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Alt 19.07.2005, 18:11   #1
Die_Wummel
Golden Member
 
Registriert seit: 02/2005
Beiträge: 1.074
Essstörungen

Hallo!
Also ich finde das istn heikles Thema und heute hatte ich einseehr langes Gespräch mit einer Freundin , die mir sagte sie fühle sich zu fett (Ist sie aber absolut nicht )Na ja sie sagte dass sie sich zwingt nichts süsses mehr zu essen und sie bei jeder mahlzeit ein schlechtes gefühl hat und überlegt wie und ob sie das an dem Tag noch herunter bekommnt..Sie hat mir auch erzählt dass sie heute morgen schon 500 sprünge mit dem seil gemacht hat und 70 sit ups aber sie meint sie fühlt sich weider schlecht wegen dem was sie gegessen hat ...und sie sagte sie bekommt manchmal richtige fressattacken und würd am liebsten alles wieder rausholen aber sie hat angst vorm übergeben....also ich weiss sie hat mir das alles im vertrauejn erzählt und ich weiss auch nicht ob das schon eine essstörung ist aber was soll ich denn jetzt tun?Meint ihr das könnte ne Essstörung sein??
Die_Wummel ist offline  
Alt 19.07.2005, 18:11 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Die_Wummel, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
Alt 19.07.2005, 19:51   #2
Zoi
Special Member
 
Registriert seit: 11/2003
Ort: nrw
Beiträge: 3.841
hört sich so an, als würde es bald eine werden.......

du kannst im grunde genommen nichts machen.....deine freundin braucht den klick im hirn.......du kannst versuchen sie zu überzeugen.....ich glaube aber nicht, dass du das schaffen wirst......

du kannst ihr literatur über essstörungen geben und hoffen, dass sie die liest......such mal was im internet und gib es ihr......
Zoi ist offline  
Alt 19.07.2005, 19:55   #3
blondes_häschen
Dauerhaft Gesperrt
 
Registriert seit: 10/2004
Beiträge: 6.255
Hey Wummel!

Erstmal ist es toll, dass Deine Freundin Dir so vertraut.

Laut Definition hat sie noch keine Ess-Störungen, allerdings ist es sehr bedenklich, dass sie sich immerzu mit dem Essen, ihrem Körper etc. auseinandersetzt. Dass sie Fressattacken hat, am liebsten Kotzen würde...

Sie ist auf jeden Fall dabei eine Ess-Störung zu entwickeln.
Was Du tun kannst?
Zeige ihr, dass Du sie lieb hast, dass Du für sie da bist, dass sie für Dich ein wertvoller und toller Mensch bist.
Mache das Thema "Essen" nicht zu Eurem ein und alles, signalisiere ihr aber, dass sie immer mit Dir reden kann.


Du könntest Ihr vorschlagen, eine sinnvolle und vom Artz gesteuerte "Diät" zu machen. Oder Du könntest Ihr erklären, dass es nicht so gut ist, wenn sie keine Süßigkeiten mehr isst, weil sie dann erst recht darauf Hunger bekommt.
Erkläre ihr, dass eine "ausgewogene" Ernährung viel sinnvoller ist.

Das sollte nicht als Vortrag rüberkommen, oder so. Einfach mal im Gespräch einstreuen.

Wenn Du Internetadressen, oder Buchtitel zu dem Thema haben magst, die leicht verständlich und gut sind, schick mir ´ne PN. Ich suche Dir dann was raus, okay?

Alles Liebe!

das häschen
blondes_häschen ist offline  
Alt 19.07.2005, 20:05   #4
Uthser
Orkischer Papa i.A.
 
Registriert seit: 05/2005
Ort: Wolke 7
Beiträge: 6.270
Ich schließe mich an, eine Esstörung ist es noch nicht. Aber die Reaktionen und Aussagen sprechen da schon anderst. Ich kann Dir da Bücher der Autoren Gerlinghof und Backmund empfehlen die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Da steht viel wissenwertes drin, vielleicht hilft es Deiner Freundin.
Buch
Uthser ist offline  
Alt 19.07.2005, 20:41   #5
blondes_häschen
Dauerhaft Gesperrt
 
Registriert seit: 10/2004
Beiträge: 6.255
Stimmt, die Bücher sind ganz gut.

Ich hatte jetzt eher an: "Essstörungen" von Reich, Götz-Kühne, Kilius; Trias Verlag

gedacht, weil da ist auch die Rede von der "Binge Eating Störung"... auf diese scheint sie zur Zeit eher zuzusteuern...

Oder der Führer von Vandereycken und Meermann, auch sehr gut für einen Überblick...
blondes_häschen ist offline  
Alt 19.07.2005, 21:28   #6
Uthser
Orkischer Papa i.A.
 
Registriert seit: 05/2005
Ort: Wolke 7
Beiträge: 6.270
Das aktuelle buch von G/B richtet sich ja an Freunde und Familie
Uthser ist offline  
Alt 20.07.2005, 07:07   #7
AndrewAustralien
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Ich glaube das wäre eher etwas psychologisches. Sie meint, sie wäre zu dick, ist das aber anscheinend nicht. Deshalb gibt es keinen gesunhetlichen Grund sondern einen psychologischen warum es zu einer Eßstörung kommen könnte.
Sie müßte erst wissen, warum sie meint, sie wäre zu dick, und das verarbeiten, glabe ich. Vielleicht könntest du als gute Freundin mit ihr darüber sprechen, über das Warum.
 
Alt 20.07.2005, 08:03   #8
Carla727
Golden Member
 
Registriert seit: 10/2004
Beiträge: 1.246
Also, für mich hört es nach einer Eßstörung an. Das einzige was sie noch von dem Übergeben nach dem essen abhält, ist die Angst (oder, warscheinlich eher der Ekel) davor.
Das schlechte Gefühl (=schlechte Gewissen, Ekel vor sich selbst, unleidig sein und sich nicht in seiner Haut wohlfühlen) nach dem Essen wird aber stärker und irgendwann größer sein als der Ekel vor dem Brechen.
Und, ganz ehrlich, niemand fühlt sich wohl, wenn er 10 000 Kalorien in 15 Minuten zu sich genommen hat. Die Freßattacken führen daher unweigerlich zu dem Brechen.

Das Gefühl, sich nach dem Essen schlecht zu fühlen, satt zu sein, als etwas derart unangenehmes zu empfinden, daß man das Essen am Liebsten wieder loswerden würde...daß ist schon eine Eßstörung, meine Meinung und meine Erfahrung.

Eine Eßstörung beginnt im Kopf (ständiges Kalorienzählen, verzerrte Selbstwahrnehmung, essen als etwas schlechtes empfinden)...und dann irgendwann ls Folge dieser Kopfsache, so gut wie gar nichts mehr zu essen (Magersucht) oder Freßattacken zu bekommen und sich danach zu übergeben (Bulimie) ist "nur" noch die Äußerung dieser Kopfsachen.

Übertriebenes Sporttreiben, Sport treiben nicht mit Freude, sondern mit Panik und Verbissenheit, das gehört schon alles in diese Richtung.

Ich hatte auch mal Bulimie und so fing es an.
Essen in gut und schlecht aufzuteilen, das schlechte essen sich zu verbieten und wenn man der Versuchung dann nicht wiederstehen kann, sich schlecht zu fühlen - der Anfang. Nach "schlechtem" Essen wie eine wahnsinnige in unserem Treppenhaus rauf und runter gelaufen. Irgendwann Freßattacken, irgendwann der Finger im Hals...und schwups, ein elendiger Kreislauf.

Es ist wichtig, dass Du mit ihr schon redest, bevor sie sich übergibt. Falls sie es nicht insgeheim schon versucht. Glaube mir, Bulemiker sind Meister der Tarnung.
Denn, wenn sie erst ein mal mit dem Brechen beginnt...wird es schwerer etwas zu ändern, denn Magersucht (wie das Wort schon sagt) und Bulimie sind eine SUCHT.
Auch wenn man es lassen will, man schafft es kaum...denn es zu lassen (ich kann nur von dem Übergeben sprechen) ist kalter Entzug.

Die Äußerungen Deiner Freundin, ihre Haltung zum Essen, allein das Denken an und das Bedürfnis nach Übergeben...da klingeln schon bei mir alle Alarmglocken.

LG
Carla
Carla727 ist offline  
Alt 20.07.2005, 08:30   #9
Carla727
Golden Member
 
Registriert seit: 10/2004
Beiträge: 1.246
Zitat:
Zitat von expat
[COLOR=Wheat][B]
Ärzte haben von Ernährung so gut wie null Ahnung. Die sollte man gar nicht
erst befragen.
Ich denke, daß Fachärtze mit Erfahrungen im Bereich Eßstörungen da schon weiterhelfen können. Denn bei jemandm mit einer Eßstörung, ist der Hund meist woanders begraben, als bei der Ernährung an sich. Damit meine ich, daß viele Magersüchtig und Bulemiker, oftmals gar nicht dick sind, ihre Sorgen oft woanders liegen und die richtige Ernährung allein, da nícht Abhilfe schaffen wird. Ein Bulemilker würde sicher schon einen Biojogurtessen. Aber, er würde den mit 53 Kalorien gegenüber dem Joghurt mit 57 Kalorien bevorzugen, auch wenn die Geschmacksrichtung von dem mit den 57 Kalorien ihm eigentlich besser schmeckt - und das ist krankhaft. Er würde sich sein Essen danach aussuchen, welches leichter wieder herauszubrechen ist, als danach worauf er Appetit hat. Er hat keinen gesunden Appetit mehr, sondern verschlingt bei einer Freßattacke den ganzen Inhalt des Kühlschranks. Er genießt nicht mehr das essen mit Freunden und Familie, sondern überlegt sich genau wann niemand in der Nähe sein wird, damit er nicht erwischt wird. Er macht sich am Montag darüber Gedanken, wie er am Sonntag Omas Geburstagskuchen wieder kompensieren soll. Und so weiter.

Den guten, alten Hausarzt würde ich aber in dieser Hinsicht auch mit Vorsicht genießen.
Als ich damals meinen Hausrzt auf die Sache mit der Bulimie ansprach, klapste der mir nur auf die Seite und meinte: "Du hast doch eine gute Figur, wo ist Dein Problem?". Zu der Zeit hatte ich die Sache schon lange selbst überwunden, also hatte ich nur ein müdes Lächeln und eine menge Wut für ihn übrig.
Naja, und seitdem gehe ich nur zu Allgemeinmedizinern die auch mit Naturheilverfahren arbeiten.

Zitat:
Diese Menschen sind vom Falschen so überzeugt, dass sie den
vernünftigen Weg nicht sehen können und sogar überheblich verlachen.
Meine nun über dreißgjährige Erfahrung mit diesem Thema hat mich gelehrt,
die Leute ihren falschen Weg gehen zu lassen. Sie wollen es so.
Das denke ich nicht, daß jeder Fall hoffnungslos ist. Als ich die Freude am Essen wiederfand, änderte sich auch die Haltung gegenüber meinen Körper - und zwar nicht in Bezug auf dick/dünn, sondern im Bezug auf ungesund/gesund - kein Nutella mehr zum Frühstück, sondern Biomüsli und Obst. Kein abgepackten, weißen, geschälten Reis, sondern Vollkorn.
Man merkt erst wie schelcht einem ungesundes Essen tut, wenn man mal das Gegenteil versucht. Wenn man den Vergleich hat.

Außerdem, sollte man auf seinen Körper hören (wenn er gesund ist und nicht zuckersüchtig), denn wenn man (zB) einen miesen Kater hat, hat es einen Grund, warum man lieber Spiegeleier und Speck essen will, als Apfel und Müsli. Wenn Frauen ihre Tage haben, hat es einen Grund, warum sie haufenweise Schokolade essen wollen.

Und, da ich keine Haltung für gut (oder gesund) halte, wenn sie extrem betrieben wird...wenn man mal lust auf einen schrecklich ungesunden Big Mac oder einen Snickers hat, dann sollte man das essen.
Weil mir die Erfahrung gezeigt hat, daß ständiger Verzicht genauso ins Verderben führt, wie Maßlosigkeit.

LG
Carla
Carla727 ist offline  
Alt 20.07.2005, 09:05   #10
Die_Wummel
Golden Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 02/2005
Beiträge: 1.074
Hm also cih werde nochmal mit ihr reden...ich hab aus meiner gymnasialan shculzeit -oh gott wie sich das anhört...noch son Buch hier das heisst:Super schlank? von Katrin Eyfahrt vielleicht geb ich ihr das mal...da standen glaub ich auch so geschichten drin von betroffenen
Die_Wummel ist offline  
Alt 20.07.2005, 09:05 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey Die_Wummel, egal wie gross deine Sorgen auch sein mögen, mir hilft es immer nach draußen zu gehen und den Grill anzuwerfen. Grillen ist Entspannung pur. Ob nun ein deftiges BBQ oder ein einfach mariniertes Schweinesteak. Am Grill kann ich alle Probleme vergessen. Du hast noch keinen Grill? Bei der Telekom kannst du aktuell am Angrillen 2019 Gewinnspiel mitmachen und entweder einen Beefer oder ein Keramik Ei gewinnen. Wer von uns gewinnt lädt den anderen ein ;-)
 

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