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Alt 18.09.2020, 10:23  
Kronika
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Du hast mehrfach bemängelt, dass es nie ein wirklich klärendes Gespräch zwischen euch gab. Das schreibst du schon in drei Beträgen. Unter anderem hier:
Zitat:
Zitat von Banker94 Beitrag anzeigen
Trotzdem fehlte bei uns Kommunikation. Sie "stopfte" alles in sich hinein und irgendwann kam dann der große Schlag.
Aber im Grunde lagen doch die ganzen Probleme auf dem Tisch. Du schreibst selbst, dass sie dir auch vor der Trennung oft genug gesagt hat, was sie vermisst und dass sie mit der Situation nicht glücklich ist:
Zitat:
Zitat von Banker94 Beitrag anzeigen
Es bröckelte schon seit 4-6 Wochen bei uns. Ich nahm es aber wohl zu locker. Sie jammerte oft rum sie wolle ihr altes Partyleben wieder und ich hindere sie daran.[...]Sie war einfach unglücklich.
Und auch du hast das ja gemerkt und wahrgenommen:
Zitat:
Zitat von Banker94 Beitrag anzeigen
Es lief zum Schluss einfach nichts mehr zwischen uns
Letztendlich hattest du also ebenfalls wochenlang die Möglichkeit, auf diese Themen einzugehen, sie ernster zu nehmen, ein ernsthaftes Gespräch über eure Situation zu führen - und du hast es auch nicht getan.
Wenn es dann irgendwann soweit gekommen ist, dass eine Seite sich emotional und gedanklich aus der Beziehung gelöst hat und den Schlussstrich zieht, dann ist es leider zu spät für dieses Gespräch. Es ist aber etwas, das du für die Zukunft mitnehmen kannst - Kommunikation kann ja immer von zwei Seiten aus angestoßen werden und es macht auf jeden Fall Sinn miteinander zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wenn man merkt, dass es grundsätzlich gerade nicht läuft oder der Partner dauerhaft am "jammern" ist. Das hätte auch von dir kommen können. Hinweise dass etwas nicht stimmt gab es mehr als genug.

Zitat:
Zitat von Banker94 Beitrag anzeigen
In jeder Beziehung gibt es doch Unterschiede wo einer sich etwas verändern muss oder sich arrangieren sollte. Zum Thema feiern hätte es vielleicht auch einen Kompromiss geben können. Ich wollte es ihr nicht verbieten. Hätte sie es 1x im Monat gemacht wäre das völlig ok gewesen. Ich hätte halt dann etwas anderes gemacht. Das tat sie aber nicht weil sie dann ein schlechtes Gewissen mir Gegenüber hatte. Was nicht nötig war.
Ja in jeder Beziehung gibt es Unterschiede, aber das bedeutet nicht automatisch, dass sich einer ändern muss. Wie Manati schon gut beschrieben hat sollte man im besten Fall mit den Unterschieden seines Partners leben können. Und alles wo man sich entgegen kommt basiert das auf Freiwilligkeit.
Außerdem wird aus dem wie du ihr Partyleben beschreibst deine Abneigung so deutlich, dass es doch klar ist dass sie dir gegenüber dann immer ein schlechtes Gefühl hatte wenn sie feiern gehen wollte. Und ich glaube du bist auch nicht ganz ehrlich zu dir selbst wenn du sagst 1x im Monat wäre es dann völlig okay für dich gewesen, dann im Grunde hast du sie doch für dieses Verhalten verachtet und abgewertet, was man an den Formulierungen hier schon ablesen kann.

Zitat:
Zitat von Banker94 Beitrag anzeigen
Sie geht mega gern mit ihren Mädels feiern bis in die Morgenstunden und besäuft sich bis zum bitteren Ende. Da wird freizügig durch die Clubs gezogen und die S.. rausgelassen. Möglichst alle zwei Wochenenden. Ich bin davon überhaupt nicht angetan und besprach das Thema anfangs mehrmals und sie schränkte es mir zuliebe ein.
Auch wenn sie das einmal alle 4 Wochen gemacht hätte, hättest du es doch immer noch unnötig und bescheuert gefunden... und sowas spürt man ja auch. Sie wusste ganz genau welche Reaktion sie zu erwarten hat, wann immer sie mal wieder ein Partywochenende einplant.
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