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Alt 12.12.2017, 21:31   #1551
Time2bcool
Special Member
 
Registriert seit: 09/2012
Ort: Wien
Beiträge: 3.668
Zitat:
Zitat von Stan90 Beitrag anzeigen
Ich denke wir sind uns alle einig, dass die vom Westen beschlossene Gründung Israels nicht wirklich zur Stabilität der Region beigetragen hat. Ob die Entscheidung damals gut oder sinnvoll war, lässt sich vermutlich auch mit ein paar Doktorarbeiten kaum abschließend klären.

Ich fände es daher sinnvoller, über den Stand-Jetzt und die Zukunft zu diskutieren. Und da hat Trump eben erst die Glut befächert.
Da bin ich ganz bei dir.

Und zitiere mal den Nah-Ost-Korrespondenten meines Vertrauens, Karim El-Gawhari:
Zitat:
Das Problem ist, dass die arabische Wirklichkeit wesentlich komplizierter ist. Was bewirkt Trumps Entscheidung, die die Ohnmacht von Regimen aufzeigt und das radikale Lager stärkt? Zu was führt es, wenn Palästinenser, Araber und Muslime sehen, dass der Rest der Welt, etwa im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, Trumps Entscheidung nicht unterstützt?
Denken die einen über friedliche Proteste nach, um die Welt weiterhin hinter sich zu bringen? Planen die anderen die nächsten Anschläge im Namen Jerusalems? Resignieren die meisten? Sind nicht die meisten müde der Floskeln von der Intifada bis zum sogenannten Friedensprozess? Denken jetzt nicht alle arabischen Regime nach, wie sie von der Situation profitieren und wie sehr sie dadurch verlieren können?
Und das in einer Zeit, in der so vieles offen ist: Was kommt nach dem IS in Irak und Syrien? Wird sich Saudi-Arabien tatsächlich reformieren oder bricht dort das System Saud zusammen? Verhungern die Menschen im Jemen? Überlebt al-Sisi in Ägypten? Alles in der arabischen Welt ist im Fluss, und der unberechenbare Trump hat sie noch ein Stück unberechenbarer gemacht.


Wobei mir endgültig das Lachen verging war der Beitrag in "Quer", der den Zusammenhang zwischen neoliberalen Steuerreformen (wie Trump sie derzeit umsetzt, um "sich und seinen eingeweihten, erlauchten Kreisen" dadurch unbeschränkten Reichtum zu sichern) und dem Anzetteln von Kriegen belegte. Demnach wurde in der Geschichte sodann das Volk gespalten ("Teile und herrsche."), und ein Krieg musste her. Zwecks Ablenkung.

Und ehrlich: das ist ja nun wirklich leicht, Menschen gegeneinander aufzuhetzen. So billig, dass ich vermutlich bis zuletzt damit rechnen werde, dass jeder die Strategie durchschaut und aufhört, sich von Hetzern, Fanatikern und Profilneurotikern instrumentalisieren zu lassen. Allein der Wunsch ist hier Vater des Gedanken. Dat wird wohl nix, selbst wenn hundert Weihnachtens und Osterns auf einen Tag fallen.

Geändert von Time2bcool (12.12.2017 um 21:39 Uhr)
Time2bcool ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2017, 21:31 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 13.12.2017, 12:20   #1552
Matze1985
Landvogt
 
Registriert seit: 04/2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 3.837
Die Demokraten gewinnen zum ersten Mal seit ´97 in Alabama.
Moore war aber auch ein sehr fragwürdiger Kandidat für die Republikaner.
Matze1985 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2017, 17:46   #1553
M.O.D.
Member
 
Registriert seit: 11/2011
Beiträge: 408
Zitat:
Zitat von Matze1985 Beitrag anzeigen
Moore war aber auch ein sehr fragwürdiger Kandidat für die Republikaner.
Der soll aber trotzdem ca 48% der Stimmen bekommen haben. Ist es nicht bedenklich, dass er trotz allem, was ihm vorgeworfen wurde, immer noch knapp 48% bekommen hat?
M.O.D. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2017, 18:21   #1554
Matze1985
Landvogt
 
Registriert seit: 04/2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 3.837
Zitat:
Zitat von M.O.D. Beitrag anzeigen
Der soll aber trotzdem ca 48% der Stimmen bekommen haben. Ist es nicht bedenklich, dass er trotz allem, was ihm vorgeworfen wurde, immer noch knapp 48% bekommen hat?
Bedenklich

Das ist das Wort, was man seit Anfang des Jahres für vieles in der Politik anwenden kann
Matze1985 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2017, 11:18   #1555
Luthor
 
Registriert seit: 02/2003
Ort: NW1
Beiträge: 15.781
Zitat:
Zitat von Matze1985 Beitrag anzeigen
Die Demokraten gewinnen zum ersten Mal seit ´97 in Alabama.
Moore war aber auch ein sehr fragwürdiger Kandidat für die Republikaner.
Ich haette es mit Interesse verfolgt, wie Moore auf die Bibel schwoert und die Verfassung zu achten gedenkt, die er ja als nicht bindend ansieht, weil Gottes Gesetz ausreichend ist.

Sich ueber fundamentalistische Islamisten aufregen und selbst Fundamentalist sein faellt sogar der Haelfte der Hillbillies auf.
Luthor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2017, 11:18 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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