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Alt 06.09.2016, 13:46  
Someguy
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Es gibt hier, wie in fast allen anderen Lebensbereichen, nicht nur schwarz oder weiß. Und das wachsende Misstrauen der Bevölkerung gegenüber der Schulmedizin ist für mich ebenfalls nachvollziehbar. Ich kann nur auch eigener Erfahrung sprechen und ein paar Beispiele nennen:

1. Meine Frau hatte einen Autounfall und als Folge davon einen verschobenen Halswirbel, der die Blut- und Sauerstoffzufuhr zum Hirn beeinträchtigte. Fast ein halbes Jahr später, nachdem wir bei 5 verschiedenen Ärzten waren und meine Frau vor lauter Kopfschmerzen und Schwindel kaum mehr schlafen konnte, reichte eine Sitzung bei einem Chiropraktiker (ohne med. Abschluss) aus, um sie wieder gesund zu machen.

2. Auf eine starke nervliche Belastung reagierte meine Frau mit heftigen körperlichen Symptomen, wie Gelenkschmerzen und Ausschlag am ganzen Körper. Mehrere Monate, 2 Ärzte und ein Krankenhausaufenthalt (dank dem sie fast eine Lungenentzündung davontrug) später war es ein Homöopath, der ihr innerhalb kurzer Zeit helfen konnte.

3. Weder ich (Ende 30), noch meine Schwester (Anfang 40) sind geimpft. Laut Aussagen der Ärzte sollten wir eigentlich schon an den vielen Infektionskrankheiten gestorben sein. Und obwohl wir beide während der Schulzeit sogar Kontakt zu einigen der Krankheiten hatten, gegen die geimpft wird, wurden wir nicht krank. Auch sonst geht es uns gesundheitlich recht gut.

4. Bei Meiner Mutter bestand Verdacht auf Brustkrebs im Anfangsstadium. Sie war in einer Uniklinik, die in Deutschland zu den renommiertesten gehört, um sich untersuchen zu lassen. Dort wurde ihr dermaßen Angst gemacht, dass sie sich zu einer "vorsorglichen" ambulanten Chemo hat überreden lassen, anstatt das Ganze beobachten zu lassen und einzugreifen, wenn sich der Verdacht tatsächlich bewahrheitet hätte.

Fast ein Jahr nach der Behandlung leidet sie immer noch unter den Nachwirkungen der Chemo und es geht ihr um einiges schlechter, als davor.

5. Unser Sohn hatte lange Zeit Probleme mit einer Vorzugshaltung und war dadurch sichtlich in seinen Bewegungsabläufen eingeschränkt. Zwei Kinderärztinnen hielten es für normal und meinten, es würde sich auswachsen. Als unser Sohn immer quengeliger wurde und sich in einem bestimmten Alter immer noch nicht alleine vom Bauch auf den Rücken drehen konnte, sind wir zum Kinderostheopaten gegangen (ohne med. Abschluss), der unseren Sohn nach 2 Sitzungen von Blockaden der Wirbelsäule befreite. Danach war er wie ausgewechselt: am Tag der Behandlung drehte er sich das erste Mal um und hörte mit dem quengeln auf.

Nur damit mich keiner falsch versteht: ich plädiere weder für eine Abschaffung der Schulmedizin, noch verteufele ich sie. Ich würde jedoch alternative Heilmethoden, die sich bewährt haben, stärker fördern und nicht als Humbug abtun, nur weil man entweder noch keine Erfahrungen damit gemacht hat, oder generell skeptisch ist.
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