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Alt 08.03.1999, 04:18  
Forumsgast
 
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Hallo, anbei das thema meiner Verwirrun; vielleicht kann mir jemand helfen? Ich fang von vorne an: ich neigte dazu, mir Männer auszusuchen, die meine Hilfe benötigten. Einer von diesen Männern, ein Junkie, wurde der Vater meines heute 2-jährigen Sohnes. ICh habe ihn trotz allem sehr gern gehabt, aber unser zusammenleben war ab dem Zeitpunkt meiner Schwangerschaft ein DRAMA. Er hat überhaupt keine Verantwortung übernommen und ich war im Grunde noch garnicht bereit. kein Geld, keine Freunde, da weit weg gezogen damit er von der Szene wegkommt, STreit und Streß, kurz: alles kacke und ich war sehr verzweifelt. Als der kleine 9 MOnate alt war, habe ich mich getrennt, den KOntakt aber aufrecht erhalten wegen des Kindes. Da ich "ganz allein", d.h. ohne große Unterstützung durch FAmilie etc... war, benötigte ich den Vater auch als Entlastung, obwohl ich ahnte, daß er nicht clean war. Er wiederrum wollte sehr gerne mehr KOntakt haben zu dem Kind und mich auch zurück. Inzwischen hatte ich mich in einen Anderen verliebt; nicht ohne darüber zu trauern daß dieser TRaum von "intakter" FAmilie ausgeträumt war. DEr Neue erklärte sich aber bereit, das Doppelpacket, mich und meinen Sohn, zu tragen, bekam aber immewieder krasse Eifersuchtsanfälle wegen des Vaters und wollte eine Zeitlang, daß ich diesem den Kontakt zu seinem Sohn verbiete, was ich nicht wollte. Denn endlich ging der Vater endgültig freiwillig in THerapie für 4 Monate, und kam frisch und genesen wieder, wobei sich der ERfolg einer DRogentherapie erst nach Jahren zeigt, dessen bin ich mir bewußt. Mein Neuer FReund macht mir oft Streß, daß ich mich falsch verhalte und dem Vater zu viele Chancen geben würde, wo er doch jetzt da wäre. Ich kann mich aber nicht darauf einlassen, da ich glaube, daß, solange alles gut abläuft, der Kontakt zw. Vater und Sohn bestehen soll. Außerdem hege ich freundschaftliche Gefühle für den Vater, trotz allem.( Mein Sohn fühlt sich übrigens wohl bei ihm)NUn hat mir der neue Mann schon derart verletzende Szenen geliefert, wegen meines Verhaltens dem Vater gegenüber, von wegen ich stünde nicht zu ihm weil ich ihn nicht mit stolz präsentiere, sondern seinen Arm, krass ausgedrückt, abschüttle wenn der Vater kommt. Er hat mich schon sehr enttäuscht weil er sehr verletzend wird. Aber dann, immmer wenn ich mir denke: DAnke, das war`s, kommt er wieder an und zeigt Einsicht und alles ist eitel Sonnenschein. Die Beziehung lebt nur noch von diesen Momenten. MIt dem Vater verstehe ich mich gut, bei der jeweiligen Übergabe des Kindes, so daß ich mir schon denke, eigentlich ist die Eifersucht begründet, weil der Vater viel sanfter ist. Der NEue ist schon oft über meine Schmerzgrenze hinausgeschossen (der Vater aber früher auch), aber ich steh schon auf ihn, so als Mann; im Bett und andere Kleinigkeiten. Seht ihr was, was ich nicht sehe?