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Alt 15.10.2011, 17:17  
Prof.Dr.Banquet
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Zitat von Valentino Beitrag anzeigen
Soso, Voraussetzungen einer Mittlebenskrise. Ich male mir gerade das Leben ohne diese Annehmlichkeiten aus:
  • Unverheiratet, unverpaart, ständig auf der Suche, müde vom suchen, resigniert wegen Partnerlosigkeit.
  • Kinderlos, auch partnerlos, in eine einsame Zukunft blickend
  • Mietwohnung, nervige Nachbarn, Mittagsruhe, Abendruhe, Ärger wegen unerledigter Wartungsarbeiten am Haus, eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten des Wohnraums, überfüllte Mülleimer, verschmutztes Treppenhaus, Mieterhöhung, faule Nebenkostenabrechnung, Hausordnung, unfreies wohnen.
  • Kein Auto oder eine alte Klapperkiste mit unkalkulierbarem Defektrisiko, kein endlos großer Kofferraum, kein flottes Vorankommen auf der Autobahn, kein oder wenig Komfort, keine Klimaautomatik, kein Regensensor, keine Sitzheizung, trübes Licht, keine Lenkradbedienung.
  • Kein Job, kein sicheres Einkommen, keine Finanzplanung möglich, daher auch keine Anschaffungen, da die Verfügbarkeit der Mittel nicht gewährleistet ist, kein Dispo, kein Urlaub, keine lebensqualitätssteigernden Investitionen, kein Eigenheim, keine Freiheit, kein Luxus, Abhängigkeiten.
  • Keine Sexualpartnerin mehr, da zu müde und zu depressiv für die Suche nach dem Ersatz der vergangenen Partnerin.

Ganz ehrlich, ich hab keine Mittelkrise und sehe die von Dir angeführten Vorazussetzungen auch nicht als Basis einer Krise. Ganz im Gegenteil beruhigt ein Leben mit Frau, Kindern, Eigenheim und finanzieller Sicherheit ungemein und schafft die Basis für ein zufriedeneres Leben.
Sehr geehrter Herr Valnetino,

die Menschen sind nun einmal unterschiedlich und was für Sie Annehmlichkeiten sind, würde bei anderen eventuell zu einer depressiven Erkrankung führen.

Und so sind auch die Folgen der gelebten Lebensstile von Mensch zu Mensch verschieden. Ich selbst habe mich für ein Dasein ohne "Annehmlichkeiten" entschieden.

Gruß
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