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loiloi17 27.09.2017 16:48

Zitat:

Zitat von Stan90 (Beitrag 5601961)
Er hat bereits jetzt die CSU an die Wand gefahren. Der AfD durch einen rechten Kurs Wähler zu klauen hat ganz offensichtlich nicht funktioniert. Stattdessen hat man sich Wähler der Mitte vergrault. Ein Wechsel in der Führung der CSU ist nur folgerichtig.

Kann ja auch nicht funktionieren wenn man rechts herum redet, aber links herum läuft.
Unabhängig davon ist ein Wechsel in der Führung sicher zu begrüßen.

Wenn ich orakeln müsste, dann würde ich orakeln das jemand kommt der nicht nur rechts herum redet, sondern rechts herum läuft.

Sam Hayne 27.09.2017 17:02

Zitat:

Zitat von Stan90 (Beitrag 5601961)
Er hat bereits jetzt die CSU an die Wand gefahren. Der AfD durch einen rechten Kurs Wähler zu klauen hat ganz offensichtlich nicht funktioniert. Stattdessen hat man sich Wähler der Mitte vergrault. Ein Wechsel in der Führung der CSU ist nur folgerichtig.

...und dann würdest Du die CSU wählen (als Bayer)?

Stan90 27.09.2017 21:44

Zitat:

Zitat von Sam Hayne (Beitrag 5601971)
...und dann würdest Du die CSU wählen (als Bayer)?

Nein. Ich kann mir lediglich vorstellen, auch wegen Merkels Beliebtheit, dass eine moderatere CSU mehr in der Mitte gewinnt als rechts in Konkurrenz zur AfD.

Sam Hayne 27.09.2017 22:38

Hm. Ich fürchte, Du gehst dabei ein bisschen zu sehr von Dir aus.

Hab früher auch immer gedacht, CDU/CSU ... das pure Böse.
Gestrig bis dort-hinaus, völlig rückwärtsgewandt, schwulenhassend,
xenophob und völlig unattraktiv für junge Leute.

Tatsächlich seh' ich inzwischen einen Wert in einer konservativen,
etwas rechteren Partei. Nicht, weil ich inzwischen selbst ein alter
Sack bin, sondern weil sie eben konservativ eingestellten Menschen
eine Heimat bieten und sich von ihnen vertreten fühlen.
Dabei sind die meisten CDU/CSU Politiker nun sicher nicht mein
Fall... viele finde ich dumm und peinlich in ihrem Bemühen, sich
volksnah zu geben und eine einfache Sprache zu sprechen, aber
so richtig bösartig sind sie ja nicht. Viele scheinen mir auch per-
sönlich gar nicht so 100%ig hinter all dem zu stehen, was die
Partei vertritt und tun's trotzdem - wie die Kanzlerin bei der
Homoehe, die dann eher dünn mit dem Grundgesetz argumentiert.
Geht ja auch gar nicht, dass da wirklich alle gleich ticken.

Man kann das Volk nicht umerziehen, indem man alle Parteien
einfach nach links verschiebt und ihnen bei der Wahl dann
schlicht keine Partei anbietet, die ihre Sorgen und Nöte an-
spricht. Klappt nicht. Dass durch dieses Vakuum die AfD
überhaupt erst so mächtig werden konnte, haben wir die
Tage ja schon ein paar mal gehört.

Ich seh die CDU/CSU inzwischen eher als notwendiges Übel.
Nochmal: Nicht mein Fall... aber immerhin auch kein
völlig unvernünftiger Sauhaufen.

monochrom 27.09.2017 22:52

Die Grafik sagt in der Tat einiges aus und gibt quasi einige Antworten. :yeah:

Stan90 27.09.2017 23:14

Zitat:

Zitat von Sam Hayne (Beitrag 5602081)
Man kann das Volk nicht umerziehen, indem man alle Parteien
einfach nach links verschiebt und ihnen bei der Wahl dann
schlicht keine Partei anbietet, die ihre Sorgen und Nöte an-
spricht. Klappt nicht. Dass durch dieses Vakuum die AfD
überhaupt erst so mächtig werden konnte, haben wir die
Tage ja schon ein paar mal gehört.


Zitat:

Zitat von monochrom
Die Grafik sagt in der Tat einiges aus und gibt quasi einige Antworten.

Ja und nein. Das sind keine empirischen Daten - die Forscher haben hier Punkte der Parteiprogramme nach Inhalt und Gewichtung bewertet. Viel Thema "Soziale Gerechtigkeit" bedeutet dabei automatisch "viel links". Der Links-shift könnte auch einfach nur auf eine Verschiebung der Prioritäten auch des Wahlkampfes zurückgehen. Nach der Agenda2010 wurde soziale Gerechtigkeit immer mehr zum Problem und zum Thema - also wichtiger. Und somit auch größer in den Wahlprogrammen - also wandern alle Parteien auf dieser Skala nach links.

Also zumindest nach dem zu urteilen, was Zeit.de da über die "Sozialforscher" schreibt, ist das mindestens kritisch zu betrachten - um nicht zu sagen äußerst schwach.

Interessant wäre jetzt, wo die AfD mit ihrem Programm 2017 eingeordnet würde - auch im Vergleich zu den anderen aktuellen Programmen. Ich glaube nicht, dass die AfD nach dieser Beurteilung zwingend rechts landen würde.

Helmut Logan 28.09.2017 01:28

Meine Glaskugel sagt, von und zu Gutti wird bald zurückkommen und sich auch als Kanzlerkandidat anbieten.

monochrom 28.09.2017 07:12

Zitat:

Zitat von Helmut Logan (Beitrag 5602112)
Meine Glaskugel sagt, von und zu Gutti wird bald zurückkommen und sich auch als Kanzlerkandidat anbieten.

Ja, könnte in der Tat gut sein und wäre auch nicht das Schlechteste.

Scuderia 28.09.2017 09:41

Zitat:

Zitat von Helmut Logan (Beitrag 5602112)
Meine Glaskugel sagt, von und zu Gutti wird bald zurückkommen und sich auch als Kanzlerkandidat anbieten.

In Bayern wird er ja als Nachfolger für Drehhofer gehandelt aber das glaube ich nicht, denn ich denke, seine Hoheit fühlt sich zu höherem berufen als jedes WE in einem Bierzelt Reden zu schwingen.

Unabhängig seiner Geschichte und unabhängig ob ich ihn mag, ich bin mir sicher, MIT ihm als Kanzlerkandidat würde die Union sprunghaft an Zustimmung gewinnen sowohl innerhalb als auch ausserhalb Bayerns.

Stan90 28.09.2017 11:04

Echt? Mir kommt der Typ unsympathisch und inkompetent vor. Was genau zeichnet ihn in euren Augen aus, dass er Stimmen gewinnen könne?


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