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Alt 03.11.2015, 14:47  
Schnov
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Zitat von PIcasso1989 Beitrag anzeigen
Du wirkst in deinen Antworten souverän - ich hab ein bißchen Probleme, mir vorzustellen, daß du so eine graue Maus bist, wie du dich darstellst.....?
Ich bin nur in Situationen, in denen mein Aussehen eine Rolle spielt, eine "graue Maus" - also vor allem gegenüber Frauen, je attraktiver, desto schlimmer. Dann ist die Devise immer: "Nach Möglichkeit denen bloß nicht auffallen! Am besten ganz übersehen werden!" Aber es geht mir nicht so, wie wohl anderen, dass ich mich überhaupt nicht in Gesellschaft anderer traue.

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Zitat von PIcasso1989 Beitrag anzeigen
Wenn du natürlich wirklich Dysmorphophobiker bist - wir hatten mal so einen im Forum - dann kann man nicht dagegen argumentieren. Die scheinen mir, ähnlich wie Verschwörungstheoretiker, resistent zu sein.
Sozusagen, ja. Man kann dagegenargumentieren, aber der Betreffende kann es nicht glauben.

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Zitat von Damien Thorn Beitrag anzeigen
Du nimmst aber nichts an, sondern fügst Dich Deiner Situation. Alles, was hier gesagt wurde, prallt an Dir ab. Man bekommt das Gefühl, dass Du glaubst, dass Du uns anstatt Dir selbst einen Gefallen tun würdest. Die eigene Einstellung lässt sich auch bei einem mentalen Handicap entwickeln. Deine Aussage ist aber stets die gleiche: "Mag sein, bringt mir aber nichts." Wenn Du diese Einstellung hast, was sollten dann User hier ausrichten, wenn schon der Psychologe Dir nicht zu helfen vermag? Hast Du diese Situation überhaupt schon mit ihm besprochen?
Ja, das verstehe ich, das ist der Eindruck, den man bekommen muss. Wie PIcasso1989 schon sagt: "wie resistente Verschwörungstheoretiker". Das Problem ist nur, dass man sich selbst ja schon eine ganze Weile kennt und weiß, dass das rationale Durchschauen der Dinge nichts nutzt.

Ich erwarte aber auch nicht, dass Ihr mir an sich mit dem ganzen Problem helft, das wäre ja ungeheuer vermessen! Ich suche nur Tipps: Wie formuliere ich bei einer Absage souverän mein Bedauern nd mache mich dann, ebenso souverän, aus dem Staub?

Was etwas bringt, ist Üben: Sich selbst mit den Situationen wieder und wieder konfrontieren, vor denen man so einen Horror hat. Insofern regt der Psychologe schon das Richtige an, es ist nur schwer umzusetzen.

Inwieweit sich die eigene Einstellung entwickeln lässt, vermag ich nicht zu sagen. Bei mir selbst habe ich den Eindruck, dass man das Problem selbst wahrscheinlich nie richtig los wird, man kann nur durch Training lernen, es zu beherrschen, also sich zu überwinden und gut zu schauspielern.

Geändert von Schnov (03.11.2015 um 14:52 Uhr)
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