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Alt 09.07.2019, 12:06   #431
poor but loud
Special Member
 
Registriert seit: 03/2006
Beiträge: 4.461
Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Wir brauchen aber nicht so zu tun als wenn es weltweit so ist und dann davon sprechen das "unsere Generation versagt hat".
Dann haben eben mehrere Generationen versagt.


Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Darüberhinaus ist es uninteressant ob es 97% oder mittlerweile sogar 99% der "Wissenschaftler" sind, wenn da Philosophen, Gender Studies usw. mit dabei sind.
Wasn das jetzt wieder für ein Nebenkriegsschauplatz?


Zitat:
Ich bin es leid das diejenigen die an den menschengemachten Klimawandel glauben immer so tun als ob das in Stein gemeißelt wäre
Und ich bin es leid, dass Leute wie Du sich immer im Best-case-Szenario sonnen und fröhlich pfeifend auf den Abgrund zulaufen.


Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Nein, der Westen (Vulgo Kapitalismus) ist nicht (General-)Schuld an allem Leid auf der Welt.
Und wieder nichts verstanden. Immerhin kaufen wir deren Produkte, meist ohne ihre Ökobilanz zu hinterfragen. Wer es dennoch tut, wird gleich wieder mit dem Vorwurf "Planwirtschaftsterror" niedergebrüllt.


Zitat:
Nein, einfach nur Demo.
Eben nicht, immerhin verweigern sie sich der Leistungs- und Anpassungsgesellschaft.


Zitat:
Natürlich können die etwas tun! Die größten Veränderungen fangen im Kleinen an. Aber gerade die FfF-Demonstranten haben spätestens alle zwei Jahre ein neues Smartphone, ständig neue Klamotten, gehen zu McD/ KFC/ BK und Co, fliegen mehr denn je durch die Welt, usw. usf.!
Ja, gut, Müll sammeln und eigenes Konsumverhalten überdenken. Das war 's aber auch schon.

Geändert von poor but loud (09.07.2019 um 12:14 Uhr)
poor but loud ist offline  
Alt 09.07.2019, 12:06 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo poor but loud,
Alt 09.07.2019, 12:42   #432
Maeusle
Member
 
Registriert seit: 12/2017
Beiträge: 131
Hallo poor but loud, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
Maeusle ist offline  
Alt 09.07.2019, 13:14   #433
poor but loud
Special Member
 
Registriert seit: 03/2006
Beiträge: 4.461
Zitat:
Zitat von Maeusle Beitrag anzeigen
Hallo poor but loud, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
poor but loud ist offline  
Alt 09.07.2019, 14:58   #434
JohnDoe87
Special Member
 
Registriert seit: 08/2014
Ort: Königreich Bayern unter Kronprinz Maigus I.
Beiträge: 3.020
Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Also gibst Du zu das wir in den letzten Jahrzehnten da ordentlich Fortschritte gemacht haben. Und gerade Deutschland ist da, zusammen mit den nordeuropäischen Ländern, ganz weit vorne.
Es ist schön, wenn lokale Biotope geschützt und renaturiert werden, bringt aber dem gesamten Ökosystem nichts, da dieses sich nicht an Nationalstaaten hält. Sieht schön aus, wenn da ein toller Teich mti seltenen Fröschen existiert und daneben beispielsweise ein deutsches Braunkohlekraftwerk qualmt. Hat halt nur nichts miteinander zu tun.

Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Aber verflixt, da gibt es ja noch die Industrie.
Ach verflixt, es gibt da aber auch noch Lebewesen. Hmm.

Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Ob wir pro Kopf zu viel CO2 emittieren oder nicht, darüber kann man diskutieren. Wir brauchen aber nicht so zu tun als wenn es weltweit so ist und dann davon sprechen das "unsere Generation versagt hat". Das ist hysterische Panikmache.
Wenn du deine Generation nur auf Deutschland beziehst, dann hat sie versagt. Wenn du das ganze global betrachtest ist sie gerade mit Anlauf dabei es zu verkacken. Ein Grund, warum Schüler streiken/demonstrieren.

Menschengemachter Klimawandel - Volksverpetzer

Klimawandel - ETH Zürich
JohnDoe87 ist offline  
Alt 09.07.2019, 15:20   #435
Nightshade
Ex-Ehemann, -Lover, -Mod
 
Registriert seit: 09/2004
Ort: im Wald
Beiträge: 6.420
Alles Lüge
Nightshade ist offline  
Alt 09.07.2019, 15:22   #436
Matze1985
Landvogt
 
Registriert seit: 04/2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 6.171
Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Ich bin es leid das diejenigen die an den menschengemachten Klimawandel glauben immer so tun als ob das in Stein gemeißelt wäre, dabei ist es noch lange nicht bewiesen. Zumal CO2 nur ein kleiner Faktor im Klimakonstrukt ist! Und ebensowenig ist die Behauptung bewiesen das CO2 die Temperatur ansteigen lässt. Korrelation und Kausalität sind da wohl eher vertauscht.
Wenn man es weiterhin ignoriert wird es bestimmt nicht besser...eher wärmer
  • 1.Fakt : Der natürliche Treibhauseffekt wird durch den Menschen seit Anfang der Industrialisierung verstärkt. Ein höhere Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre führt dazu das weniger Strahlung in den Weltall - folglich wird es wärmer.

    https://www.umweltbundesamt.de/daten...nen#textpart-1

Tut doch nicht immer so als wäre das alles erfunden
Matze1985 ist offline  
Alt 09.07.2019, 16:39   #437
Matze1985
Landvogt
 
Registriert seit: 04/2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 6.171
Keine Sorge...es geht weiter
  • Fakt 3: Die Abholzung des Regenwalds (jedes Jahr ca. die Fläche Deutschlands) - das führt zu folgendem:
    • Die Bäume und Torfmoore speichern viel CO2, das durch die Abholzung in die Atmosphäre entweicht. Daher trägt der Raubbau an den Regenwäldern zur Klimaveränderung bei.
    • Der Regenwald hat einen fast perfekten Wasserkreislauf (siehe Grafik unten auf dieser Seite). Wird er gestört, können sich die Wüsten weiter ausbreiten.
    • Tausende von Jahren haben die Ureinwohner im und vom Wald gelebt, ohne ihn zu zerstören. Für Plantagen werden sie nun vertrieben und verlieren mit dem Regenwald ihre Heimat und ihre Nahrungsgrundlage.
    • Der Boden, auf dem vorher der Regenwald stand, wird unfruchtbar.

daraus folgt weiter:
  • Wüstenbildung - Desertifikation
    • Die Eingriffe der Menschen sind dahingehend zahlreich. Zu Ihnen gehört u.a. die Übernutzung von Ackerland (bspw. durch Monokulturen, zu kurze Brachezeiten etc.), Überweidung und Rodung der Wälder.
    • Verstärkt werden diese Eingriffe durch das globale Bevölkerungswachstum infolge dessen mehr Nahrungsmittel benötigt werden. Auch die Absenkung des Grundwasserspiegels aufgrund der Wasserentnahme aus Flüssen, spielt hier eine entscheidende Rolle. Die Böden trocknen zusehens aus und versanden dementsprechend, sodass es zur "Verwüstung" kommt.

2 Beispiele was der Mensch macht und die Folgen.
Dazu kommen dann die weiteren Folgen für die Tiere, die dort leben bzw. lebten.

Der weltweite Rückgang von Tierarten/ das Artensterben geht damit natürlich Hand in Hand und das sollte Jedem verständlich sein...so von wegen Kausalität und Korrelation
Matze1985 ist offline  
Alt 09.07.2019, 17:03   #438
Findus
Kater
 
Registriert seit: 09/2008
Ort: am Rhein
Beiträge: 13.301
Ich glaube, die Missstände sind den meisten Menschen klar.

Muss man auch nur mal kurz logisch nachdenken, dann kommt man zu dem Schluss, dass es negativ ist, Ressourcen zu verschwenden und Emissionen auszuschütten.

Wann das zu unhaltbaren Zuständen führen wird, weiß keiner, dafür gibt es keine verlässlichen Modelle.

Sicher ist, dass wir Lösungen benötigen.

Global ist das schwierig, das stimmt, aber wenn man lokal nicht anfängt, dann passiert wenig.

Ich würde mir dafür eine Politik der "Belohnung" wünschen, die Innovation und Forschung unterstützt. Eine CO2 - Steuer ist meines Erachtens nicht wünschenswert, da das nicht zu tiefgreifenden Reformen führt, eher dazu, dass Reiche sich die "Verschwendungen" leisten können, und ärmere Menschen verzichten (müssen).

Man müsste sich ein System des Verzichts ausdenken, welches zu weniger Emissionen führt und auch zu weniger Ressourcenverbrauch.

Beispiel: Ticket für alle, Ausbau des ÖPNV, welches zu weniger Verkehr mit dem Auto führt. Das Elektroauto ist in meinen Augen nicht der Heilsbringer, weil auch resourcenintensiv. Weitere Vorschläge?
Findus ist offline  
Alt 09.07.2019, 17:20   #439
Matze1985
Landvogt
 
Registriert seit: 04/2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 6.171
Viel weniger Versieglung von Flächen, bestehende Immobilien nutzen anstatt immer neue Gewerbeparks bauen; mehr Platz für Radfahrer u. Fußgänger; weniger Parkplätze in Städten dafür konsequente Begrünung von Innenstädten (neue Parks, Grünflächen etc.);

keine Fällung mehr von alten Bäumen wegen irgendwelchen Baustellen (die Ersatzpflanzungen sind eben kein Ersatz), Verzicht auf Insektizide...

Steingärten würde ich gleich mit unter Strafe stellen
Matze1985 ist offline  
Alt 09.07.2019, 17:42   #440
Nightshade
Ex-Ehemann, -Lover, -Mod
 
Registriert seit: 09/2004
Ort: im Wald
Beiträge: 6.420
Wasserstoff-Brennstoffzelle statt Elektro.

Der Entwicklungschef von Hyundai/Kia/Genesis (übrigens ein Deutscher) hat gemeint, die Industrie würde ihnen und Toyota, den beiden Einzigen, die diese Technik weiter verfolgt hätten, gerade die Türen einrennen...nur in Deutschland geht man wieder in die andere Richtung, weil ein politiknaher Weltkonzern auf einmal nur noch das Wort "Elektro" im Mund hat. Hyundai meint etwa in 5 Jahren wären sie soweit, dass die Brennstoffzellenautos kostentechnisch mit Mittelklasse-Elektroautos auf einer Höhe wären, danach würden sie an ihnen vorbeiziehen. Rein rechnerisch haben wir gar nicht das Stromnetz und die Versorgung, die nötig wäre auch nur annähernd die Menge an Fahrzeugen batterietechnisch aufzuladen, die sich manche Leute vorstellen. Auf gut deutsch: "Wenn wir an individueller Elektromobilität festhalten wird das ganz schnell ein Spass werden, den sich auch die Mittelschicht nur noch eingeschränkt leisten kann".

Rechenbeispiele dazu gibt es schon und die Geschichte mit den seltenen Erden, die zum Bau von Akkus benötigt werden...die sind zum einen nicht unbegrenzt verfügbar und zum anderen ist der Abbau extrem umweltschädlich.

Wasserstoff gewinnt man mit Elektrolyse, das wäre auch der Schlüssel um erneuerbare Energien, wie z.B. Windenergie, die nicht dauerhaft zur Verfügung stehen, zu speichern. Der treibstoff wäre also ein Abfallprodukt aus der Energiegewinnung und Speicherung. Das nenne ich mal win-win
Nightshade ist offline  
Alt 09.07.2019, 17:42 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey Nightshade,
 

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