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Alt 18.05.2015, 14:09  
Demandred
Et invidiosum
 
Registriert seit: 01/2013
Beiträge: 7.288
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Zitat von GoodBoy Beitrag anzeigen
Natürlich empfinde ich das so. Im Detail, evolutionsbiologische Gesetzmäßigkeiten erklären, würde hier, wie ich bereits erwähnte, den Rahmen sprengen. Das kann jeder selbst nachlesen. Ich beziehe mich, auf das wenig geschriebene von der TE und vermute da, ein unausgeglichenes Verhältnis auf der Beziehungswaage. Das gilt es hier meines Erachtens nach, zu kitten. Er sucht zzt also etwas Abstand und sie soll deiner Meinung nach, daher kommen und ein klärendes Gespräch führen und das dann Beziehungsarbeit nennen. Wenn ich mir das rein bildlich schon vorstelle, kann ich bereits versuchen, gut nach zu vollziehen, wie das dann auf ihn wirkt. Habe es selten erlebt, dass wenn ich Distanz von einem Menschen wünsche, dann Nähe mir von diesem gut tat. Insbesondere dann auch noch Gespräche über die Beziehung, die mir ja anscheinend grade nicht ganz sooooo wichtig ist, wie es eigentlich sein sollte. Die einzige Möglichkeit, die ich hier bei der TE sehe, ist die Distanz von ihm zu übernehmen. Das ambivalente Verhalten, kann ein Hebel sein und ihn erkennen lassen, was ihm die Beziehung eigentlich wert ist. So besteht von ganz alleine die Möglichkeit, dass er auch wieder mehr Einsatz in die Beziehung steckt und auch Juli wäre dann glücklicher, denn so erlangt sie, dieses spezielle Gefühl, was sie ja erst dazu trieb, "zickig" zu ihm zu sein.
Du wirfst Nähe und Konfliktlösung in einen Topf. Niemand verlangt dass sich die Fragestellerin aufdrängt, oder gegen den Willen ihres Freundes handelt. Eine Konflikt Lösung geht immer von einem 4 Augen Gespräch aus und zieht dann Bilanz für die Beziehung und niemals in dem man Ablehnung suggeriert um Nähe zu bekommen.Wo ist der Sinn?
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Zitat von GoodBoy Beitrag anzeigen
Und es sollte auch er sein, der auf sie zu geht! Im Moment, sehe ich das so, dass er sie in eine Art Warteposition gestellt hat. Seine Gefühle seien nicht richtig da. <-- das ist eine ziemliche schlechte Aussage in einer Beziehung. Und sie hat ihm offenbart, dass sie aber ein Bedürfnis danach hat, dass er ihr diese Gefühle zu gesteht. Unterbewusst, dürfte das für ihn bedürftig wirken. Ihre Bedürftigkeit ist abhängig von seiner Entscheidung, was ihm gleichzeitig vor ihr ein Gefühl von Stärke gibt. Wie diese Beziehungswaage in diesem Moment ausschaut, kann sich jeder selbst denken. Er ist ganz groß vor ihr und sie ganz klein vor ihm. Dadurch schwindet auch schleichend mehr und mehr, die Achtung vor diesem Menschen, wenn man diesen immer nur von Oben herab betrachtet. Kommt dieser "kleine" Mensch dann in diesem Moment zu dem "großen" und drängt dann auch noch auf ein Beziehungsgespräch, dann bin ich relativ sicher, dass das in die Hose gehen kann.
Wieder viel zu viel Blabla. Sie hat ihn schlecht behandelt, er ist natürlich nicht darüber erfreut und verärgert.Er meldet sich nicht, sie leitet die Versöhnung ein. Was Du da mit Bedürftigkeit, Warteposition etc etikettierst erschließt sich mir nicht. Für mich klingt es nach falschen Stolz und Egozentrik. Den Partner zappeln lassen kann unmöglich ein Gleichgewicht initiieren. Menschen treffen sich in der Mitte. Wer sich da zuerst auf den Weg macht um Probleme zu lösen ist völlig egal. Auch ist es keine Frage von "Schwäche" oder ähnlichen Negtaiv-effekten, die sich in einer realen, auf Augenhöhe befindlichen Beziehung gar nicht erst einschleichen sollten
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Zitat von GoodBoy Beitrag anzeigen
Das ist der Grund, warum ich ihr rate, dass sie erstmal wieder darauf achten soll, dass diese Waage wieder etwas mehr im Einklang kommt. Darauf anschließend, kann man dieses klärende Gespräch führen. Der evolutionsbiologische Hintergrund hier ist, dass wir Menschen, die wir als "klein" oder auch "schwach" Erachten weniger schätzen und diese dann für uns auch nicht attraktiv wirken. Unsere Attraktivität einem Menschen gegenüber, ist ein ausschlaggebender Punkt für die Partnerwahl. Jemand, der uns attraktiv und gesund erscheint, hat in unseren Augen gute Gene. Eine starke Frau, gibt mir eine guten "überlebensfähigen" Erben und wird auch in der Lage sein, diesen aufzuziehen.
Nein, falscher Stolz gehört nicht da nicht rein. Ich weiß auch nicht wie Du Dir das vorstellst. Deine Theorie ist dermaßen realitätsfremd weil Du auch einfach völlig ausblendest wie ihr Freund reagieren würde. Wenn meine Freundin sich schlecht verhalten würde und dann anfangen würde Manipulationspielchen zu treiben, könnte sie wegbleiben. Im Gegenteil, ich würde es ihr hoch anrechnen, wenn sie mit mir das Gespräch sucht und wir eine Lösung finden. Selbst, wenn die Beziehung schon am abufern wäre. Da muss ich mir keine Gedanken um Gene oder überlebensfähige Erben machen wenn ich Harmonie in meiner Beziehung will.

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Zitat von GoodBoy Beitrag anzeigen
Zu dem Thema, dass ich persönlich werde, möchte ich dich halt kurz drauf hinweisen, wie du bereits mehrfach "meine Beziehung" zu meiner Freundin thematisiert hast und bewertet hast und dir raus nimmst, diese analysiert zu haben. Und das ich dich bislang nicht persönlich angesprochen habe, liegt daran, dass ich von dem Affentänzchen hier weg kommen wollte, denn das gehört hier einfach nicht hin und wäre ich Admin, hätte ich dich längst gelehrt, wie man mit Beiträgen anderer umgeht und ggf konstruktiv kritisiert. Jede Meinung und jeder Beitrag, hilft den Usern hier. Auch eine konstruktive Kritik, kann sehr aufschlussreich sein. Aber konstruktive Kritik, beginnt lt meiner Lehrstube nie mit den Worten "Was für ein sinnfreier Beitrag....".
Wärst Du Admin, wärst Du schnell kein Admin mehr. Davon mal abgesehen hast Du deine Beziehung in den Thread reingebracht. Wenn Du damit nicht leben kannst, das die Wahrheit ihrer Entscheidung wohl kaum auf einer realen Situation basiert, sondern nur auf Spielchen von Dir, kannst Du noch soviel erklären. Aber interessanterweise lieferst Du eine wunderbare Erklärung für Deine These. Wenn Du wegen einer Satzstellung, die kaum unpersönlicher hätte sein können, mir quasi gleich das Wort abwürgen willst, ist es völlig logisch dass Du in Konflikten mit Deiner Freundin wohl Praktiken anwendest, wie Du sie hier empfilhst. Dann wird eben Abweisung initiiert, das Gefühl des Entgleitens symbolisiert für Deine Unfähigkeit Kritik anzunehmen, obwohl Du ja der bist, der den Fehler begangen hat. Schwach ist der, der klein beigibt, der "stärkere" hingegen wird gleich zum schweigen gebracht. Der Unterschied zwischen einem Sinnfreien Beitrag und einem Schwachsinnigen Beantworter scheint Dir nicht geläufig.

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Zitat von GoodBoy Beitrag anzeigen
Und auch "eigenen Vorteil", habe ich nie geschrieben. Ich habe erklärt, dass ich mich durchaus in der Lage sehe, eine gewisse Balance in der Beziehung zu halten, wenn ich ein Ungleichgewicht erkenne. Wenn ich das nur zum eigenen Vorteil tun würde, könnte man kaum von Balance sprechen. Ich persönlich (und ich würde behaupten, die meisten) bin doch viel glücklicher in einer Beziehung mit einer Partnerin, mit der ich mich auf Augenhöhe befinde. Die Fähigkeit, als Mann, jenes zu können, trennt übrigens auch in meinen Augen die Spreu vom Weizen und das genießt eine Frau auch. Der eine überlebt halt in der Serengeti...der andere nicht. Das kannst halt manipulativ/falsch oder wie auch immer nennen aber ich nenne das eben souverän.
Das Gefühl des "entgleitens" beim Partner herbeizuführen ist weit weg von Augenhöhe. Darüber hinaus agierst Du nicht mal authentisch. Du gibst etwas vor, was Du gar nicht vor hast umzusetzen nur um den Partner zu etwas zu bewegen, was er nicht will. Souveränität und Balance sind Dir fremd, wäre es anders, gäbe es nicht diese Diskussion, in der Du mir lieber das Wort abdrehen würdest als deine These zu erklären.

Eine Beziehung basiert immer auf Augenhöhe und Entscheidungen, die wir alleine treffen und niemals für den Partner. Wenn jemand seine Beziehung sabotiert und zu feige ist den ersten Schritt zu tun wieder eine Annäherung zu initiieren, ist es alleine die Entscheidung des Partners drauf einzugehen oder eben nicht. Das mag funktionieren, wenn man den Partner quasi manipuliert und sich einbildet damit selbst das Gleichgewicht wieder herzustellen, ändern tut es an den Fakten jedoch nichts. Falscher Stolz. So ist es immer eine Frage der Zeit bis der Partner mitbekommt, dass das spielen mit "Verlustängsten" und Abwendung nur eine Farce ist. Demnach sind Menschen auch nur dann stark, wenn sie dies erkennen und sich dagegen wehren und eben Manipulation von sich weisen.. Mit anderen Worten: Der Partner, der aus falschem Stolz sich nicht überwinden kann eine Beziehung zu schützen wird verlassen.
Demnach ist Deine völlig idiotische Sichtweise von Evolution und Machtspielchen in einer Beziehung auch beziehungschädigend. Dich verlässt man einfach von einem Tag auf den anderen und dann hat man ein Zeichen gesetzt. Wozu ein Drama initiieren und an etwas festhalten was über das Problem selbst mehr Kraft benötigt? Dazu kommt noch eine Arroganz zu meinen, man wäre ein Übermensch unter Primaten. Denn mehr als Deine Gebetsmühlenartige "der stärkere gewinnt" Theorie kommt nicht durch. Für Dich zählt nur das Ziel, aber kaum die Erkenntnis. Da klingt es fast amüsant wenn Du als Ausrede meinst, dass nur Machtspielchen ein Gleichgewicht initiieren.

Geändert von Demandred (18.05.2015 um 14:14 Uhr)
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