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#51 |
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Registriert seit: 02/2000
Beiträge: 3.471
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@pupillo
Klar, risiko muß sein, aber irgendwo ist der punkt vielleicht erreicht, wo du die schnauze voll hast, oder wo du so verletzt wurdest, das erstmal gar nichts mehr geht. Diese wunden müssen dann erstmal heilen, und die zeit muß man ihnen einräumen, egal wie lange das auch dauern mag. Vielleicht heilen sie auch nie mehr, wer weiß? Diese "nicht ganz wichtige menschen" von denen du sprichst können uns aber nicht so verletzen. Nur die uns wichtigen menschen sind dazu in der lage. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser stolz den du meinst tatsächlich existiert, weil er uns im endeffekt ja keinen schritt voran bringt. Stolz gut und schön, aber wir wollten es doch eigentlich ganz anders, oder? Und das bekommen wir nicht, weder mit noch ohne stolz. Aber möglicherweise schützt er uns tatsächlich irgendwann indem wir dem anderen durch unseren stolz unsere verachtung ihm gegenüber spüren lassen können. Es geht nicht darum, irgendeine kraft aufzusparen, sondern vielmehr müssen wir erst wieder erstarken zu alter kraft um dem leben wieder entgegentreten zu können. Die wunden müssen eben erst verheilen um uns stark zu fühlen. *hoffe, ich habe nicht ganz den anschluß verpasst* |
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#52 |
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Member
Registriert seit: 03/1999
Beiträge: 252
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einen wunderschönen guten Abend,
hi Damian, klar müssen die Wunden immer erst heilen. Aber wie Du schon sagtest, die Narben die diese Wunden immer tragen werden, sind am Anfang frisch, brechen vielleicht nochmal auf, aber irgendwann, wird die Wunde gut verheilt sein, und die Narbe nur mehr Erinnerung an die Verletzung die wir erlitten haben. Obwohl es kein Vergessen darauf gibt. Mit "Stolz" meinte ich effektiv die Fähigkeit, mit der Zeit so reagieren zu können, daß im "anderen" erst gar nicht der "Wunsch" oder die "Versuchung" wach wird, uns verletzen zu wollen. Und ich betone die Mutwilligkeit der Verletzung. Denn diese ist doch verschieden von der Art zu verletzen, wenn jemand durch seine "Tollpatschigkeit" die Tragweite seines Handelns oder Redens gar nicht überrissen hatte. Und da wir ja in der Weihnachtszeit sind, fällt mir da ein Gedankengang ein, den ein lieber Freund mal angestellt hatte. Und zwar sagte er in Bezug auf das Vertrauen, auf's Hintergangenwerden folgendes. Wenn in der Weihnachtszeit so viele Menschen auf den Straßen betteln, dann auch weil die Leute in dieser Zeit viel eher auf ihr schlechtes Gewissen reagieren, und öfter mal was abgeben. Und auf diesem Hintergrund liest und hört man dann von regelrechten Bettlerorganisationen die rein "business" machen. So weit, so gut. Also entscheiden wir, niemandem mehr was zu geben. Denn wir lassen uns ja nicht hintergehen, ...usw.. Aber unter zehn von diesen Menschen ist einer der nur durch eine milde Gabe überleben kann. Also nehmen wir ihm die Lebensgrundlage wenn wir nichts geben, andererseits verhelfen wir dazu, die organisirten Bettler etwas einzuschränken. Ist es nicht besser, neunmal "hintergangen" zu werden, um wenigstens einmal was "gutes" getan zu haben? Und spätestens bei dieser Frage muß sich jeder selbst nach seinen Werten, nach seiner Kraft und auch nach seinen ureigenen persönlichen Möglichkeiten die Antwort geben. Es hat jetzt nicht unbedingt was mit den Wunden zu tun die Du meintest damian, sorry, aber die Richtung ist ähnlich, also erleubte ich mir es hier darzulegen. Dabei kann man die oben dargelegten Rollen beliebig tauschen, und mit Namen belegen. So können wir mehrere Szenarien durchspielen. Denn die Frage die Du gestellt hast war ja im übertragenen Sinne jene, ob es noch gerechtfertigt ist, seine Schwache Seite zu zeigen, nachdem schon neunmal der Finger in die Wunde gelegt wurde. Aber werden diese neunmal nicht durch das eine, das zehnte Mal entschädigt, wo wir einen Freund finden, einen Menschen der uns ebenbürtig mit Respekt und Ehrfurcht begegnet? Ich für mich kann sagen, daß ich immer wieder solche Menschen getroffen habe, und bin ebenso zuversichtlich daß ich sie immer wieder treffen werde. Deshalb bin ich überzeugt, daß "schwach" sein richtig ist, sich "auszahlt", denn am Ende gewinnen wir. An Erfahrung, an Reife, an Freunden. Und vor allen Dingen sind wir uns nach Möglichkeit treu geblieben. Und darum geht es am meisten. Sollen die anderen "falsch" spielen, das ist ihre Sache, im Grunde ihr Problem. Denn jeder der einen anderen hintergeht, belügt und betrügt, tut dasselbe sich selbst noch mehr an. Auch wenn's nach außen hin absolut nicht so aussieht. Wie's tief drinnen aussieht kann man nur erahnen, wissen werden wir es nie. Ich wünsche euch allen hier bei dieser Gelegenheit ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Herzlichst, pupillo |
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#53 |
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Junior Member
Registriert seit: 12/2000
Beiträge: 46
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ich möchte dieses thema hier schließen. bitte fragt nicht. ich habe meine gründe. danke.
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#54 |
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Senior Member
Registriert seit: 12/2000
Beiträge: 661
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tja...
ich wüsste gerne den grund,
aber ansonsten BITTE SCHLIESSEN!! das wollte ich schon immer mal schreiben. |
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