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Alt 02.10.2004, 15:59   #21
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Beiträge: 170
axo okay ... dann ist gut
woodford ist offline  
Alt 02.10.2004, 16:08   #22
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Registriert seit: 10/2002
Beiträge: 3.316
Zitat:
Zitat von woodford
Ich will nicht auf dir rumreiten oder dich verärgern, das wollte ich nochmal klarstellen.

Es stimmt schon, dass man sich gedanken drüber machen sollte!!

Aber mal ehrlich, wer hat den die Zeit und Lust sich darüber gedanken zu machen? Ändern kann man sowieso nichts dran .... weil die größte Masse von den ganzen Leuten sich sowieso nicht darum kümmern.
Ich denke schon, dass man sich die Zeit nehmen kann, sich darüber Gedanken zu machen. Ich halt es eigentlich für sehr wichtig, mal darüber nachzudenken. Natürlich wird wohl kaum Jemand den ganzen Tag damit verbringen.

Aber wie sanfteSeele schon schreibt, wenn Jeder so denkt, dann wird sich überhaupt nichts mehr ändern. Ich denke nämlich, man kann sehr wohl etwas ändern. Warum werden sonst neue Gesetze erlassen und gibt es immer wieder neue Vorschriften? Weil sich wohl doch etliche Menschen Gedanken darüber machen.
polgara ist offline  
Alt 03.10.2004, 13:09   #23
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Registriert seit: 09/2004
Beiträge: 607
Danke fuer die Unterstuetzung Polgara


Und nun zu @Woodford:

Dazu habe ich das beste Beispiel:

Als ich noch in Deutschland lebte gab es da in meiner Naehe eine Nerzfarm in einem Wald,worauf meine beste Freundin und ich beim Spazieren gehen aufmerksam wurden.
Der starke Gestank fuehrte uns zu unserem Ziel,und wir suchten einen Weg durch den Wald,unentdeckt von hinten an die Nerzfarm ranzukommen.
Was ich dort sah,kann ich in meinem ganzen Leben nciht vergessen:
Vor Angst und Schmerz schreiende Nerze,dicht aneinander gepfercht,einigen fehlte ein Bein oder Ohr....
Sie haben sich gegenseitig zerbissen,weil Nerze von Natur aus Einzelgaenger sind und es nicht ertragen koennen,so eng aneinander leben (in dem Fall vegetieren) zu muessen.
Es war Winter und es lag Schnee,doch die Kaefige der Tiere waren ungeschuetzt der Kaelte ausgesetzt und Nerze sind sehr empfindliche Lebewesen.
Sie werden der Kaelte ausgesetzt,damit der Pelz dichter wird,so wir der Verdienst hoeher.....
Jedenfalls brachen wir dort ein,machten Fotos von der Quaelerei.
Wir suchten ein Tierschutzverein auf,bei dem wir Mitglied wurden, und veranstalteten
Wochenlang Demonstrationen,sammelten Unterschriften...Sogar WDR war da und hat alles gefilmt.
Nach 3 Monaten musste die Nerzfarm geschlossen werden,obwohl die Zucht durchaus gesetzlich erlaubt ist.................

So siehst du,wenn man kaempft,erreicht man auch etwas. Was wuerde aus unserer Welt,wenn jeder Mensch deine Meinung vertritt??
Wir wuerden bald untergehen. :aetsch:
sanfteSeele ist offline  
Alt 03.10.2004, 13:53   #24
Forengast
-
 
Registriert seit: 08/1999
Beiträge: 3.700
Zum Thema Vegetarismus/ Veganismus:


Ändern kann man die Missstände der Massenhaltung, die falschen Haltungsbedingungen in Kleinbetrieben, die nicht fachgerecht ausgeführte oder qualvolle Tötung (man denke nur an die männlichen, frisch geschlüpften Küken aus der Eierindustrie, die noch am selben Tag lebendig in den Schredder geworfen werden, um nur EIN Beispiel zu nennen) uvm. schon.

Es wird ein langer Prozess des Umdenkens werden, aber möglich ist es. Wenn die Menschen erkennen, dass es NICHT nötig ist, Fleisch und sonstige Tierprodukte (Milch etc.) in DEM Maße zu produzieren.
Wenn sie erkennen, dass die Fleischindustrie einen großen (wenn nicht den größten) Anteil an der Umweltverschmutzung und des Welthungers beiträgt.
Wenn sie erkennen, dass es unnatürlich ist, soviel tierliche Produkte zu konsumieren und die Gesundheit nur davon profitieren kann, wenn man den Konsum stark einschränkt oder sogar auch aufgibt.

Diese 3 oder 4 maßgebenden Punkte könnTen ein Umdenken bewirken, tun es aber leider (noch) nicht. Denn der Mensch ist zu sehr genußorientiert, ist gierig nach Luxusartikel (Fleisch IST einer), Bequemlichkeit und zudem sehr befähigt, zu Verdrängen.
Wenn jeder sich das Fleisch eines Tieres "von Hand besorgen müsste", wenn jeder einmal von A bis Z einen Schlachtbetrieb unter Augenschein nehmen würde und dem Wesen, das er verzehren möchte, zuvor in die Augen schauen würde, würde sich die Lust auf totes Fleisch schnell reduzieren. Vielleicht nicht gänzlich verzichten, aber den Konsum doch zumindest reduzieren, wenn nicht sogar mehr reflektieren.

Ich habe vor etlichen Jahren diesen Tieren in die Augen gesehen, habe Schlachthöfe besucht, reflektiert und im Herzen geblutet - und für mich beschlossen, kein Fleisch und keine Eier mehr zu verzehren. Auch auf Milch & ihre Produkte verzichte ich, nur etwas Biokäse oder Bioquark (ohne tierisches Lab) konsumiere ich noch.
Dies seit nun mehr als 13 Jahren - und es geht mir körperlich sehr gut. Wer es nicht glauben mag, soll sich bitte mir mir treffen! Alle Belege und Beweise kommen dann zum Tragen ;o)

Das Argument, Fleisch sei lebensnotwendig, ist kein Argument, das Substanz hat. Das wissen wir auch alle... Doch das Verdrängen...

Ich kann es ja verstehen und ich verurteile auch niemanden direkt. Das kann ich schon alleine deshalb nicht, weil ich dann fast alle Menschen, die mich umgeben und die ich liebe, verurteilen müsste. Was ich aber verurteile, ist Ignoranz und Bequemlichkeit, mangelndes Mitgefühl und Reflexion.

Denn nur durch unser ALLER Nachdenken und Handeln KANN etwas verändert werden.
Es muss nicht die komplette Einstellung der Fleisch- und Milchindustrie sein, nein, es reicht, wenn die Massenfertigungsbetriebe schliessen, wenn in den Regalen des Supermarktes anstatt 37 Sorten Fleisch nur noch 5 Sorten Fleisch liegen, wenn grundsätzlich alle Betriebe ARTGERECHT züchten und ALLEN Tieren zumindest eine gewisse Lebensdauer gewährt wird.

Tiere sind LEBEwesen. Es ist nicht rechtens, ein Küken sofort nach seiner Geburt in den Schredder zu werfen - um mal bei diesem Beispiel zu bleiben -, NUR weil es das falsche Geschlecht hat (männliche Küken können ja keine Eier legen). Es ist nicht rechtens, einer Kuh sofort das Kalb zu entreissen, welches nach seiner Mutter schreit. Ja, sie schreien. Auch die Mütter. Was maßen wir Menschen uns denn an, zu sagen, das sei doch nicht so schlimm - wo wir doch wissen, dass gerade die Tiere eine absolut natürliche und intensive Bindung zu ihrem Nachwuchs haben. Mehr als manch ein Mensch, der sein Kind in den Mülleimer wirft...
Es ist nicht rechtens, Kühe und Schweine derart nachlässig und unvorschriftsmäßig zu töten bzw. nur versuchen es zu töten. Ja mein Gott, wenn es mit dem Bolzen oder der Stromzange nicht sofort klappt, wird das Tier eben erst nach dem Ausbluten sterben. Das dauert ja nur "wenige" Minuten. Akkordarbeit (Umsatz) ist wichtig, und doch nicht die Würde der Tiere zu achten und die Qual auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Es ist nicht rechtens, die Tiere einem qualvollen Transport, wo gut 15-20 % draufgehen, auszusetzen. Um den Stress und die Angst zu reduzieren, Entzündungen zu mildern, werden Tranquilizer, Antibiotika etc. gegeben. Das ist auch nicht gut für die Konsumenten. Wir alle wissen um die Antibiotikaresistenz und die Konsequenzen von Hormonen und Beruhigungsmittel.
Vieles ist nicht rechtens... von den Haltungsbedingungen mal ganz abgesehen.

Fleisch ist nicht notwendig, zumindest nicht in DEM Maße.
Das Argument, der Mensch sei ein Allesesser, hat mit der Notwendigkeit des Fleischverzehrs nichts bzw. nur wenig zu tun.
Ich bin kein Extremist, der nun auch behaupten will, der Mensch sei ein reiner Pflanzenfresser, wenn dann schon eher ein Früchteesser. Ja, die Tendenz geht zum Früchteesser, aber auch Allesesser lasse ich gelten.
Laut der gängigen Schätzung von Experten ist das Gebiss, der Verdauungstrakt und die gesamte Konstitution des Menschen auf den Schwerpunkt der pflanzlichen Nahrung ausgerichtet. Wer das nicht glauben will, soll weiter beten. Schwerpunkt bedeutet, dass nur etwa 10 Prozent auf die tierliche Nahrung ausgerichten sein kann, OHNE, dass es zu den berühmten Wohlstandskrankheiten kommt, von denen wir doch alle schon etwas gehört haben, nicht?
Ich kann jetzt noch Romane über die Nebenwirkungen und Konsequenzen erhöhten Fleischkonsums schreiben... aber ob das hier überhaupt jemanden interessiert? Verdrängen...

Geändert von Gina (03.10.2004 um 13:56 Uhr)
Gina ist offline  
Alt 03.10.2004, 13:54   #25
Forengast
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Registriert seit: 08/1999
Beiträge: 3.700
Natürlich gibt es auch Punkte, die sich negativ auswirken können, z.B. Vitamin B12 oder Jod, wobei Jod Fleischesser gleichermaßen betrifft. Diese beiden Punkte sind aber kein Gegenargument, DENN beides lässt sich auf natürliche Weise aufnehmen ohne Fleisch konsumieren zu müssen.
Nur leider leben wir heute in einer sehr reinlichen, "desinfizierten" Welt, so dass wir nicht mehr so leben können, wie die Menschen damals. Vitamin B12 würde sich auf vielen Obst- und Gemüsensorten wiederfinden, würden diese natürlich wachsen, auf jodhaltigen Böden, ohne Pestizide & co. Würden wir diese nicht reinlichst abwaschen und die guten Bakterien aus dem Boden mitverzehren, u.a. diejenigen, die Vitamin B12 produzieren oder Jod anreichern. Ich kaufe sehr häufig Bioprodukte, die ohne dergleichen produziert werden, so dass ich die Möhren z.B. keinesfalls schälen oder gründlich abwaschen muss. Eine Infektion als Folge hatte ich noch nie... also kann es nicht schlecht sein und ich nehme viele wasserlösliche Vitalstoffe zusätzlich auf.

Die Mär von Calcium, Eisen, tierischem Eiweiß dürfte heutzutage doch wohl erkannt sein. Nur wer sich hier umfassend informiert hat, könnte Einwände bringen, die es aber eben nicht gibt.
Einzig beim Vitamin B12 und Jod, beides lässt sich aber leicht bereinigen, denn wir alle (auch Fleischesser) decken unseren Jodbedarf nur durch jodhaltiges Salz und angereicherte Lebensmittel (sei es Brot, Fertigprodukte & co.), nur die regelmässigen Fischesser (wobei hier zu unterscheiden gilt, WELCHEN Fisch man isst, denn der Jodgehalt hängt vom Gewässer ab), die mind. 3 x pro Woche eine große Portion Fisch, der nicht mit Schwermetallen belastet ist, essen, brauchen sich um Jod keine Gedanken machen.
Vitamin B12 kann man leicht supplementieren, sei es durch angereicherte Lebensmittel (Sojaprodukte, Müslis & co.) oder Ergänzungsmittel. Was spricht dagegen? Denn sonst dürften wir auch kein angereichertes Salz konsumieren und zahlreiche andere Lebensmittel, die heutzutage doch ALLE nicht mehr natürlich sind, außer eben frisches Obst, Gemüse und Getreide, am besten aus Biohaltung.


Ich habe für mich den Entschluss gefasst, ohne getötetes Tier auszukommen. Und es ist KEINE schwere Entscheidung, weil ich mich bewusst damit befasse. Weil ich mich unter Kontrolle habe. Ich vermisse nichts, und wenn doch - wozu haben wir unsere berühmt berüchtigte Intelligenz? Wir können aus diversen Pflanzen "fleischähnliche" Produkte produzieren, sei es Soja, sei es Lopino, sei es Weizeneiweiß etc.

Ich muss nicht auf Gyros mit Tzatziki & Pommes, auf Nudelgulasch, auf Bratwürstchen, auf Linseneintopf mit deftiger Einlage etc. verzichten - wozu gibt es Reformhäuser?
Alle typischen Gerichte der deutschen oder internationalen Küche können nachgezaubert werden. Wir vergessen leider nur, dass NICHT das Fleisch ansich den leckeren Geschmack und vor allem den verführerischen Duft (der uns oft verleitet) ausmacht, sondern die Gewürze, die Aufbereitungsart.
Die Konsistenz und die Würze von Fleisch können, wie gesagt, leicht nachempfunden werden. Und der Nährwert dieser pflanzlichen Alternative ist zudem sehr hoch.

Kein Eiweiss ist ernährungsphysiologisch so wertvoll, wie das Sojaeiweiss. Das lässt sich leicht recherchieren. Doch diese Erkenntnis ist noch nicht so weit verbreitet bzw. eine Verbreitung wird peinlichst versucht zu verhindern, denn der Fleischindustrie würde es Abbruch tun, da doch das Tiereiweiss sooooo gut und lebenswichtig sei. Es gibt genügend Untersuchungen, Statistiken und wissenschaftliche Belege dafür, dass dem nicht so ist.

Wir alle wissen doch um die Machenschaften der Industrie und Werbung. Kommt die Kuhmilch in Verruf (sei es Allergien, Cholesterin, Purine, Nierenerkrankungen & co.), wird schnell gehandelt. Nun gibt es Milch, die den Cholesterinwert senken soll. Nun sind Milchprodukte mit probiotischen Kulturen im Angebot, die die Gesundheit stärken soll etc. etc. etc.
Übrigens, die probiotischen Eigenschaften sind keine Eigenschaften der Milch, sondern der Bakterienkulturen, die künstlich zugesetzt werden. Sie stammen u.a. aus menschlichen Exkrementen. Vieles, was gut für uns ist, findet sich in unserem Kot wieder... Die Affen wissen das schon längst, nicht umsonst naschen sie manchmal an ihrem eigenen Kot.


Wenn der Mensch Probleme erkennt, in schwierigen Situationen kommt, dann hat er eben die Fähigkeit, Lösungen zu finden und diese umzusetzen.
Wenn wir alle heutzutage eben in einer Industriewelt leben, die kaum noch mehr natürlich ist, gerade in Bezug auf Lebensmittel, müssen und können wir eben Alternativen in Anspruch nehmen. Wir MÜSSEN nicht nach althergebrachten Standards leben und konsequent darauf beharren. Nur weil wir zu bequem, ignorant und egoistisch sind.

Und ich finde, es ist langsam an der Zeit, dass wir nach neuen Lösungen suchen. Um des Welthungers, der Umwelt und der Tiere zuliebe. Und natürlich UNSERER Gesundheit willen. Wir alle sehen doch, was seit Jahren und Jahrzehnten passiert. Wie sagte Künast? "Unsere Generation wird die erste sein, die noch vor ihren Eltern stirbt".

Es ist ein Irrglaube zu denken, der Mensch habe schon immer so viel Fleisch und tierliche Produkte gegessen. Nein, erst in diesem Jahrhundert explodiert der Verbrauch. Womit hängt das wohl alles zusammen, hm?
Der Mensch mag meinetwegen schon immer oder schon lange Fleisch verzehrt haben, doch immer unter verschiedenen Begebenheiten, Möglichkeiten und in unterschiedlicher Menge. Nie hat der Mensch NUR oder viel Fleisch verzehrt. Die Menschen sind in erster Linie Sammler, weniger Jäger. Das lässt sich nach jüngsten Erkenntnissen an alten Funden (Mineralgehalt des Skeletts etc.) belegen.

Wenn wir uns mal anschauen, wie die Inuit leben... Sie erreichen ein deutlich geringeres Durschnittsalter (wobei hier viele Faktoren zusammenspielen), leiden sehr oft an Osteoporose, haben kaputte Zähne etc. Weil sie ihren Schwerpunkt der Nahrung auf Fleisch/ Tier ausrichten.
Schaut man dagegen auf Naturvölker (z.B. in Indien, Hunzas, Bantus etc.), die sich schon immer ohne Fleisch und sogar gänzlich vegan ernähren - sie erfreuen sich bester Gesundheit, leisten Schwerstarbeit und erreichen ein durchschnittliches Lebensalter, von dem wir nur träumen können. Dies ist nur ein oberflächiges Beispiel, aber der Osteoporose-Aspekt ist sehr interessant, da die Inuit generell die höchste Calciumzufuhr (durch Gräten der Fische) haben!

...

Ich könnte noch viel erzählen, mein Wissensstand ist nicht klein, aber ich weiss auch nicht alles und ich will auch keine großen Diskussionen mehr führen, da ich schon seit über 13 Jahren immer diskutieren muss und irgendwann wird man müde.
Ich kann nur hoffen, dass ich vielleicht dem einen oder anderen Menschen zum Nachdenken anregen kann, etwas bewegen kann.
Und wenn es nur die Tatsache ist, dass ich konsequent Fleisch- und volksverarschende Lebensmittel (diverse Milchprodukte, Fertigprodukte & co.) meide, dafür Lebensmittel aus biologischem Anbau oder Produkte für Vegetarier/ Veganer aus dem Reformhaus oder dem Supermarkt kaufe, um damit deren Umsatz zu steigern und den des Fleisches reduziere. Damit etwas geschieht... damit die Industrie Veränderungen wahrnimmt.

Ich alleine werde nichts ändern können, aber darf das ein Gegenargument sein? Nur weil alle *es* tun, soll es richtig sein? Nur weil nicht alle es tun, soll ich aufgeben und mich der Mehrheit anpassen? Nein, so wurden in der Geschichte noch nie Reformen und Änderungen bewirkt.

Und ich hoffe, bald wird etwas geändert werden. Denn alle angesprochenen Punkte hängen sehr mit der Fleisch- und Milchindustrie zusammen, und wenn wir hier nichts ändern, werden wir vergammeln und unsere Umwelt und unsere Werte noch vollends verlieren und zerstören.

Geändert von Gina (03.10.2004 um 15:00 Uhr)
Gina ist offline  
Alt 03.10.2004, 13:59   #26
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sanfteSeele, ich finde deine Grundeinstellung sehr gut und liebenswert, auch wenn sie vielleicht unbequem ist und nicht in jedem Fall für jeden konsequent eingehalten werden kann/ könnte.

Sorry, wenn ich zuviel über das Thema Fleischverzehr geschrieben habe - habe gelesen, dass du vermehrt auf das Thema Tierquälerei/-missbrauch im Allgemeinen eingehen möchtest.
Gina ist offline  
Alt 03.10.2004, 14:07   #27
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Beiträge: 170
Zitat:
Zitat von Gina
sanfteSeele, ich finde deine Grundeinstellung sehr gut und liebenswert, auch wenn sie vielleicht unbequem ist und nicht in jedem Fall für jeden konsequent eingehalten werden kann/ könnte.
genau ...
woodford ist offline  
Alt 03.10.2004, 17:26   #28
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Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von sanfteSeele
Jedenfalls brachen wir dort ein,machten Fotos von der Quaelerei.
Wir suchten ein Tierschutzverein auf,bei dem wir Mitglied wurden, und veranstalteten
Wochenlang Demonstrationen,sammelten Unterschriften...Sogar WDR war da und hat alles gefilmt.
Nach 3 Monaten musste die Nerzfarm geschlossen werden,obwohl die Zucht durchaus gesetzlich erlaubt ist.................
Zu dieser Aktion muß ich dich gratulieren. Wenn es zu sowas kommt muß man was machen.

Ich denke Tiere sollten gezüchtet werden für den menschlichen Konsum solange sie ohne Schmerzen leben und sterben. Streng kontrollierte Tierversuche sind ok wenn man dadurch Menschen retten könnte, außerdem nicht, für Kosmetik überhaupt nicht. In anderen Fällen sollte man nie einem Tier etwas antun.
 
Alt 05.10.2004, 22:38   #29
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Ich danke euch fuer die Antworten und hoffe,dass speziell die Texte von Gina zum nachdenken anstiften,denn ich haette wirklich nicht besser argumentieren und meinen Standpunkt zusammenfassen koennen wie sie!!!
sanfteSeele ist offline  
Alt 08.10.2004, 21:02   #30
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Ihr duerft euch natuerlich gerne weiter zu dem thema aeussern
sanfteSeele ist offline  
 

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