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Alt 10.09.2019, 23:48  
Koala
Australienreisender
 
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Ort: Apfelstädt, bei Erfurt im schönen Thüringen
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Zitat:
Zitat von Mischka Beitrag anzeigen
Wie gesagt, ich sehe in der derzeitiger Verfassung kein Problem, die Meisterschaft zu erringen .


Ich denke, die besten Vorraussetzungen sind auf der Erfurter Seite. Aber wir wollen mal nicht zu euphorisch werden. Es kann immer anderst kommen wie gedacht. Favorit sind wir mit diesen Ergebnissen auf alle Fälle.
Am Sonntag erstmal die zwei Heimspiele, welche wir gaaaaaaanz locker angehen können.

Und der derzeitige Halbfinalgegner (kann sich ja noch ändern), HCLG Leipzig, ist eigentlich ne Mannschaft, die froh sind, wenn sie nicht zweistellig verlieren. Wie die es auf den 2. Platz geschafft haben, wissen die wohl selber nicht. Das Torverhältnis von 7:23 sagt eigentlich alles. Allein, das Erfurt ihr Gegner sein könnte, ist so, als wenn Bayern München gegen einen Fünftligaclub antritt. Ohne das dies jetzt irgendwie überheblich klingen soll.
HCLG Leipzig war eigentlich noch nie wirklich gut. Bei Spielen gegen die haben wir immer recht hoch gewonnen. Egal ob Feld oder Halle.
Man kann nur hoffen, das, sollte es so kommen, es nicht zu viele Tore werden.



Hier der Spielbericht:


Naturrasen in Weimar
Am Sonntag, den 8. September 2019, wartete zum dritten Spieltag der B-Mädchen der Naturrasen von Weimar auf die EHC-Mädels. An diesem Tag begannen die Rückspiele für die laufende Feldsaison. Bis zu diesem Zeitpunkt führten die Mädchen aus Erfurt die Staffel souverän an und gingen mit 12 Punkten in die Rückrunde. Beim vorherigen Spieltag in Freiberg hatten die EHC-Mädchen ihren Vorsprung ausgebaut und gingen als Tabellenführer in die Rückrunde. Konnten die EHC-Mädchen an diese Erfolge anknüpfen? Leicht würde es nicht werden. Zumal der erste Gegner der Naturrasen und Meerane waren. Meerane hatte den Erfurterinnen im Hinspiel ordentlich Paroli geboten. Ein knappes 1:0 für Erfurt stand unterm Strich.
Nun also das Rückspiel gegen Meerane. Mit voller Kapelle marschierte Erfurt auf. Auch Meerane hatte eine gute Truppe zusammen. Nach erstem Rantasten und Gewöhnung an den Rasen, ging es dann auch richtig zur Sache. Die Erfurter Mädchen waren irgendwie immer einen Takt schneller und konnten sich so manche gute Torchance erspielen. Aber der Naturrasen wollte nicht so, wie die Mädels wollten, und so verpuffte die ein oder andere Torchance sprichwörtlich im Grase. Erst in der 15. Minute wollte der Ball ins Tor. So war dann auch der Halbzeitstand. Und alle hofften, dass es nicht wieder ein knappes 1:0 werden würde. Es war aber ein sehr gutes Spiel von Erfurt und Meerane versuchte so gut es möglich war dagegen zu halten. Jeder hatte Probleme mit dem Rasen. In der zweiten Halbzeit, inzwischen an den Rasen gewöhnt, ging das Spiel etwas „fluffiger“ von der Hand. Nach gutem Pass in den Kreis und ganz sauberem Zuspiel auf eine EHC-Stürmerin, die goldrichtig vor dem Tor stand, ein sehenswertes Tor zum 2:0 in der 28. Minute. Die Freude war groß und das 3:0, drei Minuten später, ließ nicht lange auf sich warten. Aber Meerane war ja auch noch da und hatte sich inzwischen auch auf den Rasen eingestellt. Eine gute Kombination von Meerane und sie konnten in der 35. Minute den Anschlusstreffer zum 3:1 erzielen. Die EHC-Mädchen gaben aber nicht auf und spielten weiter auf das Tor von Meerane. Dies wurde dann auch in der 40. Minute mit dem Schlusspfiff mit dem 4:1 Endstand belohnt.
Mit diesem Erfolg ging es in das zweite Spiel gegen Weimar. Hier musste Weimar erst mal das 10:1 gegen Chemnitz im ersten Spiel des Tages verdauen. Aber Weimar hatte irgendwie nicht so seinen Tag. Auch gegen Erfurt wollte da nix zusammenkommen. Es dauerte nicht lange und Erfurt ging mit 1:0 in Führung. Gutes Hockey mit wirklich guten (überlegten) Abspielen und Pässen brachte Erfurt noch die Tore 2 bis 4 in der ersten Halbzeit. Wer aber glaubte, Weimar gab sich auf, der wurde eines Besseren belehrt. Auch Weimar kann Hockey spielen und kam auch mal zum gefährlichen Torschuss auf das Erfurter Tor. Aber dies meisterte die Erfurter Torfrau souverän und ließ da nix anbrennen. Die zweite Halbzeit verlief sehr einseitig. Auf der Spielfeldseite von Weimar. Die Erfurter Torfrau sah von weitem zu und es fielen die Tore 5 bis 11 für Erfurt. Das letzte Tor war noch eine Strafecke, welche nach der regulären Spielzeit ausgeführt wurde. Endstand 11:0 für Erfurt.
Somit geht Erfurt mit 18 Punkten und 43:3 Toren in das letzte Vorrundenspiel nächste Woche in Erfurt (15. September, ab 10.00 Uhr). Da wünschen wir viel Erfolg und viele anfeuernde Zuschauer.
Text: Andreas Fischer
Bilder: Matthias Schulz
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