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Alt 29.01.2018, 22:03   #371
Maeusle
Member
 
Registriert seit: 12/2017
Beiträge: 131
Zitat:
Das kann Maeusle in der Tat sehr gut. Ich denke da nur an Frauen in Männerchören.


Ich finde es einfach nicht mehr zeitgemäß, dass Menschen aufgrund ihres Geschlechts ausgeschlossen werden - wo auch immer. Ich dachte wir sind da weiter. Das sehe zum glück nicht nur ich so.

http://www.badische-zeitung.de/emmen...--9000585.html

https://www.landeszeitung.de/blog/lo...sangverein-mit

https://www.waz.de/staedte/bochum/no...208934555.html
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Alt 29.01.2018, 22:03 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Maeusle, egal wie gross deine Sorgen auch sein mögen, mir hilft es immer nach draußen zu gehen und den Grill anzuwerfen. Grillen ist Entspannung pur. Ob nun ein deftiges BBQ oder ein einfach mariniertes Schweinesteak. Am Grill kann ich alle Probleme vergessen. Du hast noch keinen Grill? Bei der Telekom kannst du aktuell am Angrillen 2019 Gewinnspiel mitmachen und entweder einen Beefer oder ein Keramik Ei gewinnen. Wer von uns gewinnt lädt den anderen ein ;-)
Alt 29.01.2018, 22:08   #372
monochrom
Weltraumpräsident
 
Registriert seit: 01/2017
Ort: NRW
Beiträge: 11.232
Ich Versuch mich dann mal im Ladyfitness anzumelden. Sollte ja heutzutage kein Thema mehr sein. Oder?
monochrom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2018, 22:58   #373
Talamaur
Inventar
 
Registriert seit: 07/2011
Ort: Sauerland
Beiträge: 3.216
Zitat:
Zitat von Maeusle Beitrag anzeigen


Ich finde es einfach nicht mehr zeitgemäß, dass Menschen aufgrund ihres Geschlechts ausgeschlossen werden - wo auch immer. Ich dachte wir sind da weiter. Das sehe zum glück nicht nur ich so.

http://www.badische-zeitung.de/emmen...--9000585.html

https://www.landeszeitung.de/blog/lo...sangverein-mit

https://www.waz.de/staedte/bochum/no...208934555.html
Dann erklär mir doch jetzt bitte, wie ich als männlicher Single an ein Kind komme. Schließlich hab ich ja ein Recht dazu, laut deiner eigenen Aussage.

Passender Weise hast du ein Beispiel genannt, in dem Frauen eine Männer"domäne" "okkupieren" (Ich habe gerade leichte Wortfindungsstörungen, es ist weniger scharf gemeint als es klingt), interessant wäre aber doch die Frage, die monochrom aufgeworfen hat. Oder eben auch die, wie man als Single-Mann an ein Kind kommen kann. Oder diverse andere.

Ich frage mich aber auch, wieso es ein Fortschritt ist, wenn Frauen sich in einen Männerchor drängen, wo es doch auch mehr als reichlich gemischt-geschlechtliche Chöre und Gesangsgruppen gibt. Ich kann die Obsession nicht nachvollziehen, Frauen in Umgebungen zu bringen, in denen Männer eigentlich gern unter sich sein wollen, und gleichzeitig darauf zu drängen, immer mehr spezifische Frauenabgebote zu schaffen, in denen Männer nicht willkommen sind. Irgendwie kommt mir das inzwischen alles sehr scheinheilig vor. Wirklich, woher kommt diese Obsession?

@poor but loud: Ich versuche, morgen den Intersexualität-Aspekt zu beleuchten. Ich hab deinen Post nicht ignoriert.
Talamaur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 08:33   #374
monochrom
Weltraumpräsident
 
Registriert seit: 01/2017
Ort: NRW
Beiträge: 11.232
Zitat:
Zitat von Talamaur Beitrag anzeigen
Dann erklär mir doch jetzt bitte, wie ich als männlicher Single an ein Kind komme. Schließlich hab ich ja ein Recht dazu, laut deiner eigenen Aussage.

Passender Weise hast du ein Beispiel genannt, in dem Frauen eine Männer"domäne" "okkupieren" (Ich habe gerade leichte Wortfindungsstörungen, es ist weniger scharf gemeint als es klingt), interessant wäre aber doch die Frage, die monochrom aufgeworfen hat. Oder eben auch die, wie man als Single-Mann an ein Kind kommen kann. Oder diverse andere.

Ich frage mich aber auch, wieso es ein Fortschritt ist, wenn Frauen sich in einen Männerchor drängen, wo es doch auch mehr als reichlich gemischt-geschlechtliche Chöre und Gesangsgruppen gibt. Ich kann die Obsession nicht nachvollziehen, Frauen in Umgebungen zu bringen, in denen Männer eigentlich gern unter sich sein wollen, und gleichzeitig darauf zu drängen, immer mehr spezifische Frauenabgebote zu schaffen, in denen Männer nicht willkommen sind. Irgendwie kommt mir das inzwischen alles sehr scheinheilig vor. Wirklich, woher kommt diese Obsession?

@poor but loud: Ich versuche, morgen den Intersexualität-Aspekt zu beleuchten. Ich hab deinen Post nicht ignoriert.
Wieso inzwischen scheinheilig? Das ist es schon ziemlich lange.

Der Intersexualitäts-Aspekt ändert nichts an der Richtigkeit der Aussage das es nur zwei Geschlechter gibt.
monochrom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 09:05   #375
Talamaur
Inventar
 
Registriert seit: 07/2011
Ort: Sauerland
Beiträge: 3.216
Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Wieso inzwischen scheinheilig? Das ist es schon ziemlich lange.
Ich finde das ja auch nicht erst seit gestern, sondern schon einige Zeit.

Zitat:
Der Intersexualitäts-Aspekt ändert nichts an der Richtigkeit der Aussage das es nur zwei Geschlechter gibt.
Jain. Das kommt darauf an, wie man das Wort "Geschlecht" definiert. Ich persönlich finde es unmöglich, dass man wohl definierte mit einer spezifischen Bedeutung Zweckentfremdet und ihnen eine neue Bedeutung zuweist, um einfach mal prophylaktisch sämtliche Gegenargumente direkt auszuschalten. Das ist ein höchst fragwürdiges Vorgehen, das möglicher Weise sogar zu einem wirklich gefährlichen Trend werden könnte, überträgt man dieses Vorgehen auf andere Bereiche.

Fokussiert man sich allein auf das biologische Geschlecht, dann gibt es definitiv nur zwei. X und Y. In sämtlichen Publikationen, die ich zum Thema Intersexualität gelesen habe, ist niemals die Rede von einem biologischen dritten Geschlecht.

Zieht man hingegen Persönlichkeits- und soziokulturelle Aspekte mit in die Betrachtung ein, dann kann man schon argumentieren, es gäbe mehr als zwei Geschlechter. Das hat dann allerdings nichts mit Intersexualität zu tun, sondern eben lediglich mit Psychologie und soziokultureller Prägung. Dann sprechen wir aber eben gerade nicht mehr über Geschlechter, sondern über Rollen, Stereotype und Verhaltensmuster. Und was ich mich dann frage ist, ob es dazu wirklich 5, 12, 32 oder noch mehr Schubladen braucht, ob der Mensch wirklich nicht fähig und willens ist, sich schlicht und ergreifend so zu definieren, wie er eben ist, und zwar als er selbst, und sich und anderen zugesteht, eben genau so zu sein, wie man halt einfach ist. Frage ich mich wirklich. Und verstehe das auch nicht.

Entsprechend habe ich das Wort "Genderer" oben auch nicht abwertend oder beleidigend gemeint. Ich benutze das Wort "Gender" wertfrei, um eben diesen soziokulturellen Aspekt vom Biologie-Aspekt zu differenzieren. Die Biologie ist binär, die soziokulturelle Lebenswirklichkeit freilich nicht. Beide haben aber im Endeffekt nichts miteinander zu tun.

Die Menschheit scheint wirklich ein Bedürfnis danach zu haben, sich selbst als Schaf zu sehen, dass einer Herde angehört, die einem Bauern folgt. Ich finde das schade. Es geht enorm viel Potenzial verloren. Diese Gender-Diskussion erinnert mich zunehmend an Diskussion zwischen fundamentalistischen Anhängern verschiedener Religionen. Und Religionen sind eines der größten Übel der Menschheit. Man sollte meinen, wir wären über die Herdenmentalität mittlerweile hinaus gewachsen.
Talamaur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 09:10   #376
Helmut Logan
Snikt!
 
Registriert seit: 09/2016
Ort: Springfield
Beiträge: 4.606
Der Grund bei den Männerchören ist aber schlicht und ergreifend nur, dass den Chören die willigen Männer ausgehen. Das eignet sich nicht als Argumentationsbeispiel, für keine Seite.
Helmut Logan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 16:55   #377
poor but loud
Special Member
 
Registriert seit: 03/2006
Beiträge: 4.358
Zitat:
Zitat von loiloi17 Beitrag anzeigen
Da in dieser Welt nunmal Frauen die Kinder bekommen sollen diese Frauen dann aber auch nicht rumweinen weil Unternehmen bei Frauen einer bestimmten Altersspanne nicht bereit sind höhere Gehälter zu zahlen weil jeder Zeit damit gerechnet werden muss das die Frau wg. Schwangerschaft für längere Zeit ausfällt nachdem viel Geld für Ihre Ausbildung aufgewendet wurde.
O nein, so nicht! Die Reproduktion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, also muss sie auch auf die Gesamtbevölkerung umgelegt werden und nicht einseitig auf Angehörige einer bestimmten Bevölkerungsgruppe.


Zitat:
Zitat von Maeusle Beitrag anzeigen
Ich finde es einfach nicht mehr zeitgemäß, dass Menschen aufgrund ihres Geschlechts ausgeschlossen werden - wo auch immer.
Werden sie doch gar nicht. Aber schön, dass Du mal ein paar Beispiele lieferst, die den dunklen Sinn Deiner Rede erhellen. Da haben sich also ein paar Männerchöre bereit erklärt, zu gemischten Chören zu mutieren. Das können sie machen, wie sie lustig sind.

Ich bleibe aber nach wie vor dabei, dass Donald Trump nicht zur Leihmutter taugt und Caitlyn Jenner auch nicht und ich auch nicht. Ebenso stelle ich fest, dass man Flöte, Oboe und Fagott nicht streichen und somit nicht in einem Streichorchester spielen kann. In einem gemischten Orchester liegt die Sache ganz anders. Genau so können Frauen keine Männerstimmen hervorbringen und somit nicht in einem Männerchor singen. (Präziser gesagt: Frauen, die unter einer Vermännlichung ihrer Stimmen leiden, haben seltenst Lust, in einer schwer einschätzbaren Männerhorde unangenehm aufzufallen. Alle anderen Frauen könnten es nicht, selbst wenn sie wollten.)

……………………………………………………………………………………

In einem anderen Thread ging es zuletzt um Transsexualität. Soweit hier rechtliche und gesellschaftliche Fragen aufgeworfen werden, halte ich es für sinnvoll, dass wir sie im Politik-Thread ausdiskutieren.

Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Die Hürden für die Umwandlung sind hoch? Gut, denn das ist ein gewaltiger Schritt. Der nebenbei gesagt auch Schweineteuer ist. Und natürlich haben da Eltern solange Einfluss bis der Mensch volljährig ist. Und das ist auch gut so.
Das ist überhaupt nicht gut. Die bisherige Entwicklung der Medizin und des Medizinrechts ermöglicht auch transsexuellen Kindern eine halbwegs ungestörte Entwicklung. Die sollte dann auch allen Kindern offen stehen und nicht vom Gutdünken der Eltern abhängen.


Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Na, da habe ich ja mal getroffen. Schön gebellt. Schade das Du mangels Argumenten zum persönlichen Angriff übergehst. Aber so kennt man das ja. (Ultrarechter Jargon )
Ach ja? Und was ist das hier?
Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Es ist unnötiger, überflüssiger Buchstabensalat. Künstlich geschaffen.
Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Und die lautet Mann.
Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Die Begriffe Mann und Frau sind bereits Wertungsfrei, da braucht niemand aus der Gender"wissenschaft" kommen und wertende (!) Kunstbegriffe einführen und versuchen diese den ca. >99% aufzuzwingen die diesem Begriff entsprechen würden. Aber eben durch die bestehenden Begriffe bereits abgedeckt sind.
Du behauptest ständig dasselbe, ohne es argumentativ zu untermauern. Und wenn ich Dich dann argumentativ wiederlege, spielst Du das bockige Kind und stellst Deine These darüber, welche Begriffe wertungsfrei sind und welche nicht, ein drittes Mal auf, natürlich wieder ohne stichhaltige Argumente.

Wenn die Nicht-Trans-Leute Deiner Meinung nach durch die Begriffe Mann und Frau vollumfänglich beschrieben sind, wie soll man dann Transsexuelle nennen? Weder noch? Und selbstverständlich ist es eine Wertung, wenn man uns immer in die falsche Schublade steckt oder wenn man einen Typen. Es ist auch eine Wertung, wenn man jemanden, der bei der geschlechtstypischen Kraftmeierei nicht mithalten kann, mit „Du Mädchen!“ oder „Du Pussy!“ anredet.

Und wenn es für Transsexualität einen Begriff gibt, muss es auch für das Gegenteil einen Begriff geben. Im Gegensatz zu „trans“ gibt es bei „cis“ nicht einmal saloppe Begriffe mit demselben Wortstamm wie „Transe“. Dieser Begriff gibt lediglich an, dass Du diesbezüglich der größten und angesehensten Bevölkerungsgruppe zuzurechnen bist. Wo ist da bitte die von Dir behauptete Wertung? Noch wertungsfreier geht gar nicht.

Da Du ständig auf meinen Behandlungskosten herumreitest, habe ich versucht, mich in Dich hinein zu versetzen, und dazu musste ich mich fragen, wer oder was Du bist. Im Prinzip ist mir das aber völlig gleichgültig, also behaupte bitte nicht, ich würde Dir etwas aufzwingen.

Von mir aus müssten wir gar nicht über Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität diskutieren. Soweit dies dennoch geschieht, sollte es auf Augenhöhe passieren. Dazu gehört auch eine neutrale und differenzierte Sprache, die es nicht schon immer gab.

Du wehrst Dich mit Händen und Füßen gegen die Neuordnung unserer Sprache, gerade so, als gehörte sie allein den Nazis und als sei die Enttabuisierung sexueller Vielfalt ein widernatürliches Vorgehen. Darüber hinaus setzt Du die Gender-Wissenschaft in Anführungszeichen und pervertierst den Begriff „ideologische Einflussnahme“, indem Du eine solche denen unterstellst, die nicht ins fundamentalchristlich-nationalistische Menschenbild passen oder sich für diese Menschen einsetzen. Das sind genau die Totschlagargumente, die immer wieder von AfD, NPD, DVCK und anderen Organisationen vom rechten Rand des politischen und religiösen Spektrums hervorgeholt werden. Wie soll man das sonst nennen, wenn nicht ultrarechten Jargon?


Zitat:
Zitat von Talamaur Beitrag anzeigen
Das kommt darauf an, wie man das Wort "Geschlecht" definiert. Ich persönlich finde es unmöglich, dass man wohl definierte mit einer spezifischen Bedeutung Zweckentfremdet und ihnen eine neue Bedeutung zuweist, um einfach mal prophylaktisch sämtliche Gegenargumente direkt auszuschalten…

Zieht man hingegen Persönlichkeits- und soziokulturelle Aspekte mit in die Betrachtung ein, dann kann man schon argumentieren, es gäbe mehr als zwei Geschlechter. Das hat dann allerdings nichts mit Intersexualität zu tun, sondern eben lediglich mit Psychologie und soziokultureller Prägung. Dann sprechen wir aber eben gerade nicht mehr über Geschlechter, sondern über Rollen, Stereotype und Verhaltensmuster.
Wer sagt, dass es wohl definiert ist? Auch Homosexuelle sehen sich als richtige Männer oder Frauen. Und auch Transsexuelle fühlen sich dem jeweiligen Identitätsgeschlecht zugehörig. Den Wunsch, Gegenargumente auszuschalten, sehe ich eher bei Leuten, die sich mit Händen und Füßen gegen die Neuordnung unserer Sprache wehren. Oft aus der ultrarechten Ecke.


Zitat:
Und was ich mich dann frage ist, … ob der Mensch wirklich nicht fähig und willens ist, sich schlicht und ergreifend so zu definieren, wie er eben ist, und zwar als er selbst, und sich und anderen zugesteht, eben genau so zu sein, wie man halt einfach ist.
Homo-, Bi- und Transsexuelle haben absolut kein Problem damit. Von mir aus kann jeder denken, fühlen, aussehen, herumlaufen und lieben, wie er oder sie will.


Zitat:
Die Menschheit scheint wirklich ein Bedürfnis danach zu haben, sich selbst als Schaf zu sehen, dass einer Herde angehört, die einem Bauern folgt. Ich finde das schade. Es geht enorm viel Potenzial verloren. Diese Gender-Diskussion erinnert mich zunehmend an Diskussion zwischen fundamentalistischen Anhängern verschiedener Religionen. Und Religionen sind eines der größten Übel der Menschheit. Man sollte meinen, wir wären über die Herdenmentalität mittlerweile hinaus gewachsen.
Ich neige nicht zu Herdenmentalität. Das Problem liegt doch bei denen, die Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuelle sowie Transvestiten ständig als erklärungsbedürftige Sonderfälle abqualifizieren und in irgendwelche Schubladen stecken. Oft wird dann die falsche Schublade erwischt oder gleich eine Etikettierung aus der Schimpfsprache gewählt. Oder man macht sich über die Betroffenen lustig.


Zitat:
Fokussiert man sich allein auf das biologische Geschlecht, dann gibt es definitiv nur zwei. X und Y. In sämtlichen Publikationen, die ich zum Thema Intersexualität gelesen habe, ist niemals die Rede von einem biologischen dritten Geschlecht.
Es gibt tatsächlich nur zwei Arten von Keimdrüsen und Keimzellen, so dass man nur genetische Mutter oder genetischer Vater sein kann und es nichts dazwischen gibt. Intersexualität definiert sich jedoch als Fehlen eindeutiger primärer Geschlechtsmerkmale. Ebenso gibt es beim gefühlten Geschlecht nicht nur Mann und Frau, sondern auch Personen, die sich als weder noch sehen.


Zitat:
Entsprechend habe ich das Wort "Genderer" oben auch nicht abwertend oder beleidigend gemeint.
Danke für die Aufklärung. Mir kam das so vor, weil in der Gender-Diskussion ständig saloppe bis feindselige in Richtung derer abgefeuert werden, die sich für sexuelle Vielfalt einsetzen.
poor but loud ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 17:09   #378
monochrom
Weltraumpräsident
 
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Beiträge: 11.232
Zitat:
Zitat von Talamaur Beitrag anzeigen
Ich finde das ja auch nicht erst seit gestern, sondern schon einige Zeit.



Jain. Das kommt darauf an, wie man das Wort "Geschlecht" definiert. Ich persönlich finde es unmöglich, dass man wohl definierte mit einer spezifischen Bedeutung Zweckentfremdet und ihnen eine neue Bedeutung zuweist, um einfach mal prophylaktisch sämtliche Gegenargumente direkt auszuschalten. Das ist ein höchst fragwürdiges Vorgehen, das möglicher Weise sogar zu einem wirklich gefährlichen Trend werden könnte, überträgt man dieses Vorgehen auf andere Bereiche.

Fokussiert man sich allein auf das biologische Geschlecht, dann gibt es definitiv nur zwei. X und Y. In sämtlichen Publikationen, die ich zum Thema Intersexualität gelesen habe, ist niemals die Rede von einem biologischen dritten Geschlecht.

Zieht man hingegen Persönlichkeits- und soziokulturelle Aspekte mit in die Betrachtung ein, dann kann man schon argumentieren, es gäbe mehr als zwei Geschlechter. Das hat dann allerdings nichts mit Intersexualität zu tun, sondern eben lediglich mit Psychologie und soziokultureller Prägung. Dann sprechen wir aber eben gerade nicht mehr über Geschlechter, sondern über Rollen, Stereotype und Verhaltensmuster. Und was ich mich dann frage ist, ob es dazu wirklich 5, 12, 32 oder noch mehr Schubladen braucht, ob der Mensch wirklich nicht fähig und willens ist, sich schlicht und ergreifend so zu definieren, wie er eben ist, und zwar als er selbst, und sich und anderen zugesteht, eben genau so zu sein, wie man halt einfach ist. Frage ich mich wirklich. Und verstehe das auch nicht.

Entsprechend habe ich das Wort "Genderer" oben auch nicht abwertend oder beleidigend gemeint. Ich benutze das Wort "Gender" wertfrei, um eben diesen soziokulturellen Aspekt vom Biologie-Aspekt zu differenzieren. Die Biologie ist binär, die soziokulturelle Lebenswirklichkeit freilich nicht. Beide haben aber im Endeffekt nichts miteinander zu tun.

Die Menschheit scheint wirklich ein Bedürfnis danach zu haben, sich selbst als Schaf zu sehen, dass einer Herde angehört, die einem Bauern folgt. Ich finde das schade. Es geht enorm viel Potenzial verloren. Diese Gender-Diskussion erinnert mich zunehmend an Diskussion zwischen fundamentalistischen Anhängern verschiedener Religionen. Und Religionen sind eines der größten Übel der Menschheit. Man sollte meinen, wir wären über die Herdenmentalität mittlerweile hinaus gewachsen.
Eben, Geschlecht ist biologisch. Da gibt es zwei. Und das immer wieder versucht wird diejenigen die diese simple Tatsache klar stellen mundtot zu machen spricht in der Tat Bände. Das juckt mich aber nicht.

Rollenverständnisse sind natürlich soziokulturellen Einflüssen ausgesetzt und u.a. durch diese bestimmt und verändern sich so auch über die Zeit. Aber das hat mit dem Thema Geschlecht wenig bis gar nichts zu tun.
monochrom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 18:14   #379
monochrom
Weltraumpräsident
 
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Ort: NRW
Beiträge: 11.232
Zitat:
Zitat von poor but loud Beitrag anzeigen
O nein, so nicht! Die Reproduktion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, also muss sie auch auf die Gesamtbevölkerung umgelegt werden und nicht einseitig auf Angehörige einer bestimmten Bevölkerungsgruppe.
Geburt ist biologisch bedingt nur durch Frauen möglich. Was Du vielleicht meinst ist das groß ziehen von Kindern nach der Geburt? Dies ist in der Tat die Aufgabe der jeweiligen Familie, mit Unterstützung durch die die Gesellschaft.

Zitat:
Das ist überhaupt nicht gut. Die bisherige Entwicklung der Medizin und des Medizinrechts ermöglicht auch transsexuellen Kindern eine halbwegs ungestörte Entwicklung. Die sollte dann auch allen Kindern offen stehen und nicht vom Gutdünken der Eltern abhängen.
Nur das Kinder solche Entscheidungen noch nicht alleine treffen können. Klar, gegen den Willen eines Kindes darf solch eine Umwandlung nicht durchgeführt werden meiner Meinung nach, ein gewisses Mitspracherecht muss also gewährleistet werden.

Allerdings waren wir bei dem Prozess an sich, da geht es ja nicht nur um Kinder. Und da sage ich: gut das die Hürden hoch sind bei solch einem einschneidenden (und irreversiblen) Eingriff. Der ja auch für die Allgemeinheit einiges an Kosten verursacht. Und ja, bei Kindern entscheiden das dann letztlich die Erziehungsberechtigten. Wer sonst (außer s.o.).

Zitat:
Ach ja? Und was ist das hier?
Beispiele das ich ohne persönliche Angriffe auskomme.

Zitat:
Du behauptest ständig dasselbe, ohne es argumentativ zu untermauern. Und wenn ich Dich dann argumentativ wiederlege, spielst Du das bockige Kind und stellst Deine These darüber, welche Begriffe wertungsfrei sind und welche nicht, ein drittes Mal auf, natürlich wieder ohne stichhaltige Argumente.
Wohingegen Du es hier wieder nicht ohne persönlichen Angriff schaffst.

Zitat:
Wenn die Nicht-Trans-Leute Deiner Meinung nach durch die Begriffe Mann und Frau vollumfänglich beschrieben sind, wie soll man dann Transsexuelle nennen? Weder noch? Und selbstverständlich ist es eine Wertung, wenn man uns immer in die falsche Schublade steckt oder wenn man einen Typen. Es ist auch eine Wertung, wenn man jemanden, der bei der geschlechtstypischen Kraftmeierei nicht mithalten kann, mit „Du Mädchen!“ oder „Du Pussy!“ anredet.

Und wenn es für Transsexualität einen Begriff gibt, muss es auch für das Gegenteil einen Begriff geben. Im Gegensatz zu „trans“ gibt es bei „cis“ nicht einmal saloppe Begriffe mit demselben Wortstamm wie „Transe“. Dieser Begriff gibt lediglich an, dass Du diesbezüglich der größten und angesehensten Bevölkerungsgruppe zuzurechnen bist. Wo ist da bitte die von Dir behauptete Wertung? Noch wertungsfreier geht gar nicht.
Transsexuelle kann man genauso nennen. Dafür gibt es ja den Begriff, der nach Deiner Argumentationskette hier das Gegenteil zu den Begriffen Mann und Frau darstellt. Dieses "cis" ist der künstliche Versuch etwas als neue Norm zu etablieren das aber weit weniger als 1% ausmacht.

Zitat:
Da Du ständig auf meinen Behandlungskosten herumreitest, habe ich versucht, mich in Dich hinein zu versetzen, und dazu musste ich mich fragen, wer oder was Du bist. Im Prinzip ist mir das aber völlig gleichgültig, also behaupte bitte nicht, ich würde Dir etwas aufzwingen.
Da geht es um etwas Anderes, nämlich um Deine, wie ich finde unverschämte, Forderung nun auch noch Schönheits-OPs bezahlt zu bekommen weil Du Dir nicht schön genug bist.

Zitat:
Von mir aus müssten wir gar nicht über Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität diskutieren. Soweit dies dennoch geschieht, sollte es auf Augenhöhe passieren. Dazu gehört auch eine neutrale und differenzierte Sprache, die es nicht schon immer gab.
Na klar gab es diese bisher, siehe oben.

Zitat:
Du wehrst Dich mit Händen und Füßen gegen die Neuordnung unserer Sprache,
Was mein gutes Recht ist.

Zitat:
gerade so, als gehörte sie allein den Nazis und als sei die Enttabuisierung sexueller Vielfalt ein widernatürliches Vorgehen. Darüber hinaus setzt Du die Gender-Wissenschaft in Anführungszeichen und pervertierst den Begriff „ideologische Einflussnahme“, indem Du eine solche denen unterstellst, die nicht ins fundamentalchristlich-nationalistische Menschenbild passen oder sich für diese Menschen einsetzen. Das sind genau die Totschlagargumente, die immer wieder von AfD, NPD, DVCK und anderen Organisationen vom rechten Rand des politischen und religiösen Spektrums hervorgeholt werden. Wie soll man das sonst nennen, wenn nicht ultrarechten Jargon?
Klar, wenn die Argumente ausgehen kommt die Nazikeule. Sorry, aber dieser Absatz steckt so voller Hass und Ideologie, das kommentiere ich nicht weiter. Außer das ich mich weiter davor verwahre und es mich weiter amüsiert das Du dann gleich die große Nazikeule auspackst.

Zitat:
Wer sagt, dass es wohl definiert ist? Auch Homosexuelle sehen sich als richtige Männer oder Frauen. Und auch Transsexuelle fühlen sich dem jeweiligen Identitätsgeschlecht zugehörig. Den Wunsch, Gegenargumente auszuschalten, sehe ich eher bei Leuten, die sich mit Händen und Füßen gegen die Neuordnung unserer Sprache wehren. Oft aus der ultrarechten Ecke.
Genau, ein schwuler Mann ist ein Mann und eine lesbische Frau eine Frau. Aber gut das Du zu gibst das hier versucht wird die Sprache "neu ordnen" und eben eine bestimmte Agenda und Ideologie durchzudrücken. Und das etwas das sich im Promillebereich bewegt mit zur neuen Norm gehören soll.

Zitat:
Ich neige nicht zu Herdenmentalität. Das Problem liegt doch bei denen, die Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuelle sowie Transvestiten ständig als erklärungsbedürftige Sonderfälle abqualifizieren und in irgendwelche Schubladen stecken. Oft wird dann die falsche Schublade erwischt oder gleich eine Etikettierung aus der Schimpfsprache gewählt. Oder man macht sich über die Betroffenen lustig.
Auch wenn Du jetzt wieder steil gehst, Trans- und Intersexuelle sowie Transvestiten sind Sonderfälle. Und so selten wie es diese Menschen gibt wirst Du es immer erleben das bei dem Großteil der Bevölkerung kaum bis wenig Wissen darüber existiert. Und dann wird es natürlich dazu kommen das diese Menschen dann falsch zugeordnet werden. Unschöne Begleiterscheinungen wie lustig machen oder beschimpfen wirst Du eh nie vollständig eliminieren können. Die gesellschaftliche Grundstimmung ist aber deutlich positiver geworden.
monochrom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 21:01   #380
loiloi17
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Beiträge: 319
Zitat:
Zitat von poor but loud Beitrag anzeigen
Sie schlachten das genüsslich aus, nach dem Motto "Alle Linken sind Kinderschänder oder stehen kurz davor".
Und das zu Recht! Solange die Gegenseite ebenfalls so agiert und zusätzlich noch für sich beansprucht die moralische Deutungshoheit zu haben kann man Ihnen ihre Verfehlungen nicht oft genug unter die Nase reiben.
Sind doch auch "alle" AfD Wähler pöse Nazis.

Zitat:
Zitat von Talamaur Beitrag anzeigen
Zieht man hingegen Persönlichkeits- und soziokulturelle Aspekte mit in die Betrachtung ein, dann kann man schon argumentieren, es gäbe mehr als zwei Geschlechter. Das hat dann allerdings nichts mit Intersexualität zu tun, sondern eben lediglich mit Psychologie und soziokultureller Prägung. Dann sprechen wir aber eben gerade nicht mehr über Geschlechter, sondern über Rollen, Stereotype und Verhaltensmuster. Und was ich mich dann frage ist, ob es dazu wirklich 5, 12, 32 oder noch mehr Schubladen braucht, ob der Mensch wirklich nicht fähig und willens ist, sich schlicht und ergreifend so zu definieren, wie er eben ist, und zwar als er selbst, und sich und anderen zugesteht, eben genau so zu sein, wie man halt einfach ist. Frage ich mich wirklich. Und verstehe das auch nicht.
Entsprechend habe ich das Wort "Genderer" oben auch nicht abwertend oder beleidigend gemeint. Ich benutze das Wort "Gender" wertfrei, um eben diesen soziokulturellen Aspekt vom Biologie-Aspekt zu differenzieren. Die Biologie ist binär, die soziokulturelle Lebenswirklichkeit freilich nicht. Beide haben aber im Endeffekt nichts miteinander zu tun.
Häufig tuen sich sog. Soziologen bei diesem Thema hervor. Diesen Schlag von Menschen nehme ich nicht mehr ernst.

In der Firma beim Mittag gab es letztes eine spannende Diskussion.
3 Frauen, alle angestelle der Personalabteilung und/oder Marketing studierter Soziologe der auf Informatiker macht und ein Informatiker (Ich). Es ging um die Werbung mit der nach neuen Kollegen geworben wird.
Da taucht das Wort Mannschaft auf. Der Soziologe war ernsthaft der Meinung man sollte einen neutralen Begriff dafür verwenden?!
Als ich Ihn darauf hinwies das dies nunmal das deutsche korrekte Wort ist und das was er vorschlägt mich an 1984 und Neusprech von Orwell erinnert, weil man etwas nicht mehr so nennt wie es tatsächlich ist und damit die Realität verdreht.
Durfe ich mir einen Vortrag von Ihm anhören, Soziologe halt.
Er hatte erst keine Lust mehr als die drei Frauen mir in der Diskussion zustimmten.
Wie kann man solche Menschen bitte ernst nehmen?!


Zitat:
Zitat von poor but loud Beitrag anzeigen
O nein, so nicht! Die Reproduktion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, also muss sie auch auf die Gesamtbevölkerung umgelegt werden und nicht einseitig auf Angehörige einer bestimmten Bevölkerungsgruppe.
Zunächst ist die Reproduktion eine Aufgabe der beteiligten Frau und des Mannes. Das es gesellschaftlich sinnvol ist dieses zu unterstüzen steht nicht zur Debatte, entsprechende Unterstützungen gibt es ja.
Es gibt allerdings Parteien die finden es altmodisch wenn genau diese Konstellation Frau, Mann und Kind, also das was gemeinhin als klassische Familie beschrieben wird, stärker gefördert werden sollen.
Für eine stärkere Förderung der klassischen Familie spricht eine ganze Reihe von Gründen.
Was das mit Homos zu tun hat, konnte mir übrigens noch kein Linker erklären. Sie sind halt alle nur dagegen, weil das irgendwie böse sein soll.

Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Rollenverständnisse sind natürlich soziokulturellen Einflüssen ausgesetzt und u.a. durch diese bestimmt und verändern sich so auch über die Zeit. Aber das hat mit dem Thema Geschlecht wenig bis gar nichts zu tun.
Zu den Rollenverständnissen gibt es spannende Untersuchungen, kann jeder selbst ergoogeln sonst glaubt es ja wieder niemand.
Zunächst ist festzuhalten das primär Männer in lebensgefährlichen Berufen tätig sind, von Gleichberechtigung ist hier nichts zu sehen.
Eine steigende Zahl von Frauen will nach den Erfahrungen der letzten Jahre (Terror etc.) wieder den Beschützer statt den gleichgeschalteten Softie.
Und was ich persönlich am amüsantesten finde, es gibt eine steigende Zahl von Frauenrechtlerinnen die fordern typische Eigenschaften von Männern wieder positiv zu konnotieren und selbstkritisch feststellen das man hier in den letzten Jahrzehnten über die Stränge geschlagen hat.

Geändert von loiloi17 (30.01.2018 um 21:11 Uhr)
loiloi17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 21:01 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey loiloi17, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
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