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Alt 30.01.2019, 09:03  
0815Nick
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Zitat:
Zitat von dudeldi Beitrag anzeigen

Ich habe die Feministinnen zur Ostermarsch-Zeit in Reinstform erleben dürfen, war und bin von ihnen und ihren Idealen angetan. Die Palästinensertuchfeministinnen der 80er hatten sehr dezidierte, gut begründete und keineswegs von Hass geprägte Ideale.
Ich finde es auch eine Frechheit, dass ich mir regelmäßig von jungen Frauen anhören darf ich wäre gegen Feminismus, was lächerlich ist, denn ich bin von einer groß gezogen worden.

Zitat:
Was mich -erst neuerdings- auf die Palme bringt, ist, dass die heutigen Feministinnen "Männersorten" aus total frauenverachtenden Kulturen oft hofieren, anstatt sie auch nur halbwegs so dezidiert in die Schranken zu weisen wie uns damals.
Das Thema wird ungern angegangen in Deutschland, Immigranten sind als Thema quasi Tabu.
Ich bin mir auch nicht sicher ob es schlau wäre gegen eine paar Shisha-Clubs zu wettern...
Das ist doch am Ziel abermals vorbei.

Zitat:
Warum wird zum Beispiel feministischerseits nicht gefordert, unsere Flüchtlingsaufnahmequoten durch das Einfliegen von Frauen zu erfüllen, die vor Boku Haram fliehen möchten, anstatt lauter junge Männer mit -äh naja, sagen wir mal vorsichtig- wenig ausgeprägtem Genderbewusstsein freudestrahlend hineinzuhofieren?
Das sind Fragen die man sich durchaus mal stellen darf.
Warum werden nicht mehr Frauen vor solchen Situationen gerettet?
Ich möchte wetten dass die sich auch, ohne ihre unterdrückenden Männer, super hier integrieren würden.

Aber das wird auch nicht angegangen, weil das ist ja Kultur.
Ja, einige Länder haben es geschafft Unterdrückung von Frauen durch Männer und Religion zur Kultur zu erheben. Den Aufschrei dazu vermisse ich bis heute.

Zitat:
Irgendwie habe ich den Eindruck, es bestünde bei NEUfeministinnen regelrecht eine Sehnsucht nach einer Gesellschaft aus ihnen selbst, den bewegten Frauen, und einer großen Anzahl despotischster Männer jeglicher Coleur, die außerhalb jeder Kritik stehen; die "normalen" weißen Männer, die vielleicht mal nicht ganz so häufig die Spülmaschine ausräumen wie sie sollten, werden weiterhin richtigerweise kritisiert.
Mir kommt das immer so vor wie: "Manchmal haben Frauen ein wenig Haue gern."
Sie fordern geradezu heraus und wundern sich dann unzufrieden über beide Seiten:
Den "weißen Mann" der sich genervt abwendet und nichts macht.
Und Männern die urplötzlich so heftig reagieren, dass sie damit dann auch nicht mehr klarkommen und es sofort unter den Tisch gekehrt wird.
Persönlich eine Tragödie meist, nichts was man plakativ noch nach aussen tragen möchte...
(Ich hab so einen extremem Stalker Albaner Mann, eiffersüchtig bis zum geht nicht mehr im Freundeskreis erlebt. Nicht lustig.)
Zitat:
Wenn man was verändern will, sollte man doch mit den schlimmsten Auswüchsen anfangen. Und die tummeln sich hier -im Ruhrgebiet- völlig unbehelligt von feministischen Anwandlungen in ungeheurer Zahl.
Ich komm auch aus der Gegend, muss aber ehrlich sagen dass ich es nicht als so schlimm empfinde.
Was allerding immer wieder auffällt ist das sich z.B. gerade Türken quasi gar nicht integrieren. Sie gründen eigene Stadtteile, eigene Gemeinschaften.
Die Interaktion mit angestammten Deutschen ist quasi nicht existent.
Das ist doch keine Integration. Das ist noch nicht mal Einwandern wenn man sich gar nicht mit einer anderen Kultur auseinandersetzen muss.

Zitat:
Das halte ich für feige und dumm. Alice Schwarzer ist eine der wenigen Originalfeministinnen, die das mal zur Sprache gebracht hat. Aber wo sind die Millionen anderen? Und warum erkennen die diesen Fehler nicht, sind sie doch zumeist hochgebildet und leben sie doch zumeist in einem sozialen Umfeld, das durch ihre jahrzehntelangen Anstrengungen bereits einigermaßen gebessert wurde?
Ich finde halt auch das es wirklich schlimmere Abgründe gibt um die man sich als Feminist zu kümmern hätte als 1.Welt Problemchen wie erzwungene Genderquoten o.Ä.

Zitat:
Warum nicht mal eine Femen-Hassdemo vor einem der 1000 sogenannten Kulturcafès oder Shishaclubs, in denen zu 90% mit den Beinen hibbelnde ey-was-geht-Testosteronmonster in schwarzen Klamotten und zu 10% unfeministische, willfährige Opferfrauen sitzen? Nichts kommt da in dieser Richtung, gar nichts! Stattdessen konzentriert man sich auf einige Dutzend Fehlgeleitete unter den weltmusikhörenden grüne-Hosen-Trägern, die sich hin und wieder einmal einen verbalen Fauxpas leisten. Schade.
Da finde ich weder das eine, noch das andere wichtig....
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