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Alt 12.02.2001, 10:01   #21
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Lieber Lunar76!

Danke für Deine guten Wünsche!
Wie eine Wand stehen diese Semester vor mir ... Und: Ich studiere in einer katholischen Institution, studiere als Frau Kath.Theologie (11. Semester)! Und möchte einen Job in der Wirtschaft! Bin mehr Business-Frau als alternative Geisteswissenschaftlerin ...

Bis vor kurzer Zeit gab es ja noch ein "Wir". Wir wollten zusammenziehen, umziehen in eine gemeinsame Universitätsstadt. Dann die Trennung (ich wurde verlassen), der Verlust all dessen, was im letzten Jahr wirklich LEBEN war ...

Was studierst Du denn jetzt? Wie lange geht denn dieses Studium noch? Du hast sicher konkretere Perspektiven mir Deinem Fach als ich, oder?

Ich freue mich, daß wir im Hinblick auf einen Partner und seinem positiven Einfluß auf das Leben so übereinstimmen.
Ich glaube, bis ich IHN nicht gefunden habe werde, werde ich innerlich nicht wirklich froh. Oder denke ich da zu einseitig? Und immer wieder dss Glück der anderen um mich herum ...

Deine herzlichen Wünsche für mich erwidernd
grüßt Dich
Marie-Louise

Marie-Louise ist offline  
Alt 12.02.2001, 10:05   #22
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"Der Einsame" hat sich heute wohl schon etwas früher in die Horizontale begeben ...

Stimmt's oder hab ich recht?

ML
Marie-Louise ist offline  
Alt 12.02.2001, 10:45   #23
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Beiträge: 75
Hallo Marie-Louise!

Tja, der Einsame, bzw. gar nicht so Einsame *g* ist einfach nicht einsam genug, um hier noch mitten in der Nacht vorm Compi zu sitzen...

Das tun halt nur die wahrhaft Einsamen, die sonst nichts wissen um ihre Zeit totzuschlagen *g*

Katholische Theologie? Was hat dich denn an diesem Studium gereizt? Blöde Frage vielleicht, aber das interessiert mich dann doch mal. Insbesondere wo Du doch in der Wirtschaft arbeiten willst...

Hast du in dieser Hinsicht einen Sinneswandel während Deines Studiums erlebt? Muss wohl so sein, aber ich denke mal, dass es im Endeffekt sogar fast nebensächlich ist, *was* man studiert hat. Viele Unternehmen honorieren ganz einfach die Tatsache, *das* man studiert hat, auch und insbesondere wenn es ein geistiges oder philosophisches Fach war, das vielleicht mit der wirtschaflichen Ausrichtung dieses Unternehmens nichts zu tun hat.

Denn eines ist sicher: Im Studium geht es nicht haupsächlich um das Vermitteln von Sachkenntnissen. Vielmehr geht es doch um die Fähigkeit Zusammenhänge zu erkennen, zu verknüpfen und anzuwenden. Die notwendigen Kenntnisse eignet man sich sowieso größtenteils im Berufsleben an.

Zu meinem Studium:
Ich studiere "Technische Informatik", nachdem ich erst Informationstechnik studiert hatte (und ausgeprüft wurde).
Sicherlich wären meine Aussichten im Moment noch ziemlich gut, da ich mit diesem Studium in den meisten der "produzierenden" Unternehmen arbeiten könnte. Aber die sind nunmal stark konjunktur- und branchenabhängig, so dass in dieser Hinsicht keine Gewissheit bestehen kann. Wenn ich fertig bin, befindet sich die Wirtschaft bestimmt wieder im "Schweinezyklus" *g*

Acht Semester soll der ganze Spaß dauern, inkl. zweier Praxissemester, von denen ich vielleicht eins einsparen kann, mal sehen.

Das Schlimmste ist einfach das Grundstudium. Eine wahnwitzige Ansammlung von naturwissenschaftlichen Fächern, allesamt nicht ohne erheblichen Zeitaufwand zu meistern.

Mir fehlt einfach die Kraft, um mich jetzt noch einmal richtig in diese ganze Sache reinzuknien. Wie gesagt, der Weg ist noch lang, aber ich MUSS das einfach schaffen jetzt, sonst sehe ich wirklich schwarz so langsam...


[Geändert von Lunar76 am 12.02.2001 um 02:50 Uhr]
Lunar76 ist offline  
Alt 12.02.2001, 17:52   #24
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Beiträge: 91
Hi @ all!

Ich fühl richtig mit euch.
Man geht innerlich einfach kaputt, durch diese Einsamkeit.

Ich sehne mich auch nach Liebe und Zärtlichkeit bloß in dieser kalten Welt, die heutzutage nur noch von anderen Dingen "regiert" wird, gibt es soetwas nicht mehr. Die Menschen sind zum großteil(fast) alle Egoisten geworden.
Wenn doch fast alle nur an sich denken gibt es doch eigentlich keine Liebe für andere.

Eine Zeitlang kann man diese Einsamkeit noch ertragen, aber längerfristig ist es wie... wenn ich im Sterben liegen würde und eine Krankheit hätte, die nicht heilbar ist.

Gruß

AgentMulder
AgentMulder ist offline  
Alt 13.02.2001, 07:21   #25
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Guten Abend, Lunar76!

Ich weiß auch nicht, was "der Einsame" macht ... Hoffentlich in sein PC nicht im Eimer, dann wäre nämlich er (und auch wir) noch einsamer ...

Mit Deinem jetzigen Studium hast Du doch super Perspektiven im Job - niemals natürlich die Gewißheit einer bleibenden Stelle. Mein letzter Freund war auch Informatiker. Die haben nur die wenigsten ...

Am am Schluß Deines letzten Postings schreibst Du wieder von der Kraft, die Dir fehlt ...

Es ist eigenartig bis abstrus: Wie kann einem jungen, gesunden, intelligenten Menschen wie Dir (ich schließe mich ein) die "Kraft" fehlen? Es ist kaum vorstellbar, aber es ist so!

Mir fehlt halt sehr die Perspektive (Du hast aber auch Recht, indem Du sagst, daß vielen Firmen die Tatsache eines Hochschulstudiums reicht, ich weiß). Du wirst hingegen auf einem innovativen Sektor ausgebildet - und trotzdem ...

Mir wird halt die Kraft dadurch genommen, daß um mich herum alle, ja wirklich alle, in wunderschöner Zweisamkeit (auch plus Nachwuchs) leben. In Deinem ersten Posting schreibst Du auch, Du könnest "gar nicht mehr hinsehen". Es ist auch bei mir so. Fast jedes Telefongespräch mit Freundinnen hält sich kurz, sie sind ja anderweitig gebunden. Von Treffen ganz zu schweigen.

Hinter mir liegen auch Enttäuschungen. Wie die anderen war ich ganz nah dran am vermeintlich großen Glück. Aber eben nur nah dran. In diesen Zeiten habe ich wirklich mein Mensch- und Frausein gelebt, habe wirklich das Leben in Fülle gehabt (nicht materiell verstehen).
Doch ich wurde verlassen ...

Jetzt glaube ich, nach diesen Zeiten noch weiter am Anfang zu stehen als jemals zuvor; denn jetzt weiß ich noch genauer, was mir zum L E B E N fehlt.

Hast Du auch solche Enttäuschungen hinter Dir und es geht Dir darum ähnlich? Oder hast Du dieses noch nicht erlebt und erlitten?

All the best,

Marie-Louise
Marie-Louise ist offline  
Alt 13.02.2001, 07:23   #26
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Beiträge: 217
@AgentMulder:

Interessante Bildersprache ...

Wie lange bist Du denn jetzt schon (wieder) allein?

Gruß von (lonely) Marie-Louise
Marie-Louise ist offline  
Alt 13.02.2001, 09:28   #27
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Beiträge: 75
Hallo Marie-Louise!

Es ist wirklich kaum zu glauben eigentlich. Meine andauernde Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit ist inzwischen auch meinen nächsten Bekannten und Verwandten aufgefallen.

Aber bloss nicht den eigentlichen Grund nennen! Aus dieser Richtung hört man dann stets so hilfreiche Kommentare wie "Mensch, Du bist doch noch so jung, wo ist denn das Problem und überhaupt..."
Das sagen natürlich immer diejenigen, die selber nie länger als ein paar Monate allein waren in ihrem Leben. Vielen Dank, werde ich mir zu Herzen nehmen... grrr

Wie hat das eigentlich alles angefangen?
Bis vor etwa einem dreiviertel Jahr hat mich die Einsamkeit eigentlich nie für längere Zeit bedrückt, jedenfalls nicht so offensichtlich wie es jetzt der Fall ist. Ich führe das mal auf mein Alter zurück, was besseres fällt mir da im Moment nicht ein...

Dann jedenfalls lernte ich im Chat eines populären Onlinespiels eine sympathische Frau kennen. Wir unterhielten uns sehr oft und auch immer mehrere Stunden lang.

Wie die Wochen so dahingingen merkte ich, dass mir eben diese Gespräche in meinem Leben so sehr gefehlt haben. Einfach mit jemandem die ganz alltäglichen Erfahrungen und Probleme teilen zu können - das war einfach herrlich.

Und ja, am Schluss war ich vielleicht etwas vernarrt in diese Frau, die ich ja gar nicht wirklich kannte. Tja, Gefühle sind eine tückische Sache - manchmal ist man ist ihnen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Der logische Teil in mir warnte mich natürlich vor dieser Entwicklung und ich litt jedesmal fast körperlich, wenn wir uns wieder mal unterhielten.

Sie jedenfalls hat diese Zeit wohl ebenfalls sehr genossen, aber irgendwann hat sie dann in ihr normales Leben zurückgefunden. Unser letztes Gespräch (vor etwa zwei Monaten) war noch einmal sehr gefühlsbetont. Sie versprach mir dabei auch, sich nicht einfach so davonzustehlen, sich also ab und zu mal wieder zu melden (ich selbst habe nicht mal eine eMail-Adresse von ihr).

Genau das ist natürlich nie geschehen, was ich etwas traurig finde... Aber gut, letzlich war das ja nur eine Frage der Zeit und wahrscheinlich ist es auch besser so.

Inzwischen habe ich genug Zeit gehabt, um über das alles nachzudenken. Nach all den Jahren, in denen sich meine Gefühle und Hoffungen aufgestaut hatten, war sie die erste, die meine mentalen Sperren durchbrechen konnte.
Wie ein Ertrinkender klammerte ich mich daran, entwickelte falsche und übertriebene Vorstellungen, die in der Realität so niemals Bestand haben könnten.

Aber das liegt nun hinter mir. Inzwischen weiß ich also, was mir in meinem Leben so sehr gefehlt hat und noch immer fehlt. Traurige Gewissheit also...

Am allerschlimmsten dabei ist dieser plötzliche Interessenschwund, der einem den Alltag zur Hölle macht. Nichts will mehr richtig Spass machen; nirgendwo eine Motivation...

Um noch mal konkreter auf Deine Frage zu antworten: Bis auf eine sehr kurze Beziehung vor sehr sehr langer Zeit (hmm, das so etwa zu Beginn der 7.Klasse gewesen sein) habe ich weder die Freuden noch die Enttäuschungen einer Partnerschaft erlebt.

25 Jahre! Noch nie zuvor hat mich ein kommender Geburtstag so sehr belastet wie der jetzt bevorstehende. Die Glückwunschkarten werde ich wohl ungeöffnet wegwerfen müssen - die schriftliche Bestätigung von 25 freudlosen Jahren kann ich mir nicht ansehen. Ist das eigentlich verrückt? Drehe ich jetzt völlig durch? Wahrscheinlich...

Eine Feier wird es erst recht nicht geben! Gerade an diesem Tag möchte ich nicht wieder das wahre Leben vorgelebt bekommen. Meine Güte, an meinem 30.Geburtstag wird es wahrscheinlich allen eine diebische Freude sein, mich mit dem Offensichtlichen zu quälen...

Zum Schluß noch mal eine etwas obskure Frage: Wenn Du Dich an die "Zeit der Freude" zurückererinnerst - was *genau* ist eigentlich das Beste/Schönste an einer Partnerschaft? Ist es einfach das Gefühl geliebt zu werden? Die Gewissheit einer Seelenverwandtschaft? Das gemeinsame Leben und Erleben, die gemeinsamen Wünsche, Träume, Hoffungen?
Ich als Quasi-Außenseiter habe ja bisher nur die Spitze des Eisberges erblicken können...

So, soll erst mal reichen für den Moment
Lunar76 ist offline  
Alt 13.02.2001, 21:30   #28
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Beiträge: 91
Eine Ewigkeit einsam

@Marie

Ich bin schon 18 Jahre lang alleine ;o(

AgentMulder
AgentMulder ist offline  
Alt 14.02.2001, 01:48   #29
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Hi @ all,

nein noch einsamer solltet ihr nicht werden und mein Compi ist auch nicht im Eimer, er hat nur keinen Internetanschluss (was sich bald wohl ändern wird) und dieser Computer hier, der im net ist, wird von drei Personen gleichzeitig benutzt, so dass man erstmal einen günstigen Zeitpunkt abpassen muss.
Leider habe ich auch keine besonderen Tipps für Euch dabei. Die Situation Einsamkeit ist nie ganz einfach, da sie offenbar immer mit Antriebslosigkeit einhergeht. Ein bisschen Antrieb wäre aber gerade das richtige Rezept. Irgendetwas wagen, das etwas Anstrengung kostet. Mit den IGs und AGs sieht's ja offensichtlich nicht so gut aus. Doch da muss es doch noch andere Möglichkeiten geben und ihr selber müsstet die eigentlich sehen. Immer wenn ihr irgendwozu "nein" sagt, fragt Euch warum. Bei mir war das vor einigen Jahren ganz schlimm. Ferienfreizeit: nein, Tanzkurs: nein, Pfadfinder: nein, Schüleraustausch: nein... Nun fehlt mir die gesamte Erfahrung die ich hätte sammeln können. Wenn man häufiger zu sowas "ja" sagt, merkt man, dass es doch gar nicht schlecht ist und gewinnt zusätzlich Selbsvertrauen und "Sozialkompetenz", zwei gute Mittel gegen Einsamkeit. Vielleicht solltet ihr die Lokalzeitungen nach irgendwelchen Aktionen durchsuchen, wo ihr bis heute NIE mitmachen würdet und ganau das tun. Das ist vielleicht ein bisschen extrem, aber irgendwie müsst ihr Euch ja wachrütteln.
Mir fällt leider auch nichts originelleres ein. Ich selber bin momentan ja nicht mehr in einer solch verzwickten Lage. Und ich glaube sogar, es bahnt sich gerade meine erste LoveStory an. *schwärm*
Ich wünsch Euch viel Glück in Zukunft und nicht wundern, wenn ich ein paar Stunden oder sogar Tage verzögert antworte!

Es grüßt Euch Der [momentan weniger] Einsame
DerEinsame ist offline  
Alt 14.02.2001, 06:21   #30
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Beiträge: 217
Hallo, Lunar!

Du schreibst, was ich bei Dir "vorausgeahnt" habe - nämlich das Du an einer Person (= Frau!) gemerkt hast, was für Dich das Leben ist; gemerkt hast, was Dir eigentlich wirklich im tiefsten fehlt! Seit dieser "Beziehung" (auch wenn sie sich wohl vorwiegend in Gedanken abgespielt hat) ist bei Dir nichts, wie es vorher war (und so wird es wohl auch nie wieder werden). Vorbei ist Deine Unbeschwertheit, denn Du weißt seitdem um ein unendlich schöneres Leben!

Die "Beziehung" existierte vorwiegend in der Welt Deiner Gedanken, Vorstellungen, Sehnsüchte - doch da war diese Frau für Dich ganz real. Ich denke schon, daß man auch diese Ebene mit einer (gehabten) Beziehung im real life in gewisser Weise vergleichen kann.

Mir geht es seit der "Beziehung" zu einem Mann so, den ich vor zwei Jahren kennengelernt habe, der mich aber nie wirklich an sich heranließ und trotz mittlerweile einiger gemeinsamer Erlebnisse für mich unnahbar blieb (er will diese Beziehung nicht wegen des großen Altersunterschiedes von 25 Jahren ... - verrückt, aber wahr).

Was ist uns beiden dadurch gemeinsam?

Wie Du auf diese virtuelle Frau habe ich auf jenen Mann meine Hoffnungen, Vorstellungen vonm erfüllten gemeinsamen Leben projeziert, ja geradezu (übertrieben) fixiert - was blieb, war die Enttäuschung, die unerwiderte Liebe letztendlich. Und ich erst recht allein.

Seit dieem Punkt in meiner Biographie war (und ist auch noch, da ja jetzt nach zwei anderen Beziehungen wieder alleine) nichts mehr wie es vorher war:

Alles, was vorher in meinem Leben gut schien, hatte für mich keine wirkliche Bedeutung mehr. Studieren - ach, kann ja jeder! Ich sehe gut aus - was hat das zu sagen? Keine finanziellen Sorgen? Ja, ja - ganz o.k. Gesund? Was kann ich mir davon kaufen? Zukunft - was soll ich damit? Usw.

Wieviele Menschen würden Dich/mich um diese "Lebensgüter" beneiden ...

Doch geblieben ist seit dieser Begegnung eben jene Antriebslosigkeit, von der Du zutreffend schreibst, daß sie einem den Alltag zur Hölle machen kann.
Und man kann nichts gegen sie tun. Alle Aktionen, die ich bisher gestartet habe (Selbstüberwindung bla, bla ...), blieben ohne meßbaren Erfolg.

Wie ein Schiff, das seinen Hafen nicht kennt, treibe ich dahin (von Seneca "geklaut").

So darf es natürlich nicht weitergehen. Im Jahr 2000 war ich für 6 Monate liiert - eine tolle Zeit. Ich wurde verlassen, wie Du weißt. Doch in dieser Zeit habe ich wirklich gelebt! Das ist es wieder ...

Allein ist man irgendwie weniger als nichts. Gerade als Student ist doch die Gefahr der Isolation groß.

Doch was ich eigentlich sagen will: Ich kann nicht anders, als mich wieder aufzumachen, um einen Menschen zu finden, den ich liebe und der mich liebt, der meinem Leben wieder Sinn, Richtung und Erfüllung zu geben vermag (das ist übrigens auch die Antwort auf Deine Frage aus Deinem letzten Posting - was "es" genau ist, kann ich Dir nicht genau sagen, oder vielleicht doch: "Es" ist das Gegenteil von dem, was wir jetzt unfreiwillig leben).

Ich meine, keinen anderen Ausweg aus dieser "Antriebslosigkeit" zu kennen.

Ob ich da wohl zu einseitig denke, was meinst Du Lunar?

Good night!

ML
Marie-Louise ist offline  
 

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