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Alt 03.09.2019, 15:35   #831
Anique
Platin Member
 
Registriert seit: 07/2018
Ort: Rainbowland
Beiträge: 1.871
Zitat:
Zitat von Matze1985 Beitrag anzeigen
...aber Rechte und Populisten stört eben der Gedanke der EU...das ist schwer mit dem nationalen Gedankenbild zu vereinbaren.
Das ist doch wieder nur eine Nebelkerze und die Entschuldigung für das eigene Versagen!
Das Typen wie Kalbitz in Deutschland eine politische Rolle spielen können, hat die andere Seite zu verantworten.
Und ich prophezeie Dir jetzt schon das die AfD weiteren Zulauf erhalten wird, wenn die Rezession kommt. Und davon spricht selbst die Bundesregierung bereits. Letztlich werden noch ganz andere Typen nach oben gespült, als Höcke, Kalbitz oder ähnlich unappetitliche Zeitgenossen.
Und alles nur weil man nicht über die dringenden Probleme reden wollte und die Poltiker zu feige sind, die Verantwortung zu übernehmen.
Wer`s nicht glauben mag, der lese das Buch von Robin Alexander. Wir bräuchten jetzt Macher, keine Zuschauer und "Geschehen Lasser".
Anique ist offline  
Alt 03.09.2019, 15:35 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Anique,
Alt 03.09.2019, 16:25   #832
Whiskas
Special Member
 
Registriert seit: 03/2010
Ort: Auf einem wilden Berg
Beiträge: 6.970
uh Margaret Thatcher. Die wäre bei afd-Wähler aber überhaupt nicht beliebt.
Whiskas ist offline  
Alt 03.09.2019, 16:33   #833
poor but loud
Special Member
 
Registriert seit: 03/2006
Beiträge: 4.459
Zitat:
Zitat von Whiskas Beitrag anzeigen
uh Margaret Thatcher. Die wäre bei afd-Wähler aber überhaupt nicht beliebt.
Na und?
poor but loud ist offline  
Alt 03.09.2019, 17:03   #834
monochrom
Weltraumpräsident
 
Registriert seit: 01/2017
Ort: NRW
Beiträge: 12.442
Zitat:
Zitat von Whiskas Beitrag anzeigen
uh Margaret Thatcher. Die wäre bei afd-Wähler aber überhaupt nicht beliebt.

Zum Glück gar keine Pauschalisierung und gut auf den Inhalt des Zitats eingegangen!
monochrom ist offline  
Alt 03.09.2019, 18:15   #835
Matze1985
Landvogt
Themenstarter
 
Registriert seit: 04/2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 6.171
Zitat:
Zitat von Anique Beitrag anzeigen
Das Problem ist nicht das die EU in vielen Ländern Gutes bewirkt hat, dass lässt sich ja auch kaum abstreiten.
Sondern das man sich nicht an seine eigenen Verträge und Regeln hält, die absichern sollten das der Euro eine stabile Währung ist.
Im Prinzip ist der Euro längst tot, mehrere Länder sind bankrott oder stehen kurz davor. Das Ganze wird nur noch auf Pump am Leben gehalten und mit dem Geld weniger Geberländer.
Letztens meinte irgendwer zu mir, Schulden zu machen war schon immer ein Wesen unserer kapitalistischen Welt.
Das stimmt auch, aber das was hier gerade geschieht, läuft unglaublich aus dem Ruder.
Auf Dauer wird das nicht gut gehen, weshalb ich nicht allzu laut über die Briten lachen würde.
Übrigens haben die Eurokraten auch noch nicht verstanden das die Ostblockländer zwar sehr gern die Subventionen nehmen, aber nicht vorhaben sich aus Brüssel ihr Leben diktieren zu lassen]
Gerade bei solchen Krisen gibt es eben nicht "DIE EU" - gerade was politische Entscheidungen und Sanktionen angeht greifen mehr die führenden Regierungschefs ein - Deutschland, Frankreich.

Das Parlament ist ja leider in manchen Bereichen etwas zahnlos - beim Geld zum Beispiel.

Die Finanzkrise ist ein ziemlicher globaler Brocken...deshalb bin ich persönlich vorsichtig mit der Beurteilung, weil ich da nur begrenzt durchsehe.

Meiner Meinung nach bedarf es bei Bankgeschäfte eine verbesserten Regulierung, damit man die Gier des Finanzsektors etwas eindämmt und solche Beispiele wie CumEx Deals nicht mehr passieren.

Wunschdenken, ich weiß.
Matze1985 ist offline  
Alt 03.09.2019, 18:26   #836
Matze1985
Landvogt
Themenstarter
 
Registriert seit: 04/2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 6.171
Zitat:
Zitat von Anique Beitrag anzeigen

Abwarten.
Tue doch bitte nicht so als wäre der Untergang der Briten besiegelt und der deutsche Wohlstand auf ewig zementiert
Hau doch bitte nicht Dinge zusammen die ich nie behauptet habe.
Ich habe davon gesprochen das der Nutzen der EU überwiegt.

Zitat:
Zitat von Anique Beitrag anzeigen
Zu den aktuellen und potentiell zukünftigen Problemen in der EU, hat mir ein Bekannter übrigens letztens einen Artikel geschickt.
Die Rede ist 30 Jahre alt und stammt von Margaret Thatcher, die ich sowieso sehr bewundere. Erstaunlich wie hellsichtig diese Frau gewesen ist.



https://www.margaretthatcher.org/document/108304
Die Briten haben schon immer mit dem Kontinent und erst Recht mit der EU gefremdelt. Sei es zu Zeiten der EG oder EWG...die Vorteile haben sie dann aber irgendwann mitnehmen wollen.

Und Thatcher kann man lieben oder hassen. Hat vieles richtig gemacht und einiges falsch...kann man aber auch erst mit der gewissen zeitlichen Distanz beurteilen.

Die Kohlekumpel die arbeitslos wurden in den 80ern hatten bestimmt keine hohe Meinung.

Die Ausrichtung auf den Finanzsektor ist ja auch nicht nur positiv zu sehen.
Matze1985 ist offline  
Alt 03.09.2019, 18:51   #837
Matze1985
Landvogt
Themenstarter
 
Registriert seit: 04/2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 6.171
Zitat:
Zitat von Anique Beitrag anzeigen
Das ist doch wieder nur eine Nebelkerze und die Entschuldigung für das eigene Versagen!
Das Typen wie Kalbitz in Deutschland eine politische Rolle spielen können, hat die andere Seite zu verantworten.
Und ich prophezeie Dir jetzt schon das die AfD weiteren Zulauf erhalten wird, wenn die Rezession kommt. Und davon spricht selbst die Bundesregierung bereits. Letztlich werden noch ganz andere Typen nach oben gespült, als Höcke, Kalbitz oder ähnlich unappetitliche Zeitgenossen.
Und alles nur weil man nicht über die dringenden Probleme reden wollte und die Poltiker zu feige sind, die Verantwortung zu übernehmen.
Wer`s nicht glauben mag, der lese das Buch von Robin Alexander. Wir bräuchten jetzt Macher, keine Zuschauer und "Geschehen Lasser".
Moment Moment...ein Strohmann verträgt sich ja mal so gar nicht mit offenem Feuer. Also Kerzen bitte aus.

Der Witz ist ja, das die politisch überhaupt keine Rolle spielen...es sind permanente Störgeräusche, mit ihrem Wutbürgertum und der täglichen Hetze gegen Minderheiten.

Wenn die politisch am Hebel wären, würde wir bestimmt wieder ein paar schöne Militärparaden bestaunen können....die Frisurtrends für den Sommer wären erheblich pflegeleichter ( nur bissel Politur) und abends gäb es ein paar nette Fackelumzüge.

Also können wir von Glück reden das die Rechten noch nicht am Hebel sitzen.

Ich weiß ja, das manche dazu neigen die Politik chronisch schlecht zu reden. Wie ich schon sagte...alles ist irgendwie permanent mies.
Ich denke da übersieht man dann gern positive Ergebnisse.

Andererseits...wenn man eben ein Kritiker der EU ist, den Klimawandel ausblendet, die Energiewende für einen Witz hält und den Atomausstieg für dämlich...dann hat man täglich ja auch wenig zu lachen.

Versteh ich.

Lange Rede...vielleicht gar kein Sinn

Ich halte ja nichts von der Schlussfolgerung, das man seine Unzufriedenheit nur dadurch zum Ausdruck bringen kann, indem man rechtsradikale Backpflaumen wählt, die für nix ein Konzept haben.

Und das ich das hinnehmen muss.
Matze1985 ist offline  
Alt 03.09.2019, 22:19   #838
Anique
Platin Member
 
Registriert seit: 07/2018
Ort: Rainbowland
Beiträge: 1.871
Zitat:
Zitat von Matze1985 Beitrag anzeigen
Ich halte ja nichts von der Schlussfolgerung, das man seine Unzufriedenheit nur dadurch zum Ausdruck bringen kann, indem man rechtsradikale Backpflaumen wählt, die für nix ein Konzept haben.
Ich verstehe wirklich wo das herkommt, aber sag mal was die Leute machen sollen? Die Parteien weiterwählen die für die meisten Probleme überhaupt erst verantwortlich sind?
Vor jeder Wahl erzählen genau jene die seit Jahrzehnten das Land regieren, was man jetzt aber wirklich mal angehen müsste. Als ob sie damit nichts zu tun hatten.
Außerdem glaube ich wirklich, man hat so eine Hysterie geschürt das auch dem Letzten Bürger klar geworden ist womit er die etablierten Parteien am meisten Ärgern kann.
Würde man vernünftige Politik machen, gäbe es keine AfD in dieser Stärke-
Und in Brüssel hat man sich noch weiter von den Wählern entfernt. Hat man wunderbar bei den Artikel 13 Protesten gesehen, wo wir als Google Bots beschimpft worden.

Zumal sich nun auch rächt das man Brüssel/Straßbourg solange als Resterampe missbraucht hat. Sollten dort nicht die wirklichen Eliten sitzen, unsere besten?
Stattdessen Juncker, Asselborn, Schulz, Oettinger, Brok, Panzer Ursel, Barley, Ska Keller....
Sorry, aber wenn diese Leute Europa vertreten sollen, lachen sich die Putins, Jinpings und Trumps kaputt.
Das EU Parlament ist aber sowieso - wie Du schon bemerkt hast - ein zahnloser Tiger. Die meisten Länder betrachten die EU aber sowieso eher als eine Wirtschaftsgemeinschaft, wie es scheint.
Nicht jeder ist so begeistert davon, den eigenen Nationalstaat aufzugeben und da liegt das Kernproblem.
Abgesehen von der vollkommen unterschiedlichen wirtschaftlichen Leistungskraft, die so nie vorgesehen war.
Ich habe auch keine Ahnung wie man all das auflösen soll.
Mit Geschrei und Kampf Rhetorik stärkt man aber die Salvinis, Orbans,Kaczyńskis usw.

Auf jeden Fall wirst Du solchen Wölfen nicht mit einer Herde Schafen begegnen können, die einen Stuhlkreis bilden, um über den Speiseplan zu diskutieren.
Und wie willst Du sie zu Verträgen und Einigungen überreden, wenn die EU sich ansonsten auch nur an die genehmen Dinge hält? Das ist schwer zu vermitteln.
Anique ist offline  
Alt 04.09.2019, 05:14   #839
Curly2013
 
Registriert seit: 08/2013
Ort: RLP
Beiträge: 14.600
Zitat:
Zitat von Anique Beitrag anzeigen
Nicht jeder ist so begeistert davon, den eigenen Nationalstaat aufzugeben und da liegt das Kernproblem.
Ich bin da auch nicht begeistert von. Kann auch nicht verstehen, was daran positiv sein soll.
Curly2013 ist offline  
Alt 04.09.2019, 09:30   #840
Whiskas
Special Member
 
Registriert seit: 03/2010
Ort: Auf einem wilden Berg
Beiträge: 6.970
Zitat:
Zitat von Curly2013 Beitrag anzeigen
Ich bin da auch nicht begeistert von. Kann auch nicht verstehen, was daran positiv sein soll.
Das positive wäre weniger Krieg. Speziell komplett uneingebundene, "freie" Nationalstaaten waren früher sehr erpicht darauf die Nachbarn umzubringen.

Abgesehen davon redet auch keiner von einer Auflösung der Nationalstaaten. Das sieht man auch sehr gut an der EU: es ist eine sehr lose Zusammenarbeit und die einzelnen STaaten können zu nichts gezwungen werden. Selbst wenn sie sich an Abmachungen und Grundsätze nicht halten (hallo Polen und Ungarn) geschieht nichts weil keine Möglichkeit dazu besteht.
edit: wenn man will, dass es griffige MAssnahmen von der EU geben kann, dann müssen die einzelnen Staaten zwangsläufig etwas Autonomie abgeben.

Geändert von Whiskas (04.09.2019 um 09:40 Uhr)
Whiskas ist offline  
Alt 04.09.2019, 09:30 #00
Verbraucherinformant

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