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Alt 13.02.2020, 10:08  
Scavenger
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Zitat:
Zitat von Lilly 22 Beitrag anzeigen
Realistisch betrachtet sehe ich das Ganze zwischen den beiden eher als
Start in eine toxische Geschichte. Also egal, ob nun nur Affaire oder mehr
daraus entstehen sollte. Die TE verfügt nicht nur über kein gesundes Selbst-
wertgefühl, sondern sie interpretiert alles sogleich als gegen ihre Person ge-
richtet usw., sobald es nicht nach ihren Vorstellungen abläuft. Damit zeigt
sie, dass sie sich in dieser Geschichte von Anfang an überhaupt nicht auf
gesunder Augenhöhe zu ihrem Kollegen befindet. Das Ganze würde also
ständig eskalieren. Hinzu kommt, dass sie selbst nicht weiß bzw. zu dem
steht, was sie will. Auch dafür wird der Kollege am Ende immer stellvertre-
tend herhalten müssen. Gerade weil die beiden aber zugleich Arbeitskolle-
gen sind, wär es als das Dümmste, was die TE hier machen könnte, da-
rauf abzuzielen, mit dem Kollegen intimer werden zu wollen. Sie könnte
damit weder reif, noch gesund und selbstbewusst umgehen. Das Arbeits-
klima würde darunter arg leiden. Im schlimmsten Fall müsste er sogar
eher damit rechnen, dass sie seine Ehefrau angeht oder ihm sexuelle Nö-
tigung am Arbeitsplatz vorwirft, findet er sie irgendwann doch unattraktiv.
"Im schlimmsten Fall müsste er sogar
eher damit rechnen, dass sie seine Ehefrau angeht oder ihm sexuelle Nö-
tigung am Arbeitsplatz vorwirft, findet er sie irgendwann doch unattraktiv"
Um Gottes willen, nein. Niemals. Die Frau ist mir egal. Außerdem könnte er mir auch Nötigung vorwerfen. So what?

Aber das:
"Start in eine toxische Geschichte"
schon eher.
Er bestraft mich für meine Abweisung, indem er mich; wenn auch nur in Details und im "Kleinen"; abwertet. Leider stößt es mich nicht ab, im Gegenteil. Das ist schon mal schlecht.

"Gerade weil die beiden aber zugleich Arbeitskolle-
gen sind, wär es als das Dümmste, was die TE hier machen könnte, da-
rauf abzuzielen, mit dem Kollegen intimer werden zu wollen. Sie könnte
damit weder reif, noch gesund und selbstbewusst umgehen"
Doch, doch, ich könnte damit umgehen. Mein Ansehen, vor Allem mein berufliches Ansehen, sind mir sehr wichtig.
Sollte es tatsächlich dazu kommen, würde ich jeden Schaden abwenden wollen. Die Stelle dort ist zu gut, um sie aufs Spiel zu setzen.
Er steht in der Nahrungskette über mir. Es wäre dumm, ihm zu schaden. Da ziehe ich den Kürzeren.

Die Frage ist eher, was sich bei mir gefühlstechnisch entwickeln würde. DAS wiederum würde zur Kündigung meinerseits führen.

Ich flüchte eher, als das ich um mich schlage.
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