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Alt 03.02.2017, 19:19  
monochrom
Weltraumpräsident
 
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Zitat:
Zitat von Grodanboll Beitrag anzeigen
Vor einige Zeit haben wir über Kosten gesprochen und er hat es teuer gefunden was ich monatlich für das Haus ausgebe (Haus mit Seesicht und 25 Minuten Autofahrt in der Stadt, ich setze halt meine Prioritäten so), so es kann durch aus sein dass er ein Sparmeister ist. Er hat mal gefragt wie viel er zahlen müsste und ich habe geantwortet, dass heute bezahle ich alles alleine und alles was er dazu bezahlen würde wäre für mich ein Plus im Geldbeutel. Ich habe ihn gesagt, mir geht es nicht ums Geld sondern dass wir zusammen wären. Er kann zahlen was er für richtig hält und es müsste für ihn nicht teuere werden wie heute. Dazu kommt, dass ich wohne wo die Steuern sehr tief sind und er hat selber eine Aussage gemacht dass er viele 1000 Steuern weniger pro Jahr bezahlen würdet. Wenn ich es auf seine jetzige Miete umrechnen würde, entspricht es etwa 1/3 seine jetzigen Mietkosten in Steuereinsparnisse.
Ich habe ihn nie gefragt, wie viel er verdient, aber mit etwa 70 Mitarbeiter für die er verantwortlich ist sollte es ja nicht ganz wenig sein. Ich bin gut ausgebildet und arbeite Vollzeit, so ich finde er müsste sich nicht wirklich grosse Sorgen machen wegen Geld.
Ich habe ihn auch mal vorgeschlagen er könnte zu mir ziehen und seine Wohnung eine Weile behalten bis er sich sicher fühlt.
Ich habe ihn auch gefragt was er gerne mitnehmen würdet und dass ich gerne für seine Sachen Platz machen würde. Er hat gesagt, dass seine Sachen ziemlich alt sind und dass er nur den Tisch und die Stühle eventuell behalten würdet, den Rest würdet er in das Brockenhaus tun.
Ich habe ihn auch gesagt, dass ich der Meinung bin, wir können alle zukünftige Probleme besprechen und gemeinsam Lösungen dafür finden, wenn es trotzdem nicht gut funktionieren würdet, würde ich ihn sicher nicht rausschmeissen sondern dann könntet er gerne im Separaten Bereich wohnen, wenn er möchtet, bis er was gefunden hat. Seine Antwort war, wenn es nicht funktionieren würde, könnte er nicht eine Sekunde bleiben sondern würde dann ins Hotel ziehen.

Aus meiner Sicht ist er aber ein Mensch der sehr gerne seine gewohnte Umgebung hat, er hat seine Routine, sein Fitness, sein Reich und das alle zu verlassen ist für ihn sehr schwierig, glaube ich.
Es kann durchaus sein dass er sich überfordert fühlt mit dem Gedanken zusammen mit uns zu wohnen, dass er Angst hat dass er so nicht genug Freiheit hat und nicht genug Luft zum atmen bekommt.

Die Frage ist, würde er als Einzelgänger je den echten Wunsch von sich aus bekommen zusammen mit mir wohnen zu wollen? Für mich ist es zu wenig Nahe wie es jetzt ist. Ich habe gelesen, dass Einzelgänger viel mehr Zeit brauchen um sich an solche Sache/Gedanke zu gewöhnen, die Frage nach drei Jahren ist natürlich, warte ich auf etwas, was nie passieren wird?
Also, da passt jetzt etwas nicht. Ich habe es so verstanden das er angestellt ist. Leitend. Die Einkommensteuer ist überall in Deutschland gleich.

Was das zusammenziehen angeht und Deine Frage dazu: er hat es zwei Jahre nicht gemacht. Nein, wird er nicht. Er scheint schon ein ziemlich extremes Exemplar zu sein.

Was Du schreibst klingt auch nach so einigen Gesprächen und wirkt so das Du ihn schon fast zu bequatschen versuchst. Respektiere doch seine Wünsche.
monochrom ist offline   Mit Zitat antworten