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Alt 20.12.2014, 23:13  
Time2bcool
abgemeldet
Gegen spontane und spielerische, "coole" Flirts (mit "Respektsabstand") meines Partners im RL habe ich nichts, aber in einem Chat solche Kontakte auch noch zu vertiefen, dagegen schon.

Erstens ist flirten, je länger es andauert, mE fast ein bisschen wie kurzfristiges Verliebtsein, zweitens macht Gelegenheit bekanntlich Diebe, und man kann gar nicht wissen, welchen Raum das greift; Schließlich nimmt es einen beträchtlichen Teil der Gedanken und Gefühle in Beschlag, von denen man gar nicht weiß, welche ungeplanten Begehrlichkeiten sie wecken. Keiner kennt sich in- und auswendig. Es kann immer passieren, dass die "Begeisterung" ungeahnte Wellen schlägt, die so schnell gar nicht wieder abebben.

Ich empfinde das fast als "Doppelleben", und ich würde das als Schwäche von meinem Partner ansehen.

Von meinem Lieblingsmenschen erwarte ich irgendwie, dass er seine Gefühle der Kreativität, Lebendigkeit, Bestätigung und Wirksamkeit nicht aus Flirts sondern aus "intelligenteren Lebensstrategien", bzw. aus allen möglichen anderen Facetten seiner eigenen Persönlichkeit - und nicht zuletzt aus den vielfältigen Möglichkeiten unserer Partnerschaft - generiert.

Geändert von Time2bcool (20.12.2014 um 23:16 Uhr)
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