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Mach dir nicht so einen Kopf. Dein schlechtes Gewissen springt uns aus jedem Absatz entgegen, dabei finde ich, dass du die Situation insgesamt sehr reflektiert und gut gehandhabt hast. Ja, noch reifer wäre es vielleicht gewesen, auch mit deiner Frau so offen darüber zu reden, aber jetzt hast du nunmal mit der Kollegin zuerst gesprochen, und das lässt sich nicht mehr ändern.
Für die Zukunft?
Betrachte eine solche Verliebtheit wie eine „Krankheit“, die kommt, dich heftig erwischt, deinen Alltag durcheinander wirft, die aber auch irgendwann wieder geht. Die Hormone werden sich wieder legen, so wie eine Grippe oder ein Schnupfen sich wieder legt. Das fühlt sich jetzt, wo du noch mitten im Verarbeitungs- und Heilungsprozess bist, nicht angenehm an, aber das Wissen, dass du diese verrückte Verliebtheit aussitzen und damit irgendwann auch wieder ablegen kannst, hilft dir vielleicht.
Das ist zumindest die Analogie, die ich im Kopf hatte, als ich mich in einer ehemaligen Beziehung fremdverliebt hatte (aber nicht fremdgegangen bin). So erklärte ich es meiner damaligen Freundin, sie akzeptierte die Erklärung, irgendwann war es mit der Fremdverliebtheit vorbei und meine Freundin und ich waren wieder ein starkes Paar.
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