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Alt 20.03.2016, 22:50   #161
Trimalchio
abgemeldet
Wie verändert sich Deutschland? Hier können Antworten auf unterhaltsame Weise gefunden werden. Ab Minute 7:35 dann das AfD-Programm in der Zusammenfassung der prägnantesten Aussagen:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2697938
Trimalchio ist offline  
Alt 20.03.2016, 22:50 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 21.03.2016, 14:13   #162
Silberlocke4904
verwarnter User
 
Registriert seit: 06/2004
Ort: Baden
Beiträge: 10.654
Mir scheint, daß das Thema ausdiskutiert ist.
Ich sehe meinen Einsatz zu diesem Thema hiermit als beendet an.

Abschlußstatement:

Ich glaube nicht, daß die AfD sich langfristig in der deutschen Parteienlandschaft etablieren kann, weil ihr dazu die richtigen Leute fehlen.

Mit dem vorliegenden Wahlprogramm wird die AfD keine breite Wählerschaft ansprechen.

Wenn es Europa bis 2017 gelingt, die Flüchtlingskrise zu lösen, dann wird es die AfD schwer haben, bei der Bundestagswahl 2017, über die 5% zu kommen.
Silberlocke4904 ist offline  
Alt 21.03.2016, 16:47   #163
Trimalchio
abgemeldet
Was die Änderung der Parteieinlandschaft betrifft, habe ich noch ein interessantes Interview mit dem SPD-Sozialpolitiker Rudolf Dreßler gefunden. Er geht davon aus, dass die SPD immer nur vor Wahlen die soziale Frage bedienen wolle und in Wahrheit den ganzen linken Flügel innerhalb der Partei nicht mehr hochkommen lasse. Er prophezeite deswegen, dass die SPD bei den kommenden Wahlen noch höhere Verluste haben könne.

Die soziale Frage ist nach Dreßler zudem auch bei den meisten AfD-Wählern sehr akut und die gingen irrtümlich davon aus, dass sie dann mehr Sozialleistungen erhalten würden.

http://www1.wdr.de/daserste/monitor/...r-spd-100.html

Daher sage auch ich voraus, dass die AfD an der 5 %-Hürde knabbert, sobald deren zum Teil recht dummen Wähler begriffen haben, dass deren Sozialleistungen eben nicht um die bei den Flüchtlingen eingesparten Gelder aufgestockt werden sollen.

Die AfD ist für maximalen Sozialabbau und zudem Privatisierung der Sozialversicherung! Auch nach Fortgang von Lucke ist die Partei nicht sozialer geworden.

Ja, Leute: Wo soll auch die Einstellung herkommen? Wir teilen nicht mit Ärmeren aus aller Welt passt bestens zur Einstellung der Reichen, die hinter der AfD stecken, dass sie eben auch nicht mit den Ärmeren aus ganz Deutschland teilen wollen. Von vorne bis hinten ein konsequentes Programm der Machart: "Mein Geld gehört mir, dem Reichen!"

Die Halbierung des Spitzensteuersatzes würde den Staat in unüberwindliche Schwierigkeiten bringen, wenn die das nicht wenigstens zum Teil wieder bei den Armen über erhöhte Steuern und maximalen Sozialabbau wieder reinbringen wollten.
Trimalchio ist offline  
Alt 21.03.2016, 17:10   #164
Trimalchio
abgemeldet
Zitat:
Zitat von Stan90 Beitrag anzeigen
Ja und Nein. Natürlich gibt es solche Kandidaten jetzt schon. Da ich mit deutschen Beispielen bei einigen Usern böses Blut schaffe, nenne ich mal Strache (AUT) und Wilders (NL) als Beispiele. Solche Kandidaten würden Volksentscheide als weitere politische Bühne und Gelegenheit zur härtesten Manipulation nutzen.
Och nenn doch mal die Beispiele aus Deutschland, die Du meinst. Wir können doch nicht unsere demokratische Meinung einem aggressivem Geschrei unterordnen. Und auch wenn wir bei den Volksentscheiden sehr unterschiedliche Meinungen haben, hatten wir doch meist übereinstimmende Meinungen zu Schreihälsen.

Bei den politischen Manipulationen gehe ich auch davon aus, dass die das bei jeder Gelegenheit tun werden und auch Volksentscheide dazu nutzen wollen. Gerade die Erfahrungen in der Schweiz haben meiner Ansicht nach aber gezeigt, dass sich Randmeinungen dabei nicht durchsetzen konnten und es sogar über Jahre unmöglich ist, was anderes durchzusetzen, als einmal in einem Volksentscheid entschieden wurde - und das über die festgelegte zeitliche Bindungswirkung der Abstimmung hinaus!

Zitat:
Zitat von Stan90 Beitrag anzeigen
Da bin ich mir leider nicht so sicher. Würden nur Frauen abstimmen dürfen - keine Frage. Aber ich vermute eine höhere Ablehnungsquote unter Männern. Und das ist auch eine Problematik. Abtreibungen betreffen eigentlich nur Frauen unmittelbar, Männer eher nachrangig. Trotzdem dürfen Männer hier mitabstimmen und so über das Leben von Frauen signifikant mitentscheiden? Mindestens schwierig, oder?
Männer scheinen tatsächlich in der Frage die Nöte von Frauen nicht immer so nachvollziehen zu können. Wenn es aber ihr eigenes (ungewolltes) Kind ist, sind die auf einmal für Abtreibung. Ja. Das kenne ich und will es auch nicht abstreiten. Mit der satten Mehrheit bei den Frauen und einer nicht verachtenswerten Prozentzahl bei den Männern hat das außerhalb einer unionsinternen Mehrheit jedoch keine Chance. Ich glaube auch nicht, dass die AfD sich da so schnell an einen Volksentscheid in der Frage rantrauen würde. Eher werden die lange manipulierend vorglühen und nach Meinungsumfragen im eigenen Sinne versuchen zuzuschlagen.

Zitat:
Zitat von Stan90 Beitrag anzeigen
Klar, das Prinzip des Verkaufens greift in der Demokratie natürlich jetzt schon. Aber meines Erachtens nicht so stark, wie das bei Volksentscheiden der Fall wäre. Bei Landtags- oder Bundestagswahlen geht es weniger um Themen als vielmehr ums Auftreten, das ist ja nicht neu. Aber wollen wir das Theater wirklich auch bei inhaltlichen Fragen?
Das "Theater" bei inhaltlichen Fragen gibt es doch jetzt schon in Ländern, wo abgestimmt werden kann. Und es wird dann sehr gut informiert und sehr kontrovers diskutiert. Die sehr oberflächliche Information der Bevölkerung weicht bis zur Abstimmung derjenigen, die dann auch zur Wahlurne gehen, einer recht guten Information.

Zitat:
Zitat von Stan90 Beitrag anzeigen
Der Brexit, den Luthor in die Runde geworfen hat, ist auch so ein Beispiel. Die Stimmen für einen Austritt generieren sich in erster Linie über Emotionen, Fremdenfeindlichkeit (in erster Linie gegenüber Polen) und Angst vor Veränderung. Eben dasselbe soziale Spektrum wie die AfD. Ich traue es dem normalsterblichen Bürger nicht zu, über die gesamtwirtschaftlichen Folgen eines Austritts wirklich eine vernünftige Meinung zu haben. Deshalb wird es bei der Abstimmung eher um Emotionen als um wirkliche Inhalte gehen. Und deshalb ist der Volksentscheid für mich auch nicht wirklich der Willen, sondern eher die Laune oder die Emotion des Volkes.
Da traue ich dem Bürger doch ein recht differenziertes Bild zu. Und genau da würde vor Wahlen über Vorteile und Nachteile berichtet. Es würde auch zu kurz greifen, dann nicht zu sehen, welche Vorteile Länder haben, die nicht an den krisengeschüttelten Euro gebunden sind, ihren Banken nicht "Sozialhilfe" haben zukommen lassen, ... Island steht jetzt ganz gut da, weil die eben nicht das Geld der zockenden Reichen gerettet haben und keine Bankenrettung als unabdingbar ansahen.

Bei mir ist allerdings die Motivation nicht der Gedanke, nicht mit anderen Ländern teilen zu wollen. Mein Gedanke ist es, anderen Leuten nicht Millionen Euro über die Steuergelder von Armen in den Allerwertesten schieben zu wollen.

Zitat:
Zitat von Stan90 Beitrag anzeigen
Aber Abgeordnete / Arbeitskreise / Minister haben diverse Berater, die auf dem jeweiligen Feld schon Experten sein sollten. Auf den ersten Blick (und wohl auch noch auf dem fünften) sieht Günther Oettinger als EU-Kommissar für Digitalwirtschaft wie eine heftige Fehlbesetzung aus. Der Minister selbst muss aber absolut kein IT-Experte sein. Genauso wenig, wie der Gesundheitsminister wirklich Arzt sein muss. Da sind andere Qualitäten interessanter.
Wann hatten wir den letzten Wirtschaftsminister, der einschlägiges Wirtschaftsvorwissen hatte und sich kein Anfängerlehrbuch bei Amtsantritt schnappte? Es ist sehr lang her! Und ich sehe, dass auch im Wahlkampf die grundlegenden Entscheidungen argumentativ rübergebracht werden können.

Ein Beispiel: Du musst nicht Open Source selber programmieren können, um deren Vorteile bei der Kosteneinsparung und Abhörsicherheit erkennen zu können. Angesichts der horrenden Fehletnscheidungen der AfD für mich aber nur ein kleiner Unterpunkt, der mich nicht zu deren Gunsten beeinflusst. Ein Programmpunkt, den die im übrigen bei den Piraten schon nachlesen konnten.
Trimalchio ist offline  
Alt 25.03.2016, 15:28   #165
Silberlocke4904
verwarnter User
 
Registriert seit: 06/2004
Ort: Baden
Beiträge: 10.654
Wie aus diesem Beitrag hervorgeht, fühlt sich mehr als die Hälfte der Bundesbürger vom politischen System abgekoppelt.
Rund 57% der Bundesbürger, so das Ergebnis einer Umfrage von TNS Infratest, stimmen folgernder Aussage zu: „Die da oben in der Politik machen sowieso, was sie wollen, meine Meinung zählt da nicht“.
Genau diese Stimmung hat viele Bürger, aus Protest, zu AfD-Wählern gemacht.
Wenn die etablierten Parteien nicht reagieren, wird die AfD auch bei der Bundestagswahl zur drittstärksten Kraft im Bundestag und somit die Parteienlandschaft gravierend verändern.

Die Argumentation, einiger Politiker der etablierten Parteien, dass die große Mehrheit der Bürger nicht AfD gewählt und somit der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel zugestimmt hat, halte ich für gefährlich.
Solche Aussagen könnten noch mehr Bürger dazu verleiden, aus Protest die AfD zu wählen.

Geändert von Silberlocke4904 (25.03.2016 um 15:39 Uhr)
Silberlocke4904 ist offline  
Alt 25.03.2016, 17:32   #166
Trimalchio
abgemeldet
Zitat:
Zitat von Silberlocke4904 Beitrag anzeigen
Wie aus diesem Beitrag hervorgeht, fühlt sich mehr als die Hälfte der Bundesbürger vom politischen System abgekoppelt.
Rund 57% der Bundesbürger, so das Ergebnis einer Umfrage von TNS Infratest, stimmen folgernder Aussage zu: „Die da oben in der Politik machen sowieso, was sie wollen, meine Meinung zählt da nicht“.
Genau diese Stimmung hat viele Bürger, aus Protest, zu AfD-Wählern gemacht.
Wenn die etablierten Parteien nicht reagieren, wird die AfD auch bei der Bundestagswahl zur drittstärksten Kraft im Bundestag und somit die Parteienlandschaft gravierend verändern.

Die Argumentation, einiger Politiker der etablierten Parteien, dass die große Mehrheit der Bürger nicht AfD gewählt und somit der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel zugestimmt hat, halte ich für gefährlich.
Solche Aussagen könnten noch mehr Bürger dazu verleiden, aus Protest die AfD zu wählen.
Klingt so, als wolltest Du damit aus 57 % der Bundesbürger latente AfD-Wähler machen. Das ist aber zum Glück nicht so.

Das als reinen Protest abzutun finde ich übrigens nicht so treffend. Da hoffen einige auf soziale Wohltaten, wenn nicht Flüchtlinge versorgt werden müssen. Eine gravierende Fehlinformation über die politische Ausrichtung der neoliberalen AfD macht es möglich. Die meinen es gut mit den Reichen und nicht mit den Armen.

Die Information über den Zustand des eigenen Landes lässt bei denen auch recht zu wünschen übrig. Die begreifen ja gar nicht, dass in Deutschland jedes Jahr noch mehr Vermögen angehäuft wird. Auch die Flüchtlinge habe da keinesfalls eine Trendwende mit sich gebracht. Aber dieses Vermögen wird zunehmend ungleich verteilt. Und die AfD will diesen Trend zu Lasten vieler (verarschter) Wähler noch verschärfen.

Deutschlandweit ist die AfD eine kleine Minderheit und wird es bleiben. Und andere Parteien würden mit dem Thema Schießbefehl auf Flüchtlinge wesentlich mehr Wähler verlieren als gewinnen. Politischen Meinungen hinterherzulaufen, weil das angeblich Prozente bringt, halte ich für gefährlich.

Wollen wir ein Deutschland, in dem schon von Politikerinnen wie Erika Steinbach Hass auf Flüchtlingskinder gesät wird? Der Trick ist einfach: Ein gestelltes Bild in dem dunkelhäutige Kinder in Deutschland ein blondes Kind fragen, wo es denn herkomme. Ganz mies diese Stimmungsmache gegen Kinder!

Und bei der Gelegenheit: Es mag der Nazi-Theorie von der arischen Rasse entsprechen, dass die Menschen in Deutschland überwiegend blond sein sollten. Aber das war noch nie der Fall. Die meisten dürften eher braunhaarig sein. Und egal, welche Haarfarbe oder Herkunft Kinder haben, sehen die meist süß aus und sind auch meist nett.

Das neue Deutschland, dass da andere haben wollen, in dem das nicht mehr empfunden werden darf, finde ich zum Kotzen. Rassismus darf nicht hingenommen werden, der da zunehmend propagiert wird. Und meine Angst gilt noch mehr der Änderung Deutschlands in diese Richtung als nur der Parteienlandschaft.
Trimalchio ist offline  
Alt 25.03.2016, 20:39   #167
Silberlocke4904
verwarnter User
 
Registriert seit: 06/2004
Ort: Baden
Beiträge: 10.654
Zitat:
Zitat von Trimalchio Beitrag anzeigen
Klingt so, als wolltest Du damit aus 57 % der Bundesbürger latente AfD-Wähler machen. Das ist aber zum Glück nicht so.
Eine deiner Fehleinschätzungen.


Zitat:
Zitat von Trimalchio Beitrag anzeigen
Das als reinen Protest abzutun finde ich übrigens nicht so treffend. Da hoffen einige auf soziale Wohltaten, wenn nicht Flüchtlinge versorgt werden müssen. Eine gravierende Fehlinformation über die politische Ausrichtung der neoliberalen AfD macht es möglich. Die meinen es gut mit den Reichen und nicht mit den Armen.

Die Information über den Zustand des eigenen Landes lässt bei denen auch recht zu wünschen übrig. Die begreifen ja gar nicht, dass in Deutschland jedes Jahr noch mehr Vermögen angehäuft wird. Auch die Flüchtlinge habe da keinesfalls eine Trendwende mit sich gebracht. Aber dieses Vermögen wird zunehmend ungleich verteilt. Und die AfD will diesen Trend zu Lasten vieler (verarschter) Wähler noch verschärfen.
Hast Du alles schon mal geschrieben, warum immer die gleiche Leier?

Zitat:
Zitat von Trimalchio Beitrag anzeigen
Deutschlandweit ist die AfD eine kleine Minderheit und wird es bleiben.
hoffen wir mal!
Bist Du Hellseher?

Zitat:
Zitat von Trimalchio Beitrag anzeigen
Und andere Parteien würden mit dem Thema Schießbefehl auf Flüchtlinge wesentlich mehr Wähler verlieren als gewinnen.
Mein Gott, schon wieder „Schießbefehl“, der muß Dich ja sehr beeindrucken.

Zitat:
Zitat von Trimalchio Beitrag anzeigen
Politischen Meinungen hinterherzulaufen, weil das angeblich Prozente bringt, halte ich für gefährlich.
Politischen Meinungen ignorieren, hilft der AfD.


Zitat:
Zitat von Trimalchio Beitrag anzeigen
Wollen wir ein Deutschland, in dem schon von Politikerinnen wie Erika Steinbach Hass auf Flüchtlingskinder gesät wird?
nein!

Zitat:
Zitat von Trimalchio Beitrag anzeigen
Der Trick ist einfach: Ein gestelltes Bild in dem dunkelhäutige Kinder in Deutschland ein blondes Kind fragen, wo es denn herkomme. Ganz mies diese Stimmungsmache gegen Kinder!
wer benutzt diesen Trick?

Zitat:
Zitat von Trimalchio Beitrag anzeigen
Und bei der Gelegenheit: Es mag der Nazi-Theorie von der arischen Rasse entsprechen, dass die Menschen in Deutschland überwiegend blond sein sollten. Aber das war noch nie der Fall. Die meisten dürften eher braunhaarig sein. Und egal, welche Haarfarbe oder Herkunft Kinder haben, sehen die meist süß aus und sind auch meist nett.
liebst Du diese Nazitheorien?
Zu Deiner Information, Adolf Hitler war nicht blond!

Zitat:
Zitat von Trimalchio Beitrag anzeigen
Das neue Deutschland, dass da andere haben wollen, in dem das nicht mehr empfunden werden darf, finde ich zum Kotzen. Rassismus darf nicht hingenommen werden, der da zunehmend propagiert wird. Und meine Angst gilt noch mehr der Änderung Deutschlands in diese Richtung als nur der Parteienlandschaft.
Du hast Ängste?
Silberlocke4904 ist offline  
Alt 25.03.2016, 23:45   #168
Stan90
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"Die da oben machen doch eh, was sie wollen!"

Woher kommt das eigentlich? Woher kommt diese Politikverdrossenheit? Alle etablierten Parteien schrumpfen in der Zahl der Mitglieder. Mit den Piraten und jetzt der AfD gibt es medial präsente Parteien, die neu dabei sind. Ich könnte mich in einer alten oder einer neuen Partei organisieren und mitwirken.

Woher kommt dieser Hass auf Politik? Hat sich die Politik seit den 80ern und 90ern so stark verändert? Dazu gerne Meinungen.

Ich fürchte eher, dass sich mit Stimmungsmache heute einfacher Geld verdienen lässt als früher. Es wird nämlich nicht alles immer schlechter. Das bekommen die Leute aber mittlerweile auch vorgeträllert. Durch moderne Medien kann ich immens viele Meinungen konsumieren, die durch keine Redaktion oder einen Konsens mussten. Ergo ist da sehr viel Mist dabei, siehe den Hass auf Facebook.

Ähnlich Michael Moores Problematik in den USA mit der Angst. Mordzahlen sind Jahre lang rückläufig. Die Berichterstattungen über Morde explodiert aber völlig. Ende von Lied: Eine durch Angst beeinflusste Bevölkerung.
Stan90 ist offline  
Alt 26.03.2016, 10:08   #169
Silberlocke4904
verwarnter User
 
Registriert seit: 06/2004
Ort: Baden
Beiträge: 10.654
Zitat:
Zitat von Stan90 Beitrag anzeigen
"Die da oben machen doch eh, was sie wollen!"

Woher kommt das eigentlich? Woher kommt diese Politikverdrossenheit? Alle etablierten Parteien schrumpfen in der Zahl der Mitglieder. Mit den Piraten und jetzt der AfD gibt es medial präsente Parteien, die neu dabei sind. Ich könnte mich in einer alten oder einer neuen Partei organisieren und mitwirken.

Woher kommt dieser Hass auf Politik? Hat sich die Politik seit den 80ern und 90ern so stark verändert? Dazu gerne Meinungen.
................................
Es gibt keinen Hass auf die Politik.
Die Politikverdrossenheit, die Meinung „Die da oben machen doch eh, was sie wollen!" gibt es schon immer.

Ständig steigend ist allerdings die Verdrossenheit über die Parteien.

Früher wußte der Bürger was er zu wählen hat:
- die sozial schwachen, die Arbeiter wählten SPD
- Angestellte, Beamten wählten CDU
- Unternehmer, wählten FDP.

Dadurch, dass die Parteien immer mehr zusammengerückt sind, keine klaren Orientierungen mehr erkennbar sind, ist die Meinung aufgekommen:
„Eh egal was man wählt, die Parteien sind doch alle gleich“.

Mit der AfD ist eine Partei aufgetaucht, welche die Unzufriedenheit, die Ängste der Bürger aufgegriffen hat. Das ist der Erfolg der AfD, nicht ihr Programm.
Silberlocke4904 ist offline  
Alt 26.03.2016, 11:10   #170
Silberlocke4904
verwarnter User
 
Registriert seit: 06/2004
Ort: Baden
Beiträge: 10.654
Nach einer Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ steht die Mehrheit der Befragten der AfD ablehnend gegenüber.

Allerdings sind nur ein Drittel der Deutschen der Meinung, dass "Ein großer Teil“ der AfD-Wähler rechtsextrem sind.

50 Prozent glauben, dass „rechtsextrem“ lediglich auf „einen kleinen Teil“ der AfD-Wähler zutrifft.
Silberlocke4904 ist offline  
Alt 26.03.2016, 11:10 #00
Verbraucherinformant

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