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Alt 15.10.2017, 20:54   #1421
Luthor
jolly cynic
 
Registriert seit: 02/2003
Ort: NW1
Beiträge: 16.728
Zitat:
Zitat von Time2bcool Beitrag anzeigen
Ach so!!! *chrchrchr*

Du kommst in mein Abendgebet, ich war schon so gut wie tot!
Mach mal 150 Kniebeugen, dann bist du richtig tot.
Luthor ist offline  
Alt 15.10.2017, 20:54 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Luthor,
Alt 15.10.2017, 21:13   #1422
Time2bcool
abgemeldet
Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Ich glaube, Trump ist der Katalysator und nun zeigt sich, was von den USoA uebrig bleibt, wenn man die verklaert-romantische Scheisse weg laesst.
Die USoA sind nicht nur New York oder L.A., sondern auch rust and Bible belt.

Ich fuehle mich in Europa um ein vielfaches freier und konnte nie verstehen, was so grossartig an den Staaten sein soll.
Nicht mal eine Krankenversicherung kriegen die hin.
Der Rassismus ist auch nicht erst gestern entstanden.
Vielleicht haben viele lange Zeit nicht genau genug hingesehen.
So wahr!

Ich war regelrecht geschockt, als ich vor 10 Jahren erstmals drüben war. Sogar NYC kam mir rückständig und verwahrlost vor, darf man ja gar keinem erzählen. Und "Verklärung" ist so tief in denen verankert, dass ich das bis heute nicht verkraftet habe - die geborenen dramaqueens und -kings, und sie merken es nicht!

Dann dieser ganze Murks mit dem Bildungssystem und den miesen staatlichen Schulen.

Nein, in meinen Augen bleibt kaum etwas übrig von dem verklärten Bild. Gut, dass du es ansprichst. Der Image-Schaden wird nachhaltig sein. Ich habe mich neulich dabei erwischt, einen Bogen um T-Shirts mit USA Schriftzügen und Flagge zu machen, und mich dabei zu schütteln. Auweia.
Time2bcool ist offline  
Alt 15.10.2017, 21:18   #1423
Time2bcool
abgemeldet
Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Mach mal 150 Kniebeugen, dann bist du richtig tot.
Hast Du?! Oder wünschst du meinen Tod?
Von sowas stirb i ned, ich sterbe höchstens den plötzlichen Hirntod wg chronischer Unterforderung. Das war heute echt knapp, hättest halt nicht posten dürfen.
Time2bcool ist offline  
Alt 15.10.2017, 21:21   #1424
Luthor
jolly cynic
 
Registriert seit: 02/2003
Ort: NW1
Beiträge: 16.728
Nein, ich sitze gemuetlich dumm herum und gucke das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=dg2FFlkFKbk

Have fun!
Luthor ist offline  
Alt 15.10.2017, 22:12   #1425
Time2bcool
abgemeldet
Danke für das ambivalente Erlebnis. Ich riskiere dabei mittlerweile psychosomatische Krankheiten, Hörstürze, vermehrten Harndrang, Grünen Star, etc..
Time2bcool ist offline  
Alt 16.10.2017, 09:14   #1426
gastlovetalk
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Ich glaube, Trump ist der Katalysator und nun zeigt sich, was von den USoA uebrig bleibt, wenn man die verklaert-romantische Scheisse weg laesst.
ein idealer Partner für das United Kingdom? Zu Thatchers Zeiten wurde in der politischen Debatte mal vorgeschlagen, die britischen Inseln quer über den Atlantik (also in Richtung New York) zu pullen, und dann evtl. auch als 51. Staat beizutreten, wenn ich mich recht erinnere ...

Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Die USoA sind nicht nur New York oder L.A., sondern auch rust and Bible belt.
Und GB das ist auch nicht nur Greater London oder Kent.

Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Ich fuehle mich in Europa um ein vielfaches freier und konnte nie verstehen, was so grossartig an den Staaten sein soll.
Nicht mal eine Krankenversicherung kriegen die hin.
Und wer sowas nicht schafft, sollte sich vielleicht ein National Health System zulegen ? (vgl. kuerzlich die Debatte Hawking versus Regierung). Und dieses dann virtuell finanzieren durch 350 Mio Pfund, die angeblich wöchentlich durch einen Ausstieg aus der EU frei würden?

Na klar, eine medizinische Versorgung für alle Bürger oder alle Arbeitenden und deren Familien wäre sehr wohltuend. Auf der anderen Seite gibt es leider sehr viele unter den wohlhabenden Nationen, die in diesem Politikbereich mit Ungleichheit, Populismus und Wasserköpfen geschlagen sind.

Zur Zeit zeigen US-Politiker aber *gerade an Obamacare*, dass Trump eben nicht herrschen, sondern höchstens regieren kann.

Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Der Rassismus ist auch nicht erst gestern entstanden.
Vielleicht haben viele lange Zeit nicht genau genug hingesehen.
Vergleiche die Protestantismus-Hypothese von Max Weber.

Eines der Probleme ist, dass Trumps Politiker-Personality einfach unterirdisch ist. Das Problem ist auch ein Dringliches.

Andererseits ist das aber auch ein Problem-Symptom für unterliegende Probleme der US-Gesellschaft - diese Probleme sind eigentlicher schwerwiegender, wurden aber - zumindest in Europa - weniger beachtet.

Die noch schwerweiegenderen, unterliegenden Probleme (Rassismus, soziale Spaltung der Gesellschaft, Privat-Fernsehen, Waffen-Wahn, Indifferenz gegenüber zu Vielem, ...) sind schon seit Jahrzehnten präsent, wurden aber weniger beachtet. (Was möglicherweise ein Versagen der politischen Alarmbereitschaft und Vermittlungsfähigkeit europäischer Nachrichtenjournalisten zeigt - da musste schon ein kruder Typ a la Trump her, damit die Hiesigen schnallen, welche Probleme dort wirksam sind).

Geändert von gastlovetalk (16.10.2017 um 09:29 Uhr)
 
Alt 16.10.2017, 12:41   #1427
Luthor
jolly cynic
 
Registriert seit: 02/2003
Ort: NW1
Beiträge: 16.728
Zitat:
Zitat von CtrlAltDel Beitrag anzeigen
ein idealer Partner für das United Kingdom?
Ja, maybot scheint das zu denken. Aber warten wir mal ab, wie der status quo sein wird, wenn der Zeiger auf 5 vor 12 rutscht.


Zitat:
Und GB das ist auch nicht nur Greater London oder Kent.
So ist es.
Wie in allen Laendern.


Zitat:
Und wer sowas nicht schafft, sollte sich vielleicht ein National Health System zulegen ? (vgl. kuerzlich die Debatte Hawking versus Regierung). Und dieses dann virtuell finanzieren durch 350 Mio Pfund, die angeblich wöchentlich durch einen Ausstieg aus der EU frei würden?



Zitat:
Na klar, eine medizinische Versorgung für alle Bürger oder alle Arbeitenden und deren Familien wäre sehr wohltuend. Auf der anderen Seite gibt es leider sehr viele unter den wohlhabenden Nationen, die in diesem Politikbereich mit Ungleichheit, Populismus und Wasserköpfen geschlagen sind.
Der Unterschied ist, dass sich nicht jede Nation als God's own country bezeichnet und empfindet.
Wer grossartig sein will sollte in der Lage sein, fuer alle im eigenen Volk zu sorgen.


Zitat:
Zur Zeit zeigen US-Politiker aber *gerade an Obamacare*, dass Trump eben nicht herrschen, sondern höchstens regieren kann.
Tun sie das?
Ich sehe das anders. Man laesst Trump so weit gewaehren wie keinen Politiker zuvor. Schon im Wahlkampf zeichnete sich ab, was fuer eine Persoenlichkeit zugrunde liegt. Keine Argumente, nur bedienen niederer Instinkte und Beleidigungen en masse.
Ein bisschen Empoerung gegen den Kandidaten, aber mehr nicht. Ich frage mich, ist die westliche Gesellschaft so abgestumpft, dass sie das hinnimmt, Hauptsache, es geht nicht so weiter wie zuvor?
Ist das ein Wechsel, der Besserung bringt?
Ich bin damit ein verstanden, dass man reformiert und Strukturen entkrustet und mehr fuer die Bevoelkerung tut. Aber kann ein Cretin das leisten? Oder anders gefragt, bedarf es dafuer nicht eines Mindestmasses an Bildung und Sachverstand? Geht es ohne Strukur, Establishment?
Ich denke, nein.


Ich behaupte, vor zehn Jahren haette ein solches Dreckschwein wie Trump niemals Kandidat sein koennen. Wer sich ueber die Bezeichnung aufregt und das als Trump-bashing versteht sollte ueberlegen, warum jemand, der sich mit sexuellen Uebergriffen bruestet nicht als Schwein bezeichnet werden darf. Das wuerde man mit dem Typ aus der Nachbarschaft, der nicht prominent ist, doch - so hoffe ich - auch tun.
Warum wird dies bei dem *Fuehrer der freien Welt* geduldet? Es ist mir unverstaendlich.
Ist der tax cut wichtiger als Anstand?


Und dann sind da noch jene, die Clinton fuer eine Kriegstreiberin hielten.
In diesem Zusammenhang kann man sich mal die Ansicht von ueber 40% der Republikaner zu einem Praeventivschlag auf Nord Korea ansehen.
Lieber bomben als Diplomatie.
Hat schon in Iraq gut funktioniert.


Zitat:
Eines der Probleme ist, dass Trumps Politiker-Personality einfach unterirdisch ist. Das Problem ist auch ein Dringliches.
Das groesste Problem sind ignorante Arschgeigen(das kannst du gerne auf UK, etc. ausdehnen).
Die interessieren sich fuer nichts, haben keinerlei Hintergrundwissen aber zu allem eine laute Meinung.
In UK macht diese Spezies die EU fuer jeden Scheiss verantwortlich, und besonders fuer Dinge, die die eigene Regierung zu verantworten hat. In den USoA haben noch nicht einmal zwei Drittel gewaehlt (wobei zu beruecksichtigen waere, ob es Komplikationen gab oder es sich um Indifferenz handelt).


Zitat:
Die noch schwerweiegenderen, unterliegenden Probleme (Rassismus, soziale Spaltung der Gesellschaft, Privat-Fernsehen, Waffen-Wahn, Indifferenz gegenüber zu Vielem, ...) sind schon seit Jahrzehnten präsent, wurden aber weniger beachtet. (Was möglicherweise ein Versagen der politischen Alarmbereitschaft und Vermittlungsfähigkeit europäischer Nachrichtenjournalisten zeigt - da musste schon ein kruder Typ a la Trump her, damit die Hiesigen schnallen, welche Probleme dort wirksam sind).
Das Gute ist, es gibt viel Widerstand in den Staaten und auch im Koenigreich. Ich hoffe sehr, dass das Momentum anhaelt.
Luthor ist offline  
Alt 16.10.2017, 13:04   #1428
gastlovetalk
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Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Ein bisschen Empoerung gegen den Kandidaten, aber mehr nicht.
Seine Gesetzesvorschläge zur Abschaffung von Obamacare (und auch einige andere) wurden im Parlament beerdigt. Das IST mehr als nur ein bisschen Empörung.

Leider darf Trump viel Verwirrung stiften und viel sagen. Das bringt sein Amt mit sich - und es kann zur Verzweiflung Anlass geben.

Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Ist das ein Wechsel, der Besserung bringt?
Nein, das glaube ich nicht.

Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Ich bin damit ein verstanden, dass man reformiert und Strukturen entkrustet und mehr fuer die Bevoelkerung tut. Aber kann ein Cretin das leisten?
Das versucht er ja auch gar nicht.

[...]

Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Warum wird dies bei dem *Fuehrer der freien Welt* geduldet? Es ist mir unverstaendlich.
Einspruch Euer Ehren: eine Welt, die einen Führer hat, ist nicht frei. Die "freie Welt" braucht keinen "Führer" ( und Trump ist dies nicht ... war auch Obama nicht ... )

Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Ist der tax cut wichtiger als Anstand?
anscheinend reicht die effektive Macht derjenigen, die sich Erleichterungen erhoffen dürfen durchaus aus, auch wenn sie mitnichten die Mehrheit sind.
 
Alt 16.10.2017, 13:34   #1429
Luthor
jolly cynic
 
Registriert seit: 02/2003
Ort: NW1
Beiträge: 16.728
Zitat:
Zitat von CtrlAltDel Beitrag anzeigen
Seine Gesetzesvorschläge zur Abschaffung von Obamacare (und auch einige andere) wurden im Parlament beerdigt. Das IST mehr als nur ein bisschen Empörung.
Und jetzt kommt der Typ wieder mit einer Executive Order um die Ecke, es wird geklagt und viel Geld ausgegeben.
Drain the swamp.


Zitat:
Das versucht er ja auch gar nicht.
Das erklaerte Ziel von Trump und Bannon ist, den Staat abzubauen. Trump ist zur Wahl angetreten um fuer den amerikanischen Arbeiter etwas zu tun.
Deshalb verbeisst er sich auch so sehr in die tote Kohleindustrie, weil die Typen, die dort ihre Arbeit verloren haben das hoeren wollen.
Anstatt auf Zukunftstechnologien zu setzen und die Arbeiter umzuschulen um sie konkurrenzfaehig zu machen, haelt er an alten Dingen fest und spricht damit die Emotionen an. Das kann nicht funktionieren und es ist unredlich.
Wenn Trump ein solch grosses Herz fuer Arbeiter hat, warum hat er nicht damit angefangen seine Rechnungen zu bezahlen?
Was ist los mit den Leuten, dass sie das alles nicht beruecksichtigen? Trump ist doch seit Jahren bekannt und das nicht als Wohltaeter, sondern als bloedes, neureiches, frauenverachtendes Ar.schloch.
Ich bin gespannt, was passiert, wenn die Abgehaengten merken, dass sie den Anschluss nicht finden und noch mehr bezahlen muessen.


Zitat:
Einspruch Euer Ehren: eine Welt, die einen Führer hat, ist nicht frei. Die "freie Welt" braucht keinen "Führer" ( und Trump ist dies nicht ... war auch Obama nicht ... )
Du weisst doch, wie ich das gemeint habe.
Luthor ist offline  
Alt 16.10.2017, 14:31   #1430
gastlovetalk
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Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Ich bin gespannt, was passiert, wenn die Abgehaengten merken, dass sie den Anschluss nicht finden und noch mehr bezahlen muessen.
Werden sie das bemerken? Und wie? Und was passiert dem Messenger, der diese Nachricht überbringt?
 
Alt 16.10.2017, 14:31 #00
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