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Alt 06.03.2020, 18:07  
poor but loud
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Zitat:
Zitat von Curly2013 Beitrag anzeigen
Wie willst du das Modell denn umsetzen?
Da in diesem Punkt offenbar Missverständnisse herrschen: Ich nehme an, er sieht das als Denkanstoß. "Gesetz" ist ja nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit "geschriebenes Recht".


Zitat:
Zitat von Damien Thorn Beitrag anzeigen
M.E. in der Praxis nicht umsetzbar. Menschen sind ehrgeizig, und ein gewisser Neid und Konkurrenz fördert auch die Weiterentwicklung einer Sache oder auch der Persönlichkeit. Alles stehen zu lassen, wie es ist, wird nur anderen Menschen in die Hände spielen, die sich ins Zeug legen, um aufzusteigen. Im Endergebnis ziehst Du damit nur den Kürzeren, weil Du andere Menschen nicht auf Dein Gleichheitsprinzip münzen kannst.

Falls es Dir also nichts ausmacht, stets die andere Wange hinzuhalten, dann ist das natürlich prima, entspricht aber einem gewissen Masochismus. M.E. fährt man besser damit, wenn man die Welt realistisch betrachtet und Wege findet, innerhalb ihrer Natur befriedigend mit ihr auszukommen.
Sehe ich anders. Das muss doch ein ziemlich stumpfsinniges Leben sein, wenn man sich ständig mit Anderen vergleicht und die kleinen Dinge nicht mehr wertschätzt. Ich habe eine andere Lebenseinstellung und bin froh darüber.

Das bringt uns auf eine ganz neue Frage: Kann es sein, dass sich Einstellungen in Abhängigkeit davon entwickeln, mit welcher Einstellung sich das Individuum wohlfühlt und mit welcher nicht? Nach dem Thorndikeschen Gesetz strebt ja jeder Mensch nach zumindest vorübergehendem Behagen und richtet sein Verhalten danach aus. Unterliegen Einstellungen auch dem Thorndikeschen Gesetz, und das Gehirn schmeißt dann jede Einstellung heraus, die z. B. zu regelmäßigen Enttäuschungen führt?
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