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#11 |
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Junior Member
Registriert seit: 11/2000
Beiträge: 37
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Danke Leute für eure Beiträge und euer Einfühlungsvermögen.
Wir hatten ein sehr schönes Wochenende mit allem drum und dran, und es ging mir in den letzten 2 Tagen relativ gut. Habe kaum daran denken müssen, und wenn doch konnte ich es relativ schnell wegschieben. Sie hat mich letzte Tage gefragt, ob ich denn Angst hätte daß das nun öfter passieren könnte, und ob mich das so fertig machen würde; und ich habe verneint. Die Vorstellung daß das nochmal passieren könnte erscheint mir momentan genauso absurd, wie vor dieser Geschichte. Ich hätte auch davor NIE damit gerechnet, daß mir/uns sowas mal passiert. Und auch jetzt habe ich davor eigentlich überhaupt keine Angst. Ich schätze da es ja mir verständliche Gründe für diese Tat gibt, hat das eigentlich mein Vertrauen zu ihr im Nachhinein so gut wie gar nicht angetastet. Ist das nicht verrückt ? Bin ich zu naiv ? Ich bin aber felsenfest überzeugt, daß sie das mir und sich nie wieder antun würde. Wir werden in kommenden schattigen Tagen unserer Beziehung alles daran setzen früh genug andere Wege zu finden eine uns beiden gerecht werdende Lösung zu finden. Was mich so beschäftigt ist also nicht die Angst, daß sich das wiederholen könnte. Es ist einfach eine Art von Trauer,Qual und Verletztsein die mich eben manches Mal übermannt. Trotzdem grübel ich momentan, ohne allzu große emotionale Belastung, darüber nach, wieso ein solcher Seitensprung uns eigentlich so fertig machen kann. Wie kann es sein, daß wir einem einzigen Abend, an dem so etwas passiert ist eine so große Aufmerksamkeit schenken ? Uns von im Endeffekt 30 Minuten, emotional über Monate oder Jahre lang kaputt machen lassen? Ich war (und bin) gedanklich von dieser SAche noch immer so gefangen genommen, daß mein Studium und meine Arbeit darunter leidet (von mir selbst mal ganz abgesehen). Ich denke es liegt daran daß wir es einfach nicht ertragen können, wenn ein anderer Mensch "sich ein Stückchen" von dem Menschen den wir so sehr lieben "abschneidet". Und ich denke Neid spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Und zwar Neid auf denjenigen mit dem wir betrogen wurden. Es fällt mir sehr schwer mir vorzustellen, daß jemand anderes sich an ihr "abreagiert". Etwas schönes mit ihr erlebt, was doch mir vorbehalten sein sollte. DIe Vorstellung daß es für ihn so schön gewesen sein könnte, wie es für mich ist, macht mich so fertig. Ich mißgönne ihm dieses Erlebnis mehr als ihr. Hasse ihn dafür, und hoffe daß ich ihm nie begegnen werde, weil ich nicht absehen kann wie ich mich dann verhalten würde. Ich beneide ihn um diesen Abend mit meiner "Frau". So doof das auch klingen mag, aber wenn es ihr etwas gegeben hat (und sei es nur Selbstvertrauen oder Bestätigung, die ich ihr vorenthalten habe), so kann ich der Sache irgendwo noch etwas positives abgewinnen. Aber das da irgendwo ein Typ ist, der sich vielleicht nun ab und an an diesem Erlebten erquickt, und vielleciht mit Geilheit daran zurückdenkt, läßt Haßgefühle in mir aufsteigen; und nicht ist mir eigentlich ferner als zu hassen. Ich glaube ernsthaft ziehe ich auch nicht in Betracht mich zu "rächen". Andererseits wäre es ein geringer Preis dafür sich wieder besser zu fühlen. Aber würde ich mich danach wirklich besser fühlen ? Wäre es dann einfacher zu vergessen, indem man sich auch "schuldig" macht, und indem man dafür sorgt, daß die Gedanken sich dann um die eigene Schuld drehen, anstatt um das GEfühl Opfer geworden zu sein. Ich weiß es nicht, ich denke aber nicht. Oder doch ? Ich sehe ja auch wie sehr sie darunter leidet mit ihren Prinzipien gebrochen zu haben, und sich auch fühlt als wäre sie "benutzt" worden. Das Erlebnis hat im Nachhinein ihre eigenen Ansichten sich sexuell auf nur einen Partner zu konzentrieren (auf mich) noch verstärkt, weil es letztlich eine Enttäuschung war. Wie starke Schuldgefühle hätte ich dann wohl? Würde ich damit klarkommen meine Prinzipien über Bord geworfen zu haben? Würde nicht gerade dadurch mein Selbstwertgefühl eventuell noch mehr geschwächt, anstatt gestärkt zu werden, was ja dann das eigentliche Ziel dabei wäre ? Ich versuche mit Rationalität an die Sache heranzugehen und nicht zuzulassen daß mich das Ganze noch länger lähmt und kaputt amcht. Dazu ist es , wenn man denn seine Gefühle einmal ausschalten könnte, zu unbedeutend. Oder doch nicht ? Ich weiß auf all diese Fragen keine konkreten Antworten. So viele Fragen, so wenig Antworten. Wäre ich mit der ganzen Sache besser klargekommen wenn sie es auch genossen hätte ? Hätte ich dann weniger stark das Gefühl jemand hätte sie benutzt ? Manchmal denke ich es, dann denke ich wieder es wäre noch schlimmer gewesen. Ich wünschte das Leben wäre für uns alle einfacher ! Danke für eure bisherige Anteilnahme und für alle weiteren Beiträge. Es tut auf jeden Fall schonmal gut von anderen die ähnliches erlebt haben zu erfahren. Damit wird zumindest das Gefühl mit dieser Sache so furchtbar alleine zu sein geschwächt. Denn mit Freunden oder Familie kann (will) ich darüber nciht reden. Ich schäme mich dafür. Ich schäme mich daß sie das getan hat und ich schäme mich daß ich betrogen wurde. Wahrscheinlich hauptsächlich aus dem Grund, daß ich das bei uns wirklich nie für möglich gehalten hätte. Ich hätte ohne zu zögern jederzeit mein Leben darauf gewettet, daß uns (mir) das nicht passeiren würde. Mir jetzt diese Fehleinschätzung eizugestehen fällt sehr schwer. Und auch mit ihr kann ich ja nicht unbefangen darüber reden, weil sie nun mal beteiligt war. Dies macht die Sache auch nicht gerade einfacher, weil wir ansonsten wirklich immer über alles reden was uns Sorgen oder Freude bereitet. Da ist es wesentlich einfacher mich auf diesem Wege euch zu öffnen. Leuten die mich nicht kennnen, ähnliches erlebt haben, und keinerlei Erwartungen an mich haben oder hatten. Außerdem könnte ich es auch nicht ertragen wenn meine Freundin von wem auch immer als ******** angesehen oder betitelt würde, denn das ist sie mit 100%iger Sicherhiet nicht. Sie ist doch trotz allem mein Schatz und ich liebe sie wirklich mehr als alles andere was ich je geliebt oder gemocht habe, und je würde lieben können. Martin |
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#12 |
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Registriert seit: 02/2000
Beiträge: 3.471
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Hi Martin.
Ich kann dich echt verstehen, denn mir ist es mal genauso ergangen: Mit einer wundervollen frau zusammen, sie ist fremd gegangen und hat danach schluß gemacht aus angst, mich noch mehr verletzen zu können. Doch ihre liebe war stärker, und so fing die beziehung wieder an. In mir war aber etwas kaputt gegangen, vertrauen, unschuld, und obwohl ich sie liebte und auch die beziehung fortsetzen wollte ging es nach 3 oder 4 monaten katastrophal den bach runter. Ich hatte jeden respekt vor ihr verloren. Dieses selber einzusehen war ziemlich schrecklich. Zuerst bemühte ich mich, doch ich konnte sie die ersten tage/wochen nicht mal küssen, so stieß mich der gedanke an das, was sie getan hatte ab. Sie hatte MEIN vertrauen mißbrauchen können, und sie hate MICH verletzen können. Unvorstellbar! Ich versuchte mich selber zum küssen zu überreden und mich in stimmung zu bringen, und irgendwann ging das dann alles wieder. Aber das war nur ein trugschluß, denn diesen vertrauensverlust hab' ich nie verkraften können und wir haben uns irgendwann getrennt. |
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#13 |
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Member
Registriert seit: 10/2000
Beiträge: 228
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Hallo Martin,
ich war noch 2 Jahre mit meinem Freund zusammen und dann haben wir uns auseinandergelebt. Wir waren einfach noch zu jung und das Ende hatte nichts mit dem Seitensprung zu tun. Klar ist mir in diesen 2Jahren oft der Gedanke gekommen, wie das damals mit der Anderen war, aber dann haben wir wieder darüber geredet. Ich brauchte das Gespräch darüber. Und er hat mir immer wieder gesagt, das war ein Ausrutscher und er würde jetzt nur noch mich lieben. Aber wie gesagt, wir sind zu jung zusammengekommen und irgendwann war die Luft raus. Und das schöne ist, wir stehen immer noch in Kontakt. Tschüs Ricky |
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#14 |
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Junior Member
Registriert seit: 11/2000
Beiträge: 37
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Mist verdammter,
heute geht es mir wieder schlecht ! Ich trauere wieder und habe irgendwie Angstgefühle, ich bin froh wenn sie in ein paar Stunden von der Arbeit kommt, und ich sie in den Arm nehmen kann. Gewöhnlich geht es mir dann wieder besser, aber wenn ich alleine bin... Bin heute mal wieder mit den unguten Gefühlen schon aufgewacht. Scheiße, die letzten paar Tage ging es mir wieder halbwegs gut. Ich werde jetzt ein bischen was für die Uni tun, vielleicht geht es mir dann etwas besser, wenn ich mich ablenke. Ich hoffe ihr fühlt euch heute alle besser als ich mich fühle, und wenn nicht, so denkt an mich, denn geteiltes Leid ist halbes Leid. Am Liebsten würde ich mir mein Gefühlszentrum für negative Emotionen aus dem Hirn herausschälen lassen. Martin |
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#15 |
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Junior Member
Registriert seit: 10/2000
Beiträge: 12
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Hallo Martin!
Ich hoffe, Dir geht´s besser! Ich weiß nicht, ob Du gelesen hast, was mit meinem Freund und mir los war... Ich bin auch zwischendurch immer wieder down, wenn ich dran denke, bei uns ist das jetzt schon 10 Monate her. Manchmal denke ich, das kann auf keinen Fall auf Dauer gut gehen mit uns ,nachdem, was er mir angetan hat. Andererseits wird der Schmerz sicherlich mit der Zeit immer weniger... Bei mir hat sich das alles relativiert, meine Eltern waren letztes Jahr sehr krank, meine Großmutter, die ich sehr geliebt habe, ist vor ein paar Monaten gestorben, das tat mir noch mehr weh. Einen richtigen Trost gibt es wohl nicht, aber man kann es nur schaffen, das zu überwinden durch intensive Gespräche (evtl. auch mit einem Psychologen) und durch die Zeit, die vergeht. Liebe Grüße, Mora |
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#16 |
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Member
Registriert seit: 10/2000
Beiträge: 228
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Hallo Martin,
ich finde es sehr schade, dass es dir so schlecht geht. Ich bin zwar nicht gerade selbst gut drauf, aber ich kann dir nur sagen, lenke dich ab. Ich habe gottseidank gute, liebe Freunde. Und die kann ich anrufen. Sie hören mir zu, geben mir Trost. Jetzt werde ich einen guten Freund besuchen, der mich immer zum Lachen bringt. Schau zu, dass du auch irgendwas mit Freunden machen kannst, aber blase nicht alleine Trübsal. Da kommst du nämlich vom hundersten Gedanken, zum tausendsten... Du denkst dir dann die schlimmsten Sachen aus und dichtest vielleicht in deiner Verzweiflung noch was hinzu. Das ist nicht gut. Und laß deiner Freundin auch Luft zum leben. Ricky |
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#17 |
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Special Member
Registriert seit: 02/2000
Beiträge: 3.571
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hi martin,
hast du schon mal an eine therapie gedacht? du hast ängste, die du anscheinend nicht so leicht relativieren kannst. es muss kein psychiater sein, es gibt viele alternative therapeuten. hör dich mal um, vielleicht kann dir jemand nen therapeuten weiterempfehlen. deine minderwertigkeitsgefühle gegenüber dem "grösseren" etc.. mann, sind doch völlig verständlich; wir hören zwar immer, dass frauen auf anderes schauen als auf das äussere, aber schliesslich möchtest du sie ja in jeder beziehung erfüllen. good luck grant |
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#18 |
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Junior Member
Registriert seit: 11/2000
Beiträge: 37
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Das verrückte an der Sache ist ja, daß es mir eigentlich immer dann wieder schlechter geht, wenn es zwischen uns besonders gut läuft.
Gestern haben wir uns über 2 Stunden geliebt, ganz romantisch bei Kerzenschein, leichter Musik und voller Neugier und Begierde. Ein wunderschöner Abend. Aber gerade danach ging es mir dann wieder 2-3 Stunden später extrem schlecht. Es ist als ob die Sache gerade in ANbetracht dessen, wie es momentan läuft noch weniger zu verstehen ist. So als wäre es nie anders gewesen, und dann kann man es eben gar nicht verstehen. So als wenn das Heute die Vergangenheit, die ja teilweise eben nicht so rosig war überdeckt; sie nahezu auslöscht oder ersetzt. Ich konnte nicht schlafen, habe mich neben ihr 2 Stunden nur hin und hergewältzt. Bin mehrmals wieder aufgestanden und habe eine geraucht. Bekam Herzrasen und Durchfall. Heute fühle ich mich schlapp und müde. Solange ich was zu tun habe oder sie bei mir ist, geht es mir meist gut, aber wenn ich zulasse, daß die Gedanken wieder in mir hochsteigen geht es mir eben wieder mies. Ich denke ich werde heute oder morgen noch mal mit ihr über meinen Gefühlszustand reden. Nur scheue ich das eben, weil ja im Endeffekt nichts neues dabei rauskommen kann, und die Sache dadurch eigentlich immer wieder noch präsenter wird. Mora, deinen "Fall" habe ich mir auch durchgelesen und der ist ja eigentlich noch schlimmer, weil es sich ja dabei um eine richtige Affäre gehandelt hat, und bei mir "nur" um einen einzigen Abend. Trotzdem geht es mir nicht besser als dir. DU hast mein Mitgefühl, das steht mal fest. Aber recht hast du wenn du sagst, daß es DInge gibt die das Ganze wieder relativieren. Ich bin ja auch eigentlich zufrieden und verliebt wie lange nicht mehr (sie auch). Warum gelingt es mir denn dann bloß nicht die Sache als eine Art positives Geschehniss zu betrachten, daß uns wieder näher gebracht hat, und ohne das unsere Beziehung wahrscheinlich eine gewisse Zeit später zerbrochen wäre ? Warum kann ich nicht darüber lachen, daß es im Endefekt auch ein Reinfall war, und wohl wirklich nicht gerade viel Bedeutung hatte ? Gestern hatte ich dann wieder komische Rachegelüste, dem Typen gegenüber. Ich weiß daß er in unsere Nähe wohnt. (20km, was ein reiner Zufall ist). Mich kotzt auch an, daß ich weiß das er auch eine Freundin hat, an der ihm angeblich was liegt, und das er schon in dem Urlaub vor seinen Freunden versucht hat alles zu vertuschen damit sie nix davon erfährt. Ich verspüre starke Lust ihn ausfindig zu machen und seiner Freundin davon zu erzählen, weil sie das bestimmt nicht weiß, garantiert nicht. Der Grund dafür ist einfach, daß es mir noch immer schlecht geht, und dieses Schwein nicht mal den Mut hatte seiner Freundin die Sache zu beichten. Ich kenne zwar nicht seinen Nachnamen (meine Freundin auch ncht), weiß aber einiges , so daß es mit entsprechenden Nachforschungen möglich sein müßte seinen Nachnamen herauszufinden. Ich will daß er auch leidet, wenn seine Freundin das erfährt, nur tut mir dann wiederum leid daß sie dann auch leidet, wenn sie jetzt erfährt daß er sie vor einem halben Jahr betrogen hat. Andererseits hat sie nicht auch das Recht das zu erfahren ? Jedenfalls habe ich mir gestern Nacht darüber den Kopf zerbrochen, und heute erscheint mir das schon wieder irgendwie absurd. Ich habe aber das starke Bedürfnis irgendwas aktiv zu unternehmen, um besser zu verarbeiten. Kann schlecht akzeptieren daß es ihm wohl gut geht, und ich diese verdammten Probleme mit mir rumtrage. Was meint ihr dazu ? Soll ich das versuchen ? Oder ist das schwachsinnig und gemein ? Wird es vielleicht noch schlimmer falls ich ihn dabei dann auch noch sehe ? Ich weiß es, wie so vieles andere, mal wieder nicht . Martin |
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#19 |
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Junior Member
Registriert seit: 10/2000
Beiträge: 12
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Hallo Martin!
Es tut mir wirklich leid, das es Dir noch so oft so dreckig geht... Ich glaube,wenn Du zu dem Typen hingehen würdest, würde es nur noch schlimmer werden, natürlich hat man Rachegelüste, vor allem am Anfang. Diese Schl...., mit der mein Freund mich betrogen hat, hat auch einen "Freund", er wohnt allerdings sehr weit entfernt von ihr. Sie macht das wohl öfters so, das sie ihren Freund betrügt, er wußte davon auch nichts. Außerdem hat sie schon mehrere Verhältnisse mit Männern gehabt, die in festen Beziehungen leben, da steht sie wohl drauf. Sie hat eine Homepage im Internet, ich habe sie mir angesehen, es hat eigentlich nichts gebracht, bis auf die Tatsache, das es wohl kaum an Ihrem Äußeren lag, das er mich mit ihr betrogen hat, aber das war ja auch vorher klar. Was hältst Du von dem Vorschlag mit der Therapie? Ich überlege mir das auch, muß sowieso wegen der Depression behandelt werden, aber da spielt so Einiges mit rein. Mach´s gut, liebe Grüße, Mora [Geändert von Mora am 08.11.2000 um 12:00 Uhr] |
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#20 |
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*Dark Angel*
Registriert seit: 10/2000
Beiträge: 2.676
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hallo martin,
wie schon erzählt habe ich ja auch solche erfahrungen durch- oder eher mitgemacht... ich weiß du hast jetzt ziemliche wut auf diesen "anderen", aber überleg mal, was bringt dir diese rache, wirst du dich anschließend wirklich besser fühlen, oder provozierst du damit nur etwas wesentlich schlimmeres.... auge um auge - zahn um zahn... klingt in manchen fällen sehr beruhigt, aber es hat meistens keinem was gebracht... ich verspreche dir, du wirst dich anschließend NICHT besser fühlen.... diese zeit, um darüber hinwegzukommen, es zu verdrängen oder gar "fast" zu vergessen, wird noch lange dauern... es hängt von deiner inneren stärke und kraft ab... man sagt immer: beim ersten mal tut es noch weh, beim zweiten mal nicht mehr so sehr.... natürlich wünsche ich dir kein zweites mal... aber du mußt dir zeit geben... du wirst dich morgen, oder übermorgen, oder nächste woche...oder.... noch nicht besser fühlen, weil es einfach dauert bis wunden heilen.... du mußt dich ein wenig von den gedanken abbringen und auch mit deiner freundin darüber reden, wie du dich fühlst, was du denkst und vor allem welche gedanken dir zu schaffen machen.... nach und nach kannst du es dann verarbeiten.... versuch es, sei stark
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