Lovetalk.de

Zurück   Lovetalk.de > > >
Forenregeln Hilfe zum Forum Forum durchsuchen Passwort vergessen Registrieren Alle Foren als gelesen markieren

 
 
Themen-Optionen
Alt 16.09.2002, 09:23   #1
miezemaus
Member
 
Registriert seit: 03/2002
Beiträge: 109
Wie muss ein bester Freund/beste Freundin sein???

Habe mal wieder ein neues Thema zum überlegen für euch....
Ich wollte einfach von euch mal wissen was ein bester Freund/beste Freundin für euch bedeutet bzw. die beiden Wörter.

By miezemaus
miezemaus ist offline  
Alt 16.09.2002, 09:23 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 16.09.2002, 09:46   #2
Sam und Max
Freelance Police
 
Registriert seit: 07/2001
Ort: Bayern
Beiträge: 3.922
Für mich bedeuten diese Worte...

...das mein bester Freund wohl männlicher Natur ist, sonst wäre es meine beste Freundin.
Sam und Max ist offline  
Alt 16.09.2002, 09:52   #3
*Sch@tz*
Member
 
Registriert seit: 08/2001
Beiträge: 132
"...Ein Freund ist jemand,
der deine Vergangenheit versteht,
an deine Zukunft glaubt
und dich so akzeptiert, wie du bist..."
*Sch@tz* ist offline  
Alt 16.09.2002, 11:26   #4
Rantanplan
Two-Face
 
Registriert seit: 03/2002
Ort: Bochum
Beiträge: 4.332
Ein bester Freund oder eine beste Freundin erkennt man daran das man ihr oder ihm Blind vertrauen kann, die Person kennt ein genauso gut wie man sich selbst und ist da wenn man sie braucht.
Rantanplan ist offline  
Alt 16.09.2002, 14:21   #5
Ivy19
Junior Member
 
Registriert seit: 05/2002
Beiträge: 46
das ist schwierig

ein guter freund/gute freundin

is jemand der einen versteht und für einen da ist

auf den man sich verlassen kann

für den man selber verständniss hat

wo man etwas mit freund/freundin gemeinsam hat

einfach eine ebene wo man gut miteinander kommunizieren kann

ich glaube es ist einfacher zu sagen, was kein guter freund/gute freundin ist
Ivy19 ist offline  
Alt 16.09.2002, 16:04   #6
DeMioN
Platin Member
 
Registriert seit: 11/2001
Ort: Nähe Frankfurt
Beiträge: 1.872
Ein Freund ist gleichsam ein anderes Ich.
DeMioN ist offline  
Alt 16.09.2002, 16:04   #7
Tini
aaaargh
 
Registriert seit: 01/2001
Ort: Bremen
Beiträge: 2.142
In meinem Leben gibt es so etwas nicht. Mein bester Freund ist mein Computer
Tini ist offline  
Alt 16.09.2002, 20:41   #8
*Winke winke*
*Winke winke*
 
Registriert seit: 07/2001
Beiträge: 5.368
Vor einigen monaten habe ich mir darüber auch mal Gedanken gemacht und postete dazu Folgendes:

Nur ganz allgemein...ich möchte heute meine Auffassung zum Thema Freundschaft vertreten:

Ein Mensch hat immer seine "Weggefährten", die er Freunde nennt, die sich Freunde nennen.

Eine Freundschaft basiert aus meiner Sicht vor allem aus Vertrauen, gegenseitigem Verständnis und dem Wissen, daß man aufeinander zählen kann.
Ich bin eine Mensch, der bis zu einem gewissen Grand gerne vertraut und auch danach handelt.
An Freundschaften muß man arbeiten und investieren wie in eine Beziehung auch.
Beide Seiten müssen etwas dafür tun.
Sie müssen sich in der Lage befinden sich miteinander auseinander zu setzen.

Freundschaft heißt nicht den Schwanz einzukneifen, wenn Probleme auftauchen!

Wenn ich zu jemanden sage, er sei mein Freund, dann heißt das er kann mit 100% mir rechnen.
Das ich da bin. Auch ohne Worte.
Das ich mit Rat, Tat, Kritik, Skepsis zur Seite stehe, Eigenarten und Eigenschaften respektiere und toleriere.
Das ich auch Abstand akzeptiere.
Er kann von mir erwarten, daß ich ihn in seinem Tun unterstütze, auch wenn ich meine Bedenken äußern muß.

Ich würde niemals wirklich Gleiches zurück fordern, außer FAIRNESS!

Jeder Mensch hat seine eigene Auffassung von Freundschaft.
Ob gut oder schlecht. Diese Erfahrung macht jeder für sich selber.

Leider viel zu oft bekomme ich mit, daß man an einen Punkt oder eine Situation gelangt, wo sich Wege endgültig trennen, klare Stellung bezogen werden muß,aus Feigheit und Gleichgültigkeit der Mund nicht aufgemacht wird oder sogar Dritte mitmischen.

Mir selber ist Ähnliches vor ca. drei Jahren geschehen.
Eine Freundschaft von 12 Jahren scheiterte daran, daß wir zuließen, daß sich Dritte und sogar Vierte einmischten.
Sie haben damals versucht jeden von uns auf ihre Seite zu ziehen.
Zum Ende hin war die Situation so verfahren, daß man kein Wort mehr miteinander wechseln konnte.
Das ist bis heute so geblieben.
Ich habe jahrelang viel investiert in diese Freundschaft und war die jenige, die sich unentwegt um alles gekümmert hat.
Den Tritt habe ich bekommen und litt ein Jahr lang daran meine beste Freundin und mein Patenkind verloren zu haben.
Ich habe niemals bemerkt, daß ihrerseits nie wirklich viel zurück kam. Ich habe das auch nie erwartet.
Als ich für mich eines Tages den Punkt erreicht hatte, wo ich sagen konnte, es tut nicht mehr weh, da wollte sie ein "Versöhnungsgespräch".
Ich habe dieses drei Mal abgelehnt.
Aber das gehört eigentlich nicht mehr hier her... .


Ich kann einige Beispiele aufzählen und habe sie einfach mal in Kategorien aufgeteilt. Das sind Leute, bzw. Arten, die ich persönlich kennen lernen durfte. Vielleicht habe ich ein paar vergessen.:

1. Es gibt die, die von sich sagen, sie seien gute Freunde.
Sie erwarten immer ein offenes Ohr, daß man sich immer Zeit nimmt und zuhört, wie schlecht es ihnen geht.
Sie reden von ihren Problemen und Ängsten...stundenlang.
Man selber kommt kaum zu Wort. Ihnen entgeht völlig, wenn es dem Gegenüber vielleicht auch mal nicht gut geht.
Vielleicht sind sie zu unfähig sich hinein zu fühlen oder einfach nur ignorant.
Sie erwarten Trost und Ratschläge und gehen aufgebaut und neuen Mutes wieder nach Hause.
Sie saugen alles in sich auf. Es geht ihnen besser, wenn sie Mitgefühl bekommen.

2. Die, die es brauchen, ständig Honig um den Bart geschmiert zu bekommen.
Die Bestätigung suchen und es brauchen, daß man sagt, wie gut sie alles machen. Leider suchen sich diese Leute immer nur schwache Personen aus.

3. Dann gibt es die Sorte, von der ich selber sage, sie sind es einfach nicht Wert.
Von denen ich denke, ihr Verhalten ist so ziemlich das ÄRMSTE.
Sie heucheln die große Freundschaft vor. Das machen sie verdammt gut, mit dem Ziel vor Augen, zu erreichen, was sie wollen oder brauchen.
Sie erzählen, wie wichtig ihnen die Freundschaft ist, wie viel sie ihnen bedeutet, bla bla bla... .
Sie sind da, weil sie was wollen. Sei es aus dem Punkt den ich eben erwähnte oder weil sie den Weg zum Erfolg suchen.
Gibt man ihnen diese Chance, sieht man sie nur noch von hinten. Sie gehen, denn was wollen sie noch, wenn sie doch haben was sie wollten? Ist doch leichter, wenn man sich nicht selbst bemühen muß und es andere im Namen der Freundschaft erledigen läßt.
Auf einmal hat man keine Basis mehr. Wieso auch?

4. Dann gibt es die, die sagen das Freundschaft wichtig ist. Sie legen Wert darauf, sagen das sie aufbaut und Rückhalt gibt. Aber sie können nicht danach handeln.



Ich muß sagen, daß mir die Leute leid tun, die unfähig sind, Stellung zu beziehen. Die sich gezwungen sehen, sich für links oder rechts entscheiden zu müssen.
Die sich beeinflussen lassen ohne zu hinterfragen. Die sich immer dort aufhalten, wo man sie einlullt. Die aus falschen Gründen Vorwürfe machen und das Problem nicht beim Namen nennen können.
Die sich Argumente in den Mund legen lassen, weil ihnen selber die Worte fehlen. Die zu feige sind, zu sagen, was sie ankotzt und statt dessen sich Sachen suchen müssen, weil die Angriffsfläche fehlt.

Ich will nicht sagen, alle Leute sind so. Ich wollte nur mal meine persönlichen Erfahrungen schildern und was ich eigentlich wissen möchte ist, ob ich mit meiner Meinung und Einstellung alleine da stehe ?!

Ob es "die Leute" gibt, die ich nicht aufgezählt habe?Nämlich die, die so denken wie ich. Denen Freundschaft wichtig ist. Die danach handeln und investieren ???

Ich selber werde meinen Freunden gegenüber immer mein Bestes geben, wenn ich mich einmal dazu entschlossen habe zu sagen "Du bist mein Freund".

-------------

Es gab damals ein paar gute Posts dazu. Schau doch einfach mal dort hinein.

http://www.lovetalk.de/showthread.ph...2&pagenumber=2
*Winke winke* ist offline  
Alt 16.09.2002, 21:16   #9
WaterGirl
Member
 
Registriert seit: 08/2002
Ort: Hamburg
Beiträge: 86
Beste/r Freund/in bedeutet für mich:


jmd. der für mich da ist egal in was für einer situation

jmd. der zu dir steht egal was über mich gesagt wird oder was
ich mache

jmd. mit dem man spass haben kann

jmd. der mich aufmuntern kann

jmd. der ehrlich zu mir ist und der ich 100%ig vertrauen kann

jmd. der mich in und auswendig kennt

Ach,... da gibt es so viel.. und ich denke es ist von Mensch zu Mensch verschieden.. Es ist wirklich schwer es zu verallgemeinern!!

Tschööö... Watergirl
WaterGirl ist offline  
Alt 16.09.2002, 21:42   #10
Anna
Special Member
 
Registriert seit: 12/2001
Beiträge: 4.434
Zitat:
Original geschrieben von WaterGirl
Beste/r Freund/in bedeutet für mich:
[...]
jmd. der mich in und auswendig kennt
Uuuh, das ist ja eine fürchterliche Vorstellung; davon mal abgesehen, dass es langweilen würde, wenn es nicht sowieso utopisch wäre. *graus*
Anna ist offline  
Alt 16.09.2002, 21:42 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

 

Ausgesuchte Informationen

Themen-Optionen





Powered by vBulletin® Version 3.8.9 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2021, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Lite) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2021 DragonByte Technologies Ltd.
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:20 Uhr.