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Alt 14.05.2013, 01:46  
zinedine
 
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Zitat von Findus Beitrag anzeigen
Der Thread hat auch deutlich gezeigt, dass nicht objektiv in der Sache argumentiert wird, sondern schön nach Sympathie oder Antipathie argumentiert wird. Wahrscheinlich heißt man so ein Verhalten auch eher gut, wenn man selber Dreck am Stecken hat...und das finde ich bedenklich.

Die Frage ist also: Möchte Bayern München als Konzern so einem Menschen sein Vertrauen weiterhin schenken, wenn man schon 08/15-Bürger wegen weitaus geringerer Delikte nicht an weniger vakanten Stellen sehen möchte...was ist das für ein Maß und ein Gerechtigkeitsempfinden?
Na, na, na, dass mag wahrscheinlich sogar stimmen, dass mit der Symphatie oder Antipathie. Aber ich spreche dir auch die völlige Objektivität des Themas ab, als du es erstellt hattest, genauso wie auch jetzt.

Bayern München ist Uli Hoeneß, dass was der FC Bayern heute ist, ist das Lebenswerk von Uli Hoeneß, deshalb kann man es durchaus verstehen, dass man keinen Druck vom Verein auf ihn ausüben möchte, man hat ihm zuviel zu verdanken und auch ein Uli Hoeneß wird von alleine zurücktreten, wenn er der Ansicht ist, dass es besser für den Verein ist und auch diese Sichtweise sollte man respektieren. Ich tippe sogar nach dem CL-Finale, wird er zurücktreten. Mal abgesehen davon geht es hier immernoch um einen Fußballverein, nicht um ein Konzern wie die Deutsche Bank, BMW oder Siemens. Außerdem geht es hier immernoch um das Privatvermögen von Hoeneß, der Verein selber hat dadurch weder finanzielle Vor- bzw. Nachteile machen müssen. Und wie hier schon beschrieben, bevor man die Moralkeule auspackt, selber mal sich hinterfragen, ob man wirklich alles beim Staat angibt und man sich nicht selber irgendwie bereichert.

Als Niebaum und Meier den BvB in den finanziellen Ruin trieben, war bei Weitem das Geschrei nicht so groß, obwohl damals die Aktionäre bluten mussten.
zinedine ist offline