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Alt 26.02.2016, 17:01  
Findus
Kater
 
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Zitat:
Zitat von misterwah Beitrag anzeigen
Ein Kompromiss ist zwar der kleinste gemeinsame Nenner, aber wenn dieser Nenner für beide Seiten in Ordnung ist, sehe ich da kein grosses Problem.
Klar, ist ein Kompromiss in "Ordnung". Haben sich ja beide Parteien drauf geeignet. Ich sehe jedoch ein großes Problem für Paarbeziehungen, da ja individuell nicht das gewünschte Ergebnis herausgekommen ist. Bei dem nächsten Kompromiss überlegt man sich da als Partei dann eine Taktik, wie bei Tarifverhandlungen. Man geht in die nächste Verhandlung einfach mit einer überzogenen Forderung.

Und klar ist doch: Je wenig "kleinster gemeinsamer Nenner", desto förderlicher für das Wohlbefinden.

Wie schon geschrieben, muss man im Alltag doch genug Kompromisse eingehen. Zu Hause oder privat muss man das doch gar nicht so leben...man kann sich seine Umgebung doch selber aussuchen.

Zitat:
Sicher ist das idealerweise so, in der Realität aber oftmals Wunschdenken.
Ich glaube, viel Wunschdenken steckt schon in Beziehungen selber. Man wünscht sich durch Kompromisse eine tolle Partnerschaft herbei. Und das ist mein Kritikpunkt. Das wird langfristig nicht funktionieren.

Zitat:
Im Prinzip ist die Gleichung doch einfach: Solange die Abstriche durch Kompromisse bei beiden Partnern kleiner sind als die positiven Seiten der Paarbeziehung, ist diese sinnvoll. Ansonsten nicht.
So einfach ist das alles nicht, wenn man bedenkt, dass die Themen der Kompromisse noch unterschiedliche Wertigkeiten haben. Was für den einen wichtig, ist für den anderen vielleicht nicht ganz so wichtig.

Wie es auch sei...Kompromisse sind die kleinsten gemeinsamen Nenner und ich denke, man führt eine Partnerschaft besser nicht auf dem Level von möglichst vielen tollen Kompromissen. Je weniger, desto besser.
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