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Alt 26.12.2016, 20:22  
bavrol
Junior Member
 
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Beiträge: 6
Ziemlich am Boden

Hi Leute,

ich hab schon dreimal angefangen diesen Text zu schreiben, aber er wird immer viel zu lang, von daher versuch ich ihn jez nur aufs wesentliche runterzureißen. Fragen beantwort ich gerne, ebenso wie wenn ich Zusammenhänge aufzeigen soll

Im Frühjahr 14 kam ich mit meiner Exfreundin zusammen, im Herbst diesen Jahres machte sie Schluss. Wie hatten unsere Höhen und Tiefen wie es halt dazugehört. Das größte Problem dass wir zwei hatten war die Tatsache dass sie versuchte allem "Unangenehmen" aus dem Weg zu gehen. Während ich versuche mich diesen relativ schnell zu stellen. Diese Unnannehmlichkeiten waren Dinge wie beispielsweise Streit aber vor allem drückte sie - meiner Ansicht nach - ihren Willen viel zu selten und zu Schwach aus. Da ich jemand bin der nicht auf den ersten und selten auch den zweiten Blick checkt was der andere will, sagte ich ihr regelmäßig dass mir einfach sagen soll wenn ihr etwas mit/an mir nicht passt. Tat sie nicht, stattdessen staute sie (so wills mir vorkommen) immer ziemlich viel an, bevor sie mehr oder weniger explodierte und dann aber auch wieder das Feld räumte, was ich wiederrum ziemlich dick hab. Kurz bevor sie Schluss machte (2-3 wochen) waren wir noch eine Woche in Berlin auf Urlaub, danach fing meine Schule an. Langsam realisierte ich dass bei uns einiges im Argen lag und trafen so wir uns und redeten lange und gut, gut so lange bis ich für eine gute Idee hielt, ihr zu sagen dass ich sie fast mal beschissen hab, es aber nicht tat weils 1. scheiße ist sowas zu tun und sie mir 2. zu wichtig ist und ichs von daher sowieso ned hätte tun können ohne mich jeden Tag selbst zu hassen.
2 Tage nach unserem Gespräch machte sie Schluss. Zu Beginn unseres Endes wollte ich sie einfach nur zurück, mittlerweile habe ich mir viele Gedanken über uns gemacht und muss sagen es tut mir zwar immer noch weh, aber ich würds nicht noch einmal mit ihr probieren (hat allerdings mit ihrem Verhalten nach der Trennung zu tun.

Mein "bester" freund wiederrum (ich weiß schon seit 1,5 - 2 Jahren nicht mehr so recht was ich von unserer Freundschaft halten soll, daher die Gänsefüßchen) gibt nicht sonderlich viel auf Moral (bzw. lebt er seit ichn kenn als anderer Mensch, der er eigentlich ist - er verstellt sich einfach von vorn bis hinten, muss immer im Mittelpunkt stehen, lügt schon beinahe zwanghaft usw.) lebt seit einiger Zeit ein wenig weiter weg, wir haben aber Weihnachten zusammen gefeiert. Er hat mich Weihnachten gefragt ob ich ein Problem damit hätte wenn er mit meiner Ex vögeln würd, ihn nicht wirklich ernst nehmend und aus Bierseligkeit heraus sagte ich dass er machen kann was er will. Gegen 4 Uhr morgens ging er noch weiter feiern, ich ins Bett, ich bot im allerdings an bei mir zu schlafen was er nach dem weggehn auch tat. Am nächsten Tag nahmen ihn meine Eltern mit zu seinem Onkel. Wir unterhielten uns nicht wirklich nach dem Aufwachen. In der Zwischenzeit erfuhr ich dass er Weihnachten meine Ex noch zufällig traf und gestern mit ihr Zeit verbrachte. Ich will niemanden von denen zwei etwas unterstellen, aber selbst wenn die zwei sich freundschaftlich trafen muss es einfach nicht sein, vorallem hätte er mir sagen können dass er sie traf...

Momentan bin ich dabei geistig mit ihm abzuschließen und zu hoffen dass er bald möglichst wieder heim fährt.
Ich weiß auch nicht was ich mir vom leben erwarte, egal ob beruflich oder privat. Alles was ich mir mal ausgemalt hab scheint zu verblassen

Ich habe nicht viele Freunde, brauch ich allerdings auch nicht, aber ich will behaupten dass zumindest die Menschen mit denen ich öfter was mache mir nichts schlechtes wollen. Ich hab auch 2-3 wirklich sehr gute Freunde. Trotzdem ist es so dass ich momentan eine unglaubliche Angst habe einsam zu werden. Freundin weg, der beste Freund ist auch nicht mehr dass was er mal war.
Es ist so dass ich normalerweise ein wenig länger brauche neue Menschen kennenzulernen und eigentlich komm ich auch allein recht gut zurecht, aber grad eben sorg ich mich echt dass ich einfach ein "unsichtbarer" werd. Jemand den man bemerkt aber nicht mehr. Ich weiß wirklich nicht mehr was ich machen soll. Alles, des ich mir seit Beginn meines Arbeitsleben aufgebaut hab, scheint zusammen zu stürzen und ich mittendrin, erfüllt von der Wut der Ohnmächtigen.
Vielleicht denken sich jez ein paar von euch dass meine Probleme mehr oder weniger lächerlich sind - ich zu einem gewissen Teil auch - aber es is wirklich mehr als hart für mich...

Geändert von bavrol (27.12.2016 um 00:26 Uhr)
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