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Alt 06.09.2016, 15:56  
Trimalchio
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Zitat von wikinger11 Beitrag anzeigen
Es gibt ja auch Medikamente, deren Wirksamkeit nicht bewiesen ist, und es hilft trotzdem. Das ist nicht so das Problem.
...
Es gibt ganz viele Defizite im Gesundheitssystem. Dieser ganze aufgeblähte, bürokratische Apparat. Kostenträger, die sparen wollen. Wie soll das gehen? Krankheiten sind nie effizient, höchstens für die Medikamentenhersteller.

Was ich von den Ärzten erwarten würde. Ein bisschen mehr Forscherdrang, ein bisschen mehr Offenheit. Gesamtverständnis entwickeln. Neue Therapien entwickeln.
Und auch im persönlichen Umgang müssen viele lernen. Dem Patienten Hoffnung geben, selbst in schwierigen Situationen, das können nicht viele.

Deswegen erinnern sich viele gerne an den "alten Hausarzt von nebenan". Der hatte nur Stethoskop und Holzspatel, konnte aber das Gefühl vermitteln: "Alles wird wieder gut."
Die Wirkung kann ja im Blindtest durchasu empirisch erwiesen sein und trotzdem wird der Grund für die Wirkung nicht erkannt. Ich nehme mal als Beispiel die Akkupunktur bei der Schmerzbekämpfung. Da mutet es recht abenteuerlich an, wenn di eSchulmedizin zur Verteidgung ihrer Prfründe bestreitet, dass die Akkupunktur zum Beispiel Schmerzen ausschalten kann. Oder aber diese Methoden werden erst zugelassen, wenn die Schulmedizin in diesen Fällen versagt hat und diese alternativen Methoden wahrhaftig in solchen Fällen geholfen haben und damit mindestens teiweise was können, was die Schulmedizin eben dann nicht kann.

Forscherdrang? Der ist vorhanden. Nach Ablauf eines Patentes auf ein Medikament wird prompt das nächste gewinnträchtige Medikament auf den Makrt gebracht. In den nordishcen Ländern werden aber nur Medikamente zugelassen, für die ein Bedarf besteht. Eine sehr sinnvolle Maßnahme. Dann kann die Forschung gezielter in bislang unbehandelbare Krankheiten gelenkt werden.

Und wenn es bei der Forschung zu Krnakheiten und Schäden bei Patienten selbst bei verantwortugnsbewusster kommt, müsste die Pharma-Industrie zuverlässig für die Versorgung dieser Menschen aufkommen. Deren Gesundheitsfürsorge sollten die dann wie eine Krankenkasse übernehmen müssen und für deren künftigen Mindestlebensstandard sorgen müssen. Die sind so menschenfreundlich nicht, wie sie immer tun. Da müsste dann schon der Gesetzgeber mit Verpflichtungen um die Ecke kommen.

Den Placebo-Effekt vertrauenswürdiger Ärzte nehme ich dabei auch gerne mit. Wenn wir ehrlich sind, sind wir doch alle dagegen nicht immun. Und ist ja auch wurscht, wenn es einen Teil des Heilungserfolges ausmacht. Schadet ja nicht.
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