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Alt 02.09.2019, 10:42  
Anna-Lia
 
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Beiträge: 11.453
Zitat:
Zitat von Lilly 22 Beitrag anzeigen
Sollte die Story mit dem Fahrlehrer stimmen, ist es Fakt, dass dieser
seinen Schützling sexuell belästigt, wenn nicht sogar genötigt hat.

Dann hätte ich anstelle des TE mit meiner Partnerin eher darüber ge-
sprochen, ob sie diesen Fahrlehrer ggf. an die Aufsichtsstelle melden
oder gar anzeigen möchte.

Da sie meinte, keinen Stress vor der bevorstehenden Prüfung haben
zu wollen, hätte ich zu überdenken gegeben, dass ihr genau diese
Denke zum Nachteil gereichen könnte. Zum einen, wenn selbiger
Fahrlehrer während der Prüfung dabei sein wird und sie dabei durch-
fallen lässt (u.a. indem er sie gekonnt verunsichert usw., schlecht
redet vor dem Prüfer usw.). Zum anderen, wenn sie sich erst im
Nachgang einer nichtbestandenen Prüfung plötzlich mit solch einem
Vorwurf an die Behörden usw. richten wollen würde.

Im übrigen ist es hingegen irrelevant, ob Internet-User meinen, dass
ein 78-jähriger vermutlich ohnehin nicht mehr sexuell potent sei oder
ob dieser überhaupt noch als Fahrlehrer tätig sein dürfe. Er hat sie
während seines Dienstes sexuell belästigt.
Unterschreibe ich in jeder Hinsicht.


Zitat:
Zitat von Damien Thorn Beitrag anzeigen
Was ziehst Du da für Szenarien aus dem Hut? Er hat sie angegraben - ja. Aber es ist recht abenteuerlich, zu glauben, er würde jetzt anfangen, sie vor dem Prüfer zu verunsichern oder schlechtzureden.
Du weisst nicht, wovon du redest. Jede Frau, die schonmal so eine Erfahrung gemacht hat, weiß: Übergriffige A*schlöcher ziehen dieses Verhalten durch, solang sie keiner bremst. Und das hier ist, falls es stimmt, in jeder Hinsicht übergriffig. Wer sich wie ein Drecksack verhält und seine Lehrer- oder Vorgesetztenposition ausnutzt, wird seine Machtgeilheit mit Vergnügen fortführen, um die in die Pfanne zu hauen, die nicht nach seiner Pfeife tanzt.

Zugegeben, den Fahrlehrer kann man leichter wechseln als den Chef. Aber andererseits sind mit 18 die wenigsten selbstbewusst genug, um sich konsequent einfach umzudrehen und zu gehen. Die häufigste Reaktion ist hier wohl erstmal komplette Verunsicherung und eben KEIN schnelles, konsequentes Handeln, wenn einem das "Angraben" missfällt.
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