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Alt 15.09.2015, 18:22  
Soulmirror
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Danke für die wunderbar konkreten Ratschläge, das ist sehr hilfreich!
Ich empfinde es auch als wohltuend zu wissen, dass man mit den ewigen Zweifeln und der Angst vor der Entwicklung einer Beziehung nicht so allein dasteht wie gedacht. Wenn man so viele Menschen sieht, die gesunde Beziehung pflegen, kann es einen schon angesichts der eigenen unreifen Einstellung zu dem Thema wundern, ob man irgendwie "abnormal" ist.
@Giorgie Indigo: die Themen Nein-Sagen und eigene Regeln setzen beschäftigen mich in meinem Leben sehr. ich bin ziemlich passiv, lasse mich lieber leiten als mich durch Durchsetzen meines eigenen Willens in den Mittelpunkt zu drängen. Leider tut das meinen Verhältnissen nicht immer gut, oft habe ich das Gefühl, gegen meinen Willen etwas zu tun und nichtmal widersprechen zu können.
Habe meinem Jetzigen eben auch letztens klar gemacht, dass es für mich nicht in die Tüte kommt, dass wir uns jetzt andauernd auf die Pelle rücken; wir sollten zwischen dem Wiedersehen immer wieder Pausen machen und dafür sorgen, dass uns unser Verhältnis nicht vollkommen vereinnahmt; ich wolle keine Abhängigkeit, sondern eine angenehme und ungezwungene Bereicherung. Wir sollten immer noch unserem Privatleben nachgehen können und nichts vernachlässigen was wir zuvor gerne gemacht haben.
Netterweise hat er das ziemlich positiv aufgenommen und soweit recht vernünftig umgesetzt.
Nach deinen Worten wird mir nun noch bewusster, wie richtig ich damit gehandelt habe. Werde versuchen, die Selbstbestimmung weiterhin umzusetzen und zu kultivieren
Was genau meinst du mit psychologischer Unterstützung? Eine Therapie?
@Bond.James ich hinterfrage meine leicht abstrakten Gedankengänge, die herzlich wenig mit Logik zu tun haben, generell! Ich denke, was ich auch bei dir herauslesen konnte: Beziehung ist vor allem Hingabe, d.h. man muss seine Angst hinnehmen und sich der Situation stellen. Nicht immer einfach.
Lieber würde ich unbekümmert und frei bleiben und mit jedem Kerl der mich interessiert flirten. Stattdessen bin ich grad dabei eine Entscheidung zu treffen und dadurch dass man sich nur für einen Partner, im Gegensatz zu Freunden, entscheiden kann, ist es ein wenig so, als müsste ich mich auch entscheiden, wer ich für die nächste Zeit sein werde. Und hier ist es wieder das Urteil Außenstehender, das mich bekümmert. Ich glaube, gemeinsam mit diesem Partner an meiner Seite verurteilt zu werden.
Auf der anderen Seite sehe ich viele Menschen als Vorbild, die es über lange Zeiträume nie gejuckt hat,was andere über ihre Beziehung sagten. Nur ihre eigene Meinung hatte in der Hinsicht irgendein Entscheidungsgewicht.
Es freut mich sehr, dass es bei dir so gut klappt!
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