin damit klar gekommen ist, weiß ich nicht mehr, es ist schon ca. 6 Jahre her. Sie hat viel geheult - irgendwann konnte sie nicht mehr heulen.... demletzt sagte sie zu mir, sie hätte alles verdrängt am Anfang und erst so langsam wird ihr alles bewußt und die Trauer kommt....
Wie du siehst, kann es sogar 6 jahre dauern oder noch länger....
Ich werde mal fragen, was sie danach getan hat um damit einigermassen klar zu kommen....

Ich denke, der Tod ist so ähnlich wie Liebeskummer - natürlich nicht das selbe, aber ich denke, ablenken im Sinne von weggehen etc. wäre am Besten, auf alle Fälle auch die Trauer zulassen und weinen ....

Auch wenn es sich jetzt blöd anhört, denk positiv, du kannst dankbar sein.... du hattest 18 wunderbare Jahre mit ihm und auch wenn du jetzt denkst, du hättest ihm noch so viel sagen wollen, er weiß es und er ist immer bei dir - in deinem Herzen, Gedanken und in der Erinnerung.....
selbst ich hab jetzt Tränen in den Augen... :heulen: sowas ist immer total schrecklich und ich wüßte nicht, was ich tun werde, wenn mein Vater einmal stirbt....

Kopf hoch, das Leben wird weitergehen.... auch wenn dir dies in deiner Trauer grad nicht hilft....

Liebe Grüße
Monte

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