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Alt 10.02.2020, 16:37  
Lilly 22
 
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Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 12.606
Zitat:
Zitat von Anna-Lia Beitrag anzeigen
...Bei Idioten hilft nur konsequentes Durchgreifen.
Sorry, aber der Idiot wär die TE, würde sie tatsächlich, wie von dir empfoh-
len, agieren und das dazu basierend auf reinen Unterstellungen.

Wir kennen hier nur die rein subjektive Interpretation der TE zu seinem dar-
gelegten Verhalten. Aus seinem Verhalten selbst wird lediglich erkennbar,
dass er sich nunmehr von der TE zu distanzieren sucht. Das einzig richtige,
das er tun kann, nachdem ihn die TE mehrfach abblitzen lassen hat, bei sei-
nen eher schüchternen Versuchen einer kollegialen oder sonstigen Annähe-
rung. Dass er darüber enttäuscht ist, sollte ebenfalls verständlich sein, zu-
mal er nicht wissen kann, was er der TE denn "Böses" angetan haben soll.

Er kann rein gar nichts dafür, wenn sie selbst eher ambivalent tickt, was ihn
betrifft. Noch weniger kann er erahnen, was in ihr vorgeht und was für ei-
nen Affen-Zirkus sie in ihrem Kopf um seine Person veranstaltet. Er wird
anfänglich eher davon ausgegangen sein, dass beide sich sympathisch sind
bzw. sein könnten. Nun sitzt er wohl eher da und denkt sich vermutlich, dass
dem nicht so sein kann. Da muss er noch nicht einmal groß gegrämt, son-
dern lediglich von seiner Annahme selbst enttäuscht sein, wenn er nun ver-
sucht, das Ganze zu "neutralisieren". Wenn die TE selbst nichts weiter von
ihm will, könnte sie ihm diese Zeit und diesen Raum gönnen. Alles andere
wär rein selbstbezogen und von ihrer Seite aus ohne Rücksichtnahme auf
die Belange ihres Gegenübers. Er ist schließlich nicht dazu verpflichtet, sie
weiterhin zu "hofieren", bis sie ihm erneut ihren Denkzettel verteilen mag.

Wär sie mit sich selbst im Reinen bzw. professioneller im Umgang mit ihm
gewesen, hätte sie ihm einfach mitteilen können, dass sie ihn als Kollegen
sympathisch findet bzw. wertschätzt, mehr für sie aber nicht in Betracht
kommt, sollte er sich hier Hoffnungen auf mehr machen. Aber selbst das
(letztere) hätte ich für den Stand der Beiden für überflüssig erachtet, da
es ja zu keinerlei körperlichen usw. Annäherungsversuchen oder sonsti-
gem Agieren gekommen ist, aus dem sie hätte tatsächlich schließen kön-
nen, dass er gar eine Affaire usw. im Hinterkopf haben könnte. Das hatte
ja eher sie in ihren eigenen Gedanken mal durchgespielt bzw. ihm lediglich
unterstellt, weil er schüchtern auf sie -der Frau, die ihn ggf. beeindruckt haben mag- reagiert hat. Aber selbst wenn sie ihn als Frau verschüchtert
haben mag, heißt das ja lange noch nicht, dass er eben solche Gedanken
pflegte, wie die TE selbst.

Da wär es also extrem überzogen, ihm das unterstellen und ihm eine der-
artige Ansage verpassen und ihn damit obendrein beim Chef denunzieren
zu wollen. Da würde sie sich maximal selbst lächerlich mit machen.
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