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Alt 09.06.2013, 10:58  
Luthor
jolly cynic
 
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Ich bin einmal mit 18 umgezogen und einmal mit 39 (nach Deutschland, also in ein Land, in dem meine Muttersprache nicht gesprochen wird).
Es war nicht schwierig, es war sehr spannend, besonders beim ersten Mal.
So viele neue Eindruecke und endlich die praktische Anwendung der Theorie.
Gelernt habe ich Deutsch in der Schule. Es war von Vorteil, dass ich es anwenden und trainieren konnte, als ich noch juenger war. Dann faellt es sehr viel leichter als im fortgeschrittenen Alter.

Ich glaube, ich spreche die Sprache ziemlich gut und fuehle mich auch sicher bei der Kommunikation.
Sprachliche Missverstaendnisse kommen manchmal vor, aber das mag auch an einem klitzekleinen Unterschied in der Mentalitaet liegen.

Ich wuerde nicht sagen, dass ich mich *sprachlich neu etabliert* habe. Schliesslich arbeite, denke und traeume ich immer noch in englisch. Das wird, so vermute ich, auch immer so bleiben.

Nach meiner Meinung kommt es nicht nur auf die Sprache an, sondern auch aus welcher Kultur jemand kommt. Ob man offen ist und Kontakte mit den Einheimischen knuepft, oder unter sich bleibt.
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