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Alt 11.02.2013, 15:52  
Alles auf Anfang77
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Zitat von Mikelinho Beitrag anzeigen
Chance oder gar Neubeginn?
Wird die katholische Kirche sich auch angesichts immerwährender Debatten über ihren Sinn und Zweck weiterentwickeln, sich den Zeiten etwas anpassen?
Oder ist genau das ihre Stärke, dass sie sich vehement ihrer Geschichte und den damit verbundenen Konventionen verpflichtet fühlt?
Was würdet Ihr von einer "modernen" Kirche erwarten?
Findet Kirche heutzutage einen Zugang zu den Menschen?
Ich sträube mich dagegen Kirche im Zusammenhang mit dem Begriff "modern" zu diskutieren. Die (christliche) Kirche hat jahrtausendealte Grundsätze, denen sie nun mal verpflichtet ist. Lediglich aus dieser Perspektive heraus kann sie schauen, inwieweit "moderne Strömungen" überhaupt aufgenommen werden können.

Vor diesem Hintergrund wird vor allem nach wie vor das Hauptaugenmerk auf der evangelischen Kirche liegen, die Reformen eher offen gegenübersteht als die katholische. Besser gesagt sollte sich die katholische an der evangelischen orientieren.

Ich glaube schon, dass die Kirche noch Zugang zu den Menschen findet, aber eben nicht die Kirche, die vom Papst, von Bischhöfen oder Kardinälen gepredigt wird, sondern die Lebensnahe; nicht die Kirche, die mit sexuellen Trieben von Menschen nicht umgehen kann und sie einem bestimmten Muster unterwerfen will.

Ich denke nicht, dass ein neuer Papst etwas an der Situation verändert, auch wenn er erstmal anscheinend einen frischen Wind versprüht.
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