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#11 |
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Golden Member
Registriert seit: 09/2000
Beiträge: 1.341
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Wenn der Verstand langsam über das Gefühl siegt, wenn einem alles so richtig bewußt wird, dann tut es nochmal so richtig weh...
Aber wenn mich nicht alles täuscht, kommst Du jetzt in die Phase, in der Du langsam die Gegebenheiten "hinnimmst", merkst, daß Du nichts mehr tun kannst. Ich weiß, wie unangenehm und schmerzhaft das ist. Ich weiß aber auch, daß es nun langsam "bergauf" gehen wird. Vielleicht mit dem ein oder anderen Rückschlag, aber das ist normal. Laß den Kopf nicht hängen, ich wünsche Dir einen wunderschönen 1.Mai!!!! Liebe Grüße Andreas PS: Komisch, irgendwie habe ich heute mit einem Posting von Dir gerechnet... *grübel* |
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#12 |
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Senior Member
Registriert seit: 10/2000
Beiträge: 774
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ich würde es auch nicht tun....
... oder vielleicht doch?
nein, eher nicht: 1. ist er selber schuld, wenn er nicht da war 2. ist´s nicht dein job, ihn nebst frau mit infos zu versorgen 3. sind wirklich kollegiale verhaltensweisen derzeit nicht gefragt 4. gibt es andere, die ihn darauf hinweisen könnten 5. und vor allem: gut, es ist eine form der praktizierten freundschaft. aber du hast doch noch zweifel ? 6. aber "vorallemsten" bin ich überzeugt davon, dass sich ggf. eine wesentlich bessere gelegenheit der direkteren kontaktaufnahme ohne dienstleistung deinerseits finden wird. es muss nicht gleich die erste gelegenheit sein. finde ich. mach´s gut: septembermorgen |
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#13 |
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Member
Registriert seit: 08/1999
Beiträge: 165
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Hallo zusammen...
Heute war die erste "Begegnung" seit der 2minütigen "Aussprache" vor zwei Wochen. Durch Zufall hab ich seine Ex-Freundin und ihren neuen Freund getroffen und wir sind in die Mensa gegangen. Kurze Zeit später trudelten ER und SIE auch ein und setzten sich ganz in unsere Nähe. Aber irgendwie gab es keine Möglichkeit für einen Blickkontakt. War irgendwie eine etwas blöde Situation. Naja, wir sind dann irgendwann wieder gegangen. So, und anschließend sind seine Ex und ich nach sehr komplizierten Überlegungen zu einem Geschäft am anderen Ende der Stadt gefahren (wo ich normalerweise NIE bin) ...und jetzt ratet mal, wer auch dort war... DIE BEIDEN!!! Ist sowas wirklich "Zufall"??? Naja, selbst wenn es "Schicksal" gewesen sein sollte, weiß ich leider den Sinn nicht so ganz. Wir haben uns hinter die beiden in die Schlange gestellt und er drehte sich plötzlich um und sagte "hallo". Ja, und dann standen wir einige Minuten hintereinander da rum. Toll. Wißt Ihr, verglichen mit vorher ist es natürlich eine Verbesserung, denn ich habe mich nicht mehr so unwohl gefühlt. Vielleicht auch deshalb, weil ich heute eh relativ gute Laune hatte. Andererseits ist es im Nachhinein ein merkwürdiges Gefühl, nichts richtig gefühlt zu haben. Vielleicht hält man auch deshalb so lange am Schmerz fest, um überhaupt etwas zu fühlen. Ich habe jetzt jedenfalls ein Gefühl von "Leere", was irgendwie auch nicht glücklich macht. Ich würde so gerne nochmal mit ihm ganz in Ruhe reden. Ein richtig gutes Gespräch. Mit ihm, wie er als "Individuum" ist, losgelöst von seiner Freundin. Ich hätte so gerne noch einen Moment, der mir zeigt, dass mein "Durchhalten" doch nicht umsonst war. Dass sich das alles "gelohnt" hat. Dass es sich lohnt, so zu sein, wie ich bin. Dass er es vielleicht doch ein wenig zu schätzen weiß. Enttäuscht bin ich irgendwie schon. Nicht von heute, sondern insgesamt. Auch ein bißchen, dass er nicht an meinen Geburtstag gedacht hat. Aber wie soll er auch, wenn er eh nicht an mich denkt? Morgen seh ich die beiden nochmal. *hallo* Euer nachdenkliches Schlumpfinchen PS: Christkind und septembermorgen, lieben Dank für Eure Zeilen! |
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#14 |
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Golden Member
Registriert seit: 09/2000
Beiträge: 1.341
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Liebes Schlumpfinchen,
es ist der beginnende Loslösungsprozeß, der Dich so empfinden läßt. Mir ging es damals ähnlich. So richtig will man es noch nicht wahrhaben, weil man sich eben immer wieder fragt: Alles umsonst? Nun, die Frage wird irgendwann beantwortet werden. Vielleicht kommt das Gespräch, daß Du Dir wünscht, irgendwann. Aber Du wirst nicht mehr darauf warten. Es wird Dein Leben nicht mehr bestimmen. Es wird passieren, oder auch nicht. Du bist dabei, wieder frei zu werden, Du wirst Dich noch manchmal wehmütig zurückerinnern, aber das wird weniger werden. Ganz verschwinden wird es nie. Aber es tut dann nicht mehr weh. Liebe Grüße Andreas |
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#15 | |
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Senior Member
Registriert seit: 10/2000
Beiträge: 774
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Hallo, Schlumpfinchen, Zitat:
ja, ich denke auch, wie christkind, es ist der beginnende lösungsprozess. ich hoffe, das macht dich nicht traurig. ich wünsch dir was (und zwar was überraschendes, gutes, schönes) septembermorgen |
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#16 |
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Member
Registriert seit: 08/1999
Beiträge: 165
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Hallo Ihr beiden,
vielleicht habt Ihr ja recht mit dem Lösungsprozeß... Aber es macht mich trotzdem traurig. Es wäre mir viel lieber, mich gar nicht lösen zu müssen. Und einfach wieder mit ihm befreundet zu sein. Aber diese "emotionslosen Begegnungen" relativieren irgendwie die Vergangenheit, wenn Ihr versteht was ich meine. Und das ist so schade. Denn wenn ich ihn nicht sehe, routieren meine Gedanken und ich wünsche mir eine tiefe Freundschaft mit ihm so sehr, und wenn ich ihn sehe (heute als Beispiel), dann ist mein Verlangen danach gar nicht mehr ganz so groß. Aber hinterher bin ich trotzdem wieder traurig. Vielleicht war diese "Gleichgültigkeit" von heute auch nur eine Art Selbstschutz von mir. Denn oft genug hat mir dieser Schutz gefehlt und ich hab mich zum Idioten gemacht... Ach, ich weiß einfach nicht, was ich fühlen soll. Ich möchte nur, dass endlich mal was Positives geschieht. Ja, etwas Überraschendes! ...Schlumpfinchen |
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#17 |
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Golden Member
Registriert seit: 09/2000
Beiträge: 1.341
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Etwas "Überraschendes" kann nur passieren, wenn Du es nicht mehr erwartest. Daß Du traurig bist, kann ich sehr gut nachempfinden. Dagegen tun kannst Du nichts. Es wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als das, was jetzt passiert, in Dir passiert, anzunehmen. Ich weiß, es ist erschreckend, das alles so deutlich zu spüren. Aber es ist nichts Schlimmes, glaube mir.
Manchmal muß erst etwas Altes sterben, damit etwas Neues geboren werden kann... Alles Liebe Andreas |
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#18 |
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Member
Registriert seit: 08/1999
Beiträge: 165
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Ja Christkind, vielleicht ist es so... aber es ist so schwer.
Ich denke immer schon, meine Erwartungen auf ein Minimum heruntergeschraubt zu haben, aber das Ergebnis liegt trotzdem immer noch darunter. Heute waren die beiden nicht beim Seminar. Gestern (nach unserer Begegnung) auch nicht. Weißt Du, nachdem ich ihn neulich todesmutig angesprochen hab, hatte ich das Gefühl, die Sache zumindest wieder ein kleines bißchen ins Rollen gebracht zu haben. Nach dem Motto: Da kann sich noch was tun, etwas Positives. Aber in Wirklichkeit ist es wieder ein Stillstand. Seine letzten Worte waren damals "Dann sehen wir uns in der Uni". HA-HA-HA! Natürlich hätte ich die Möglichkeit, mich bei ihm zu melden. Aber um so frustrierender ist es, dass ich sie nicht nutzen kann. Denn das wäre "ungeduldig". Dabei würde ich so gerne etwas gegen dieses unruhige Gefühl in mir tun. Klar, es ebbt dann auch immer irgendwann wieder ab, aber es ist allein schon unangenehm, dass es immer wieder kommt. Verdammt, warum würde es mich nur so glücklich machen, wenn er sich meldet? Warum ist es mir nicht endlich egal? Vielleicht, weil es mein Ego verletzt, dass er sich nicht um mich bemüht. Vielleicht ist es das. Ich weiß es nicht. Ich weiß gar nichts mehr. Schlumpfinchen
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#19 |
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Senior Member
Registriert seit: 10/2000
Beiträge: 774
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schlumpfinchen,
ich weiß nicht, was es ist. aber ich kann es nachempfinden. es ist eine besondere emotionale bindung, die man aufgebaut hat. lebt man sie aus im kontakt, erscheint es fast gleichgültig, weil sie da ist (aber womöglich hat man da gerade die kraft, sich vorzumachen, dass es gleichgültig ist). fehlt sie einem, versteht man nich mehr, was einem gleichgültig erschien und wie das, was so fehlt, je gleichgültig sein konnte. wie ein doppellleben. vieleicht meinst du das? selbst wenn ja, weiß ich leider nicht, was man da sinnvollerweise tun kann. wenn jemand anderes hier praktikable tipps hat, schön. gut nacht septembermorgen |
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#20 |
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Special Member
Registriert seit: 09/2000
Beiträge: 5.082
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Schlumpfinchen, hallo!
Ich kenne diese Geschichte nicht, aber das hört sich wirklich ziemlich traurig an. Hast du denn für ihn einmal mehr empfunden als 'nur' Freundschaft? Ich kann verstehen, wie du jede Kleinigkeit hin und herschiebst in deinem Kopf, denn eigentlich befinde ich mich in einer ziemlich ähnlichen Situation. Es gibt einen Mann (in erster Linie Menschen), der mir auch sehr ans Herz gewachsen ist, doch auch unser Kontakt ebbt langsam ab. Zum Teil wohl, weil er nun eine Freundin hat, aber auch, weil ich oftmals 'überreagiert' habe, wenn ich mich links liegengelassen oder versetzt fühlte. Wahrscheinlich trauen sich in so einer Situation beide nicht so recht, eine Brücke zu schlagen oder irgendwas 'Persönlicheres' zu sagen. Aber man selbst sieht oft eben nur die eigene Seite. Und es ist eben so, daß dein Freund natürlich die sichere Position hat, da er in einer Beziehung steckt und dich weniger braucht als du ihn. Gemein, oder? Es ist ein Teufelskreis, aber was soll man tun? Wenn es weh tut oder man Angst bekommt, für den anderen nie besonders wichtig gewesen zu sein, dann setzt der Verstand oft aus. Was es besonders schwer macht, ist natürlich, daß diese Gefühle so schwer einzuordnen sind. Ich weiß für mich, daß ich nicht in ihn verliebt bin. Aber es tut trotzdem weh, wenn alles auf einmal auf eine ziemlich 'unverbindliche' Ebene verlagert wird und man sich doch eigentlich die alte Vertrautheit wünscht. Man fühlt sich weggestoßen, auch wenn es gar nicht so gemeint ist. Aber vielleicht ist es eben doch so gemeint...weil kein Platz mehr für einen da ist. Auch die Abwertung im Nachhinein kenne ich. Praktische Hilfe kann ich dir aber bestimmt nicht bieten, da ich mich genauso hilflos fühle und bei mir ohnehin einiges 'aus dem Lot' ist...auch ohne diese Angelegenheit. Zudem kann er hier mitlesen...ich weiß nicht, ob ich das nicht doch wieder lösche. Ich will ihn nicht unter Druck setzen, obwohl ich das wohl implizit schon sehr lange tue... Eigentlich würde ich ihm auch gerne sagen, wie leid mir alles tut, würde ihm meine Ängste gern erklären oder ihm sagen, daß ich ihn immer noch sehr gern habe. Aber ist das schon zuviel Druck? Es fällt mir auch schwer, über meinen schatten zu springen, obwohl sowas eigentlich meine Stärke ist, wenn mir jemand wirklich etwas bedeutet. Aber ich bin eben auch von manchen Dingen enttäuscht und gekränkt, und dazu kommt, daß ich fürchte, aufdringlich zu wirken. Du hast recht: Wieso ist Freundschaft so kompliziert? Oder machen wir es nur kompliziert? Gruß, xtine |
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